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Atommacht
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osabedor
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freiland
Post: #41
RE: Atommacht

Fleischidambach schrieb

Also alles Militär abrüsten und die militärische Gewalt dann jemanden übertragen, die ja dann nicht mehr existiert? Wie meinst du das? Und was soll heißen "nicht veto geregelt"? Ist mir nicht so ganz klar...

es geht darum die rüstung weltweit bis auf fast null runterzufahren. da wir aber vor nicht allzu langer zeit in rwanda sehen konnten, dass, in diesem fall hutu vs. tutsi, menschen auch heute keine technisch hochgezüchteten waffensysteme benötigen um sich effizient umzubringen, bedarf es meiner meinung nach einer der uno unterstellten, und nur der auch rechenschaft schuldigen, wehrpflichtigentruppe, die im nichtkrisenfall als kleinstmögliche einheiten weltweit verteilt an strategisch günstigen stellen stationiert und im ernstfall schnell am ort des geschehens ist.
die derzeit bestehenden armeen sollten zu katastrophen bekämpfungseinheiten umgebaut und entwaffnet werden ob da ein panzer oder ein bulldozer nutzlos über jahre hinweg vor sich hinrostet spielt für den faktor rüstungsindustrie keine wirkliche rolle. die struktur der armeen könnte durchaus prizipiell so bestehen bleiben. es ist mir sowiso schleierhaft warum die bundeswehr nach afganistan geschickt wurde und nicht das thw zusammen mit einer polizeitruppe die sowohl den schutz der thw'ler übernehmen als auch dortige zivile polizei ausbilden könnte.
kriesengebiete sollten so früh wie möglich komplett abgeriegelt werden um den kriegsführenden parteien baldmöglichst die versorgung der bevölkerung aufzubürden. dazu ist es notwendig, dass weder irgendwer oder was in das krisengebiet hinein, noch heraus kommt. wenn der leidensdruck der zivilbevölkerung das erträgliche mass überschreitet wird es zu einer situation wie bei der persichen revolution kommen als sich hunderttausende unbewaffneter perser der persischen armee entgegenstellten die sich dann angesichts der aussichtlosigkeit eines angriffs wegen, ohne weitere gewalt in die kasernen zurückzog was das ende der diktatur des herrn pahlewi bedeutete.
auch dürften alle territorialen und durch plünderungen oder raub entstandenen gewinne keine völkerrechtliche anerkennung erfahren bzw. müssten mit aufschlag erstattet werden. zerstörungen an gütern, verletzungen von menschen (zivilisten und soldaten) und tote müssten nach den weltweit höchsten (wahrscheinlich us-amerikanischen) sätzen eingeklagt und erstattet werden.
unter "nicht vetogeregelt" verstehe ich, dass nicht einzelne staaten aus wirtschaftlichen interessen heraus mit ihrem vetorecht friedenseinsätze blockieren können wie dies schon recht häufig in den letzten jahrzenten durch die mitglieder weltsicherheitsrates praktiziert wurde.

es gibt nichts gutes, außer man tut es!


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23.07.2008 09:49
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fleischidambach
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Post: #42
RE: Atommacht

osabedor Wrote:
es geht darum die rüstung weltweit bis auf fast null runterzufahren. da wir aber vor nicht allzu langer zeit in rwanda sehen konnten, dass, in diesem fall hutu vs. tutsi, menschen auch heute keine technisch hochgezüchteten waffensysteme benötigen um sich effizient umzubringen, bedarf es meiner meinung nach einer der uno unterstellten, und nur der auch rechenschaft schuldigen, wehrpflichtigentruppe, die im nichtkrisenfall als kleinstmögliche einheiten weltweit verteilt an strategisch günstigen stellen stationiert und im ernstfall schnell am ort des geschehens ist.(...)


Also mich stört daran jetzt schon, dass es wehrpflichtige sein müssen... sonst bin ich stark dafür, keine Frage... ach ja: ich bin auch der Meinung, dass die Demokratie nicht "beständiges" sein kann...

23.07.2008 10:01
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osabedor
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Post: #43
RE: Atommacht

fleischidambach Wrote:

osabedor Wrote:
es geht darum die rüstung weltweit bis auf fast null runterzufahren. da wir aber vor nicht allzu langer zeit in rwanda sehen konnten, dass, in diesem fall hutu vs. tutsi, menschen auch heute keine technisch hochgezüchteten waffensysteme benötigen um sich effizient umzubringen, bedarf es meiner meinung nach einer der uno unterstellten, und nur der auch rechenschaft schuldigen, wehrpflichtigentruppe, die im nichtkrisenfall als kleinstmögliche einheiten weltweit verteilt an strategisch günstigen stellen stationiert und im ernstfall schnell am ort des geschehens ist.(...)


Also mich stört daran jetzt schon, dass es wehrpflichtige sein müssen... sonst bin ich stark dafür, keine Frage... ach ja: ich bin auch der Meinung, dass die Demokratie nicht "beständiges" sein kann...


wehrpflichtige deshalb, weil damit einigermassen verhindert werden kann, dass sich irgendwelche rambos als berufssoldaten die letzte dann noch existierende, reguläre armee unter den nagel reissen und diese womöglich zu eigenen zwecken missbrauchen. ausserdem sollten soldatenkarrieren zeitlich eng begrenzt sein um auch den höheren chargen der armee keine allzu große möglichkeit der profilierung und der daraus folgenden, möglichen einflussnahme auf die struktur und intention der truppe zu erlauben. auch sollte die bewaffnung soweit als irgendmöglich untauglich für angriffe sein, da ja nach o.g. definition die hauptaufgabe der truppen darin besteht krisengebiete abzuriegeln und nach beendigung der kampfhandlungen waffen einzusammeln und uneinsichtige "warlords" in ihren aktivitäten zu behindern bzw. solche zu bekämpfen. zur sicherheit vor übergriffen dieser armee sollten die polizeien der einzelnen länder ähnlich bewaffnet sein und zahlenmässig, in relation zu den einzelnen truppenteilen, zumindest etwa ebenbürtig sein um dann, miteinander, die anstehenden aufgaben zu bewältigen. sozusagen regionale kontrolle der aktivitäten der internationalen armee.

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This post was last modified: 23.07.2008 20:14 by osabedor.

23.07.2008 16:43
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Post: #44
RE: Atommacht

micha2306 Wrote:

Evica Wrote:
Und warten wir mal ab wie es weitergeht, die Politik der USA wird sich im nächsten Jahr ja vermutlich neu orientieren.



Nur stellt sich dort die Frage wie sich die Politik ändern wird.
Denke nicht das die USA in naher Zukunft ihre Verteidigungsausgaben kürzen werden, da steckt mehr dahinter als man wahrscheinlich vermuten kann.Kopfkratz

Wie soll es denn ohne Rüstungsproduktion funktionieren?
Alle Arbeiter auf die Felder und Mais und Getreide anbauen................??????Noplan

Wer als Präsident im Verteidigungshaushalt anfängt mit Etatkürzungen wird wahrscheinlich die gesamte Inlandsproduktion lahmlegen, was aller Wahrscheinlichkeit zu hoher Arbeitslosigkeit und somit zu vermehrten Staatsausgaben führt.

Insgesamt ist dies ein sehr spannendes Thema, denn wir in der EU hängen ja auch am Tropf der USA.


die rüstungsindustrie in den erste welt staaten ist insgesamt eine der effizientesten und weil die waffenproduzenten per se skrupellos sein müssen haben sie in den letzten jahrzehnten massiv auf automation gesetzt und viele leute entlassen. zwei punkte gibt es noch zu den dann vermeintlich arbeitslosen zu sagen. wenn die ganze kohle die derzeit als verteidigungsbudget deklariert an die rüstungsindustrie fliesst umgeleitet wird, wird viel geld frei für umschulungen und weitere arbeitsagentur aktivitäten.
desweiteren wollen wir ja fast alle den schienenverkehr weiter ausbauen (schwerindustrie!) und es gibt noch genug leute die auf dieser welt kein dach überm kopf haben. bis diese bedürfnisse befriedigt sind haben alle noch ordentlich anzupacken.
das wir in der eu am tropf der usa hängen würde ich so nicht sagen! ich denke "mitgefangen - mitgehangen" beschreibt die situation und das verhältnis usa - rest der welt besser.

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Evica Wrote:
Sicherlich, ich sage ja nicht das ich die Politk der USA gut heiße. Aber man sollte auch nicht zu stark in Schwarz-Weißmalerei verfallen.
Wir sind ja hier eher intellektuell orientiert, sonst würden wir ja so ein Spiel nicht spielen Wink
Und warten wir mal ab wie es weitergeht, die Politik der USA wird sich im nächsten Jahr ja vermutlich neu orientieren.


das wage ich zu bezweifeln! barak obama hat anscheinend nicht allzuviel ahnung von aussenpolitik und erst mal genug an innenpolitischen themen abzuarbeiten. aller wahrscheinlichkeit nach wird er erst mal mehr einsatz von den verbündeten einfordern um den militärisch-industriellen komplex, respektive deren lobbyisten nicht zu verprellen. und dann kommt es darauf an was für berater er in sachen aussenpolitik hat. wenn es dumm läuft sind die auch nicht besser als die von george w.
sollte es allerdings, was ich vermute, dazu kommen, dass er verliert wird es wahrscheinlich noch sicherer so weitergehen wie bisher.

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23.07.2008 20:34
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Post: #45
RE: Atommacht

osabedor Wrote:
wehrpflichtige deshalb, weil damit einigermassen verhindert werden kann, dass sich irgendwelche rambos als berufssoldaten die letzte dann noch existierende, reguläre armee unter den nagel reissen und diese womöglich zu eigenen zwecken missbrauchen. ausserdem sollten soldatenkarrieren zeitlich eng begrenzt sein um auch den höheren chargen der armee keine allzu große möglichkeit der profilierung und der daraus folgenden, möglichen einflussnahme auf die struktur und intention der truppe zu erlauben. auch sollte die bewaffnung soweit als irgendmöglich untauglich für angriffe sein, da ja nach o.g. definition die hauptaufgabe der truppen darin besteht krisengebiete abzuriegeln und nach beendigung der kampfhandlungen waffen einzusammeln und uneinsichtige "warlords" in ihren aktivitäten zu behindern bzw. solche zu bekämpfen. zur sicherheit vor übergriffen dieser armee sollten die polizeien der einzelnen länder ähnlich bewaffnet sein und zahlenmässig, in relation zu den einzelnen truppenteilen, zumindest etwa ebenbürtig sein um dann, miteinander, die anstehenden aufgaben zu bewältigen. sozusagen regionale kontrolle der aktivitäten der internationalen armee.

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Aber du vergisst, dass eine schlagkräftige Truppe erfahrene Kämpfer braucht, sowie gute Ausbilder usw. Sonst nimmt die Truppe bei jeder Bedrohung sofort Reißaus.

Und Zwangsdienste, ohne dass man ein Verbrechen begannen hat, sehe ich als Eingriff in die Freiheit.

24.07.2008 09:41
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Post: #46
RE: Atommacht

fleischidambach Wrote:

osabedor Wrote:
wehrpflichtige deshalb, weil damit einigermassen verhindert werden kann, dass sich irgendwelche rambos als berufssoldaten die letzte dann noch existierende, reguläre armee unter den nagel reissen und diese womöglich zu eigenen zwecken missbrauchen. ausserdem sollten soldatenkarrieren zeitlich eng begrenzt sein um auch den höheren chargen der armee keine allzu große möglichkeit der profilierung und der daraus folgenden, möglichen einflussnahme auf die struktur und intention der truppe zu erlauben. auch sollte die bewaffnung soweit als irgendmöglich untauglich für angriffe sein, da ja nach o.g. definition die hauptaufgabe der truppen darin besteht krisengebiete abzuriegeln und nach beendigung der kampfhandlungen waffen einzusammeln und uneinsichtige "warlords" in ihren aktivitäten zu behindern bzw. solche zu bekämpfen. zur sicherheit vor übergriffen dieser armee sollten die polizeien der einzelnen länder ähnlich bewaffnet sein und zahlenmässig, in relation zu den einzelnen truppenteilen, zumindest etwa ebenbürtig sein um dann, miteinander, die anstehenden aufgaben zu bewältigen. sozusagen regionale kontrolle der aktivitäten der internationalen armee.

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Aber du vergisst, dass eine schlagkräftige Truppe erfahrene Kämpfer braucht, sowie gute Ausbilder usw. Sonst nimmt die Truppe bei jeder Bedrohung sofort Reißaus.

Und Zwangsdienste, ohne dass man ein Verbrechen begannen hat, sehe ich als Eingriff in die Freiheit.


durchaus richtig!
allerdings sind die von mir definierten anforderungen wie gesagt in erster linie im abschirmen der kriegsschauplätze und kontrolle nach ende der kämpfe angelegt. das wehrpflichtige grundsätzlich sofort reissaus nehmen wenn es zu kampfhandlungen kommt ist so aus der militärgeschichte nicht ersichtlich. ausserdem ist die methode der amis, zuerst bombardieren und dann nachrücken für mich, als nicht militär, aus sicht der bombardierenden eigentlich gar nicht so dumm.
die alternative zu wehrpflichtigen, die wie die bundeswehrsoldaten zivile ansprechpartner haben, ihre rechte kennen und durchsetzen können ist wie gesagt eine berufsarmee mit all ihren gefahren für die allgemeinheit. für diesen vorteil, und da es sich ja prinzipiell um eine, zwar zeitlich noch nicht genau definierte aber prinzipiell mit dem verschwinden der waffen mehr oder weniger beendete aufgabe handelt, denke ich, es wäre möglich das z.b. deutsche system umzudrehen und die wehrpflicht zur zivildienstpflicht umzumodeln (dann auch geschlechtsneutral) die man auch als soldat/in ableisten könnte.
ich denke, wenn einmal die einsicht und der wille da sind etwas grundlegend zu ändern, und o.g. ziele zu erreichen, finden sich sicherlich wege die für alle akzeptabel wären.

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24.07.2008 12:29
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Post: #47
RE: Atommacht

Prinzipiell habe ich auch nichts gegen eine Art "soziales Pflichtjahr", wenn es nicht auch trotzdem noch nach Zwangsarbeit klänge...und ich weiß halt doch auch selber, dass das einfach "nicht lustig" ist, wenn man seinen/ihren Chef aufgezwungen bekommt und nicht "einfach" kündigen kann, sondern hoffen muss, dass man nicht noch schlechter als bisher behandelt wird...oder man, weil es billiger kommt, ständig in Nacht und Wochenenddienste gedrängt wird, ständig Sachen macht, die man laut Innenministerium nicht machen dürfe/müsse, usw.

Ich sage mal so... wenn selbst "Berufssoldaten", die schon mehr aushalten, auch fliehen, ist ein Grundwehrdiener sicher noch weniger standhaft.

Dachte zuerst, deine Vorstellung von Armee hieße, dass die Truppen auch zum aktiven Schutz von Menschenrechten eingreifen könnten und nicht erst losmarschieren, wenn die Kämpfe beendet sind. Deswegen dachte ich an Berufssoldaten, die einfach mehr Können, Erfahrung und Taktik mit sich bringen würden, um auch einen durch monatelanges, aktives Kämpfen gehärteten Soldaten einer feindlichen Truppe etwas entgegenzusetzen. Vl. wäre ein Mittelweg das richtige: eine relativ kleine, erfahrene Kerntruppe mit Nebenberufsreservisten...?

24.07.2008 21:05
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Post: #48
RE: Atommacht

fleischidambach Wrote:
Prinzipiell habe ich auch nichts gegen eine Art "soziales Pflichtjahr", wenn es nicht auch trotzdem noch nach Zwangsarbeit klänge...und ich weiß halt doch auch selber, dass das einfach "nicht lustig" ist, wenn man seinen/ihren Chef aufgezwungen bekommt und nicht "einfach" kündigen kann, sondern hoffen muss, dass man nicht noch schlechter als bisher behandelt wird...oder man, weil es billiger kommt, ständig in Nacht und Wochenenddienste gedrängt wird, ständig Sachen macht, die man laut Innenministerium nicht machen dürfe/müsse, usw.

Ich sage mal so... wenn selbst "Berufssoldaten", die schon mehr aushalten, auch fliehen, ist ein Grundwehrdiener sicher noch weniger standhaft.

Dachte zuerst, deine Vorstellung von Armee hieße, dass die Truppen auch zum aktiven Schutz von Menschenrechten eingreifen könnten und nicht erst losmarschieren, wenn die Kämpfe beendet sind. Deswegen dachte ich an Berufssoldaten, die einfach mehr Können, Erfahrung und Taktik mit sich bringen würden, um auch einen durch monatelanges, aktives Kämpfen gehärteten Soldaten einer feindlichen Truppe etwas entgegenzusetzen. Vl. wäre ein Mittelweg das richtige: eine relativ kleine, erfahrene Kerntruppe mit Nebenberufsreservisten...?


ich habe den eindruck, dass abgesehen vom vorhandensein von militärischem nachschub, die dauer eines bewaffneten konfliktes, der direkt soldat gegen soldat abläuft, hilfe für die zivilbevölkerung und die verwundeten combatanten, die nicht von den beteiligten armeen geleistet wird, einen wesentlichen faktor zur verlängerung der kampfhandlungen darstellt. wenn sich feindliche armeen während der kampfhandlungen, um alles kümmern müssten was drumherum abläuft wären militärische operatinen logistischerseits wesentlich aufwendiger, damit weitaus kostspieliger und somit fast nicht mehr plan- und finanzierbar.
das ist wohl im ersten moment für die betroffenen hart dürfte allerdings auf dauer zu einer situation führen in der völker, die wissen, dass sie für die dauer eines krieges von keiner seite hilfe zu erwarten haben, nicht mehr so mir nichts dir nichts für einen krieg begeistert werden können.
die zivis die in d ihren dienst leisten haben rechte und pflichten wie jeder andere beschäftigte auch. und so wie in der "freien" wirtschaft gibt es auch dort gute und schlechte jobs. wenn die schikanen und belastungen allerdings ein gewisses mass überschreiten sollte man sich an die zuständigen stellen wenden um abhilfe zu schaffen.


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24.07.2008 21:52
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Post: #49
RE: Atommacht

fleischidambach Wrote:
Prinzipiell habe ich auch nichts gegen eine Art "soziales Pflichtjahr", wenn es nicht auch trotzdem noch nach Zwangsarbeit klänge...und ich weiß halt doch auch selber, dass das einfach "nicht lustig" ist, wenn man seinen/ihren Chef aufgezwungen bekommt und nicht "einfach" kündigen kann, sondern hoffen muss, dass man nicht noch schlechter als bisher behandelt wird...oder man, weil es billiger kommt, ständig in Nacht und Wochenenddienste gedrängt wird, ständig Sachen macht, die man laut Innenministerium nicht machen dürfe/müsse, usw.


Ein Zivildienstleistender ist zur Zeit nicht an seine Stelle gebunden, er kann sich bei Ärger also versetzen lassen. Dass irgendwer bei den Zonk-Stellen hängenbleibt, ist klar.

Als ehemaliger Pflege-Zivi halte ich nichts von einem sozialen Pflichtjahr. Nicht jeder eignet sich für solche Arbeiten, und wer dann dazu zwangsverpflichtet wird, richtet durch seine Einstellung mehr Schaden als Nutzen an. Selbst wenn man halbwegs engagiert bei der Sache ist, kann man noch ziemlichen Schaden durch Unwissen anrichten...

24.07.2008 21:57
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fleischidambach
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Post: #50
RE: Atommacht

@sheep: Könntest durchaus recht haben. Aber ich sagte ja nicht, dass ich dafür sei, sonder ich hätte damit prinzpiell wenig Probleme Zwinker2. Aber dein Argument stimmt absolut


osabedor Wrote:
ich habe den eindruck, dass abgesehen vom vorhandensein von militärischem nachschub, die dauer eines bewaffneten konfliktes, der direkt soldat gegen soldat abläuft, hilfe für die zivilbevölkerung und die verwundeten combatanten, die nicht von den beteiligten armeen geleistet wird, einen wesentlichen faktor zur verlängerung der kampfhandlungen darstellt. wenn sich feindliche armeen während der kampfhandlungen, um alles kümmern müssten was drumherum abläuft wären militärische operatinen logistischerseits wesentlich aufwendiger, damit weitaus kostspieliger und somit fast nicht mehr plan- und finanzierbar.
das ist wohl im ersten moment für die betroffenen hart dürfte allerdings auf dauer zu einer situation führen in der völker, die wissen, dass sie für die dauer eines krieges von keiner seite hilfe zu erwarten haben, nicht mehr so mir nichts dir nichts für einen krieg begeistert werden können.
die zivis die in d ihren dienst leisten haben rechte und pflichten wie jeder andere beschäftigte auch. und so wie in der "freien" wirtschaft gibt es auch dort gute und schlechte jobs. wenn die schikanen und belastungen allerdings ein gewisses mass überschreiten sollte man sich an die zuständigen stellen wenden um abhilfe zu schaffen.


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Woher kommt die große Hilfe von Außen für den Sendero Luminoso (beispielsweise)? Oder genug anderer Guerilla-Truppen? Wie ist das mit den Kämpfen in Somalia? Ich fürchte, unbarmherzige, gierige Warlords, die bewaffnete, nicht von außen unterstützte bewaffnete Oppositionen im eigenen Land haben, lassen sich nicht so schnell und leicht durch's Aussitzen vertreiben. "Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.", wie Mao schon sagte. Und wenige machthungrige und viele verzweifelte sind schon mal eine gute Grundlage für einen Krieg und für Kämpfe - man sieht es jeden Tag. Noch dazu, wenn die Kämpfer keine ausländischen Interventionen mehr fürchten müssen.

Dass Zivis Rechte und Pflichten haben war mir schon klar. Nur: Versucht mal darauf zu beharren oder euch mit Anderen zusammen zu tun. Meine Kollegen damals argumentierten, dass sie (weil sie vorher angefangen hatten) es bald hinter sich hätten. Und wenn ich sagte, dass dieses und jenes nicht korrekt sei, wurde ich voller Verwunderung angesehen. Hat sich ja noch niemand etwas sagen getraut, wie es aussieht.

Erst nach mir haben sich die Zivis endlich zusammengetan und haben sich abschließend beim Innenministerium beschwert. Das Einzige, was passiert war, war eine Rüge zuerst und nach weiteren Beschwerden wurde ihnen angeblich keine Zivis mehr zugeteilt.

25.07.2008 09:42
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