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Full Version: Steigende Korruption und Schattenwirtschaft
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http://de.ars-regendi.com/state/107336/detail5.html

ich hab hier auch probleme mit stetig steigender korruption und schattenwirtschaft... woran liegt das!?
Das Verhältnis zwischen Nettolohn und Lebenshaltungskosten ist relativ niedrig, die Bürger fangen an, sich jenseits von regulärer Arbeit etwas dazuzuverdienen...

Sheep Wrote:
Das Verhältnis zwischen Nettolohn und Lebenshaltungskosten ist relativ niedrig, die Bürger fangen an, sich jenseits von regulärer Arbeit etwas dazuzuverdienen...


hmm... dann wird der GINI aber auch eine rolle spielen, denn sooo schlecht ist das verhältnis an sich nun auch wieder nicht... habe schlimmere staaten Pfeif

Nietzsche

Quote:
Limonaden und Kuchen werden zu einem regelrechten Luxusgut;
jeder Ausländer, der einen Hund Gassi führt, muss nachweisen können, dass es sein eigenes Tier ist;
Schwarzbrennereien liefern billigen Nachschub an starken Alkoholika


Wenn du alle Aufgaben in dieser Weise gelöst hast, vielleicht hat es was damit zu tun? Das stärkt halt alles den Schwarzmarkt usw.


Ich hab den Mist halt nur in meinen (fast alle die ich momantan habe) Staaten mit massiver Steuerlast, aber das ist ja klar, ist die einfachste Theorie was das angeht... bei dir sind die Steuern aber recht moderat, von daher... bleibt mir nur die Spekulation oben.

Habe auch große Probleme mit Korruption und Schattenwirtschaft in Dt Dem Rep (postkommunistisch; Q185). Kann mir jmd die Ursachen nennen und vllt auch sagen, wie ich die Probleme in den Griff bekomme?

Hier ein paar Kennzahlen:
Reformen: Laizismus, VerwRef I, Grundrente, Flat tax, Gesundheit I (Privatisierung), Vollgeld, Pazifismus, Liberalismus, egal. Transhumanismus, Freiland
Steuerbelastung: 14 (Staatsquote 15%, Schuldenquote 2%)
Arbeitslosigkeit: 1%
Nettoeink./LHK: 1,5
Importe: 900 Mrd. Exporte: 2 Mrd. (schon ewig; kann ich mir auch nicht erklären, das Außenhandelsdefizit)
Devisenkurs: 0,14$/€
GINI: 0,13
Dirigismus: 7
Bürokratie: 24
Ausgehend von der negativen Sparquote würde ich behaupten, dass es sich um das Verhältnis zwischen Nettoeinkommen und LHK haltet.

Bei dir ist auch interessant zu beobachten, dass die Infrastruktur langsam aber gewiss mit der Zeit sinkt.

Ich habe leider kein Premium und man kann es daher nur bedingt zurückverfolgen, aber ich vermute persönlich, dass sich hier die Anfänge von den selben Problemen zeigen, die diesen Staat von mir in den Ruin treiben:

https://de.ars-regendi.com/state/214532-.../show.html

Selbes Prinzip von verschlechternden Sicherheitswerten und sinkender Infrastruktur, was sich zumindest bei mir im späteren Verlauf auch in hohen Arbeitslosenzahlen, welche nicht durch Automatisierung kompensiert werden konnten, äußerte.


In Manchukou (Postkomm.) konnte ich dem Problem erfolgreich entgegentreten, bevor die Situation außer Kontrolle geraten ist, durch:

- Verringerung der Verbrauchssteuern
- Erhöhung der Erwerbssteuern (hat das bei dir überhaupt noch einen Effekt?)
- Erhöhung von Wohlfahrt & Rente

Das führt natürlich zu einer Aufnahme von Schulden, die ggf. nicht bezahlbar sind und zu einer Erhöhung der Arbeitslosenzahl, was allerdings das Nettoeinkommen steigen lassen sollte und zumindest in deinem Staat sollte diese durch Automatisierung kompensiert werden können.

Wenn hier noch Freiraum zum testen besteht und wenig Vertrauen in die Validität der Maßnahmen würde ich zumindest moderate Bewegungen in diese Richtung vorschlagen, um zu sehen ob es anschlägt.

Morven Wrote:
das Verhältnis zwischen Nettoeinkommen und LHK.

In etwa 80-90% der Fälle ist dies der Auslöser, wie auch in diesem Fall.

MrProper Wrote:
In etwa 80-90% der Fälle ist dies (das Verhältnis zwischen Nettoeinkommen und LHK) der Auslöser, wie auch in diesem Fall.

Danke für die Info. Interessant. Das angesprochene Verhältnis liegt beim Durchschnittsstaat nämlich auch bei 1,5 (3.750/2.500 statt 6.000/4.000). Wird es mit zunehmendem Staatsalter schwieriger, ein gesundes Verhältnis zu wahren? Na, dann hoffe ich, dass die Aufgabe "Fortgeschrittene Robotik" bald kommt.

hamma13 Wrote:
Wird es mit zunehmendem Staatsalter schwieriger, ein gesundes Verhältnis zu wahren?

Grundsätzlich kann es alle Staatsklassen betreffen, durchaus also auch die kräftigen Templates wie USA* und Deutschland. Ob es zum Problem wird, hängt vom Spielstil ab. Grundsätzlich scheint im Staatenmodell von Ars Regendi das Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung keine äquivalente Komponente zu haben; Sprich Bevölkerungswachstum löst entweder kein, oder zumindest kein gleichwertiges Wirtschaftswachstum aus. Das führt dazu, dass in Staaten, in welchen die Fertilitätsrate hoch ist das Bevölkerungswachstum das der Wirtschaft überflügelt, was immer zu sinkenden Löhnen führt und in vielen Fällen, aber nicht immer, steigender Arbeitslosigkeit.
Umgekehrt habe ich die Erfahrung gemacht, dass man dieses recht häufig Problem sehr gut mit den meisten Aufgaben zum Thema Familie, Geburt und Adoption sehr gut in den Griff bekommen kann.

Ob sehr hohes Bevölkerungswachstum in der Realität nachteilige Auswirkungen auf die Wirtschaft eines Staates haben kann ist meines Wissens nach ja noch immer umstritten, aber zumindest herrscht unter Ökonomen wohl Einigkeit darüber, dass es den Fortschritt einer Nation bremsen kann.

* Das hier findest du in dem Zusammenhang sicherlicher interessant.

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