06.05.2008, 14:58
Vielleicht hat einer von Euch die "Menschenfresser"-Aufgabe schon hinter sich; die Antwortmöglichkeiten (siehe unten) sind für mich allesamt radikal. Meine Gedanken hierzu:
zu Antwort 1: des Freidenkers Antwort; aber: Macht das Opfer das wirklich freiwillig mit oder ist es nur willenlos (dazu gemacht? Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist bei uns glücklicherweise unveräußerlich, also auch nicht gegen Lustgewinn eintauschbar)? Analog wären beispielsweise auch "Schießspiele" mit echten Waffen und scharfer Munition auf einem abgesperrten Gelände, oder der Verkauf eigener Körperteile. Körperverletzung ist es in jedem Fall.
zu Antwort 2: die "Bauchantwort"; jepp, Krank sind sie wohl beide, behandelt gehören sie auch, aber "unbestimmt" und "bis zur Heilung" (wie sähe die aus?)?.
Zu Antwort 3: Gammelfleisch gibt es schon vom Schwein und Rind, brauchen wir da auch Mensch? Mal ein Versuch, hier ohne Moral zu argumentieren.
zu Antwort 1: des Freidenkers Antwort; aber: Macht das Opfer das wirklich freiwillig mit oder ist es nur willenlos (dazu gemacht? Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist bei uns glücklicherweise unveräußerlich, also auch nicht gegen Lustgewinn eintauschbar)? Analog wären beispielsweise auch "Schießspiele" mit echten Waffen und scharfer Munition auf einem abgesperrten Gelände, oder der Verkauf eigener Körperteile. Körperverletzung ist es in jedem Fall.
zu Antwort 2: die "Bauchantwort"; jepp, Krank sind sie wohl beide, behandelt gehören sie auch, aber "unbestimmt" und "bis zur Heilung" (wie sähe die aus?)?.
Zu Antwort 3: Gammelfleisch gibt es schon vom Schwein und Rind, brauchen wir da auch Mensch? Mal ein Versuch, hier ohne Moral zu argumentieren.
Quote:
Menschenfresser; Sicherheit, Rechte
Der spektakuläre Fall eines Menschenfressers, der das beste Stück seines Opfers mit dessen Einverständnis verspeist hat, erregt öffentliches Aufsehen und wirft ethische Fragen auf.
Entscheidungsmöglichkeiten
"Wenn sich zwei erwachsene Menschen in gegenseitigem Einverständnis Schaden zufügen, so ist das allein deren Angelegenheit." meint Ulrich Decker, bekannt als radikaler Bürgerrechtler. "Egal wie pervers ihre Machenschaften sind. Der freie Wille der Bürger muss den höchsten Wert in Ethik und Strafrecht darstellen, dem sich alle anderen Aspekte unterzuordnen haben. Daher ist dieser Kannibale frei zu sprechen!"
"Wie frei ist denn der Wille eines Menschen?" hinterfragt Isolde Fruchtig, Psychiaterin in einer Forensischen Klinik. "Vielleicht ist er nur eine Fiktion, ohne die eine Gesellschaft nicht funktionieren könnte. In jedem Fall aber war dieses Verhalten krankhaft, und Kranken muss geholfen werden, notfalls auch gegen ihren Willen. Eine Zwangseinweisung beider Beteiligten auf unbestimmte Zeit bis zur Heilung ist hier sicherlich das Ratsamste."
"Menschenfleisch ist überaus nahrhaft." gibt Heiner Kauder zu denken, ein Fabrikant von Nahrungsmittelkonserven. "Eine Schande, das kostbare Gewebe einfach zu verscharren oder zu verbrennen. Wenn sich die Angehörigen Bestattungskosten sparen wollen, übernehmen wir gerne die Entsorgung."
Der spektakuläre Fall eines Menschenfressers, der das beste Stück seines Opfers mit dessen Einverständnis verspeist hat, erregt öffentliches Aufsehen und wirft ethische Fragen auf.
Entscheidungsmöglichkeiten
"Wenn sich zwei erwachsene Menschen in gegenseitigem Einverständnis Schaden zufügen, so ist das allein deren Angelegenheit." meint Ulrich Decker, bekannt als radikaler Bürgerrechtler. "Egal wie pervers ihre Machenschaften sind. Der freie Wille der Bürger muss den höchsten Wert in Ethik und Strafrecht darstellen, dem sich alle anderen Aspekte unterzuordnen haben. Daher ist dieser Kannibale frei zu sprechen!"
"Wie frei ist denn der Wille eines Menschen?" hinterfragt Isolde Fruchtig, Psychiaterin in einer Forensischen Klinik. "Vielleicht ist er nur eine Fiktion, ohne die eine Gesellschaft nicht funktionieren könnte. In jedem Fall aber war dieses Verhalten krankhaft, und Kranken muss geholfen werden, notfalls auch gegen ihren Willen. Eine Zwangseinweisung beider Beteiligten auf unbestimmte Zeit bis zur Heilung ist hier sicherlich das Ratsamste."
"Menschenfleisch ist überaus nahrhaft." gibt Heiner Kauder zu denken, ein Fabrikant von Nahrungsmittelkonserven. "Eine Schande, das kostbare Gewebe einfach zu verscharren oder zu verbrennen. Wenn sich die Angehörigen Bestattungskosten sparen wollen, übernehmen wir gerne die Entsorgung."
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