Ich bin pro Atomstrom, weshalb ich auch gegen den Atomausstieg bin.
Es ist völliger Humbug zu sagen, dass wir aussteigen, wenn wir noch keine alternativen Energien in Aussicht haben, damit machen wir uns nur von anderen Ländern abhängig.
Auch ein sinnloses Argument ist die Tatsache das die Atomenergie nicht sicher sei. Bla... Bla... Bla...
Der Atomausstieg würde nur dann etwas bringen, wenn alle Länder GLOBAL mitziehen würde, denn was nützt uns die Sicherheit in Deutschland durch die Abschaltung, wenn ein Atomreaktor in Polen verdammt unsicher ist?
Ob nun hier in Deutschland ein Kraftwerk hochgeht oder in Polen kommt dann letztendlich aufs selbe hinaus. (Siehe Tschernobyl)
Ich bin pro Atomstrom, weshalb ich auch gegen den Atomausstieg bin.
Es ist völliger Humbug zu sagen, dass wir aussteigen, wenn wir noch keine alternativen Energien in Aussicht haben, damit machen wir uns nur von anderen Ländern abhängig.
Ich bin contra Atomstrom, sehe das aber genauso. Ein rigoroser Ausstieg ist Humbug. Man kann nicht ein langfristiges Problem lösen, indem man ein akutes schafft.
Andererseits führt meiner Meinung langfristig an einem Ausstieg nix vorbei, da wir das Problem der Endlagerung augenscheinlich nicht einmal ein paar Dekaden hinbekommen, geschweige denn Jahrtausende.
Deshalb plädiere ich dafür, den zusammen mit den Stromkonzernen einen realistischen aber festen Ausstiegstermin zu vereinbaren und einen Plan zu erarbeiten, wann die Atomkraft wieweit zurückgefahren sein muss.
Begleitet werden muss das ganze natürlich mit Forschung und Investition in regenerative Energien.
Ich bin wirklich bereit, diesem Prozess Zeit zu lassen, aber es sollte doch ein Wille erkennbar sein.
Auch ein sinnloses Argument ist die Tatsache das die Atomenergie nicht sicher sei. Bla... Bla... Bla...
Und wieso ist dieses Argument sinnlos? 
Der Atomausstieg würde nur dann etwas bringen, wenn alle Länder GLOBAL mitziehen würde, denn was nützt uns die Sicherheit in Deutschland durch die Abschaltung, wenn ein Atomreaktor in Polen verdammt unsicher ist?
Ob nun hier in Deutschland ein Kraftwerk hochgeht oder in Polen kommt dann letztendlich aufs selbe hinaus. (Siehe Tschernobyl)
Klar, aber mit der wir-alleine-können-ja-doch-nichts-bewegen-Mentalität kommt man nie vom Fleck. Natürlich sind wir genauso am Arsch, wenn in Polen ein AKW in die Luft fliegt, aber das kann doch nicht wirklich ein Argument sein, den Ausstieg zu begraben. Lieber kleine Schritte, als gar keine.
Ich sehe außerdem für Deutschland darin eher eine Chance eine Vorreiterrolle einzunehmen und dann bei den Späteinsichtigen dicken Rubel mit grüner Technologie zu machen.[/quote]
Es ist völliger Humbug zu sagen, dass wir aussteigen, wenn wir noch keine alternativen Energien in Aussicht haben, damit machen wir uns nur von anderen Ländern abhängig.
Es sind doch genug Alternativen vorhanden, diese werden nur nicht ausreichend genutzt oder erforscht. Ausserdem wird bei dieser ganzen Diskussion immer vergessen, das man ja auch Energie sparen kann oder zumindest einmal anfangen kann intensiv in diese Richtung zu forschen.
Der Atomausstieg würde nur dann etwas bringen, wenn alle Länder GLOBAL mitziehen würde, denn was nützt uns die Sicherheit in Deutschland durch die Abschaltung, wenn ein Atomreaktor in Polen verdammt unsicher ist?
Selbst wenn wir davon ausgehen, das nur der Sicherheitsaspekt der Grund ist, ist dies nicht ganz richtig.
Ob nun hier in Deutschland ein Kraftwerk hochgeht oder in Polen kommt dann letztendlich aufs selbe hinaus. (Siehe Tschernobyl)
Na ja...frage dies einmal die Anwohner eines AKW in Deutschland. Ich glaube die Moeglichkeit von radioaktivem Fallout betroffen zu sein oder ploetzlich alles verloren zu haben, da dein Zuhause nun in einer unbewohnbaren Sperrzone liegt. Ich glaube da gibt es noch einen Unterschied.
Deshalb plädiere ich dafür, den zusammen mit den Stromkonzernen einen realistischen aber festen Ausstiegstermin zu vereinbaren und einen Plan zu erarbeiten, wann die Atomkraft wieweit zurückgefahren sein muss.
Das gibt es doch schon. Zwar etwas flexibel gestaltet, aber vorhanden (1). Und den Zeitrahmen sehe ich auch als ausreichend an.
Auch ein sinnloses Argument ist die Tatsache das die Atomenergie nicht sicher sei. Bla... Bla... Bla...
Und wieso ist dieses Argument sinnlos? 
Weil bei AKWs gerne die von ihnen tatsächlich ausgehende Gefahr mit den potenziellen, maximalen Schaden gleichgesetzt wird, anstatt den mit der Wahrscheinlichkeit zu multiplizieren. Ein beliebtes Mittel, damit man negative Publicity forcieren kann. Habe ich im Ansatz schon vorher mal erwähnt, weil man nie von anderen Kraftwerksunfällen hört, außer bei Atomreaktoren. Oder auch mal gerne von Chemieunfällen (sei am Rande erwähnt). Klingt alles einfach gefährlich und für eine Zeitung interessanter.
Aber sinnlos ist diese Argumentation nicht, nur oft nicht fair durchgeführt.
Es ist völliger Humbug zu sagen, dass wir aussteigen, wenn wir noch keine alternativen Energien in Aussicht haben, damit machen wir uns nur von anderen Ländern abhängig.
Es sind doch genug Alternativen vorhanden, diese werden nur nicht ausreichend genutzt oder erforscht. Ausserdem wird bei dieser ganzen Diskussion immer vergessen, das man ja auch Energie sparen kann oder zumindest einmal anfangen kann intensiv in diese Richtung zu forschen.
Energie sparen wäre wirklich eine gute Sache. Nur - wirtschaftlicher Liberalismus sei Dank - interessiert es die privaten Konzerne weniger, wenn die Leute Strom sparen, als wenn sie ihn verbrauchen. Privatisierung des Strommarktes ist meiner Meinung nach deswegen der falsche Weg. Der Staat hätte nämlich durch mehr Stromverbrauch keinen Vorteil, der Private schon.
herr trittin sagte mal letztens in einer sendung, daß es momentan keinen wirklichen wettbewerb in der energiebranche gibt. zu wenige teilen sich da den dicken kuchen.
ich glaube, daß wenn man die gesetzlichen rahmenbedingungen ändert bzw. den atomausstieg endgültig festschreibt, werden sich alternativen schneller entwickeln als manche denken.
klar wird es zurzeit für arme leute immer schwieriger mit gleichem lebensstandart über die runden zu kommen. aber veränderungen bringen immer auch probleme mitsich.
das hauptziel scheint ja wohl zu sein, bezahlbare energie liefern zu können. dadurch wird es wahrscheinlich immer veränderungen geben. denn öl, kohle, uran und andere grundstoffe zur herstellung von energie oder energieerzeugungsanlagen werden wohl immer endlich bleiben.
was will ich jetzt damit sagen? schönen tach noch!
(...)denn öl, kohle, uran und andere grundstoffe zur herstellung von energie oder energieerzeugungsanlagen werden wohl immer endlich bleiben.
Also die Sonne ist auch von endlicher Dauer (und damit Windenergie, Sonnenenergie, usw.), Prinzipiell. Da werden in einigen Milliarden Jahren die Leute aber ganz schön nörgeln, dass wir heute nicht an diese Eventualität gedacht haben
. Kleiner Scherz zum Auflockern zwischendurch.
Weil bei AKWs gerne die von ihnen tatsächlich ausgehende Gefahr mit den potenziellen, maximalen Schaden gleichgesetzt wird, anstatt den mit der Wahrscheinlichkeit zu multiplizieren. Ein beliebtes Mittel, damit man negative Publicity forcieren kann. Habe ich im Ansatz schon vorher mal erwähnt, weil man nie von anderen Kraftwerksunfällen hört, außer bei Atomreaktoren. Oder auch mal gerne von Chemieunfällen (sei am Rande erwähnt). Klingt alles einfach gefährlich und für eine Zeitung interessanter.
Aber sinnlos ist diese Argumentation nicht, nur oft nicht fair durchgeführt.
Mit der Formulierung kann ich leben. Auch die Gegner sollten sachlich bleiben und wie Du sagst die Gefahren realistisch einschätzen statt unnötig Panik zu machen. Und dennoch ist der GAU im AKW halt viel drastischer, als wenn ein Kohlekraftwerk hochgeht.
Meine Hauptkritik richtet sich deshalb auch eher gegen die völlige Ignoranz der Endlagerungsproblematik gegenüber.
Energie sparen wäre wirklich eine gute Sache. Nur - wirtschaftlicher Liberalismus sei Dank - interessiert es die privaten Konzerne weniger, wenn die Leute Strom sparen, als wenn sie ihn verbrauchen. Privatisierung des Strommarktes ist meiner Meinung nach deswegen der falsche Weg. Der Staat hätte nämlich durch mehr Stromverbrauch keinen Vorteil, der Private schon.
Stimmt!
Bleibt nur die Frage, wie wir jetzt handeln sollten, da das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Denn RWE, E-ON und co. werden sich die Macht sicher nicht kampflos wieder nehmen lassen.
Und pass bloß auf mit deinen Scherzen. Das hier ist eine ernsthafte ideologische Diskussion, da wird Frohsinn nicht geduldet. 
Keine Frage: Wenn ein AKW einen GAU hat, ist das sehr schlimm. Aber die einzigen
wirklich großen Unglücke passierten - soweit ich weiß in der Sowjetunion. In Deutschland scheint ihr ja mehr auf deutsche Qualität wert zu legen
Prinzipiell bin ich ja - da es sich der Staat in der Realität nicht leisten kann, die Eigentümer auszuzahlen - für Enteignungen in solchen Fällen. Wenn die Stromerzeuger endlich wieder dem Staate nutzen und nicht mehr sich selber, wird sich wahrscheinlich auch leichter ein Weg weg vom Atomstrom finden. Ich weiß, dass das keine nette, faire Sache ist, wenn man jemanden enteignet, aber da merkt man halt noch, dass ich mich mal linksaußen hinzugerechnet habe vor einigen Jahren mal.
Wie ist das eigentlich mit diesen "Ökos", die sich ständig auf schienen ketten und ähnliche Dinge machen, wo dann ab und an einer stirbt, weil sie unbedingt den Transport des radioaktiven Materials blockieren wollen? Was sind deren Ziele? Ist denen nicht klar, dass sie mit der Verzögerungstaktik der Natur schaden?
Die betreiben halt eine sehr aggressive Taktik, um auf die Transporte aufmerksam zu machen. Sehr zwiespältig.
Und Enteignung ist natürlich sehr radikal. Aber abgesehen davon, dass das in Deutschland höchstwahrscheinlich nicht zu machen ist, und mir eigentlich extrem zuwider ist, ich wüsste kein Gegenkonzept, dass nicht selbst entschiedene Mängel aufweißt.
Ich hab aus dem übrigens sehr interessanten Podcast von Leonardo einem Wissenschaftsmagazin auf WDR5 mal einen Beitrag zur Atomenergie rausgeschnitten. Sehr interessant wie ich finde.
Mist Attachement funktioniert nicht, aber hier müsste es gehen:
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