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Full Version: Ars Regendi Bundestagswahl 2012: Interviews
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Liese1300

So,
ergänzend zum Wahlkampf gibt es hier noch die Interviews, einen Fragenkatalog, den jede Partei beantworten kann, eventuell auch mit eigenen Fragen ausbauen oder, auf Anfrage, stelle ich gerne auch noch Fragen zu dem jeweiligen Wahlprogramm, die die Partei dann hier beantwortet veröffentlichen kann In diesem Fall bitte eine PM an mich.

Wahlzettel: hier

Zu den Parteiprogrammen (alle teilnehmenden Parteien sind dort vertreten): Parteiprogramme

Zum Wahlkampf: Wahlkampf

Have Fun
Bundeswahlleiter


Quote:
F: Guten Tag "X", wie geht es ihnen?
Glauben sie daran einen Wahlsieg erlangen zu können?

A:...

F: Bitte antworten sie ehrlich auf die folgende Frage: Haben sie die Finanzkrise kommen sehen? Sagen sie lieber Finanz-, Schulden- oder Bankenkrise? Und was halten sie für den richtigen Weg in dieser schwierigen Zeit?

A:...

F: Sie wollen die Wähler natürlich durch ihr Programm überzeugen.
Was ist ihnen denn besonders wichtig? Was würden sie als erstes
ändern, sollten sie die Macht dazu haben?

A:...

F: Da wir aber nicht von einer absoluten Mehrheit ausgehen möchte
ich sie fragen: Mit wem würden sie am liebsten eine Koalition
eingehen, und warum?

A:...

F: Halten sie es für nötig zur Durchsetzung ihres Programms die
Rechte, Freiheiten oder positiven Lebensaspekte verschiedener
Individuen zu beschränken?

A:...

F: Wovon könnten die Bürger denn sofort profitieren, sollten Sie an die Macht kommen? Worauf kann man sich freuen?

F: Wenn sie sich ihr persönliches Utopia vorstellen würden, allerdings
mit Menschen wie wir sie kennen, würde es dann genauso aussehen wie
das was sie in ihrem Wahlprogramm und ihren Ausführungen
vorschlagen? Wo lägen die Unterschiede?

A:...

F: Nun zu ihnen persönlich: Was macht sie als Politiker aus?
Gehören sie einer besonderen Glaubensrichtung, Denkschule oder Ähnlichem an, wie denken sie über Moral?

A:...

F:... Zu guter letzt: Was möchten sie als letzte Botschaft dieses Interviews den Wählern mitteilen?

A: ...

F: Ich danke für das Gespräch. Auf Wiedersehen.

A:...

F: Guten Tag "Jozilla", wie geht es ihnen?
Glauben sie daran einen Wahlsieg erlangen zu können?

A: An einen Wahlsieg glaube ich selbst nciht, aber ich hoffe darauf, dass die meisten Menschen erkennen wie wichtig unsere Anliegen und Ziele sind.
Wir rechnen mit der Opposition, allerdings wollen wir diese Gelgenheit nutzen uns den wählern durch gute Arbeit bei der nächsten Wahl zu überzeugen. Wir werden in diesem Staat länger leben als eine Legislaturperiode, also muss man auch dementsprechend Politik machen.

F: Bitte antworten sie ehrlich auf die folgende Frage: Haben sie die Finanzkrise kommen sehen? Sagen sie lieber Finanz-, Schulden- oder Bankenkrise? Und was halten sie für den richtigen Weg in dieser schwierigen Zeit?

A: eine Teilweisen Abschied vom Kapitalismus, Produktions ist keine Frage mehr wie viele Menschen man in einer Fabrik beschäftigen kann, sondern wie viele Maschinen eine Fabrik besitzt. Der massenhafte wegfall geringqualifizierter Berufsgruppen kann man nur durch eine Stark ausgebaute Bildungspolitik erreichen und die Notwenidigkeit des Arbeitens zu entschärfen. Die von ihnen genannten Begriffe umkreisen nur das problem, ich würde vielmehrvon einer Krise des Kapitalismus sprechen. Die politik der vergangen Jahre hat Deutschland zu einem Steurparadis für Unternehmen gemacht, das alles auf Kosten der Steuerzahler.
Man hat auch Möglichkeiten unterlassen die deutlich Höheren Unternehmensgewinne im sinne der Allgemeinheit dieses Landes nutzbar zu machen.

F: Sie wollen die Wähler natürlich durch ihr Programm überzeugen.
Was ist ihnen denn besonders wichtig? Was würden sie als erstes
ändern, sollten sie die Macht dazu haben?

A: Ich würde die Börsenumsatzsteuer einführen. bei den bewegten beträgen ist der geringe steuersatz schon ertragreich und wird dazu beitragen unseren Haushalt zu entlasten

F: Da wir aber nicht von einer absoluten Mehrheit ausgehen möchte
ich sie fragen: Mit wem würden sie am liebsten eine Koalition
eingehen, und warum?

A:ich würde nach den schnittmengen die WOP als möglichen koalitionspartner in betracht ziehen, ich fürchte aber dass die differenzen in der wirtschaftspolitik zu groß sein könnten. allerdings hat diese partei keine angst vor der atomkraft und achtet die forschung als mittel für den fortschritt.
Von einer traumkoalition wage ich da aber nciht zu sprechen.

F: Halten sie es für nötig zur Durchsetzung ihres Programms die
Rechte, Freiheiten oder positiven Lebensaspekte verschiedener
Individuen zu beschränken?

A: Es ist leider teilweise nötig, Die Forderung des Eides zum Respekt anders- und ungläubiger durchzusetzen. Da es meienr Meinung nach kein Recht auf ethnisch begründete Diskriminirung geben darf halte ich diese Verpflichtung für angemessen. Es darf nciht toleriert werden, das Religion noch einmal als Waffe genutzt wird.
Die Forderungen nach tatsächlich überwachenden kameras halte ich für einen wichtigen kompromiss. Es muss wichtig sein dass solche wie die "u-bahnschläger" gefasst werden können direkt nachdem die tat begangen haben oder daran gehindert werden können opfer nicht mehr am boden zu treten. durch die forderung dass die Kameras die nicht wirklich überwachen, also nur aufzeichnen soll eine unnötige datenflut vermieden werden, außerdem sollen Kameras tatsächlich zur sicherheit beitragen und nciht erst im nachhinein.

Weitere Persönlichkeitsrechte die allerdigns verletzt werden, dürfte die enteignung von energiekonzernen sein. ich halte den schaden selbst für gering, selbst beim bankrott dieser unternhemn wären die eigentlichen eigentümer mit ihren schäfchen im trockenen abgesprungen.
Das "persönliche Eigentum" hat hier eine solche Dimension erreicht dass es einen zu großen möglichen einfluss vpon privatpersonen auf die restlcihe wirtschaft gibt.


F: Wovon könnten die Bürger denn sofort profitieren, sollten Sie an die Macht kommen? Worauf kann man sich freuen?

Die Bürger werden sich über konstante energiepreose freuen, wenn das Reaktorkonzept, das wir intensiver beforschen lassen würden tatsächlich das potential erfüllt sogar deutlich sinkende Energiepreise.
Ebenso würden sich die Ehrenamtichen über einen kleine Geldsegen freuen, das ist nciht viel, aber ich hoffe es wird die Ehrenamtliche Arbeit etwas attraktiver machen.
Ebenso werden sich alle erfreuen die Suchterkrankt sind, dass sie endlich saubere Mittel bekommen und dann so ihr Leben besser leben können ohne unnötige nebenwirkungen gefährlicher streckmittel oder falscher dosierungen Erleiden zu müssen. Durch die eintretende Enttabuisierung des Themas hoffen wir auch noch diese Menschen von ihren süchten Befreien zu können. Ich hoffe auch dass viele Alkoholiker diese möglichkeiten nutzen werden,

F: Wenn sie sich ihr persönliches Utopia vorstellen würden, allerdings
mit Menschen wie wir sie kennen, würde es dann genauso aussehen wie
das was sie in ihrem Wahlprogramm und ihren Ausführungen
vorschlagen? Wo lägen die Unterschiede?

ABig Grinie unterschiede lägen darin dass es Geld als solches nciht mehr gibt und dass man sorgenfrei bis zum letzten atemzug längst vergessen hat welche probleme wir gerade jetzt beklagen.

F: Nun zu ihnen persönlich: Was macht sie als Politiker aus?
Gehören sie einer besonderen Glaubensrichtung, Denkschule oder Ähnlichem an, wie denken sie über Moral?

A: Ich Persömnlich will mich auf keinen Fall in irgendeine Schublade stecken lassen. Ich selbst bin Agnostiker. Wenn ich aber etwas nicht Leiden kann, dann dass Menschen versuchen Ideologien auszuleben die an der wirklichkeit scheitern. Ideologien sind eine der gefählichsten sachen weil sie bene erdachte idealzustände anstreben. obdiese zustände aber mit dem ideologisch korrekten weg erreichbar sind, ist ein ganz anderes thema.bei der "ideologie" die ich vertrete bin ich allerdings sehr vorsichtig: es ist schwer abzuschätzen wie eine voll maschiniesierte welt aussehen wird. vielleicht wird noch die eine oder andere technische errungenschaft, ähnlich wie das internet, die gesellschaft nocheinmal grundlegend verändern.

F:... Zu guter letzt: Was möchten sie als letzte Botschaft dieses Interviews den Wählern mitteilen?

A: Man sollte vor Veränderungen keine Angst haben, wann man selbst nichts ändern will, werden Probleme so lange schlimmer bis man dadurch gezwungen.

F: Ich danke für das Gespräch. Auf Wiedersehen.

A:...

Ernesto Ferrer

Platzhalter.

Helmut_Schmidt

F: Guten Tag Herr Schmidt, wie geht es ihnen?
Glauben sie daran einen Wahlsieg erlangen zu können?

A: Vielen Dank der Nachfrage. Mir geht es sehr gut und ich blicke zuversichtlich in die Zukunft. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wie sich das zukünftige Parlament zuammensetzen wird und das ist gut so. Wichtig ist vor allem ein offener, ehrlicher und gerechter Diskurs, denn danach sehnen sich die Menschen.



F: Bitte antworten sie ehrlich auf die folgende Frage: Haben sie die Finanzkrise kommen sehen? Sagen sie lieber Finanz-, Schulden- oder Bankenkrise? Und was halten sie für den richtigen Weg in dieser schwierigen Zeit?

A: Wenn wir aufrichtig sind, dann war die Krise seit langem abzusehen. Es handelt sich um eine Krise der Ideologie des Neoliberalismus, der erst zu diesem Dilemma geführt hat. Die Staatsverschuldung ist nicht das entscheidene derzeitige Problem sondern die überhöhten Zinsen.

Und wären die Steuern auf überhöhte Einkommen und Spekulation nicht gesenkt worden, wären die Schulden im übrigen zum Teil sehr schnell getilgt bzw. gar nicht erst entstanden.



F: Sie wollen die Wähler natürlich durch ihr Programm überzeugen.
Was ist ihnen denn besonders wichtig? Was würden sie als erstes
ändern, sollten sie die Macht dazu haben?

A: Hartz4 ist unmenschlich und muss weg. Ohne wenn und aber und das sofort.



F: Da wir aber nicht von einer absoluten Mehrheit ausgehen möchte
ich sie fragen: Mit wem würden sie am liebsten eine Koalition
eingehen, und warum?

A: Wir können uns Koalitionen mit allen progressiven Parteien vorstellen. Wichtig ist die Bereitschaft undogmatisch zum Wohle und im Dialog mit den Menschen wirken zu wollen. Wir distanzieren uns von heuchlerischen Lügen und Kungeleien.



F: Halten sie es für nötig zur Durchsetzung ihres Programms die
Rechte, Freiheiten oder positiven Lebensaspekte verschiedener
Individuen zu beschränken?

A: Wir setzen uns für eine Stärkung der individuellen Freiheit, zum Wohle aller, ein.



F: Wovon könnten die Bürger denn sofort profitieren, sollten Sie an die Macht kommen? Worauf kann man sich freuen?

A: Für die ersten Hundert Tage nach der Wahl würden wir massive Steuersenkungen für Geringverdiener durchführen. Diese sollen über Steuererhöhungen für überhöhte Einkommen, Steuern auf Spekulationen und eine Vermögensabgabe bezahlt werden. Es muss in Deutschland endlich gerecht zugehen!

Wir wollen zudem die völlig unterfinanzierten Schulen und Universitäten über Bundesmittel fördern. Ziel ist neben der Abschaffung von Studienbeschränkungen auch eine flächendeckende Erhöhung der Einkommen junger Akademiker. Zudem wollen wir eine Freigabe der Universitäten für alle Schichten und Schulabschlüsse. Die Möglichkeiten eines berufsbegleitenden Studiums müssen verbessert und mit einem modernen (Familienleben) vereinbart werden.



F: Wenn sie sich ihr persönliches Utopia vorstellen würden, allerdings
mit Menschen wie wir sie kennen, würde es dann genauso aussehen wie
das was sie in ihrem Wahlprogramm und ihren Ausführungen
vorschlagen? Wo lägen die Unterschiede?

A: Wir wollen eine gerechte friedliche Gesellschaft in der sich ein jeder selbst verwirklichen kann. Wenig auf dieser Welt fällt einem in den Schoß, aber wir können gemeinsam viel erreichen. Der rasante technologische Fortschritt lässt uns freudig in die Zukunft blicken. Nur muss es auch gerecht zugehen! Eine Wirtschaftsordnung nach dem Vorbild des Syndikalismus wird den Kapitalismus beerben.



F: Nun zu ihnen persönlich: Was macht sie als Politiker aus?
Gehören sie einer besonderen Glaubensrichtung, Denkschule oder Ähnlichem an, wie denken sie über Moral?

A: Wichtig ist, zum Wohle der Menschen zu handeln.

Alte moralische Tugenden sind seit jeher die Gerechtigkeit, die Freiheit, die Toleranz und Selbstbestimmung. Schon die alten Griechen schufen sich eine demokratische Welt. Sokrates, Platon, Aristoteles, Diogenes, Epikur und Seneca. Es dreht sich um die gleichen Werte. Mal mit anderen Worten, mal mit individuell anderen Akzenten, aber das Gute im Menschen ist außer Zweifel. In der Neuzeit ist schließlich der Wahlspruch der wieder auferstandenen Demokratia "Liberté, Égalité, Fraternité" - "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit".



F:... Zu guter letzt: Was möchten sie als letzte Botschaft dieses Interviews den Wählern mitteilen?

A: Wichtig ist vor allem eine Teilnahme an der Wahl.
Wirken wir zum Wohle aller!



F: Ich danke für das Gespräch. Auf Wiedersehen.

A: Ich habe zu danken. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Daniel7848

F: Guten Tag "Daniel7848", wie geht es ihnen?
Glauben sie daran einen Wahlsieg erlangen zu können?

A: Guten Tag, sicherlich ist es nicht leicht für eine neue und noch kleine Partei, wie die WOP Stimmen zu erziehlen, dennoch versuchen wir die Wähler von uns zu überzeugen und mit sinnvollen Maßnahmen zu punkten.

F: Bitte antworten sie ehrlich auf die folgende Frage: Haben sie die Finanzkrise kommen sehen? Sagen sie lieber Finanz-, Schulden- oder Bankenkrise? Und was halten sie für den richtigen Weg in dieser schwierigen Zeit?

A: Sicherlich war vorherzusehen, dass es irgendwann zu einer Krise kommen würde, dennoch haben die Politiker es nicht geschafft die Staaten auf die Bankenkrise vorzubereiten, das beste Beispiel sind wohl Griechenland und Italien. Der einzige weg aus der Krise ist in Unternehmen zu investieren und bankrotte Staaten zu unterstützen, aber nicht mit neuen Schulden, sondern mit Fachkräften, die in der Bürokratie aufräumen und dafür sorgen, dass der Staat Gewinn macht, wenn diese Maßnahmen nicht wirken, wird Unternehmen, die bereit sind dort Standorte aufzubauen eine Prämie und Sicherheiten, bei Verlusten, zu bieten.

F: Sie wollen die Wähler natürlich durch ihr Programm überzeugen.
Was ist ihnen denn besonders wichtig? Was würden sie als erstes
ändern, sollten sie die Macht dazu haben?

A: Besonders wichtig ist die Förderung von Arbeitslosen bei der Arbeitssuche, dies kann durch Einführungstage, Sonderpraktika und weitere Informationsmöglichkeiten geschehen. Die Umstrukturierung dieser Sachen wäre wohl das Erste, dass gemacht werden würde.


F: Da wir aber nicht von einer absoluten Mehrheit ausgehen möchte
ich sie fragen: Mit wem würden sie am liebsten eine Koalition
eingehen, und warum?

A: Die PGV wäre ein möglicher Koalitionspartner, da sie eine
sinnvolle Wirtschaftsanschauung haben, doch wir werden sehen,
was nach der Wah passier

F: Halten sie es für nötig zur Durchsetzung ihres Programms die
Rechte, Freiheiten oder positiven Lebensaspekte verschiedener
Individuen zu beschränken?

A: Nur wenn einzelne Personen der Allgemeinheit schaden sind Reaktionen von Seiten des Staates nötig, ansonsten sollte alles so bleiben, wie es ist.

F: Wovon könnten die Bürger denn sofort profitieren, sollten Sie an die Macht kommen? Worauf kann man sich freuen?

A: Ich möchte keine falschen Versprechungen machen, wie andere Politiker, doch ich sage, dass die WOP so viele Hebel wie möglich für die Menschen in bewegung setzten wird.

F: Wenn sie sich ihr persönliches Utopia vorstellen würden, allerdings
mit Menschen wie wir sie kennen, würde es dann genauso aussehen wie
das was sie in ihrem Wahlprogramm und ihren Ausführungen
vorschlagen? Wo lägen die Unterschiede?

A: In der perfekten Welt wäre die Bundeswehr nicht mehr nötig, sonst wäre alles ziemlich ähnlich, wie im Parteiprogramm.

F: Nun zu ihnen persönlich: Was macht sie als Politiker aus?
Gehören sie einer besonderen Glaubensrichtung, Denkschule oder Ähnlichem an, wie denken sie über Moral?

A: Moral ist eine Frage der Ansicht, ich versuche unser Land krisensicher zu machen, was auch nötig ist.

F:... Zu guter letzt: Was möchten sie als letzte Botschaft dieses Interviews den Wählern mitteilen?

A: Wenn sie ein Krisensicheres und modernes Deutschland wollen, wählen sie WOP!

F: Ich danke für das Gespräch. Auf Wiedersehen.

A: Auf Wiedersehen.
F: Guten Tag Titian, wie geht es ihnen?
Glauben sie daran einen Wahlsieg erlangen zu können?

A: Mein persönliches Wohlergehen tut nichts zur Sache, der Welt geht es schon schlecht genug. Trotzdem, vielen dank für die höfliche Nachfrage.
Zu Ihrer zweiten Frage: Träume sind leider viel zu oft Schäume.

F: Bitte antworten sie ehrlich auf die folgende Frage: Haben sie die Finanzkrise kommen sehen? Sagen sie lieber Finanz-, Schulden- oder Bankenkrise? Und was halten sie für den richtigen Weg in dieser schwierigen Zeit?

A: Allgemein bevorzuge ich den Begriff "Monetary Crisis", aber das ist ein anderes Thema. Die Finanzkrise selbst habe ich, mehr oder weniger, kommen sehen. Allerdings konnte ich mich damals, 2006, aufgrund eines Urlaubes ohne Internetzugangs leider nicht mit Puts eindecken.
Die PGV bietet - wenigstens meiner bescheidenen und unwichtigen Meinung nach - ein gutes Wirtschaftspaket zur Lösung der gegenwärtigen wirtschaftlichen Probleme an. Keynes war der Meinung, dass man sich auf die Stimulierung der Nachfrage konzentrieren sollte, wobei die PGV der Auffassung ist, dass ein nicht Ausschöpfen des gesamten Produktionspotenzials einen Verlust für die Gesellschaft darstellt. Die neue Fiskalpolitik der PGV würde dann natürlich auch all die alten Diskussionen um Steuern und Staatsverschuldung lösen, aber bevor diese Politik funktionieren kann und eine moralische Daseinsberechtigung erhält, muss erstmal ein "Weltstaat" errichtet werden. Aufgrund der Skepsis mit der viele Bürger dieser Vision entgegentreten sind wir leider etwas pessimistisch was die Chancen für die Etablierung unserer wirtschaftlichen Vorstellungen anbelangt.

F: Sie wollen die Wähler natürlich durch ihr Programm überzeugen.
Was ist ihnen denn besonders wichtig? Was würden sie als erstes
ändern, sollten sie die Macht dazu haben?

A: Dass wichtigste im Leben ist die Vernunft. Leider kann man diese nicht einfach durch ein Gesetz in die Gesellschaft zurückkatapultieren. Besonders wichtig ist mir deswegen das Wohlergehen, die Ausbildung sowie die Erziehung zukünftiger Generationen.

F: Da wir aber nicht von einer absoluten Mehrheit ausgehen möchte
ich sie fragen: Mit wem würden sie am liebsten eine Koalition
eingehen, und warum?

A: Wir gehen natürlich nicht von einer absoluten Mehrheit aus, auch wenn wir auf sehr viel mehr hoffen.
Die PGV wird unter keinen Umständen eine Koalition eingehen. Dies wäre ein Verrat am Wähler, auch wenn berühmte Politilogen wie Ljiphard große Fans von Koalitionen gemäß des Consensus-Models sind.

F: Halten sie es für nötig zur Durchsetzung ihres Programms die
Rechte, Freiheiten oder positiven Lebensaspekte verschiedener
Individuen zu beschränken?

A: Natürlich. Wenn sie einen jungen Apfelbaum haben und möchten, dass er hoch wächst und viele Früchte trägt, so müssen sie manche Triebe beschneiden. Steht der Baum in einer Plantage oder einem Wald, so würden die Triebe sonst in den Wuchs anderer Bäume eindringen. Genauso ist es bei der individuellen Freiheit; Sie kann sich nur dann voll entfalten und viele Früchte tragen, wenn manche ihrer Triebe etwas gestutzt werden. Sollte dies nicht geschehen, dringen sie in die Freiheit und das Erblühen anderer Mitglieder der Gesellschaft ein.

F: Wovon könnten die Bürger denn sofort profitieren, sollten Sie an die Macht kommen? Worauf kann man sich freuen?

A: Grundsätzlich sind wir der Auffassung, dass nichts einfach so sofort eingeführt werden sollte. Alles, auch Gesetze, benötigen sorgfältige und langfristige Planung. Somit währe das einzige woran ich bei ihrer Frage denken kann eine langfristig ausgelgte und sorgfältig geplante Politik.

F: Wenn sie sich ihr persönliches Utopia vorstellen würden, allerdings
mit Menschen wie wir sie kennen, würde es dann genauso aussehen wie
das was sie in ihrem Wahlprogramm und ihren Ausführungen
vorschlagen? Wo lägen die Unterschiede?

A: Es sähe genauso aus. Auch ein Utopia kann Realität werden wenn alle Mitglieder der globalen Gesellschaft miteinander und nicht gegeneinander arbeiten.

F: Nun zu ihnen persönlich: Was macht sie als Politiker aus?
Gehören sie einer besonderen Glaubensrichtung, Denkschule oder Ähnlichem an, wie denken sie über Moral?

A: Ein Politiker hat die schwere Last von Verantwortung zu tragen. Um diese Last schultern zu können und nicht über Steine auf dem Weg zu stolpern benötigt ein Politiker somit Weitsicht, Vernunft, (geistige) Stärke, Offenheit sowie eine starke Wirbelsäule. Ich versuche alle diese Qualitäten zu vereinen, auch wenn ich noch ein paar Schwierigkeiten mit der Wirbelsäule habe Hmm
Ich selbst bin Christ, aber wie schon oben beschrieben muss man als erfolgreicher Represäntant des Vertrauens der Bevölkerung frei, offen und vernüftig sein. Man darf sich nicht von Einflüssen aus verschiedenen Richtungen leiten lassen, sondern muss den geradesten Weg in eine bessere Zukunft einschlagen - auch wenn einem verschiedene Gruppierungen Steine auf den Weg werfen.
Moral ist somit sehr, sehr wichtig. Nicht nur was die Wahl des Pfades, sondern auch was die Wahl des Zieles anbelangt.

F:... Zu guter letzt: Was möchten sie als letzte Botschaft dieses Interviews den Wählern mitteilen?

A: Uff...
Schwierige Frage...
Da gibt es sovieles dass man sich gar nicht richtig entscheiden kann.
Ich glaube, dass eine alte Familienweisheit am angebrachtesten wäre, da sie uns allen, egal wo wir sind, egal wer wir sind und egal wann wir sind, etwas mehr Glück im Leben schenkt:
"Eine Tasse Schwarztee macht sich am Besten mit 3 Spritzern frisch gepresster Zitrone und 2 1/2 Stück braunen Kandis"
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