interessant
jetzt frage ich aber als niedrigverdiener: wie soll sich des auf die nahrungsmittelpreise auswirken?
soll ich denn hungern damit andere autos fahren können?
in österreich sind schon durch die ankündigung von 10% biospritbeimischung zum normalen sprit die preise für nahrung um über 20% gestiegen.
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jetzt frage ich aber als niedrigverdiener: wie soll sich des auf die nahrungsmittelpreise auswirken?
soll ich denn hungern damit andere autos fahren können?
in österreich sind schon durch die ankündigung von 10% biospritbeimischung zum normalen sprit die preise für nahrung um über 20% gestiegen.
leztens war ein interessanter zeitungsbericht in der express(ok ist fast wie sie bild) aber das dlr muss wohl ne versuchsanlage in amlmeria in südspanien haben in der mithilfe von wasser und solarkollektoren wasserstoff gewonnen wird ...mmn wäre es eine gute investition an die südküste arabiens und an der westafrikanischen küste solche anlagen zu installieren , das ist einigermaßen umweltfreundlich und fördert dazu noch die wirtschaft in afrika ....ebenso interessant finde ich die idee in der sahara(entgegen aller vermutungen größtenteils steinwüste) solarkollektor anlagen zu bauen ...um europa und die sahara anrhainer zu versorgen bräuchte man 1% sahara-fläche (bei einem wirkungsgrad von 8%) man würde mit leichtigkeit milliarden von tonnen co2 einsparen (alleine das kraftwerk niederaußem produziert 27,3 mio t co2 im jahr)
es gibt schlicht und ergreifend zwei möglichkeiten: entweder wir verzichten auf eine, zumindest einigermaßen lebenwerte, zukunft und machen weiter wie bisher, oder wir schalten endlich unser hirn ein und akzeptieren, dass wenn wir so weiter machen, bald nur noch sehr, sehr wenige menschen übrig sein werden um von unserer großartigen zivilisation und deren überragender technologie zu berichten.
es gibt nichts gutes, ausser man tut es!
Hier einmal ein
Thread zu diesem Thema aus einem anderen Forum zur Anregung und Ergaenzung.
Nun Solarkraftwerk in der Sahara ist zwar schön, nun haben aber leider Staaten wie Ägypten oder Libyen das Ziel uns wirklich si zu versorgen, denn mich beängstigt die Vorstellung, dass uns solch instabile Staaten unseren Strom liefern sollen.
Man sollte sich auch darüber Gedanken machen, ob man sich dann wirklich in die Abhängigkeit von solchen Staaten begibt, denn ein weiterer Risikofaktor ist, dass die Solaranlage z.B von Extremisten zerstört werden könnte und ich glaube das wäre für keinen von uns toll, wenn er nciht mehr ars-regendi spielen kann.

.. Biodiesel reduziert die landwirtschaftliche Anbaufläche usw. ...
Das muss doch nicht so sein. Es gibt alternative Überlegungen zur Erzeugung von Pflanzentreibstoffen, die keine Nahrungsmittel oder die dafür benötigten Flächen beanspruchen. Die Kosten sind beim momentanen Ölpreis vielleicht noch etwas höher als Benzin aus Rohöl, aber die zu erwartende Nachfragesteigerung aus China und Indien und die gleichzeitige Verringerung des Angebotes lassen eine Preisexplosion erwarten. Dann ist Pflanzenöl in wenigen Jahren billiger als Erdöl.
Lest mal den Anhang. Das Seminar soll im nächsten WS in Paderborn stattfinden.
Viele Grüße,
Sonnenenergie
leztens war ein interessanter zeitungsbericht in der express(ok ist fast wie sie bild) aber das dlr muss wohl ne versuchsanlage in amlmeria in südspanien haben in der mithilfe von wasser und solarkollektoren wasserstoff gewonnen wird ...mmn wäre es eine gute investition an die südküste arabiens und an der westafrikanischen küste solche anlagen zu installieren , das ist einigermaßen umweltfreundlich und fördert dazu noch die wirtschaft in afrika ....ebenso interessant finde ich die idee in der sahara(entgegen aller vermutungen größtenteils steinwüste) solarkollektor anlagen zu bauen ...um europa und die sahara anrhainer zu versorgen bräuchte man 1% sahara-fläche (bei einem wirkungsgrad von 8%) man würde mit leichtigkeit milliarden von tonnen co2 einsparen
Bei Granada in Südspanien geht gerade ein 50 MW Solarkraftwerk ans Netz, 2 weitere werden gleichzeitig dort gebaut. Genau solche Kraftwerke sind für die Sahara geplant, sucht mal im Internet nach TREC und DESERTEC, zwei Initiativen des Club of Rome und der DLR. Sie haben diese Projekte auf der Hannovermesse 2008 vorgestellt. Die Vorträge kann man als ppt und pdf downloaden. 0,23% der gesamten Wüstenflächen der Erde , immerhin 36 Millionen km^2 würden ausreichen die ganze Menschheit mit Strom zu versorgen. An Platz mangelt es also bestimmt nicht. Jüngste Berechnungen zeigen, dass die Installation von 1MW für ein Atomkraftwerk ca. 5-6 Millionen € kostet, bei einem Solarkraftwerk aber nur ca. 3-4 Millionen €, ausserdem fallen keine Brennstoffkosten und Entsorgungskosten an. Der Wirkungsgrad bei CSP= Konzentrierenden Solarkraftwerken ist übrigens nicht 8% sondern tatsächlich ca. 20%. Das Kradtwerk selbst hat 35%, die Temperatur für den Dampf kann durch die Spiegel auf über 400°C gesteigert werden, deshalb der hohe Wirkungsgrad.
Viele Grüße,
Sonnenenergie
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Werden eigentlich aus den Pflanzen die Erdölprodukte mittels Fischer-Tropsch-Synthese gewonnen?
Wie lange leben eigentlich solche Solarzellen (also wann müssen sie entsorgt werden)? 20 Jahre? Nur aus Interesse...
Werden eigentlich aus den Pflanzen die Erdölprodukte mittels Fischer-Tropsch-Synthese gewonnen?
Wie lange leben eigentlich solche Solarzellen (also wann müssen sie entsorgt werden)? 20 Jahre? Nur aus Interesse...
Zur ersten Frage: Die Pflanzen erzeugen Öl oder Zucker oder Stärke mittels Photosynthese. Das Öl kann ausgepresst werden, machen wir heute schon mit Raps, Sonnenblumen, Kokosfett, Palmfett, usw. Für semiaride Gebiete kommen Jatropha=Purgiernuss und Castorbohne in Frage, jeweils ca. 30-50% Ölgehalt in den Früchten.
Zucker- und Stärkehaltige Pflanzen würden in Biogasanlagen oder durch Fermentation zu Ethanol einen Treibstoff liefern.
Die übrigen Pflanzenteile muss man dem Boden als Kompost wieder zuführen, damit er nicht an Nährstoffen verarmt, bzw. falls Wüstenboden genutzt wird überhaupt Nährstoffe enthält. Die Gabe von Kunstdünger ist unwirtschaftlich, denn dieser wird mit Erdöl hergestellt, was ja gerade sehr teuer wird. Ausserdem macht Kunstdünger die Pflanzen krank und lockt damit Schädlinge an, die mit noch teureren Giften beseitigt werden müssen. Dann ist ein solches Projekt nicht durchführbar.
Zur zweiten Frage: Meines Wissens altern Photovoltaikzellen bei höheren Temperaturen schneller, da die Diffusionsvorgänge beschleunigt sind. Für Mitteleuropa schätzt man die Lebensdauer der Solarzellen auf ca. 20-25 Jahre. Danach kann auf den Unterbau im Prinzip eine neue Platte mit frischen Solarzellen aufgelegt werden. Die alten lassen sich recyclen. Das wird heute schon gemacht, in noch kleinem Umfang.
Deshalb ist auch in dem Desertec-Projekt für die Wüsten keine Photovoltaik vorgesehen, sondern konzentrierende Solarpanel. Mit 6-8 m breiten gebogenen Spiegeln wird das Sonnenlicht auf ein Rohr konzentriert, in dem ein Wärmeträger auf 400°C erhitzt wird. Dieser wird teilweise zum Aufheizen eines Speichers genutzt (für 7,5 h Volllastbetireb nach Sonnenuntergang) und der Rest für die Verdampfung und Überhitzung von Wasser. Dieses wird in einem konventionellen Dampfkraftwerk Strom produzieren.
Die Produktion von Pflanzentreibstoffen wäre eine Ergänzung zum 10000 GW Solarkraftwerk Projekt, denn Autos werden in 10 Jahren sicherlich noch nicht in der Mehrzahl mit Strom fahren. Falls man den Anteil Elektroautos wirklich auf über 20% steigern würde, muss ja auch dieser Strom irgendwo produziert werden.
Die Pflanzenölproduktion hätte den zusätzlichen Vorteil, dass sie nicht nur CO2-neutral ist, sondern zusätzlich zu dem Kohlenstoff im Öl auch Kohlenstoff in der verbleibenden Biomasse bindet, die die Pflanze frisch aus der Luft geholt hat. Die CO2-Bilanz wäre also negativ, da mit jedem Liter verbranntem Pflanzenöl die 5-10 fache Menge CO2 zusätzlich aus der Luft verschwindet.
MACHT DIE WÜSTE WIEDER GRÜN!
Viele Grüße,
Sonnenenergie
solange keine einschränkungen bezüglich des anbaus von treibstoffpflanzen gibt wird man doch weniger die wüste und mehr die üblichen agrarflächen nutzen....und selbst wenn es einschränkungen gäbe könnte das niemand durchsetzen, man schafts ja nichtmal auf ehemaligem regenwaldboden angepflanzten treibstoff nicht zu kaufen, und ich meine als firma nicht als ein unwissender bürger.
Ah,danke für die Erläuterung...
Zum Düngen: Man kann ja auf altmodische Düngemethoden zurückgreifen mit anorganischen Düngemitteln und Abfällen (z.B. Asche, Kalk, usw.) in der Wüste...
Dass man aus Pflanzen Pflanzenöl und Zucker gewinnen kann, ist mir schon klar

(Mittelschulwissen darf man bei mir schon voraussetzen). Aber es wurde ja der Vergleich zu Benzin und Erdöl gezogen und das ist doch ein gewaltiger Unterschied. Meine Frage war also: Geht es bei der Pflanzennutzung um das derzeit in der Forschung sehr beliebte Thema, nachwachsende Biomasse mittels Fisch-Tropsch-Synthese in fossile Brennstoffe und andere Syntheseprodukte umzuwandeln? Oder soll die Industrie - wie auch immer das Verfahrenstechnisch auch laufen soll - da auf andere Edukte umgerüstet werden

. Oder gibt es gar ganz andere Pläne?
