Einleitung: Ein agressives, für Menschen und Tiere harmloses, für viele Bäume jedoch tödliches Virus bedroht einen Großteil des landesweiten Baumbestandes. Vor allem Straßenbäume scheinen davon betroffen zu sein.
Option 1: "Bäume sollen Krank werden können?" fragt Wirtschaftsprüfer Robert Kleinmoos ungläubig. "So ein Quatsch! Wir werden bestimmt keine pharmazeutischen Ressourcen für Pflanzen verschwenden. Außerdem hat sich die Natur bisher immer selbst zu helfen gewusst. Der Mensch sollte da nicht eingreifen; so sind auch alle eventuellen Ersatzpflanzungen zu kostspielig und unnötig und daher zu unterlassen." fährt er fort, während er die letztjährigen Staatsausgaben prüft.
Option 2: "Es sind doch nur bestimmte Baumarten betroffen. Dann fällen wir diese jezt einfach alle und ersetzen sie durch Sorten, welche nicht betroffen sind." macht seine Kollegin einen alternativen Vorschlag.
Option 3: "BISHER bzw. DIESMAL nicht betroffene." schränkt Bern Grünlunge ein. "Und wenn das Virus mutiert oder ein anderes Virus auch auf andere Pflanzen übergreift? Wir müssen ein Gegenmittel entwerfen, um den heimischen Bestand zu schützen, koste es was es wolle. Bäume produzieren Sauerstoff, spenden Schatten und sind wichtig für den Wasserhaushalt der Luft."
Option 4: "Wir können die betroffenen Sorten oder besser gleich alle Bäume in unserem Land dank der Gentechnik auch so verändern, dass sie zukünftig immun gegen solche Krankheitserreger sind." schlägt Cruela von Margottshausen, eine begeisterte Vertreterin der Gentechnik vor. "Wenn wir uns auf nicht-lebensmittelproduzierende Pflanzen beschränken gibt es da auch keine Probleme mit eventuellen Gen-Food-Gesetzen. Wir bräuchten hier lediglich etwas Forschngssubvention und rechtliche Rückendeckung."
Option 5: "Warum fällen wir die nicht einfach allesamt." fragt Severin Mühlow, Angestellter des Tiefbauamtes von Klein-[Hauptstadtname]. "Wer einen kühlen Platz will, kauft sich eine Klimaanlagen und einen Sonnenschirm. Das Laub der Bäume verursacht den Städten massive Reinigungskosten und wenn ein solcher Riese bei einem Sturm umkippt richtet er nicht nur große Schäden an, sondern erschlägt auch Menchen, welche darunterhergehen. Zudem zerstören die Wurzeln Gehwege und Straßen. Bäume sind was für den Urwald, aber nicht für so ein hochmodernes Land, wie unseres. Und die Holzindustrie spielt bei uns dank moderner Kunststoffe auch kaum eine Rolle. Und der Platz, den die Bäume eingenommen haben kann wunderbar für Wohnflächen, Parkplätze, Krankenhäuser, Kindergärten und und und verwendet werden. Bäume sollte es nur noch außerhalb von Städten geben und da kann sich die Natur dann selbst helfen." liest er seine Notizen ab.

Die Texte sind mir noch etwas zu lang und ich bin mir nicht sicher, ob Option 2 in ihren Auswirkungen nicht zu sehr der Option 1 gleicht (selbes Ergebnis lediglich schneller herbeigeführt).
Bevor ich da noch was dran ändere jedoch zunächst die Frage, ob dieses Thema prinzipiell weitreichend genug für eine Aufgabe ist.