Post Reply  Post Thread 

[Aufgabe] Flüchtlingskrise

Author Message
TheLastShah
Human Developer
****


Posts: 3,929
Words count: 331,261
Group: Super Moderators
Joined: Sep2013
Status: Offline
Reputation: 177
Experience: 8960276
Glory Points: 1382
Medals: 34

Aedernøn
Post: #1
[Aufgabe] Flüchtlingskrise


Die europäische Flüchtlingskrise ist jetzt ein paar Jahre alt, und wir können jetzt mit ein bisschen Abstand vielleicht eine eigene Aufgabe zu diesem Thema entwickeln. Die Aufgabe wird naturgemäß etwas länger, der Text ist ein erster Entwurf.


Aufgabe Flüchtlingskrise - Dringlichkeit extrem hoch

Aufgabe wird nach "Unabhängigkeit Mikroniens" getriggert und führt die Storyline weiter

Nachdem seit mehreren Jahren ein Konflikt im benachbarten Mikronien schwillt, ist dort jetzt ein schwerer Bürgerkrieg ausgebrochen. Die Fronten sind unklar, und innere wie äußere Akteure kämpfen mit allen Mitteln um die Macht im Land. In diesem Konflikt gerät die Zivilbevölkerung zwischen die Fronten, was zu Hunderttausenden Toten und Millionen in Not geratenen Menschen führt. Die Weltgemeinschaft spricht schon von der schlimmsten von Menschen herbeigeführten Katastrophe des Jahrhunderts. Die verzweifelte Mikronier suchen ihr Heil in der Flucht in die Nachbarländer, darunter auch in [Staatsname]. Nachdem es vermehrt zu unkontrollierten Grenzübertritten gekommen ist, bei denen Beamte aufgrund der schieren Masse und Not der Menschen machtlos waren, kommt man im Regierungssitz in [Hauptstadt] zu eine Krisensitzung zusammen.

[*]"Wir können das Leid der Menschen nicht ignorieren", mahnt die ökumenische Bischöfin Mangela Weißmann. "Wir müssen die Grenzen für diese Menschen öffnen, und alles dafür tun, dass sie im Land warm und herzlich aufgenommen werden. Das ist nicht nur unsere heilige [Religionsname]-Pflicht, sondern auch ein Gebot der Menschlichkeit."

[*] "Unsinn, wir schließen die Grenzen, und lassen keine rein. Mir sind schon genug Mikrolacken im Land", schimpft Bernd Buckmann, Mitglied einer völkischen Organisation gegen Überfremdung. "Wenn die Bürgerkrieg haben, dann sind die selbst Schuld."

[*] "Wir können nicht einfach die internationale Flüchtlingskonvention übergehen", warnt Außenminister Addrian Couman, sichtlich bewegt von den jüngsten Ereignissen. "Wir würden damit an den Pfeilern rütteln, die einstmals unsere eigenen Bürger gerettet haben. Dann wird in Zukunft keiner mehr bereit sein, sich international einen Schritt zu bewegen. Genau deshalb liegt hier auch ein Problem vor, dass nur international gelöst werden kann. Wenn Sie mich verhandeln lassen, dann finden wir eine international tragfähige Lösung und verteilen die Flüchtlinge fair auf alle Anrainerstaaten. Gemeinsam schaffen wir das!"

[*] "Bleiben wir realistisch", seufzt Innenminister Addrian Kutznetsow, "eine internationale Lösung wird nicht zeitnah stehen, und in der Zwischenzeit können wir die fliehenden Menschen nicht am Grenzübertritt hindern, außer wir schießen auf sie. Lassen wir die Leute also rein, aber verzögern wir die Bearbeitung der Asylanträge und machen es den Flüchtlingen besonders schwer, hier Fuß zu fassen, damit wir nicht falsche Anreize an andere Menschen senden. Wir dürfen keinesfalls Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen anlocken."

[*] Idris Markksen, Vertreter einer protofaschistischen Bewegung, drängt sich vor "Genau, manchen wir diesem parasitären Gesindel aus dem Ausland klar, dass es hier bei uns keine Zukunft hat. Wer die Grenze illegal überschreitet, ist sofort zu internieren und alsbald zurück nach Mikronien abzuschieben."

[*] "Aber aber, dass geht eleganter", säuselt Heiko Volker, hohes Mitglied einer aufstrebenden neokonservativen Bewegung, "wir richten im Grenzgebiet Flüchtlingslager ein, und versorgen die Menschen vor Ort. Dann kann uns keiner vorwerfen, wir würden uns unmenschlich verhalten, und zugleich schützen wir unser Land."

[*] "Die Situation der örtlichen Flüchtlingslager ist miserabel. Die Menschen leben dort ohne Perspektive, und dieser Krieg kann noch Jahre dauern? Und was machen währenddessen die Flüchtlinge? Wir müssen das pragmatischer, lösungsorientierter angehen. Wer in Not hier herkommt, der erhält Schutz, aber der muss sich auch bedingungslos und konsequent an unsere Regeln halten. Wir brauchen sehr schnell umfassende Integrations- und Sprachkurse, eine Ausbildungspersepktive für die jungen Männer, Familienzusammenführungen um stabile soziale Netze zu schaffen, mit Aussicht auf dauerhaftes Bleiberecht, wenn man sich als produktives Mitglied unserer Gesellschaft betätigt. Die Flüchtlinge bringen wir nicht in Lager unter, weil sich dort unvorteilhafte soziale Dynamiken entwickeln können, sondern wir teilen ihnen freien Wohnraum in den Städten zu und bringen sie in bestehenden Bedarfsgemeinschaften und Familien unter, die dafür mit einer großzügigen Unterbringungspauschale aus der Staatskasse entschädigt werden. So lernen sie schnell unsere Kultur kennen, und bekommen die Chance, sich anzupassen. Für die anderen, die sich nicht an unsere Regeln und Gesetze halten wollen, gibt es nur eines: harte Strafen und konsequente Abschiebung, auch in Kriegsgebiete, gleichgültig ob mit oder ohne Pass. Wer sein Bleiberecht verwirkt und die Gastfreundschaft missbraucht, der muss mit den Konsequenzen leben, so grausam das auch klingen mag. Aber allen anderen müssen wir eine Chance geben, das gebietet der gesunde Menschenverstand. Wir können aus dieser Krise etwas Gutes schaffen, davon bin ich überzeugt", wendet sich Ibrahim Konsari, selbst ehemaliger Flüchtling, der sich als erfolgreicher Vorzeige-Migrant im [Land] hochgearbeitet hat, an euch.




Die Aufgabe ist mit 7 Optionen sehr umfangreich, bietet dafür aber eine gute Schnittmenge der in der Flüchtlingskrise vorgebrachten Ideen. Wir bekommen Lösungsvorschläge aus allen politischen Ecken, und geben damit Regenten die Möglichkeit, in der Lage eines deutschen / türkischen Regierungschefs im Jahr 2015 selbst entscheiden zu können, was passiert. Ich freue mich auf Verbesserungsvorschläge und Kritik!


Tyrann der Welt Basel a.D.

Adalf II. | High King of The United Kingdom of Aedernon & Nordefir [World Hannover]

Rise early. Work hard. Strike oil.
- J. P. Getty

Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch Menschen. Kommunismus ist das Gegenteil.
- Aufgeschnappt in Jerewan, Republik Armenien


World Moderator | Update: Eingeschränkt verfügbar bis Anfang Oktober
13.03.2018 14:49
Find all posts by this user Quote this message in a reply
Malone
Admin
******


Posts: 16,095
Words count: 694,082
Group: Admin
Joined: May2007
Status: Offline
Reputation: 153
Experience: 838
Glory Points: 125
Medals: 8

Post: #2
RE: [Aufgabe] Flüchtlingskrise

Ich möchte da eigentlich nicht dran rühren. Auch die Auswirkungen habe ich, seit es die Aufgabe gibt, nicht verändert. Es soll ja nicht heißen, dass meine politische Einstellung sich auch im Spiel niederschlägt.


Politischer Test Test site from Ars Regendi for the evaluation and comparison of political alignments

Please post questions always in the forum and do not message them to me!

Autor der Blüte des Zweifels
13.03.2018 22:01
Find all posts by this user Quote this message in a reply
TheLastShah
Human Developer
****


Posts: 3,929
Words count: 331,261
Group: Super Moderators
Joined: Sep2013
Status: Offline
Reputation: 177
Experience: 8960276
Glory Points: 1382
Medals: 34

Aedernøn
Post: #3
RE: [Aufgabe] Flüchtlingskrise

Das ist nachvollziehbar... dann vielleicht in 3-4 Jahren, mit noch etwas mehr Abstand? Bis dahin kann noch einiges passieren - und es gäbe dann noch eine bessere Datenbasis, um die Folgen der verschiedenen Entscheidungen besser einschätzen zu können. In Europa (+Kanada) haben wir ja fast die gesamte Bandbreite an Entscheidungsmöglichkeiten (Ungarn: Grenzen zu; Deutschland: Grenzen auf; Türkei: Versorgung im Grenzgebiet in Flüchtlingslagern; Kanada: integrierter Lösungsweg mit 50% Beschäftigungsrate bei erwachsenen syrischen Flüchtlingen nach knapp 1,5 Jahren, um mal 4 Beispiele zu nennen). Mit ein bisschen Abstand wird sich zeigen, welche policy wie funktioniert hat. Und vielleicht ist das Thema in 4 Jahren auch schon „Schnee von gestern“ ^^ die Finanzkrise haben wir ja auch schnell wieder vergessen Hehe


Tyrann der Welt Basel a.D.

Adalf II. | High King of The United Kingdom of Aedernon & Nordefir [World Hannover]

Rise early. Work hard. Strike oil.
- J. P. Getty

Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch Menschen. Kommunismus ist das Gegenteil.
- Aufgeschnappt in Jerewan, Republik Armenien


World Moderator | Update: Eingeschränkt verfügbar bis Anfang Oktober
13.03.2018 23:01
Find all posts by this user Quote this message in a reply
Malone
Admin
******


Posts: 16,095
Words count: 694,082
Group: Admin
Joined: May2007
Status: Offline
Reputation: 153
Experience: 838
Glory Points: 125
Medals: 8

Post: #4
RE: [Aufgabe] Flüchtlingskrise

Oh naja, wer aufmerksam ist, hat die Finanzkrise keinesfalls vergessen. Es hat sich ja auch nicht wirklich was geändert.

Aber ok, halten wir das so Smile


Politischer Test Test site from Ars Regendi for the evaluation and comparison of political alignments

Please post questions always in the forum and do not message them to me!

Autor der Blüte des Zweifels
14.03.2018 22:57
Find all posts by this user Quote this message in a reply
Piranha
Posting Freak
**


Posts: 1,808
Words count: 131,677
Group: Premium
Joined: Apr2010
Status: Offline
Reputation: 75
Experience: 1014
Glory Points: 460
Medals: 12

WestPacifika
Novadien
Post: #5
RE: [Aufgabe] Flüchtlingskrise

Kurze Anmerkung: Die Optionen 2 und 5 sind meiner Meinung nach sehr änhlich. Ansonsten finde ich den Aufagebenvorschlag sehr gut. Smile

16.03.2018 09:54
Find all posts by this user Quote this message in a reply
TheLastShah
Human Developer
****


Posts: 3,929
Words count: 331,261
Group: Super Moderators
Joined: Sep2013
Status: Offline
Reputation: 177
Experience: 8960276
Glory Points: 1382
Medals: 34

Aedernøn
Post: #6
RE: [Aufgabe] Flüchtlingskrise

Das Feedback nehme ich auf, hier die überarbeitete Version mit Änderungen in rot.

Aufgabe Flüchtlingskrise - Dringlichkeit extrem hoch

Aufgabe wird nach "Unabhängigkeit Mikroniens" getriggert und führt die Storyline weiter

Nachdem seit mehreren Jahren ein Konflikt im benachbarten Mikronien schwillt, ist dort jetzt ein schwerer Bürgerkrieg ausgebrochen. Die Fronten sind unklar, und innere wie äußere Akteure kämpfen mit allen Mitteln um die Macht im Land. In diesem Konflikt gerät die Zivilbevölkerung zwischen die Fronten, was zu Hunderttausenden Toten und Millionen in Not geratenen Menschen führt. Die Weltgemeinschaft spricht schon von der schlimmsten von Menschen herbeigeführten Katastrophe des Jahrhunderts. Die verzweifelte Mikronier suchen ihr Heil in der Flucht in die Nachbarländer, darunter auch nach [Staatsname]. Nachdem es vermehrt zu unkontrollierten Grenzübertritten gekommen ist, bei denen Beamte aufgrund der schieren Masse und Not der Menschen machtlos waren, kommt man im Regierungssitz in [Hauptstadt] zu eine Krisensitzung zusammen.

[*]"Wir können das Leid der Menschen nicht ignorieren", mahnt die ökumenische Bischöfin Mangela Weißmann. "Wir müssen die Grenzen für diese Menschen öffnen, und alles dafür tun, dass sie im Land warm und herzlich aufgenommen werden. Das ist nicht nur unsere heilige [Religionsname]-Pflicht, sondern auch ein Gebot der Menschlichkeit."

[*] "Unsinn, wir schließen die Grenzen, und lassen keinen rein. Mir sind schon genug Mikrolacken im Land", schimpft Bernd Buckmann, Mitglied einer völkischen Organisation gegen Überfremdung. "Wenn die Bürgerkrieg haben, dann sind die selbst Schuld. Wer die Grenze illegal überschreitet, ist sofort zu internieren und alsbald zurück nach Mikronien abzuschieben."

[*] "Wir können nicht einfach die internationale Flüchtlingskonvention übergehen", warnt Außenminister Addrian Couman, sichtlich bewegt von den jüngsten Ereignissen. "Wir würden damit an den Pfeilern rütteln, die einstmals unsere eigenen Bürger gerettet haben. Dann wird in Zukunft keiner mehr bereit sein, sich international einen Schritt zu bewegen. Genau deshalb liegt hier auch ein Problem vor, dass nur international gelöst werden kann. Wenn Sie mich verhandeln lassen, dann finden wir eine international tragfähige Lösung und verteilen die Flüchtlinge fair auf alle Anrainerstaaten. Gemeinsam schaffen wir das!"

[*] "Bleiben wir realistisch", seufzt Innenminister Addrian Kutznetsow, "eine internationale Lösung wird nicht zeitnah stehen, und in der Zwischenzeit können wir die fliehenden Menschen nicht am Grenzübertritt hindern, außer wir schießen auf sie. Lassen wir die Leute also rein, aber verzögern wir die Bearbeitung der Asylanträge und machen es den Flüchtlingen besonders schwer, hier Fuß zu fassen, damit wir nicht falsche Anreize an andere Menschen senden. Wir dürfen keinesfalls Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen anlocken."

[*] "Aber aber, dass geht eleganter", säuselt Heiko Volker, hohes Mitglied einer aufstrebenden neokonservativen Bewegung, "wir richten im Grenzgebiet Flüchtlingslager ein, und versorgen die Menschen vor Ort. Dann kann uns keiner vorwerfen, wir würden uns unmenschlich verhalten, und zugleich schützen wir unser Land."

[*] "Die Situation der örtlichen Flüchtlingslager ist miserabel. Die Menschen leben dort ohne Perspektive, und dieser Krieg kann noch Jahre dauern? Und was machen währenddessen die Flüchtlinge? Wir müssen das pragmatischer, lösungsorientierter angehen. Wer in Not hier herkommt, der erhält Schutz, aber der muss sich auch bedingungslos und konsequent an unsere Regeln halten. Wir brauchen sehr schnell umfassende Integrations- und Sprachkurse, eine Ausbildungspersepktive für die jungen Männer, Familienzusammenführungen um stabile soziale Netze zu schaffen, mit Aussicht auf dauerhaftes Bleiberecht, wenn man sich als produktives Mitglied unserer Gesellschaft betätigt. Die Flüchtlinge bringen wir nicht in Lager unter, weil sich dort unvorteilhafte soziale Dynamiken entwickeln können, sondern wir teilen ihnen freien Wohnraum in den Städten zu und bringen sie in bestehenden Bedarfsgemeinschaften und Familien unter, die dafür mit einer großzügigen Unterbringungspauschale aus der Staatskasse entschädigt werden. So lernen sie schnell unsere Kultur kennen, und bekommen die Chance, sich anzupassen. Für die anderen, die sich nicht an unsere Regeln und Gesetze halten wollen, gibt es nur eines: harte Strafen und konsequente Abschiebung, auch in Kriegsgebiete, gleichgültig ob mit oder ohne Pass. Wer sein Bleiberecht verwirkt und die Gastfreundschaft missbraucht, der muss mit den Konsequenzen leben, so grausam das auch klingen mag. Aber allen anderen müssen wir eine Chance geben, das gebietet der gesunde Menschenverstand. Wir können aus dieser Krise etwas Gutes schaffen, davon bin ich überzeugt", wendet sich Ibrahim Konsari, selbst ehemaliger Flüchtling, der sich als erfolgreicher Vorzeige-Migrant im [Land] hochgearbeitet hat, an euch.


Tyrann der Welt Basel a.D.

Adalf II. | High King of The United Kingdom of Aedernon & Nordefir [World Hannover]

Rise early. Work hard. Strike oil.
- J. P. Getty

Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch Menschen. Kommunismus ist das Gegenteil.
- Aufgeschnappt in Jerewan, Republik Armenien


World Moderator | Update: Eingeschränkt verfügbar bis Anfang Oktober
16.03.2018 15:35
Find all posts by this user Quote this message in a reply
adder
Westwelt-Patriotin
**


Posts: 1,219
Words count: 315,803
Group: Premium
Joined: Aug2015
Status: Offline
Reputation: 27
Experience: 679
Glory Points: 100
Medals: 1

NewIndia
Post: #7
RE: [Aufgabe] Flüchtlingskrise

Also wenn wir den Vorschlag ernsthaft diskutieren:

das Wording ist mir zu suggestiv und zu stark wertend. Dabei kommt vor allem die Linke Seite gut weg, während selbst moderate Konservative Positionen beschimpft werden.
Das ist als Deine Privatmeinung akzeptabel, TLS, nicht aber als Aufgabentext.

Ich habe mal verschlimmbessert, um das zu verdeutlichen:

Quote:
[*]"Wir können das Leid der Menschen nicht ignorieren", mahnt Mangela Weißmann, die Bischöfin der Kirche der unbegrenzten Ersetzung der Menschen durch kriminelle Barbaren. "Wir müssen die Grenzen für diese Menschen öffnen, und alles dafür tun, dass sie im Land warm und herzlich aufgenommen werden. Das ist nicht nur unsere heilige [Religionsname]-Pflicht, sondern auch ein Gebot der Menschlichkeit."

[*] "Unsinn, wir schließen die Grenzen, und lassen keinen rein. Mir sind schon genug Mikrolacken im Land", schimpft Bernd Buckmann, Mitglied einer völkischen Organisation gegen Überfremdung. "Und alle, die auch nur ein wenig auffallen, müssen sofort zurückgeschickt werden. Selbst wenn sie nichts verbrochen haben"

[*] "Wir können nicht einfach die internationale Flüchtlingskonvention übergehen", warnt Außenminister Addrian Couman, sichtlich bewegt von den jüngsten Ereignissen. "Wir würden damit an den Pfeilern rütteln, die einstmals unsere eigenen Bürger gerettet haben. Dann wird in Zukunft keiner mehr bereit sein, sich international einen Schritt zu bewegen. Genau deshalb liegt hier auch ein Problem vor, dass nur international gelöst werden kann. Wenn Sie mich verhandeln lassen, dann finden wir eine international tragfähige Lösung und verteilen die Flüchtlinge fair auf alle Anrainerstaaten und die internationale Gemeinschaft unterstützt diese Nachbarstaaten dabei, menschenwürdige Bedingungen zu schaffen. Gemeinsam schaffen wir das!"

[*] "Bleiben wir realistisch", seufzt Innenminister Addrian Kutznetsow, "eine internationale Lösung wird nicht zeitnah stehen, und in der Zwischenzeit können wir die fliehenden Menschen nicht am Grenzübertritt hindern, außer wir schießen auf sie. Lassen wir die Leute also rein, aber verzögern wir die Bearbeitung der Asylanträge und machen es den Flüchtlingen besonders schwer, hier Fuß zu fassen, damit wir nicht falsche Anreize an andere Menschen senden. Wir dürfen keinesfalls Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen anlocken."

[*] "Aber aber, dass geht eleganter", säuselt Heiko Volker, hohes Mitglied einer aufstrebenden konservativen Bewegung, "wir richten im Grenzgebiet Flüchtlingslager ein, und versorgen die Menschen vor Ort. Dann kann uns keiner vorwerfen, wir würden uns unmenschlich verhalten, und zugleich schützen wir unser Land. Wer die Grenze aber illegal überschreitet, ist sofort zu internieren und alsbald zurück nach Mikronien abzuschieben."


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


Si vis pacem para bellum

"Alles, was der Mensch ist und was ihn über das Tier hinaushebt, dankt er der Vernunft. Warum sollte er gerade in der Politik auf den Gebrauch der Vernunft verzichten und sich dunkeln und unklaren Gefühlen und Impulsen anvertrauen?" (Ludwig von Mises)
17.03.2018 04:26
Find all posts by this user Quote this message in a reply
TheLastShah
Human Developer
****


Posts: 3,929
Words count: 331,261
Group: Super Moderators
Joined: Sep2013
Status: Offline
Reputation: 177
Experience: 8960276
Glory Points: 1382
Medals: 34

Aedernøn
Post: #8
RE: [Aufgabe] Flüchtlingskrise

Mit Feedback von adder, 2. überarbeitete Version. Neue Änderungen in dunkelgrün.


Aufgabe Flüchtlingskrise - Dringlichkeit extrem hoch

Aufgabe wird nach "Unabhängigkeit Mikroniens" getriggert und führt die Storyline weiter

Nachdem seit mehreren Jahren ein Konflikt im benachbarten Mikronien schwillt, ist dort jetzt ein schwerer Bürgerkrieg ausgebrochen. In diesem Konflikt gerät die Zivilbevölkerung zwischen die Fronten, was zu vielen Toten und Millionen in Not geratenen Menschen führt. Die Weltgemeinschaft spricht von einer der schlimmsten von Menschen herbeigeführten Katastrophe des Jahrhunderts. Die verzweifelten Mikronier suchen ihr Heil in der Flucht in die Nachbarländer, darunter auch nach [Staatsname]. Nachdem es vermehrt zu unkontrollierten Grenzübertritten gekommen ist, bei denen Beamte aufgrund der schieren Masse und Not der Menschen machtlos waren, kommt man im Regierungssitz in [Hauptstadt] zu eine Krisensitzung zusammen.

[*]"Wir können das Leid der Menschen nicht ignorieren", mahnt die ökumenische Bischöfin Mangela Weißmann. "Wir müssen die Grenzen für all diese Menschen öffnen, und alles dafür tun, dass sie im Land warm und herzlich aufgenommen werden. Das ist nicht nur unsere heilige [Religionsname]-Pflicht, sondern auch ein Gebot der Menschlichkeit."

[*] "Unsinn, wir schließen die Grenzen, und lassen keinen rein. Mir sind schon genug Mikrolacken im Land. Mit ihrer rückständigen, fremden Kultur und ihrer aggressiven Religion passen diese Menschen nicht in unser Land. ", schimpft Bernd Buckmann, Mitglied einer völkischen Organisation zum Schutz der Heimat. Und alle, die auch nur ein wenig auffallen, müssen sofort zurückgeschickt werden. Selbst wenn sie nichts verbrochen haben."

[*] "Wir können nicht einfach die internationale Flüchtlingskonvention übergehen", warnt Außenminister Addrian Couman, sichtlich bewegt von den jüngsten Ereignissen. "Wir würden damit an den Pfeilern rütteln, die einstmals unsere eigenen Bürger gerettet haben. Dann wird in Zukunft keiner mehr bereit sein, sich international einen Schritt zu bewegen. Genau deshalb liegt hier auch ein Problem vor, dass nur international gelöst werden kann. Wenn Sie mich verhandeln lassen, dann finden wir eine international tragfähige Lösung und verteilen die Flüchtlinge fair auf alle Anrainerstaaten und die internationale Gemeinschaft unterstützt diese Nachbarstaaten dabei, menschenwürdige Bedingungen zu schaffen. Gemeinsam schaffen wir das!"

[*] "Bleiben wir realistisch", seufzt Innenminister Addrian Kutznetsow, "eine internationale Lösung wird nicht zeitnah stehen, und in der Zwischenzeit können wir die fliehenden Menschen nicht am Grenzübertritt hindern, außer wir schießen auf sie. Lassen wir die Leute also rein, aber verzögern wir die Bearbeitung der Asylanträge und machen es den Flüchtlingen besonders schwer, hier Fuß zu fassen, damit wir nicht falsche Anreize an andere Menschen senden. Wir dürfen keinesfalls Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen anlocken."

[*] "Aber aber, dass geht eleganter", fordert Heiko Volker, hohes Mitglied einer aufstrebenden neokonservativen Bewegung, "wir richten im Grenzgebiet Flüchtlingslager ein, und versorgen die Menschen vor Ort. Dann kann uns keiner vorwerfen, wir würden uns unmenschlich verhalten, und zugleich schützen wir unser Land. Wer die Grenze aber illegal überschreitet, ist sofort zu internieren und alsbald zurück nach Mikronien abzuschieben."

[*] "Die Situation der örtlichen Flüchtlingslager ist miserabel. Die Menschen leben dort ohne Perspektive, und dieser Krieg kann noch Jahre dauern? Und was machen währenddessen die Flüchtlinge? Wir müssen das pragmatischer, lösungsorientierter angehen. Wer in Not hier herkommt, der erhält Schutz, aber der muss sich auch bedingungslos und konsequent an unsere Regeln halten. Wir brauchen sehr schnell umfassende Integrations- und Sprachkurse, eine Ausbildungspersepktive für die jungen Männer, Familienzusammenführungen um stabile soziale Netze zu schaffen, mit Aussicht auf dauerhaftes Bleiberecht, wenn man sich als produktives Mitglied unserer Gesellschaft betätigt. Die Flüchtlinge bringen wir nicht in Lager unter, weil sich dort unvorteilhafte soziale Dynamiken entwickeln können, sondern wir teilen ihnen freien Wohnraum in den Städten zu und bringen sie in bestehenden Bedarfsgemeinschaften und Familien unter, die dafür mit einer großzügigen Unterbringungspauschale aus der Staatskasse entschädigt werden. So lernen sie schnell unsere Kultur kennen, und bekommen die Chance, sich anzupassen. Das wird uns zwar erst einmal viel kosten, aber dafür können wir langfristig die Früchte einer gelungenen Krisenpolitik ernten. Für die anderen, die sich nicht an unsere Regeln und Gesetze halten wollen, gibt es nur eines: harte Strafen und konsequente Abschiebung. Wer sein Bleiberecht verwirkt und die Gastfreundschaft missbraucht, der muss mit den Konsequenzen leben. Aber allen anderen müssen wir eine Chance geben, das gebietet der gesunde Menschenverstand. Wir können aus dieser Krise etwas Gutes schaffen, davon bin ich überzeugt", wendet sich Ibrahim Konsari, selbst ehemaliger Flüchtling, der sich als erfolgreicher Vorzeige-Migrant im [Land] hochgearbeitet hat, an euch. [mit Kürzungen]


Tyrann der Welt Basel a.D.

Adalf II. | High King of The United Kingdom of Aedernon & Nordefir [World Hannover]

Rise early. Work hard. Strike oil.
- J. P. Getty

Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch Menschen. Kommunismus ist das Gegenteil.
- Aufgeschnappt in Jerewan, Republik Armenien


World Moderator | Update: Eingeschränkt verfügbar bis Anfang Oktober
17.03.2018 14:47
Find all posts by this user Quote this message in a reply
Post Reply  Post Thread 

Possibly Related Threads...
Thread: Author Replies: Views: Last Post
  Aufgabe Erwachsenenbildung hamma13 3 97 08.03.2018 14:45
Last Post: TheLastShah
  Aufgabe Lehrstellen Strahlemann 5 142 25.02.2018 15:37
Last Post: TheLastShah
  Aufgabe Lecker/A Matter Of Taste hamma13 1 82 25.02.2018 15:18
Last Post: TheLastShah
  [Bedingte Aufgabe] CyberSyn TheLastShah 3 134 07.01.2018 13:47
Last Post: Piranha
  Chauvinistisches Steinzeitland (Aufgabe: Quoten) Ernesto32 4 324 28.11.2016 07:55
Last Post: Ernesto32
  Erweiterung zu Aufgabe "Echolon" Benedikt Magnus 0 290 23.09.2015 09:34
Last Post: Benedikt Magnus
  Aufgabe-Wehrpflicht Borsti22 8 500 21.01.2015 09:57
Last Post: Borsti22
  Neue Aufgabe: Glöckchen GreenPolitics 7 633 07.03.2013 22:54
Last Post: Sheep
Question Aufgabe: Staatssekretäre Quarto 1 581 26.10.2012 22:05
Last Post: Malone
  Aufgabe: Bargeld schari3 51 5,102 10.07.2012 11:36
Last Post: Sheep

View a Printable Version
Send this Thread to a Friend
Subscribe to this Thread | Add Thread to Favorites

Forum Jump: