Hallo Malone und alle die es wissen!
Der Text zu NE liest sich so, daß ich dem entnehme: Alle, die mit einem Drittel ihres Einkommens über den Lebenshaltungskosten liegen, zahlen diesen Betrag - die darunter bleiben, bekommen ihn...
So wei so gut. Was bedeutet das aber hinsichtlich der Einkommenssteuer insgesamt

Anders gefragt: Ersetzt die NE-Abgabe die bisherige EKSt - oder wird sie zusätzlich erhoben und führt nur zum Wegfall der Sozialabgaben?
Noch anders: Wird durch NE die Steuerprogression für Sehr-Gutverdiener vollkommen beseitigt - oder bleibt eine, sagen wir mal, gewisse Steuergerechtigkeit bestehen?
Im Web finden sich verschiedene Modelle - wir (im Bündnis) diskutieren, wie es hier gelöst ist und wissen nicht so recht weiter...
Help please
Gruß

Löst die Einkommenssteuer und die Sozialabgaben ab und ist flat.
Löst die Einkommenssteuer und die Sozialabgaben ab und ist flat.
OK :hm: - ich wußte doch es ist im Wesen aso... unso.... ähm nicht besonders sozial - und daher bei den Liberalen so beliebt 

Hmm naja wenn man zurzeit die Sozialabgaben als Steuern zählt, kommen Geringverdiener mit der NE wohl besser davon als hier und heute der Fall ist.
Deine Zusammenfassung ist glaube ich auch nicht korrekt, poste doch bitte mal eben den Originaltext hierein.
...poste doch bitte mal eben den Originaltext hierein.
et voilà:
Negative Einkommenssteuer (3.0) Wirtschaft, Haushalt
Einige Wirtschaftswissenschaftler plädieren für die Einführung einer Negativen Einkommenssteuer, um mehr Steuergerechtigkeit zu schaffen und den Erhebungsaufwand zu senken.
Vorschlag "Mit einer negativen Einkommenssteuer, die auf Bedürftigkeitsprüfung und Arbeitszwang verzichtet, sparen wir uns ganze Ministerien!" glaubt Viola Sechser, Dozentin für Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule. "Von einem Drittel des Einkommens ist ein Betrag in Höhe der Lebenshaltungskosten abzuziehen, und dieser Betrag wird vom jedem Bürger bezahlt, oder wenn er negativ ist, an ihn ausgezahlt. So bleibt weiterhin ein hoher Leistungsanreiz bestehen, der bei den Wohlfahrtssystemen, die in Konkurrenz zum Arbeitseinkommen stehen, nicht gegeben ist."
Für Unternehmer wird Arbeit billiger - aber sie zahlen doch insgesamt bedeutend weniger Abgaben - oder 
Deswegen meine ich ja, NE ist eine Variante von GE1 und für Unternehmer noch besser als ST1 weil ja nicht mal ein Prozentsatz bleibt - sondern eine Art "Festbetrag in Höhe der Lebenshaltungskosten" - egal wieviel verdient wird.
Moment. Gegeben seien Lebenshaltungskosten von 15.000 und ein Einkommen A von 120.000 und ein Einkommen B von 9.000.
Rechnung für A:
40.000 - 15.000 = 25.000
Rechnung für B:
3.000 - 15.000 = -12.000
Dann zahlt A 25.000 Steuern und ihm bleiben 95.000.
B erhält 12.000 und er hat dann 21.000.
...40.000 - 15.000 = 25.000...
...3.000 - 15.000 = -12.000
Ja - das paßt zu der Aussage "Flatrate", wäre also praktisch ein Prozentsatz, der sich aus der Rechnung 1/3 - x ergibt - mit x = Lebenshaltungskosten.
Dann hab ich den Reformtext mißverstanden. Wie wärs mit:
... "Von einem Drittel des Einkommens ist ein Betrag in Höhe der Lebenshaltungskosten abzuziehen, und die verbleibende Summe wird vom jedem Bürger bezahlt, oder wenn sie negativ ist, an ihn ausgezahlt...
...oder so. Ich meine nur, falls ich nicht der Einzige bin, der das mißverstanden hat... 
Möcht doch noch mal einen Aspekt dazu nachfragen:
Wenn durch NE die Abgabe auf den Satz "1/3 - LHk" festgelegt ist - kann man nach Inkrafttreten der Reform die Erwerbssteuern im Haushalt wahrscheinlich nicht mehr direkt ändern - oder
