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[split] AFD

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adder
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Post: #711
RE: [split] AFD

Malone Wrote:
Die FDP eins mit Marktradikalen.


Von allen gelisteten Problemen scheint mir das hier aber ein lächerliches zu sein. Marktradikale sind kein Problem, sondern eigentlich durchaus eine Lösung für eine Menge Probleme der FDP. Die FDP hat ein Problem deswegen, weil zu wenig klassisch liberale, libertäre und ordo-liberale [also im besten Sinne des Wortes neoliberale] in der Partei sind und zu viele sogenannte Liberale - also sozial-"liberale" (=sozialdemokratische), links-"liberale" (=sozialdemokratische) und "bürgerrechts"-"liberale" (=Leute, denen die Grünen zu viel auf Verbote setzen). Nicht einer von den zuletzt genannten ist liberal. Und die allerletzten halten auch nichts von Bürgerrechten, sondern nur von Minderheitenrechten.

Nietzsche Wrote:
Vor allem Punkt 2 hätte ich gerne belegt, zumal das alles drei Behauptungen in den Raum sind. Ich sprache in Punkt 2 nicht von Meldungen, sondern von offiziellen Statistiken des BKA.


http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/s...inge-10812
Immerhin haben sie sich teilweise selbst korrigiert, als "Einige Schlussfolgerungen hat die Wirklichkeit überholt. Fehler aus aktueller Sicht sind in Klammern dahinter berichtigt." - wahrscheinlich war die plötzliche Berichterstattung schuld.
Allerdings: da keine angeblichen rechtsradikalen Frauen angezeigt worden sind, die angebliche Falschanzeigen über angeblich nicht vorhandene sexuelle Übergriffe auf der Domplatte gemacht haben sollen, kann ich da nicht mit BKA-Statistiken dienen.
Für Punkt 1: Da in Brandenburg (und anderen Bundesländern) massive Verzerrungen stattfinden, weil seit Ende 2015 jeder nicht eindeutig geklärte Vorfall einfach unter "rechtsradikaler Gewaltakt" verbucht wird, muss ich leider sagen, dass die offiziellen Statistiken nicht viel wert sind.
Aber: 2009 gab es laut BKA 624 rechtsextreme Gewalttaten (Quelle: die Welt)
Laut Tagesspiegel gab es für 2015 921 Gewalttaten von rechts- und 965 von linksextreneb,
Der Nachrichtenexpress aus Osnabrück beschäftigt sich nur mit Gewalt gegen Flüchtlingsheime. 637 in 2015, 832 in 2016, also rd. 25% mehr. Was im Hinblick auf die Meldepraxis keine wirkliche Überraschung ist, und außerdem auch noch der gestiegenen Anzahl der "Flüchtlinge" entspricht.
Natürlich ist jeder Fall zu viel. "Krasser Anstieg" sieht meiner Meinung nach aber anders aus - ich finde sogar, dass die 25% mehr, bzw. die 33% Anstieg seit 2009 durchaus im Rahmen des Erwartbaren liegen... insbesondere, wenn man bedenkt, wie einige Bundesländer die Statistiken verzerren.

Man sieht übrigens in den Meldungen sehr wohl, dass Gewalt von Linksextremen sich genausohäufig gegen Menschen richtet und in etwa gleich viel Leid erzeugt. Eigentlich eine interessante Erkenntnis, wäre sie tatsächlich neu (und nicht nur von interessierter Seite geleugnet worden).

Quote:
Weiterhin, kann dieses Gebashe auf irgendeine linke Minderheit, die radikal zu sein scheint, mal aufhören, in Bezug auf die Diskussionen hier? In Bezug auf die Diskussionen hier. Niemand hier sympatisiert mit denen, das gibst du ja selber vor. Und trotzdem bringst du sie in jedem Beitrag.

Schlag mal Strohmannargument nach. Das ist das beste Beispiel dafür. Und es macht es sehr mühsam, hier zu diskutieren.


Niemand hier sympatisiert mit Höcke. Er wird auch immer rangeholt. Niemand will Flüchtlingsheime anzünden. Niemand will echte Flüchtlinge wegschicken.
Die Strohmänner kommen zuerst einmal von Euch. Und wenn man dann Euch den Spiegel vorhält... übrigens sind beide keine unbedeutenden Personen. Höcke ist innerhalb der Bundes-AfD deutlich unwichtiger als Özoguz in der Bundes-SPD und maximal genauso wichtig für die Thüringer Partei wie Chebli für die Berliner. Wo also liegt der Unterschied? Dass es Dir nicht gefällt?
Wenn relativ gut sichtbare Politiker wie Özoguz, die auch immer und immer wieder von der SPD nominiert wird, wenn es um Integrationsfragen geht, ein Programm zum Import von nicht-integrierbaren Islamisten vorstellt und denen auch noch Wahlrechte zugestehen will, dann ist das durchaus relevant für SPD-Mitglieder. Scheint aber keinen von den hier zu stören.

Quote:
Denn es ging mir um die initiale Darstellung der Sache: Es gab Gruppen, die stellten dar, es wären einfach 300+ Nordafrikaner mit dicken Eiern unterwegs, die willkürlich alles vergewaltigen, was herumläuft. Gegen diese Darstellung habe ich mich ausgesprochen, nicht gegen etwaige Entschärfungen. Und dagegen, dass solche Darstellungen schnell auf alle Flüchtenden übertragen wurde. Natürlich ist in diesem Falle "persönlicher Bereicherung" genau so ein Verbrechen wie "sexueller Demütigung", und beides sollte mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Aber bitte nach Aufklärung der Fälle, damit man die richtigen Täter bekommt. Und vielleicht nicht einhergehend mit der Stigmatisierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe. Wenn du zurück gehst, siehst du es auch: Es ging mir nicht um den Fall an sich, sondern um die Art der Darstellung von der, ja, wie soll man sie nennen, Anti-Presse.

Jaja... immer erst einmal die Rundumkeule und dann zurückrudern. Jetzt auf einmal ging es Dir nur darum, dass einige Unsinn geschrieben hätten. Davor aber hast Du was anderes geschrieben. Hier nochmal:

Quote:
Die populistische Lügenmannschaft hat nur versucht zu verbreiten, ein Haufen notgeiler Nordafrikaner hätte willkürlich Frauen begrabscht.

Also gab es Deiner Ansicht nach keine Übergriffe? Oder bist Du nur der Meinung, dass man nicht hätte darüber berichten dürfen? Oder dass die - gleichzeitig durchgeführten - Taschendiebstähle die sexuelle Belästigung unwichtig machten? Oder dass eben nicht beide Delikte bestraft werden müssten?
Du kamst ja mit

Quote:
Dem Recht in dem Staat, in dem du lebst, ist es aber nicht egal. Von daher ist deine "persönliche Meinung" subsidiär.

Wenn dem Recht in diesem Staat es egal ist, ob jemand sexuell belästigt wird, sobald er zufällig auch noch das Handy geklaut bekommt, dann ist das Recht in diesem Staat nicht mehr Recht. Zum Glück aber ist das noch nicht so - auch wenn einige Richter und sehr viele Linke stark daran arbeiten.

Der Startpunkt war aber, dass ich geschrieben habe, dass das Management der Übergriffe in der Sylvesternacht nicht nur in Köln der AfD Wähler bescherrt hat. Darauf hin kam von Dir:

Quote:
Es wurden damals, als diese ganze Debatte los ging, auch hier im Forum viele Beispiele für Verbrechen von Zugewanderten geteilt, aber genau so Beispiele für vorschnelle und falsche Beschuldigungen, vor allem, was die Motive angeht (ein im deutschen Strafrecht nicht zu vernachlässigender Faktor, auch, wenn das punktuell gerne ausgeblendet wird)


Ich habe darauf nur geantwortet, dass die sexuelle Belästigung, egal ob zur Tarnung des Diebstahls oder nicht, auch als solche bestraft werden muss, und dass Motive nicht die Straftat ungeschehen machen. Auch das ist nicht falsch.
Ja, es gibt Unterschiede und auch komplette Straffreiheit bei bestimmten Motiven. Selbstverteidigung/Notwehr beispielsweise. Aber "ich wollte nur das Handy klauen, daher habe ich ihr noch an die Brust und zwischen die Beine gegriffen, um sie abzulenken" ist kein Motiv, das in irgendeinerweise zu einer Strafminderung führen sollte.


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


Si vis pacem para bellum

"Alles, was der Mensch ist und was ihn über das Tier hinaushebt, dankt er der Vernunft. Warum sollte er gerade in der Politik auf den Gebrauch der Vernunft verzichten und sich dunkeln und unklaren Gefühlen und Impulsen anvertrauen?" (Ludwig von Mises)
21.02.2017 06:10
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Tollan
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Post: #712
RE: [split] AFD

Verrückte Welt....die Hofberichterstatter der AfD vom compact-Magazin werden von Frauke Petry verklagt....EeekGrind

https://www.compact-online.de/skandal-fr...mpact-vor/

Ein wenig Lesestoff, u.a. über die gute Zusammenarbeit des Magazins mit AfD-"Granden"....http://www.zeit.de/2016/25/afd-compact-juergen-elsaesser/seite-3

21.02.2017 09:55
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Pandoria
Post: #713
RE: [split] AFD

Quote:
Wer hier eher nicht herkommt: Menschen, die etwas gegen Asylbewerber haben. Agaoglu trägt ein himmelblaues Oberteil, kurze Jeans, die dunklen Haare hat sie zum Dutt gebunden. Im vergangenen November brach Compact in das heile Café-Idyll ein, das Magazin steckte plötzlich im Zeitungsständer. Deniz Agaoglu hatte das Magazin vorher noch nie gesehen. "Wir wussten am Anfang nicht, wo das herkommt", sagt sie. Auf dem Cover, erinnert sie sich, war ein Soldat mit einer Kalaschnikow zu sehen, dazu der Titel: "Endstation Bürgerkrieg". Darunter war ein Artikel über die vermeintliche Kolonisierung der EU durch den Islam angekündigt. Ein Mitarbeiter fragte sie, warum so ein rechtes Magazin ausliege.


Applaus


Oswald Spengler, Untergang der Demokratie https://www.youtube.com/watch?v=IWef-lXuVfA
22.02.2017 17:37
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Post: #714
RE: [split] AFD

Was genau willst damit sagen Noplan


Hätte mit Hillary Clinton leben können .
22.02.2017 17:54
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Post: #715
RE: [split] AFD

http://bazonline.ch/zuerich/stadtzuerich...y/11900303

Quote:
Das Theaterhaus Gessnerallee beugt sich dem Druck: Die Podiumsdiskussion «Die neue Avantgarde» vom 17. März findet nicht statt. Die Veranstaltung, zu der AfD-Denker Marc Jongen eingeladen worden war, hatte für heftige Kritik bis über die Landesgrenzen hinaus gesorgt. In einem offenen Brief forderten mehrere Hundert Kulturschaffende, «der AfD keine Bühne zu bieten.»

Nun schreibt das Theaterhaus, die Veranstaltung könne «aufgrund der Hitze der durch sie ausgelösten Debatte, in der Diffamierungen, persönliche Beleidigungen und Erpressung leider nicht gescheut wurden», nicht stattfinden. Das Podium hätte nur unter dem Schutz einer Sicherheitsfirma und in Absprache mit der Stadtpolizei über die Bühne gehen können.

Neben dem AfD-Exponenten und Sloterdijk-Schüler Marc Jongen waren als weitere Teilnehmer der Vizedirektor des Liberalen Instituts Zürich, Olivier Kessler, der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller sowie Laura Zimmermann, Co-Präsidentin der liberalen Operation Libero vorgesehen. Das Theaterhaus wollte mit «Die Neue Avantgarde» Stimmen rechts der Mitte eine Plattform geben.

Zugleich hält die Gessnerallee an ihrer Gästeliste fest. Vor dem Hinblick erstarkender Phänomene wie Populismus und Autoritarismus müssten öffentliche Debatten stattfinden, schreibt das Theaterhaus: «Die Furcht, man könne dabei ‹nur verlieren› und den ‹Anderen› als Steigbügelhalter dienen, ist aus unserer Sicht eine zu defensive Haltung.»

Noch nicht einmal in der Schweiz ist es den Leuten in der Öffentlichkeit mehr möglich mit der AfD zu debattieren. Debattenkultur ist für diese "Kulturschaffende" wohl ein Fremdwort.

08.03.2017 14:31
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Malone
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Post: #716
RE: [split] AFD



Quote:
AfD-Kandidatin Laleh Hadjimohamadvali im Interview - Thema Islam, wer wenn nicht diese Frau kann uns aufklären über den Islam, Anwerben von Frauen als Nebenfrau, aus Islamischen Länder, um in Deutschland Hartz IV abzukassieren und vieles mehr, also AfD wählen und das Video teilen.


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Post: #717
RE: [split] AFD

Von Meuthen:

Quote:
Eine weitere Woche der deutschen Talkshow-Kultur ging mit der gestrigen Sendung von Maybrit Illner zu Ende. Und wie könnte es anders sein: Selbstverständlich wieder ohne einen Vertreter unserer Partei.

Dabei hätten wir zu allen Themen, die das Land bewegen, viel zu sagen - Dinge, die den etablierten Parteien, allen voran der schwächlichen und planlosen Kanzlerdarstellerin, aber selbstverständlich auch den scheinheiligen Unsozialdemokraten gar nicht gut gefallen dürften.

Um derlei Dinge vorzutragen, muss eine Partei aber überhaupt erstmal eingeladen werden in die Talkshow-Tempel des deutschen Staatsfernsehens, die da heißen: "Anne Will", "Hart aber fair", "Maischberger" und "Maybrit Illner".

Allein: Unsere Bürgerpartei findet in diesen Sendungen seit geraumer Zeit schlicht nicht mehr statt - man redet zwar oft über uns, aber nie mit uns. Der Eindruck, den viele Leser diesbezüglich in letzter Zeit öfters an mich herangetragen haben, trügt nicht, was sich anhand der Anzahl der eingeladenen Parteivertreter eindeutig belegen lässt.

So wurden in die genannten vier Talkshows seit Beginn des Jahres insgesamt 28 Vertreter von CDU/CSU eingeladen, 23 von der SPD, elf von den Grünen, acht von der FDP und sieben von der mehrfach umbenannten SED-Nachfolgeorganisation "Die Linke".

Dagegen beträgt die Anzahl der AfD-Politiker bei Will, Maischberger und Illner seit Jahresanfang exakt null. Kein einziger Vertreter unserer Bürgerpartei in diesen drei Sendungen! Lediglich bei "Hart aber fair" konnte meine Kollegin Frauke Petry ein einziges Mal unsere Positionen darlegen.

Alle Insider des politisch-medialen Komplexes wissen sehr genau, dass sich der Diskurs in diesem Lande deutlich verlagert hat, ein Stück weg von den Parlamenten und hinein in die großen politischen Talk-Runden.

Wie also soll sich der "normale" Bürger in unserer Mediendemokratie ein nachhaltiges Bild von unserer Partei machen können, wenn wir in diese Medien nicht eingeladen werden? Wollte man uns nicht "entzaubern", "entlarven" und uns "die Maske vom Gesicht reißen"?

Warum also verweigern uns die selbsternannten Entzauberer und Entlarver die Teilhabe am öffentlich-rechtlichen, per sogenannter "Demokratieabgabe" auch noch zwangsfinanzierten Diskurs?

Sind zehn am Stück eroberte Landesparlamente mit mittlerweile 142 Abgeordneten einfach noch zu wenig, um gehört zu werden? Ist die seit Monaten in den Umfragen stabile Position als drittstärkste Kraft in Deutschland zu unbedeutend?

In Anbetracht der Tatsache, dass reichlich Vertreter der in den Umfragen hinter uns befindlichen kleinen Parteien Grüne, Linke und FDP zu allen möglichen Themen munter drauflostalken dürfen, kann das ja nicht die Ursache sein.

Eine andere Erklärung erscheint hier stichhaltiger: Wir sind keineswegs zu unbedeutend, mitnichten - vielmehr sind wir mittlerweile zu stark und damit zu bedrohlich für die ängstlich um ihre Pfründe bangenden Kartellparteien und die von ihnen kontrollierten Staatsmedien ARD & ZDF.

Genau so hatte das der Oberdemokrat Volker Kauder, Merkels Mann fürs Grobe, schon im Jahr 2014 empfohlen: Man solle die AfD einfach totschweigen.

Allein: Es wird Euch nichts nützen, Ihr vereinigten Totschweiger in Politik und Medien. Die Probleme, die Ihr verursacht habt, sind zu groß, als dass die Wähler auf uns verzichten wollen. Wir sind deshalb gekommen, um im Sinne der Bürger zu bleiben.

Zeit für einen fairen, offenen Diskurs zum Wohle des Landes. Zeit für die #AfD.


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25.03.2017 22:44
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Post: #718
RE: [split] AFD

Bemerkenswert. Die AfD schließt am laufenden Band die Presse von ihren Veranstaltungen aus oder weigert sich Pressevertretern ein Interview zu geben und nun wird sich beschwert, man würde nicht häufig genug in Talkshows eingeladen werden.

26.03.2017 23:29
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Post: #719
RE: [split] AFD

optimus rex Wrote:
Bemerkenswert. Die AfD schließt am laufenden Band die Presse von ihren Veranstaltungen aus oder weigert sich Pressevertretern ein Interview zu geben und nun wird sich beschwert, man würde nicht häufig genug in Talkshows eingeladen werden.


Ich würde anstelle eines AfD-Verantwortlichen auch Pressevertreter von Veranstaltungen ausschließen. Wenn die AfD in den Medien ständig als "rechts", "rechtspopulistisch" o. Ä. bezeichnet wird, darf man sich nicht wundern, wenn die AfD Konsequenzen im Umgang mit Journalisten zieht.Hmm

Es mit nicht um Begrifflichkeiten oder den politischen Inhalt, sondern um den Kontext. Dem roten Faden in der Darstellung der AfD durch die Medien. Und dieser ist eine offensichtliche Verschwörung der meisten Medien gegen die AfD.

Streitet sich die AfD z. B, ist sie innerlich zerissen, statt eine Debattenkultur zu leben. Würde sie sich auf eine Führungsfigur derat einschießen, wie es die SPD mit Schulz tut ("Jetzt ist Schulz", "Gottkanzler" etc.)umpf , was glaubst Du, wie die Führungsfigur der AfD zerissen würde? Wir würden wahrscheinlich von "Personenkult" reden.

Suche auf Youtube mal nach "Psychologie der Massen" von Albert Zweistein.

27.03.2017 01:26
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Post: #720
RE: [split] AFD

Wullewap Wrote:
Würde sie sich auf eine Führungsfigur derat einschießen, wie es die SPD mit Schulz tut ("Jetzt ist Schulz", "Gottkanzler" etc.)umpf , was glaubst Du, wie die Führungsfigur der AfD zerissen würde? Wir würden wahrscheinlich von "Personenkult" reden.


Oh je... Personenkult wäre wohl zu gnädig. Es hieße garantiert "kührerFult" (das andere, in dem K und F an den richtigen Stellen sind, wage ich gar nicht zu schreiben), und der Chulz der AfD wäre mindestens der neue Adolf, wahrscheinlich schlimmer, denn schon ein so unbedeutender Rechtspopulist wie Höcke wird ja als wiedergeborener Österreicher bezeichnet.

Allerdings ist es auch richtig, dass dieser Führerkult natürlich ein typisches Zeichen von sozialistischen Parteien und Systemen ist - genauso wie, allerdings in etwas anderer Form, bei faschistischen Parteien. Man vergleiche aber mal die nationalsozialistische Variante mit der paläostalinistischen der Nordkoreaner, der stalinistischen in der SU und der faschistischen in Spanien. Am nächsten kommt Adolf wohl dem Stalin, gefolgt von Kim, der alles übertreibt. Franco hingegen kommt sogar halbwegs positiv weg - das ist noch nicht einmal das Niveau eines Martin Schulz - denn von "Gottlidre" oder "Jetzt ist Franco" habe ich auch nichts gehört.

Hitler und seine Führungstruppe hat etwas hinbekommen, was gigantisches Schauspiel und Psychologie erfordert: nämlich sich selbst als die Schlimmsten Feinde des Sozialismus darzustellen und in nahezu allen Punkten eine sozialistische Politik durchzuführen.


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27.03.2017 04:28
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