18.01.2008, 13:33
aus...http://www.ftd.de/boersen_maerkte/analysten/:Das%20Kapital%20Die%20Verleugnung%20Folgen/302973.html
Die große Verleugnung und ihre Folgen
Die meisten Ökonomen sind sich einig: Zentralbanken haben kein besseres Verständnis von Vermögenspreisen als der Markt.
Deshalb gibt man den Notenbanken recht, wenn diese meinen, es sei nicht ihre Sache, Vermögenspreisblasen zu verhindern. Wie auch, wenn sie nicht mal wissen, ob es sich um eine Blase handelt? Die Bescheidenheit der Zentralbankiers ist zunächst das perfekte Alibi dafür, die Wirtschaft selbst dann ungeniert mit billigem Geld zu versorgen, wenn sich der Preis von Aktiva wie Aktien oder Immobilien meilenweit von der Entwicklung des Nationaleinkommens entfernt; als ob Gewinne und Mieten morgen nicht mehr aus dem Nationaleinkommen zu erwirtschaften wären.
Aber damit nicht genug. Wie von Geisterhand erkennen die Zentralbanken das unbekannte Ding jedes Mal ganz schlagartig, wenn es plötzlich platzt. Und dann tut was not? Noch billigeres Geld, natürlich, auf dass die Luft aus der Blase, die zuvor ungehemmt aufgebläht werden durfte, wenn überhaupt nur langsam entweicht und keinen Schaden anrichtet. Motto: Schaffen die Verbraucher reihenweise Häuser an, die sie sich nicht leisten können, hat die Notenbank nichts damit zu tun, und wenn sie den Markt noch so sehr mit billigem Geld überflutet; häufen sich die Zwangsvollstreckungen, muss dem Volk hingegen der Zinsdienst erleichtert werden. Selbstredend stimmen die Volkswirte den Zentralbanken wieder zu, obwohl das doch arg asymmetrisch klingt. In den USA ist diese Politik so systematisch betrieben worden, dass sie längst einen Namen hat: Greenspan-Put....
Die große Verleugnung und ihre Folgen
Die meisten Ökonomen sind sich einig: Zentralbanken haben kein besseres Verständnis von Vermögenspreisen als der Markt.
Deshalb gibt man den Notenbanken recht, wenn diese meinen, es sei nicht ihre Sache, Vermögenspreisblasen zu verhindern. Wie auch, wenn sie nicht mal wissen, ob es sich um eine Blase handelt? Die Bescheidenheit der Zentralbankiers ist zunächst das perfekte Alibi dafür, die Wirtschaft selbst dann ungeniert mit billigem Geld zu versorgen, wenn sich der Preis von Aktiva wie Aktien oder Immobilien meilenweit von der Entwicklung des Nationaleinkommens entfernt; als ob Gewinne und Mieten morgen nicht mehr aus dem Nationaleinkommen zu erwirtschaften wären.
Aber damit nicht genug. Wie von Geisterhand erkennen die Zentralbanken das unbekannte Ding jedes Mal ganz schlagartig, wenn es plötzlich platzt. Und dann tut was not? Noch billigeres Geld, natürlich, auf dass die Luft aus der Blase, die zuvor ungehemmt aufgebläht werden durfte, wenn überhaupt nur langsam entweicht und keinen Schaden anrichtet. Motto: Schaffen die Verbraucher reihenweise Häuser an, die sie sich nicht leisten können, hat die Notenbank nichts damit zu tun, und wenn sie den Markt noch so sehr mit billigem Geld überflutet; häufen sich die Zwangsvollstreckungen, muss dem Volk hingegen der Zinsdienst erleichtert werden. Selbstredend stimmen die Volkswirte den Zentralbanken wieder zu, obwohl das doch arg asymmetrisch klingt. In den USA ist diese Politik so systematisch betrieben worden, dass sie längst einen Namen hat: Greenspan-Put....
German Boards


Im Gegensatz zu der US-Regierung würden wir nach den Wahlen die Verschuldung auch wieder zürückfahren. 


Ich überlege aber, dass man als Regent Ankündigungen machen kann, die dann Auswirkungen haben - ich weiß nur noch nicht, wie das programmiertechnisch machbar ist, die Einhaltung der Versprechungen auch zu überprüfen und die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.
Übrigens scheffelt die US-Hochfinanz massiv Gold - die werden schon wissen wieso