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Full Version: Frage: Bündnis, wofür und mit wem?
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Moin zusammen!

Als neuer Spieler habe ich absolut keine Hemmung dumme Fragen zu stellen (Spaß beiseite. Hätte ich auch nicht, wäre ich ein "alter Hase".).

Ich frage mich, was könnte im schlimmsten Fall passieren, wenn ich mit meinen Staaten keinem Bündnis beitrete. Wohlgemerkt: Ich bin Basic-Mitglied und habe derzeit zwei freie Staaten mit denen ich das Spiel anteste. Also nur einen Tick und nicht in irgendeiner Welt.
Bolzt mich irgendwann vielleicht jemand vom Rasen, weil ich so klein und wehrlos bin? Ich denke da nur mal an gewisse Bomben und an Besatzung-Szenarien.

Wenn das alles nicht passieren kann: Wozu ein Bündnis?
Tipps bekomme ich im Forum, oder per PN (bisher jedenfalls - tolle Community, werde nicht müde das zu beteuern).
Finanziellen Support oder Ähnliches verkneife ich mir lieber. Wer es nicht alleine schafft, ist in einem Bündnis auch nur das 5. Rad am Wagen (gilt nicht für die Real-Welt *hüstel*).

Zu guter Letzt: Hat das Bündnis etwas von meinem Beitritt? Muss ich Abgaben leisten, Pflichten und Auflagen erfüllen und ganz im Allgemeinen nach irgendjemandes Pfeife tanzen?

Kurzum: Welches Ziel und Nutzen hat ein Bündnis für die Teilnehmer eines solchen?

Danke für Eure Aufmerksamkeit. Ich freue mich auf Eure Antworten! Smile
Als Classic-Staat kannst du nicht überrannt werden, jedenfalls nicht von anderen Spielern. Den Nutzen, den du von einem Bündnis hier hast, sind neben Tipps und Finanzhilfe, die du ja schon erwähnt hast, ein gewisser Bonus auf gewisse Werte in deinem Staat. Forscht das Bündnis z.B. gemeinsam (kann der Leader ändern) gibt das einen Bonus auf deine Forschungsleistung. Außerdem sinkt die Chance, bei negativen Weltruf von "Makreich" - das ist hier ein böser Computerstaat, der einfach häufig als Platzhalter verwendet wird - überrannt zu werden. Aber das ist sowieso die seltenste Todesart.
Außerdem hebt es deinen Einfluss an und es kann Bündnisreformen durchführen, je nach Einflußstärke desselben. Dann musst du den benötigten Einfluß nicht selbst erreichen und kannst außerdem in dem Quartal der Umsetzung ganz normal deine Aufgaben erfüllen.

Sobald du einen Weltstaat spielst bietet es dir neben diesen ganzen Vorteilen auch noch Schutz vor anderen Spielern, die dich da dann durchaus angreifen können.


Das Bündnis selbst profitiert von deinem Beitritt einerseits von der zusätzlichen Bündnisstärke für Reformen, die du, berechnet nach deinem Militär und ein paar anderen Werten beiträgst.
Du musst möglicherweise etwas in die Bündniskasse einzahlen, den Beitragssatz siehst du, wenn du dir das Bündnis anschaust. Im Regelfall liegt er bei 0,1% deines BIP / Jahr.
Ansonsten gibt es vom Spiel aus keine Nachteile für dich, manche Bündnisse verlangen möglicherweise Aktivität in ihrem Forum, aber das ist dann eine Entscheidung der Spieler.
Bei den Bündnissen kommt es schon drauf an, ob man einen Classic-Staat spielt oder in einer Welt.
Allgemein ist natürlich Angehörigkeit kein Muss, aber es bringt etliche Vorteile.

Im Classic-Bereich sind Bündnisse eher zum Erfahrungsaustausch und zur Hilfestellung durch die "alten Hasen" da. Finanzielle Hilfen bei Projekten und zur Entschuldung sind natürlich auch nie zu verachten.

Im Weltbereich hat man deutlich mehr Vorteile vom Bündnis. Zum Einen hat es eine gewisse Schutzfunktion, soll heißen, man überlegt es sich eher zweimal, wenn hinter dem anvisiertem Staat etliche schlagkräftige Verbündete stehen. Klar, es werden auch unter den "Blockfreien" des öfteren Verteidigungsabkommen ausgehandelt, nur ist das eine ganz andere Klasse.
Zusätzlich dazu kommen natürlich auch die oben genannten Vorteile.

Rechte und Pflichten:

Ich denke, es gehört zum Recht eines Bündnismitgliedes, bei Angriff den Möglichkeiten entsprechend verteidigt zu werden.

Es ist klar, dass sich die Bündniskasse nicht aus der Luft finanziert, hier kommen wir zu den Pflichten: Es wird normalerweise einmal im Staatenjahr ein gewisser Betrag des BIP abgebucht (üblich ca 1%, also eigentlich verschwindend) und der Allianzkasse zugeführt. Aus dieser Kasse werden dann die Hilfen an die Mitglieder bestritten. Es ist also ein Geben und ein Nehmen.
Was ich oben vergessen habe sind die Bündnisreformen. Je nach Stärke des Bündnisses können analog zum Regenteneinfluss in den Staaten Reformen ausgelöst werden. Dazu wird von allen Mitgliedern abgestimmt.
Gerade bei starken Bündnissen kann man sich so einige APs sparen.
Sehr schön, ich fühle mich mal wieder schlauer. Danke euch beiden für die schnellen Antworten! Smile
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