Eine bunte Bewegung wirtschaftskritischer Zeitgenossen ist der Ansicht, dass Schwundgeld die Lösung für die meisten ökonomischen Probleme darstellt.
Vorschlag
"Sicher, in unseren Reihen gibt es viele esoterische Spinner, die den Zins für die Wurzel allen Übels halten." räumt Jonathan Altschuss an, Wirtschaftsdozent an einer staatlichen Universität. "Aber das tut der Wahrheit keinen Abbruch. Geld muss seinen absoluten Wert verlieren, was nicht gleichbedeutend mit Inflation ist. Dieser Schwund würde wie ein negativer Zinssatz wirken und Geldhortung und damit Kapitalakkumulation verhindern. Kredite für Investitionen und Konsum würden billiger, es wäre mehr Geld im Umlauf, wovon alle Bürger profitieren!
hat jemand schon erfahrung mit der reform? hört sich an, als wenn sie viel unzufriedenheit nach sich ziehen könnte. ich wäre jedenfalls angepisst, wenn mein für den urlaub lange gespartes geld dann plötzlich doch nicht reicht!
und ich habe auch schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie es praktisch umgesetzt wird, daß das geld ohne inflation trotzdem seinen wert verliert. (in wahrheit ist es nur eine zusätzliche steuer, aber mit den scheinen wird der regierungssitz beheizt)
...und ich habe auch schwierigkeiten, mir vorzustellen, wie es praktisch umgesetzt wird, daß das geld ohne inflation trotzdem seinen wert verliert. (in wahrheit ist es nur eine zusätzliche steuer, aber mit den scheinen wird der regierungssitz beheizt)
Erfahrungen: Allianz Waynes hat Freigeld gemacht und den meisten Staaten geht es nicht schlecht damit. Die genauen Einflüsse hab ich aber nicht verfolgt. Der negative Zinssatz bei manchen verblüfft mich immer wieder, aber die meisten haben niedrige positive Zinsen
praktische Umsetzung: Dazu las ich mal einen Artikel über einen lokalen Feldversuch, wobei die Geldscheine zusätzlich mit Marken beklebt wurden, die über die Datierung den Wertverlust (0,5 oder 1% pro Monat) anzeigten. War im Web, aber hab den Link leider nicht mehr 
in wahrheit ist es nur eine zusätzliche steuer
Eine sehr konsequent erhobene Kapitalsteuer, ja - bis in jede Brieftasche hinein. Immerhin ist der negative Zinssatz zuverlässiger als der Wertverlust durch Inflation, aber Inflation tritt ja trotz Freigeld immer noch auf (wenn ich es richtig verstehe) - man muss sich dann mit beiden Effekten herumärgern.
Die Bürger würden wohl ihr Geld vermehrt in Konsum umsetzen, aber auch in materielle Anlagen aller Art, z.B. Edelmetalle, die dann der Industrie fehlen...
praktische Umsetzung: Dazu las ich mal einen Artikel über einen lokalen Feldversuch, wobei die Geldscheine zusätzlich mit Marken beklebt wurden, die über die Datierung den Wertverlust (0,5 oder 1% pro Monat) anzeigten. War im Web, aber hab den Link leider nicht mehr

Dürfte sich um Wörgl handeln.
Besonders interessant wäre das Ganze in Kombination mit dem Grundeinkommen II. Dann hat man in etwa das Lebensgeld, wie es die Joytopia vorschlägt.
Freigeld & GE II - Im alten Bündnis (ReformPower - vor dem Reset) hatten wir beides, dazu noch Freiland und als Krönung Anarchosyndikalismus - hat eigentlich auch ganz gut funktioniert...

in wahrheit ist es nur eine zusätzliche steuer
Eine sehr konsequent erhobene Kapitalsteuer, ja - bis in jede Brieftasche hinein. Immerhin ist der negative Zinssatz zuverlässiger als der Wertverlust durch Inflation, aber Inflation tritt ja trotz Freigeld immer noch auf (wenn ich es richtig verstehe) - man muss sich dann mit beiden Effekten herumärgern.
Die Bürger würden wohl ihr Geld vermehrt in Konsum umsetzen, aber auch in materielle Anlagen aller Art, z.B. Edelmetalle, die dann der Industrie fehlen...
Soweit ich weiss, würde sich nach dieser Reform (sofern optimal umgesetzt) der Realzinssatz um 0% einpendeln und genau so die Inflation. Dem Wertverlust durch die Umlaufgebühr (negative Zinsen auf die Geldmenge 1) kann man als Besitzer entgehen, indem das Vermögen in langfristige Anlagen investiert wird. (http://schumer.org/so/treppe.jpg) Diese Punkte wären also nicht das Problem.
Inflation entsteht aber nicht nur durch Geldmengenerweiterung.
Dem Wertverlust durch die Umlaufgebühr (negative Zinsen auf die Geldmenge 1) kann man als Besitzer entgehen, indem das Vermögen in langfristige Anlagen investiert wird. (
http://schumer.org/so/treppe.jpg) Diese Punkte wären also nicht das Problem.
Investition in langfristige Anlagen ist nichts anderes als eine Form der Geldhortung, und widerspricht damit dem Ziel des Freigeldes eben diese zu vermeiden (nach Formulierung bei AR)?