According to most of the experts, the demographic development forces a reform of the unfunded retirement scheme.
“Less and less working people have to support more and more pensioners and sooner or later this makes a big hole in the pension fund,” says the economist Benjamin Walter. “Therefore, the retirement pay must be disconnected from the job performance and must be borne by the whole national economy. Future pensioners only get a basic pension in the amount of the living costs, which will be financed from the national revenue and not from unintended insurance benefits.”
Die demographische Entwicklung macht nach Einschätzung der meisten Experten eine Reform des umlagebasierten Rentensystems unumgänglich.
"Dass immer weniger arbeitende Menschen immer mehr Rentner ernähren müssen, führt mittelfristig zu einem gewaltigen Loch in der Rentenkasse." glaubt der Wirtschaftswissenschaftler Ullrich Senker. "Die Rentenzahlungen müssen daher von den Arbeitsleistungen abgekoppelt und von der ganzen Volkswirtschaft getragen werden. Zukünftigen Rentnern kann nur noch eine Grundrente in Höhe der Lebenshaltunskosten ausgezahlt werden, die über Steueraufkommen, und nicht aus unfreiwilligen Versicherungsleistungen finanziert wird."
könnte man nicht irgendwie dazuschreiben, dass das Einsetzen der Rentenreform I die Reform "negative Einkommensteuer" außer Kraft setzt?
Ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass die negative Einkommensteuer nur "nicht-Rentner" betrifft und jetzt steht aber da, ich könnte diese Reform nicht mehr durchführen...
Eine weitere Frage: Wenn jetzt mein Bündnis die Reform "negative Einkommensteuer" in Gang setzt, wirkt die dann trotzdem bei mir? Tritt dann die Rentenreform außer Kraft? Oder gilt dann beides?
Nein, eine ausgeschlossene Reform wird durch ein Bündnis nicht beim betroffenen Staat umgesetzt. Die Ausschlüsse und Voraussetzungen werden noch angezeigt werden.
Aber nicht traurig sein, Du hast ja denselben Effekt für die Rentner.
Eine Rentenreform, die ich auch schon mal für die Praxis in Deutschland durchdacht habe:
1. Alle Personen zahlen einen gleichen Prozentsatz von ihrem Einkommen, egal, ob selbständig oder angestellt.
2. Jeder Rentner bekommt eine Grundrente in Höhe des Existenzminimums.
3. Jedes Elternteil bekommt ein Achtel des Rentenbeitrages jedes Kindes.
4. Ab dem vierten Kind erhöht sich der Kinderbonus auf ein Viertel.
...
1. Alle Personen zahlen einen gleichen Prozentsatz von ihrem Einkommen, egal, ob selbständig oder angestellt...
Die Idee ist nicht neu - Sog. "Bürgerversicherung", die Pflicht für alle wäre (eischließl. der Kaste der Unkünbaren), sollte alle bisherigen Sozialabgaben ersetzen...
Leider hat die Idee real wenig Aussicht auf Erfolg - wird u.a. von den Linken propagiert und das löst ja bekanntlich als erstes 'Hilfe-Kommunismus-Rufe' aus und weniger sachliches Nachdenken.
Schade eigentlich...
Im Spiel hier wäre es m.E. eine interessante Aufgabe oder gar Reform.
Gruß
gottvater
PS. Würde auch gut zB. zu GEI und II passen
Ich kenn das System aus der Schweiz und es scheint zu funktionieren. Im übrigen zahlen ja heute schon alle nicht Pflichtversicherten in die Rentenkasse über die Steuern.
Was mir aber wichtig ist, ist die Koppelung der Bonusrente an die Kinderzahl und ihre Beitragshöhe, damit das Volk nicht ausstirbt und sich die Intelligenz stärker vermehrt.

Ich kenn das System aus der Schweiz und es scheint zu funktionieren...
Echt - die Schweiz hat eine Bürgerversicherung, bzw. Pflichtvers. für alle? Das wußte ich nicht. Die Schweiz steht ja nicht gerade unter 'Kommunismusverdacht'. Find ich gut
Werde ich mal in unserem Bürgerforum anbringen.
...Was mir aber wichtig ist, ist die Koppelung der Bonusrente an die Kinderzahl und ihre Beitragshöhe, damit das Volk nicht ausstirbt und sich die Intelligenz stärker vermehrt.

Die "aussterbende Bevölkerung" ist auch ein sehr diskussionswürdiger Punkt. Genauer gesagt ist es eher das Problem des demografischen Wandels durch die steigende Lebenserwartung. Stichwort 'Überalterung'
Die Alterspyramide wird höher und oben breiter. Darum die Verordnung der verlängerten Lebensarbeitszeit, die faktisch eine Rentenkürzung darstellt.
Eine Steigerung der Geburtenrate ist vermutlich nicht das Allheilmittel gegen den Altenüberhang - sondern nur eine Verlagerung des Problems in die Zukunft, oder?
Schon jetzt können ja nicht alle Erwerbsfähigen in produktiven Jobs untergebracht werden. Die Produktivität wird weiter steigen, eine Bevölkerungszunahme könnte die Lage eher verschärfen, als verbessern. Die Einwanderungsfrage spielt auch noch eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Das demografische Problem haben alle Industrieländer und keines hat es m.W. wirklich zufriedenstellend gelöst.
Ähm... was ich nicht wirklich verstehe ist: Warum sollte sich so eine Regelung wie Du sie vorschlägst, auf die Intelligenz auswirken 
Überdurchschnittliche Kinderzahlen finden sich doch eher in armen Familien...
Gruß
gottvater
Wegen der Beitragshöhe.
Oh - verstehe, es ist als 'Prämienrückerstattung' gemeint. Dann könnte ich mir, wenn es diese Reform gäbe, aus deiner Feder folgende Konsequenz vorstellen:
Der Lehrbetrieb an den Ober- und Hochschulen gerät ins Stocken, weil immer mehr Lehrkräfte das Mütter-/Väterjahr nehmen... 