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Full Version: Umwelt in den Welten
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Hallo zusammen,

es wurde ja schon woanders mehrmals angesprochen, aber noch nicht hier bei "Bugs oder Fehler", jedoch denke ich, genau hierhin gehört es.

In der Welt Sacramento fällt sein einiger Zeit kontinuierlich die Weltumwelt. Momentan liegt sie noch bei satten 49 Punkten, wahrscheinlich wird sie dann spätestens übermorgen bei 20 angekommen sein, weniger geht ja anscheinend nicht. BTW, wir haben erst das Q64 und die Umwelt ist, na wie soll ich das diplomatisch ausdrücken, völlig im ARSCH. Und eine Erholung von diesem Welt ist meiner Erfahrung nach ausgeschlossen. Motz

Weder wurden sonderlich viele Kriege geführt, es gab keine Atombombenabwürfe, die SQ-Umwelt wurden von vielen maximal erhöht. Also warum in Gottes Namen sackt die Scheißumwelt in den Keller?

Entweder gibt es eine sinnvolle Erklärung, oder ich erkläre eigenständig die Angelegenheit zu einem BUG. War ja in Marseille auch schon so Noplan

Amun
Also der Grund in Sacramento dürfte ziemlich sicher die weltweite Aufrüstung sein. Ich würde behaupten, dass wir vorher selten so früh, auf so breiter Front, so viel Militär hatten. Dazu mag das Wirtschaftswachstum (das mir hier auch recht flott und stabil scheint) mitgeholfen haben. Aber der Hauptgrund, da bin ich mir sicher, ist die konventionelle Aufrüstung.

Nun stellt sich halt die Frage, inwieweit das "gewollt" ist oder nicht vorhergesehen wurde. Es gab ja durchaus schon Bestrebungen an der Aufrüstungsmöglichkeit etwas zu ändern. Im Ergebnis läuft die Aufrüstung derzeit auf das Motto hinaus: "You were so preoccupied with whether or not you could, that you didn`t stop to bother if you should". Den Spielern einer Welt ist die Möglichkeit eröffnet über alle Maßen zu rüsten, was aber letztlich zwingend die Konsequenz einer kaputten Umwelt hat. Und hier haben wir alle zugegriffen.

Ich weiß, ich mache mich da unbeliebt, aber ich finde das nicht gänzlich unrealistisch.

Rilci Wrote:
Also der Grund in Sacramento dürfte ziemlich sicher die weltweite Aufrüstung sein.


Ja diese Vermutung liegt nahe. Wenn das so sein sollte, sind die Umweltschäden durch konventionelle Aufrüstung aber vollkommen übermodelliert, das käme dann einem Bug gleich. Sicher schadet auch konventionelle Aufrüstung, aber nicht in diesem Maße. Was wurde nicht alles im kalten Krieg in die Luft geballert, und trotzdem leben wir noch. Umweltschäden kommen damals wie heute hauptsächlich durch überbordendes Wirtschaftswachstum ohne ökologische Vorgaben und Gesetze, Luft- und Wasserverschmutzung durch Industrien, Bergbau etc. ohne Filtertechniken, Umweltauflagen, Abholzungen von Primärwäldern .... Aber nicht durch Aufrüstung. So lange diese Waffen nur gebaut aber nicht eingesetzt werden, wo ist da die Katastrophe? Noplan

Das ganze Eisen für den Stahl der Panzer und Kanonen muss aus der erde geholt werden, für Uran ganze Gebirge umgeflügt werden und irgendwo üben sollten die Truppen auch. Und wenn 10Mio Soldaten mit Panzern üben wächst in der regel auf dem verdichteten Boden danach nur wenig Wald. Zumal auch Platzpatronenhülsen dann rumliegen. Also in bergen bergen sah es nie so prickelnd aus und die Bundeswehr hat keine 10Mio Soldaten Hehe
Hmm, man kann sich drüber streiten, ob das, was wir da machen vergleichbar ist. Ich meine, ich weiß, dass diese Umrechnung von Militärstärke in Soldatenzahl von unserdacht ist und nicht 100%ig passt. Aber wenn man das mal nimmt...ich wollte eben nur mal die Soldatenstärke der Staaten zusammenzählen, die über 1Mio liegen. Nur überschlagsweise. Als ich bei 70 Millionen war, hatte ich keinen Bock mehr. 70 Millionen (!!!) Soldaten! Da müssen der Russe und der Ami aber noch lange für striken und selbst der Chinese guckt neidisch aus der Wäsche Hehe

Wie sich das nun auf die Umwelt auswirkt ist ebenfalls streitbar. Ich meine Truppen bedueten ja auch immer Übungen, Transport, Versorgung...wenn das Militär dann so perverse Ausmaße annimmt...bedenke allein was da an CO2 in die Luft geblasen werden muss. Es mag etwas heftig modeliert sein...allenfalls...aber eine völlige Fehleinschätzung des Systems mag ich da nicht sehen.
Hier und da ein Truppenübungsplatz, ja mei, das kann Mudda Natura wohl auch noch verkraften. Außerdem gibts Eisen im Baumarkt und Uranmunition verwenden wir nicht. Cool Die 10-Mio Soldaten soll es übrigens gar nicht geben, hat man mir geflüstert, sonst hätte ich mal einen Staat gehabt mir mehr Soldaten als Einwohnern, oder waren das alles Söldner? Kopfkratz Militärstärke mein Bester. Ihih

MagisterLudi82

Ich muss Amun hier beispringen. Auch ich finde es nicht gänzlich realistisch. Zwar ist es nachvollziehbar, dass ein großes Militär auch Umweltschäden verursacht -ganz im Sinne von "man trampelt durchs Getreide, man trampelt durch die Saat"...- diese sind aber auch wieder reparierbar.

Geht man davon aus, dass viele Übungen stattfinden, nicht nur auf dafür vorgesehenen Übungsplätzen, sondern freilaufende Manöver, der Ölwechsel mal eben an Oma Elses Fischteich gemacht ist und als Kollateralschäden trifft man nicht nur Schützenscheiben, sondern richtet auch mal ein Kapitel aus Brehm's Tierleben dahin, ist der Abfall des Umweltwertes verständlich.

Dennoch muss er sich wieder erholen. Schaut man sich zum Beispiel Truppenübungsplätze an, bieten diese durch wirklich strenge Auflagen eine interessante Artenvielwalt an Tieren und Pflanzen an. Das muss in der Modellierung berücksichtigt werden und sei es durch die Einführungen neuer Aufgaben.

Weiterhin ist das Hochrüsten ja auch erklärbar, einfach dadurch, dass man versucht möglichst schnell einen hohen Bündniswert zu erreichen. Dieser hat ja mehrere Vorteile. Ich kritisiere also die hohe Bedeutung des Militärs hierbei. Sollte viel Militär dann auch noch einen extrem schädlichen Einfluss auf die Umwelt haben, so ist der rapide Abfall der Umweltwerte erklärbar.

Ich habe es mit meinem Entwicklungsland über einen längeren Zeitraum geschafft, die Umwelt stabil zu halten. Plötzlich ging aber alles bergab und ich kenne den Grund dafür noch nicht. Rüstung ist jedoch sehr naheliegend.

Ich bezweifel sehr sehr sehr stark, würde man den Militärwert aus der Bündniswertigkeit rausstreichen, dass es auch nur einen Soldaten weniger gibt. Ich habe nicht wenig Welten gespielt und in keiner wurde dieses Argument bisher für mehr verwendet als als vorwand. Ein Feigenblatt um das hochrüsten eine zeit lang zu begründen.

MagisterLudi82

Fingolfin Wrote:
Ich bezweifel sehr sehr sehr stark, würde man den Militärwert aus der Bündniswertigkeit rausstreichen, dass es auch nur einen Soldaten weniger gibt. Ich habe nicht wenig Welten gespielt und in keiner wurde dieses Argument bisher für mehr verwendet als als vorwand. Ein Feigenblatt um das hochrüsten eine zeit lang zu begründen.


Aber unbestreitbar hat der Militärwert einen hohen Einfluss auf die Weritigkeit. Es liegt also auf der Hand.

Und warum starten Neueinsteiger bereits mit einem Umweltwert "2" in die Welt? http://de.ars-regendi.com/state/183734/detail4.html Mit samt Auswirkung auf die Gesamtumwelt.

Soll das so sein? Wenn die Weltumwelt schon am Tiefstpunkt angekommen wäre, könnte ich das ja noch nachvollziehen, aber so...

Ansonsten, da wir ja keine Erklärung von den Admins erhalten haben, obwohl das Thema zig Leute brennend interessiert, hier eben nochmal mein Statement in der Kurzfassung zum Thema:

In ganz Sacramento wurden nun wirklich nicht viele Kriege geführt und es ist keine einzige Atombombe gefallen. Die meisten Umweltetats liegen deutlich über den Durchschnittswerten. Und trotzdem sind jetzt schon bald alle Staaten auf dem Tiefstpunkt angelangt und das nach etwa 12 Jahren Regentschaft und weil andere sich hochgerüstet haben und das BIP ordentlich gewachsen ist. Haltet ihr das für realistisch modelliert?

Der Tiefstwert müsste ja so einer Art weltweiten Fallout-Zone entsprechen. Von daher erscheint mir die derzeitige Umsetzung total unsinnig.
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