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"Es werden Stimmen in der Opposition laut, die eine Umweltsteuer fordern, diese soll langfristig für eine Verbesserung des Klimas sorgen und den Verbrauch von (Heiz-)Öl und Benzin dämpfen. Parallel sollen bestimmte Industriezweige mit sehr hohem Energiebedarf, die zudem im weltweiten Wettbewerb stehen, von den Kosten entlastet werden."

Option 1: Die Grünen fordern einen hohen Einstieg mit der Steuer. Um E-Autos und Umstiege beim Heizen auf Grundspeicher,Solarwärme oder Elektroheizung attraktiver zu machen. Ein Grüner schwärmt noch davon dass man vielleicht die Vorreiterrolle für viele andere Nationen sein könne.

Option 2: Der Wirtschaftsliberale ... verleihert die Augen während er mit dem Schlüssel eines großen Spritfressers auf dem Tisch klappert.
"Immer diese grünen Spinner! Zu diesem Preis nur die exportierende Wirtschaft zu stärken bringt uns nichts."
Er fordert diese Überlegung zu verwerfen und Benzinpreise zu senken um nicht nur die exportierende sondern auch die inländisch agierende und importierende Wirtschaft zu stärken.

Option 3: Ein pragmatischer Ökologie-Ökonomik Professor von einer angesehenen Universität aus der Hauptstadt, versucht zu beschwichtigen.
"Das würde die Bürger verärgern und vermutlich tausende Pendler und inländische Logistikunternehmen langfristig ruinieren, wenn die Konkurrenz die Preise durch billigere Arbeitskräfte kompensieren kann.
Zudem würde die Mineralölindustrie in den Nachbarländern u.a. durch Tankstellen im Grenzbereich umso mehr profitieren."
Er schlägt den Kompromis vor, das Umweltbudget zu erhöhen und durch eine leichte Erhöhung der Kapitalsteuer diese Ausgabe zu kompensieren.

Option 4 : "Sind sie denn alle verrückt geworden?
Ich bin froh wenn ich mich mit meinem Mindeslohn gerade so über die Runden komme. Mein Auto ist essentiell im Alltag, beispielsweise um meine Kinder zum Kindergarten oder zur Schule zu fahren und zur Arbeit zu kommen. Die Gesellschaft wird eher Schrittweise gelähmt, wenn der Sprit noch teurer wird und solange die größten umweltverschmutzenden Länder nichts tun bewegt man hier gar nichts!" regt sich die Alleinerziehende Mutter .... von 3 Kindern auf und fordert dass die Steuer ausschließlich für große SUV's und Nobelkarossen eingeführt wird.

Option 5 : "Wir können die Steuer nicht nur den Reichen und nicht allein der Wirtschaft auferlegen. Entweder wird die zahlungskräftige Oberschicht oder die Wirtschaft (Autoindustrie,Mineralölkonzerne,Logistikunternehmen usw.) geschädigt." sagt Max Mustermann* einer ihrer Berater. "Wir sollten eine kontinentale und mit etwas Glück ,eine globale Lösung finden. Wir werden bei der nächsten Konferenz der Vereinten Nationen eine diplomatische Lösung aushandeln.Somit müssen wir die Bevölkerung nicht mit wirkungslosen Steuererhöhungen verärgern und wahren durch die Verhandlungen das Gesicht als besorgte Klimaschützer-Nation".


*Änderungen möglich
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