Noch mehr interessante Fakten! von Michael Vaupel/Traders´s Daily
Und weiter geht es mit höchst interessanten (finde ich) Fakten zu China:
China verbrauchte im letzten Jahr nicht nur soviel Kohle wie kein anderes Land der Welt – es verbrauchte auch mehr Kohle als die drei nächst größten Konsumenten Russland, USA und Indien ZUSAMMEN.
In China gibt es rund 2.000 Kohlekraftwerke, und alle 4 bis 7 Tage kommt ein weiteres hinzu (oje, die Luftverschmutzung…)
Zwischen 2003 und 2006 stieg der weltweite Verbrauch von Kohle so stark wie in den 23 Jahren zuvor. Und, besonders interessant: Von diesem Anstieg verursachte China 90%!
Holz bezieht China hauptsächlich aus Russland. Die Hälfte dieses Holzes dürfte illegal abgeholzt worden sein (hoffentlich bleiben die karelischen Urwälder verschont). Ein weiterer Lieferant für Holz ist Indonesien; dort wird noch verantwortungsloser abgeholzt.
Wofür China soviel Holz braucht? Zum Beispiel für die Herstellung von 45 Milliarden Paar hölzerner Ess-Stäbchen! (Könnte man da nicht ein wieder verwertbares Material nehmen?)
Von den noch vor 50 Jahren vorhandenen Wäldern Chinas sind drei Viertel abgeholzt. Drei Viertel! Ein Viertel des Landes besteht nun aus Wüste oder Halbwüste.
80% der Gletscher des Himalaya, welche mehrere chinesische Flüsse mit Frischwasser füttern, könnten bis 2035 geschmolzen sein.
Saurer Regen fällt nun auf ein Drittel des chinesischen Ackerlandes.
In China sterben jedes Jahr an Verkehrsunfällen etwa eine Viertel Million Menschen. Das ist 6 Mal so viel wie in den USA (und in den USA gibt es 18 Mal so viele Autos).
Von den 20 am meisten verschmutzten Städten der Welt befinden sich 16 in China.
Vier Fünftel der chinesischen Flüsse sind zu verschmutzt, als dass in ihnen Fische überleben könnten.
600 bis 700 Millionen Chinesen (rund die Hälfte der Bevölkerung) trinkt Wasser, welches mit menschlichem oder tierischem Abfall verschmutzt ist. Die chinesische Regierung hat Maßnahmen zur Forcierung der Wasseraufbereitung ergriffen (Unternehmen, welche in diesem Sektor tätig sind, sind aussichtsreiche Investments). Die Zeiten, in denen eine Milliarde Tonnen ungeklärtes Abwasser (!) pro Jahr in den Jangtse geleitet wird, sind hoffentlich bald vorbei.

Tja, diese Phase haben wir hinter uns. Kann man China einen Vorwurf machen, sich nicht an Spielregeln zu halten, die wir auch erst seit höchstens 100 Jahren beachten? Diese Brutalophase scheint notwendig zu sein, um sich im globalen Kapitalismus zu etablieren.
Mag zwar sein aber warum merkt man dann nicht dass sie irg wie auf unsere Vorschriften halten?Tun sie es überhaupt?
Ich z.B finde das sehr blöd weil die verschmutzen ja Luft die mit dem Westwind glaub ich sogar rüber zu uns kommen,und das mit den Halbwüsten ist ja auch dumm,wie wollen die da was anbauen wenn sie schon so wachsen?
Ich sehe das auch als kleine Provokation(falls sie sich nicht Mühe geben es zu bessern)an alle anderen Industrienationen ihnen zu helfen damit die mal versuchen etwas zu verbessern!?!
Kann seín dass ich es auch falsch sehe...
Aber warum müssen alle Länder Filter in Fabriken stopfen und Luft/Verschmutzungszertifikate oder so kaufen und die da hinten machen was sie wollen...
Ich finde das ********


denn bei uns müssen selbst Malta Zypern und Island mitziehen die selbst kaum Industrie haben!
Wenn die es schaffen ein paar Filter und Zertifikate zu kaufen dann wird das China doch wohl auch schaffen!
Das war meine Meinung

Wenn die es schaffen ein paar Filter und Zertifikate zu kaufen dann wird das China doch wohl auch schaffen!
Und? 

Tja, diese Phase haben wir hinter uns. Kann man China einen Vorwurf machen, sich nicht an Spielregeln zu halten, die wir auch erst seit höchstens 100 Jahren beachten? Diese Brutalophase scheint notwendig zu sein, um sich im globalen Kapitalismus zu etablieren.
Bitte korregier mich jemand wenn ich falsch liege, da ich grade nur spekulieren kann, aber hat China nicht schon in den letzten Jahren mehr Umweltverschmutzung verursacht als die "alten" Industrieländer zur Zeit ihres Aufschwungs zu eben diesen?
Ich bin zwar kein Ökoterrorist, aber ich denke mal die Zeit wo man Umweltschäden ignorieren kann ist vorbei. Weiterhin denke ich das China weltweit mehr politische Anerkennung findet, wenn sie einen sanften Aufstieg probiert hätten und nicht die alte "Hau-Ruck Methode". Ich frag mich sowieso was China machen will, wenn sie bemerken das sie fast ihr halbes Land unbewohnbar gemacht haben. Auswandern? Krieg führen? 
Also ich finde das wäre dort zumindest mal ein Fortschritt...
Natürlich machen wir hier viel mehr für die Umwelt aber bis China mal soweit ist.....kb darauf zu warten....
Sie sollen ja zumindest mal den einen Fortschritt machen denn dann arbeiten sie sich ja mal langsam nach vorne...
Die kotzen mich ehrlich auch an und zwar bin ich ein Sommerkind und wenn im Sommer der Westwind kommt mit so einer schönen Prise dann krig ich einen dicken Hals^^
Aber ehrlich gesagt die machen sich doch über uns Lustig weil wir dafür Geld ausgeben und die nicht...
Wir haben hier ja in der EU auch eine neue Raform oder so für die Umwelt...
Mein Bild über die ist ja das sie nicht schlecht oder so sind nur sie denken z.B

wenn man da wohnt dann

Die EU und die USA

Die dann nur ok

dann China

und dann Merkel
Was soll daraus bitte werden wenn nicht jeder mitzieht?
Gruss:hm:

Apropos Wirtschaftswachstum und Fachkräftemangel.
Warum wird sowas "Katastrophales" in den Medien nicht mal angesprochen? Die Sendungen "Deutschland ade" oder "Goodbye Deutschland" hat wohl jeder mal zufällig gesehen! Ich dachte immer, das wären "Einzelschicksale"

Aber 4 Personen pro Minute sind, mal 60 gleich 24 mal 24 gleich 1.440 Personen pro Tag! Über 50.000 pro Jahr! Ausgebildete, motivierte, leistungsfähige Individuen. Hartz 4-Empfänger werden wahrscheinlich darunter sehr wenige sein!
Wenn man überlegt was der Staat an Leistungen für ein Individium bringt, von der Geburt bis zur vollen Ausbildung als Fachkraft oder Akademiker, kann man sich den "Verlust" Deutschlands, wohl mehr als erahnen.

Wird allerdings irgendwo wenigstens mal darüber diskutiert? Mitnichten!
http://www.cicero.de/259.php?kol_id=10532
Wir sind dann mal fort
Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land.
An jedem Tag verliert Deutschland ein ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht wie seit 120 Jahren nicht mehr. Man muss kein Pessimist sein, um in der Massenflucht ein Misstrauensvotum gegen die Zukunftsfähigkeit des Landes zu erkennen.
Was die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die Besten und Jüngsten, die genug haben und gehen. Im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten, Bauern und verzweifelte Arbeiter das Land.
Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands.
Das Durchschnittsalter unserer Auswanderer beträgt 32 Jahre, es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker.
Ja! Und irgendwie interessiert es Keinen!

Immerhin kann man in Ars-Regendi-Staaten auswandernden Akademikern ihr ansonsten kostenfreies Studium in Rechnung stellen

Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands. Das Durchschnittsalter unserer Auswanderer beträgt 32 Jahre, es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker, Techniker und ehrgeizige Dienstleister. Nach Angaben der OECD verliert derzeit kein anderer Staat so viele Akademiker.
Nuja, Deutschland hat ja auch die grösste Bevölkerung in Europa und bildet vielleicht auch noch (gemessen an der Bevölkerungszahl) überdurchschnittlich viele Akademiker aus.
Aber genug der Relativierung, Probleme sind ja da:
1. Die Verdienstmöglichkeiten sind in manchen Branchen ziemlich mau. Zum Beispiel als Arzt arbeitet man sich hierzulande einen Wolf, für ein eher mässiges Gehalt.
2. Die Neidkultur hierzulande kann nerven, wenn man im Beruf erfolgreich ist. Fährt man in den USA mit einem neuen, grösseren Auto vor, gratuliert einem der Kollege aus der Firma. In Deutschland dagegen würde erstmal hinter dem Rücken die Frage kommen: "Wie konnte er sich das leisten?".
3. Die deutsche Bürokratie ist legendär, leider nur im negativen Sinne.
4. In den Medien hierzulande wird seit Jahren das Ausland als Lösung aller Probleme hochgehypt. Dass man dort vor ganz anderen Problemen steht, wird (gefühlsmässig) erst seit kurzem behandelt. Und da Akademiker frisch nach dem Abschluss sehr mobil sind und von internationalen Konzern angelockt werden, wirkt es sich bei ihnen sehr stark aus.
5. Die deutsche Politik ist desillusionierend. Scheinbar hat kein Politiker wirklich Rückgrat, Beteiligung ist zwar möglich aber ohne schnelle Erfolge, und im grossen und ganzen scheint sich hierzulande nichts zu tun. Permanentes Meckern der Medien über Politiker verstärkt dieses negative Bild deutlich.
Also diese Sichtweise finde ich schon sehr übertrieben. Dabei wird vollkommen außer acht gelassen dass es der deutschen Bevölkerung so verdammt gut geht, dass es stinkt (im Vergleich zu anderen Ländern/Menschen). Selbst der ärmste Hartz IV Empfänger (leider muss immer diese Bevölkerungsgruppe für Vergleiche herhalten^^) kann sich sein "Feierabendbier" und seine Kippen locker leisten. Die Ausgaben für Zigarretten und Kaffee sind sogar beim Regelsatz für Kinder mit einberechnet. Es gibt so unglaublich viel Armut in der Welt und in Deutschland beschweren sich die Menschen über Bürokratie und Ökosteuer.
Deutschland gehört zu den reichsten Nationen der Welt, und dass nicht trotzdem, sondern auch wegen des im internationalen Vergleich effektiven Verwaltungsapparates und der umfassenden Sozialsysteme. Dazu gehört auch das allgemeine und frei zugängliche Schulsystem.
Wenn Akademiker hier ihre Ausbildung machen und dann auf nimmerwiedersehen auswandern ist das einerseits ihr Recht. Freizügigkeit innerhalb der EU ist eine große Errungenschaft. Allerdings ist es eben auch ein Riesenverlust für die Volkswirtschaft. Die Frage ist aber nicht welche Anreize man noch schaffen muss damit sie hier bleiben, sondern ob es legitim ist vom Staat eine extrem teure Ausbildung zu bekommen und diese Leistung nicht zu vergelten (durch Arbeit im eigenen Land). Ich bin mir auch nicht sicher wie das geregelt werden sollte und ob es überhaupt einer Regelung bedarf. Aber irgendwie hab ich schon Bauchschmerzen dabei.