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Full Version: 116% Verbruachssteuer? Wie geht das?
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TyPin

Mankiw von Nietzsche hat eine Verbrauchssteuer von 116%. Ich frage mich dabei aber, wie das funktioniert? Ich halte die Lebenserhaltungskosten für viel zu niedrig in dem Staat, bei derartigen Steuern. Auch kann kein Unternehmen mehr Gewinne erwirtschaften, da 116% der Einnahmen als Steuern abzuführen sind... Interpretiere ich da was falsch oder spinnt die Matrix?
Ich biete 117% Groove

Ja, is schon ein bisschen komisch, dass viele Staaten das relativ gut verkraften..^^

Allerdings ..warum sollten Unternehmen keine Gewinne mehr erwirtschaften können? Die Steuern zahlt ja letztlich der Verbraucher. Und sowohl bei Nietzsche als auch bei mir in Klatschistan sind die Einkommens- und Kapitalsteuern bei (fast) 0%. Im Prinzip wird das Steueraufkommen nur anders verteilt bzw an anderer Stelle aus dem Kreislauf gezogen^^
Wenn die anderen Steuerklassen auf einem "normalen" Stand wären, würde das sicher nicht mehr so gut funktionieren, denk ich mal.

TyPin Wrote:
Ich halte die Lebenserhaltungskosten für viel zu niedrig in dem Staat, bei derartigen Steuern.


Lohn zu LHK ist kaum mehr als 2, so gut siehts bei Nietzsches Staat nicht aus. Der Effekt ist auch nicht so linear - wenn der Staat höhere Abgaben auf verkaufte Produkte fordert, sind Unternehmen eher gezwungen, möglichst preiswert zu produzieren. Womit die Preise wieder ein Stück weit sinken...

Quote:
Auch kann kein Unternehmen mehr Gewinne erwirtschaften, da 116% der Einnahmen als Steuern abzuführen sind... Interpretiere ich da was falsch oder spinnt die Matrix?


Wie Lyu schon meinte, es zahlt der Verbraucher. Eine bekannte Verbauchssteuer in Deutschland ist die Mehrwertsteuer.

EDIT: Ich biete 140%+. Zwinker2 http://de.ars-regendi.com/state/15762/haushalt.html

TyPin Wrote:
Auch kann kein Unternehmen mehr Gewinne erwirtschaften, da 116% der Einnahmen als Steuern abzuführen sind...


Eigentlich nicht aus Einnahmen sondern aus Einkünften (Gewinn) Pfeif, aber haste ansonsten auch Recht, so viel ist zu sehr unrealistisch.

Nietzsche

Jo, technisch werden Steuern ja im Endeffekt auf Verbraucher und Produzenten abgewälzt, aber Wurst.

Diese Steuergeschichte startete als Experiment in Ebla damals, und an Antissa hatte ich bemerkt, dass mehr als 150% Verbrauchsteuer den Staat gerne killt - darunter kein Ding. Seitdem fahre ich in fast allen alten Staaten so.


Es funktioniert noch besser, wenn man die Wirtschaft erstmal kräftig wachsen lässt, bevor man die Steuern so hochjagt. Ich fürchte, Mankiw wird deswegen kaum Potential haben, da es zu früh Militarismus und Einsätze usw. hatte.

TyPin

BARIGA Wrote:

TyPin Wrote:
Auch kann kein Unternehmen mehr Gewinne erwirtschaften, da 116% der Einnahmen als Steuern abzuführen sind...


Eigentlich nicht aus Einnahmen sondern aus Einkünften (Gewinn) Pfeif, aber haste ansonsten auch Recht, so viel ist zu sehr unrealistisch.

hm... da hat ich einen knoten im kopf... sieht aber dennoch absurd aus

nichts gegen das echte leben:
in manchen ländern liegen die zölle (die ja auch eine art verbrauchs- bzw. mehrwertsteuer sind) für manche güter bei einigen hundert prozent.
Verbrauchssteuern werden auf den Nettowert angerechnet (zumindest in der Realität). Bei Zöllen gilt das gleiche.

kurz:
Verbrauchssteuern 150% --> Steueranteil im Bruttowert 60%
Verbrauchssteuern 19% --> Steueranteil im Bruttowert 15,97%


Das ganze wurde vor einer Weile als "Werbetrick" verwendet.
Man lockte den Kunden mit dem Erlass der 19%igen USt, gewährte tatsächlich aber nur einen Rabatt von 15,97%
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