Ars Regendi Simulation Forum

Full Version: Generalversammlung [United Nations]
You're currently viewing a stripped down version of our content. View the full version with proper formatting.

Generalsekretär der UN: Benedikt Magnus




TOP 5 - Reform des Weltrates
Eingebracht durch Michael Powell - Botschafter der Pazifikstaaten in Quartal 45

Resolutionen: RES/GV/07/001
Status: Offen




Meine sehr geehrten Damen und Herren,

die Abstimmung ist beendet und die Resolution wurde mit 8 zu 4 angenommen.



TOP 20 - Verteidigungsgebot
Eingebracht durch Generalsekretär der UN Benedikt Magnus im Quartal 131

Resolutionen: RES/GV/07/002
Status: Offen




Auch diese Abstimmung ist beendet. Leider wurde die Resolution mit 5 zu 11 Stimmen abgelehnt. Eine herbe Enttäuschung für die Welt.

Der Kanzler schüttelt enttäuscht und verachtend den Kopf.



TOP 8 - Rüstungsbeschränkungen
Eingebracht durch Generalsekretär der UN Benedikt Magnus im Quartal 49

Resolutionen: RES/GV/06/004, RES/GV/06/007, RES/GV/07/003
Status: Offen




Wenigstens konnte bei dieser Abstimmung die Korrektur mit 6 zu 1 Stimmen ebenfalls erfolgreich beendet werden.

Generalsekretär der UN: Benedikt Magnus


Der Kanzler betritt das Redepult. Man erkennt, dass er leicht, fast unbemerkt, humpeln muss. Er versucht es zu verstecken, aber es gelingt ihm nicht.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

heute ist ein düsterer Tag.

Eine Nation überfällt zum wiederholten Male Nachbarn chartawidrig, hält sich nicht an Rüstungsbeschränkungen, ist der Kriegstreiber in Person. Wir gehen dagegen vor, wir verteidigen die armen Staaten, durchlaufen das Mahlwerk der Vereinten Nationen, um diesen Mördern ein für alle Mal das Handwerk zu legen.
Und dann kommt eine andere Nation daher, die sich seit Anbeginn der Zeit selbst zum Wortbefolger und Rächer der Charta erhoben hat, und begeht absichtlich und in vollem Wissen Chartabruch, um Kriegstreiber zu schützen.
Das, meine Damen und Herren, ist die Machtpolitik eines Staates, der an Egozentrik und Gier kaum zu überbieten ist.

Wir wollten die komplette Abrüstung der Kriegstreiber. Wir wollten endlich ein Ende diesen militärischen Unfugs, dieser katastrophalen Rüstungslage erreichen. Aber dieser Mann, dieser Teufel in Person, ihm sind Menschenleben vollkommen egal! Er tötete hunderttausende Sirnuwaner, war ohne zu zögern bereit, einen Weltkrieg mit so unendlich vielen, unzählbar vielen Todesopfern zu provozieren, nur zu dem einen Zweck, seine Machtfülle auszubauen.

Werte Anwesende, es gibt keinen einzigen Grund auf dieser Welt, gegen die Charta der Vereinten Nationen zu verstoßen und das Leben so vieler guter Soldaten im Einsatz des Friedens und der Freiheit ohne mit der Wimper zu zucken zu beenden, einfach so.

Hiermit endet es jetzt. Denn selbst meine Verbündeten haben jegliche Moral aufgegeben, jegliche Vision verloren, der Wille zum Guten ist ihnen abhanden gekommen. Wie sollte ich da noch hier stehen können? Wie sollte Brasilien da noch fähig sein, diese Welt zu verbessern, wenn selbst die Moralisten sich verkaufen?

Werte Vertreter der Staaten dieser Welt, hiermit erkläre ich meinen Rücktritt als Generalsekretär der Vereinten Nationen. Und Brasilien erklärt, sich aus der Weltpolitik zurückzuziehen. Wenn man uns unsere Aufgabe so schwer macht, so unmöglich, dann werden wir uns auf uns selbst besinnen und fortan das Beste für Brasilien zu unserer Aufgabe machen müssen.
Wir ziehen uns hiermit aus der internationalen Politik zurück. Noch bleiben wir Mitglied der Vereinten Nationen und des Weltrates, aber zur Wahl des Generalsekretärs stehe ich nicht mehr zu Verfügung, wir ziehen unseren Arbeiterstab über das minimale Maß hinaus aus der UN ab, unterstützen keine Behörden mehr und die Zahl der Botschaften sowie deren Angestellten wird drastisch reduziert. Alle brasilianischen Botschaften in der NKU und den Staaten der EuFed, bis auf die in Bärenwald und Leitania, werden geschlossen. Ebenso all deren Botschaften in Brasilien.

Dies ist der Punkt, an der sich die Welt grau gefärbt hat. Alle Chancen, sie zu verbessern, haben versagt.

Machen Sie es gut.

Der Kanzler verlässt das Redepult schweren Herzens. Er ist leichenblass, nicht mehr im Reinen mit sich selbst. So hat man ihn noch nie gesehen. Er scheint wirklich zutiefst erschüttert zu sein, und wirkt verloren.

Botschafter Bärenwalds


Sehr geehrte Damen und Herren,

einigen Ihrer Geheimdienste ist die Teilmobilmachung der Bärenwalder Streitkräfte sicher nicht entgangen. Im Einvernehmen mit der dortigen Regierung wird Bärenwald in den nächsten Monaten hunderttausende Tonnen Hilfsgüter und Personal, Schulen , Krankenhäuser, ganze Fabriken nach Somalia verbringen und damit den Grundstein für ein bisher einzigartiges Entwicklungshilfeprojekt legen. Dies wäre ohne die Hilfe des Militärs unmöglich zu bewältigen. Natürlich hat ein so großes Projekt nicht nur Freunde, profitieren doch nicht wenige von der Ausufernden Korruption in Somalia, welche wir durch Ausbildung einer neuen Verwaltung zu beseitigen gedenken. Bärenwald garantiert die Sicherheit Somalias während der Entwicklungsphase und erste freie Wahlen in 3 Jahren. Um sicherzustellen, daß alles mit rechten Dingen zugeht, sind Sie herzlich eingelagen, jederzeit Beobachter zu entsenden.
Lassen Sie mich eines ganz klarstellen: Dies ist eine rein bilaterale Angelegenheit zwischen Bärenwald und Somalia und kein Projekt der EuFed zur erneuten Kolonialisierung Afrikas. Somalia wird auch nicht Mitglied der EuFed werden. Wegen der unrühmlichen Kolonialgeschichte einiger EuFed-Staaten wird die Operation ausschließlich vom historisch unbelasteten Bärenwalder Militär abgesichert. Auch wird es keine Wiederholung eines solchen Projektes geben, werden doch voraussichtlich mehr als 1000 Mrd. Canada Dollar verausgabt.

Abschließend möchte ich den Generalsekretär um Genehmigung der regelmäßigen Unterstützungszahlungen ersuchen und bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Botschafter Bärenwalds


(spricht mit bebender Stimme)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich protestiere gegen die feige Aggression durch Truppen Meraneshias und Indochinas gegen das Bärenwalder Entwicklungshilfecorps in Somalia. Ohne jede diplomatische Note, wie wir es ja aus der Geschichte gewöhnt sind, haben Truppen des Japanischen Kaiserreiches während seiner Landung in Somalia unter den Angehörigen des Bärenwalder Corps ein Massaker angerichtet dem tausende Zivilisten zum Opfer gefallen sind. Das Entwicklungshilfecorps hat sich sofort zurückgezogen.
Der japanische Imperialismus zeigt wiedereinmal seine häßlichste Fratze. Während im Heimatland "heilige Spiele" abgehalten werden, mordet die Soldateska in Übersee. Die überzüchtete Militärdespotie neidet den Somaliern ihre Chance auf etwas Glück und Wohlstand.
Ich fordere Sie auf, die japanische Aggression zu verurteilen und das Japanische Kaiserreich nicht länger zu unterstützen.


Seine Exzellenz
Botschafter Kagawa Kenshin
Botschafter aus 大日本帝国

Geehrte Mitglieder der Vereinten Nationen, geehrter Herr Botschafter Bärenmanno-san,

kompliziert sind sie, die Vorgänge in Somalia. Da haben wir zu einem Sie, den ehrenwerten Botschafter aus Bärenmarke, ihr Militär und einige politische Elemente in der Somalischen Regierung, die auf eine Stärkung der eigenen Sachen im Somalischen Bürgerkrieg hoffen, aber gleichzeitig bei weitem nicht für den Großteil der Bevölkerung des Landes sprechen. Zum anderen haben wir noch die Rebellen, die sich von der Regierung losgesagt haben, da sie mit der Korruption der etablierten Oligarchien nicht einverstanden sind und, ganz nebenbei bemerkt, eine politisch erzwungene koloniale Fremdherrschaft fürchten. Mir wurde zugetragen, dass die selbigen Rebellen von einem weniger friedlichen Mission aus Kanada sprachen. Da sind wohl sogar Wörter wie "Krieserklärung", "Charta-widriger Angriff" und "Missachtung von Völkerrecht" gefallen.

Als Schirmherr der Souverinität freier Völker nimmt das Kaiserreich Japan selbstverständlich gern die Aufgabe an, derartige Vorwürfe zu überprüfen. Die Gelegenheit bot ohnehin die Möglichkeit selbst einige Versorgungsgüter nach Somalia zu bringen.
Ich muss ihnen jedoch davon berichten, dass die Japanische Marine keine anderen Schiffe als die eigenen vor der somalischen Küste sichtete. Es besteht jedoch durchaus die Möglichkeit, dass die Bärenflotte zu klein war um gesehen zu werden. Von daher kann und will ich nicht ausschließen, dass die Kaiserlich Japanische Marine 'versehentlich' ein paar Schiffe aus Beerenland durch unbeabsichtigte Ramm-Manöver versenkte. Der Nebel am Horn von Afrika soll wohl sehr dicht sein, wie ich hörte.


Für das Freie Florida: Staatspräsidentin Catherine Stone



Meine Damen und Herren,

Es ist schon erstaunlich, was Bärenwald hier abzieht. Da wird das Militär losgeschickt, unter Anderem zur "Ausbildung einer neuen Verwaltung". Man könnte es einfach Eroberungsfeldzug nennen, aber "einzigartiges Entwicklungshilfeprojekt" klingt natürlich deutlich schöner.

Von daher bedauert es die Regierung Floridas herzlich wenig, dass dieses "Projekt" gestoppt wurde. Jedoch entbehrt es auch nicht einer gewissen Ironie, dass sich ausgerechnet das Kaiserreich Japan nun als "Schirmherr der Souverinität freier Völker" bezeichnet. Ein Imperialist und ein Möchtegern-Imperialist, die sich nun die Köpfe einhauen. Glückwunsch.

Botschafter Bärenwalds


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte Botschafter Kenshin höflich, die Würde der Generalversammlung zu wahren. Die Welt mag Vertreter Japans hinreichend als barbarische Kriegsverbrecher kennengelernt haben, als begnadete Komödianten jedoch sind sie noch nie aufgefallen. Dieses Talent geht Ihnen ab, Herr Botschafter Kenshin.

Staatspräsidentin Stone, ich glaube kaum, daß ein Land mit dem Weltruf Floridas in der Position ist, Bärenwald anzupinkeln, um mich in Ihrer Sprache auszudrücken.

Dem japanischen Überfall auf das Bärenwalder Entwicklungshilfecorps ging ein Putsch korrupter somalischer Militärs voraus. Nachdem einige Vertreter der gestürzten somalischen Regierung in Bärenwald Asyl gefunden haben, möchte meine Regierung einen letzten Versuch unternehmen, dem somalischen Volk zu seinem Recht zu verhelfen und die gegebenen Entwicklungshilfezusagen umzusetzen. Ich beantrage daher eine Resolution der Generalversammlung, Bärenwald mit einem UN-Mandat und der nötigen militärischen Unterstützung auszustatten, um den Bürgerkrieg in Somalia zu beenden, dort eine funktionierende Zivilgesellschaft aufzubauen und freie Wahlen zu ermöglichen. Unter dieser Voraussetzung sieht sich Bärenwald in der Lage, trotz der hohen Verluste an Menschen und Material doch noch die Patenschaft für Somalia zu übernehmen und seine Entwicklungshilfezusagen einzulösen.

Es spricht Herr José Cano,


Herr Bärenwalds Botschafter,

nein, einfach nein. Sie wollen in ein afrikanischen Bürgerkrieg eingreifen, um eine freundliche Regierung einzusetzen, das ist uns schon klar. Sie hätten wohl einfach gerne Zugang zu dem Öl, dem Eisen, den Erdgasen sowie den ganzen Metallen und Mineralien haben, total verständlich. Und wenn dann ein paar tausende bis Millionen Menschen sterben müssen, was eine natürliche Folge von amerikanischen Regimes zu sein scheint, so ist dies im Namen des Wachstums eindeutig vertretbar. Also von uns bekommen sie eindeutig ein JA!
Ich hoffe, ich muss ihnen nicht erklären, dass ich sarkastisch war, oder?

*Wendet sich zielgerichtet an Frau Stone*

Werte Frau Stone,

Das sie einen scheinbar unkontrollierbaren Drang haben, Anarchisten zu annektieren, das ist ja schon heute sichtbar, aber das sie dafür auch die ach so wichtige Souveränität des Staatlichen Territoriums anderer Personen missachten, wundert mich nicht. Sie wissen sicherlich genauso gut wie ich, worum es jetzt gehen wird: Die Golden-Gate Kommune.

Sie schicken Soldaten in ein Gebiet, welches sie nicht unter ihrer Kontrolle haben und was ihnen nicht "gehört". Sie schicken ihre Polizisten hinein und verlangen von Leuten anderer Regierungen Konformität und Akzeptanz ihrer Herrschaft! Und sie dachten wahrscheinlich wirklich, dass sie damit durchkommen, oder?

Doch dem ist nicht so: In diesem Augenblick, in dem wir gerade reden, wird ihr gesamtes Militär auf dem Gebiet der Kommune entwaffnet und der Kommune verwiesen. Jede Person, die den Wunsch pflegt, der Kommune beizutreten darf natürlich dies auch tun. Jede Form von Widerstand wird mit Waffengewalt geantwortet, denn andernfalls laufen wir Revolutionäre Gefahr, selber zu sterben.
Sie haben einen Krieg gegen die Anarchisten angefangen, dies ist die Konsequenz!

Die Golden-Gate Kommune wird Teil der Internationale und untersteht ihrem Schutz! Sollten ihre Leute einen Angriff auf die Kommune wagen, so werden sie schon wissen, was es heißt gegen Genossen aus der ganzen Welt zu kämpfen! Es wird kein Eintreten ihrer Leute in das Souveräne Gebiet der Golden-Gate Kommune erlaubt! Wenn sie behaupten, dass dies ihr Gebiet ist, so muss ich sie wohl daran erinnern: Ihr Gebiet ist nur das, was sie nach dem Neugründen der Republik regiert haben. Die Leute der Golden-Gate Kommune waren nie Teil davon und auch nicht einverstanden mit ihrer Regierung, also sind sie kein Teil ihrer Republik!

Sollten sie vorhaben, den Handel zwischen der Kommune und dem Zusammenschluss zu behindern, so wissen wir darauf gerecht zu antworten.


Für das Freie Florida: Staatspräsidentin Catherine Stone



Meine Damen und Herren,

Nun, zunächst zu Ihnen, werter Botschafter aus Bärenwald: Ich frage mich ja ernsthaft, was der Weltruf meines Landes mit Ihrer missglückten Intervention in Somalia zu tun haben soll. Haben Sie sonst etwa keine Argumente? Als Vertreter eines Landes, das vor Kurzem fast einen Atomkrieg ausgelöst hat, wenn man Ihrer Presse Glauben schenken kann, sollten Sie ohnehin den Ball ganz flach halten, was das anbelangt.
Ich finde es auch sehr interessant, dass nun plötzlich Bürgerkrieg in Somalia herrscht. Der war da noch nicht, bevor Sie einmarschiert sind, oder? Schön, wie Sie dem Land Glück und Wohlstand bringen.

So, und nun möchte ich auf Ihre Äußerungen eingehen, Herr Cano. Erst einmal möchte ich mich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie hier nun ganz offen zugeben, was unser Geheimdienst schon sehr stark vermutet hat: Sie haben die Golden-Gate-Kommune mit Waffen ausgestattet, die Internationale steckt dahinter. Wir werden dies nicht unbeantwortet lassen und entsprechend Sanktionen gegen die Internationale verhängen. Das haben Sie davon, wenn Sie sich in Sachen einmischen, die Sie nichts angehen.

Im Übrigen reden Sie hier Blödsinn. Florida hat die Unabhängigkeit der Golden-Gate-Kommune grundsätzlich respektiert. Nun ist es aber leider so, dass von Seiten dieser Kommune feindselige Aktivitäten gegen den Staat Florida ausgegangen sind. Das ging los mit einem Brandanschlag auf das Parlament Floridas. Die Verantwortlichen dafür stammten nun mal aus der Kommune, und nachdem uns die Vertreter der Kommune jede Kooperation in der Angelegenheit verweigert haben, waren wir gezwungen, eigenständig zu handeln und unsere Leute zu schicken. Dann gab es einen Anschlagsplan, gesteuert von Linksextremisten aus der Kommune, der zum Glück vereitelt wurde.

Außerdem haben wir auch grundsätzlich nichts dagegen, wenn die Leute in der Kommune auf die Straße gehen und demonstrieren. Dieser Spaß hört aber eben auf, wenn bei diesen Demonstrationen offen zu Gewalt gegen unseren Staat aufgerufen wird. Wir können der Golden-Gate-Kommune nur dann volle Souveränität gewähren, wenn diese ihre feindseligen Aktivitäten einstellt. Die Kommune ist uns aber offen feindselig gesonnen, und es ist traurig, dass Sie dies nun offensichtlich auch noch unterstützen.

Wie dem auch sei: Um ein unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, haben wir vorläufig alle Angehörigen von Polizei und Militär angewiesen, den Aufforderungen der Kommune Folge zu leisten und das Gebiet zu räumen. Wir werden Ihr souveränes Gebiet erst mal respektieren.
Allerdings müssen wir uns auch um unseren eigenen Schutz kümmern. Von daher wurde unser Militär angewiesen, die Kommune zu umstellen und zu bewachen, so dass nichts mehr hinein oder heraus kommt. Das dürfte selbstverständlich Ihren Handel mit der Kommune beeinträchtigen, aber das haben Sie sich selbst zuzuschreiben. Wenn Sie die Möglichkeit zum freien Warenaustausch dazu missbrauchen, Waffen zu schicken, dann müssen Sie darauf eben künftig verzichten. Unser Problem ist das nicht.

Botschafter Bärenwalds


Frau Stone,
was Ihr Weltruf mit dem Ton zu tun hat, in welchem Sie Bärenwalds humanitäres Entwicklungshilfeprojekt als "Eroberungsfeldzug" diffamiert haben, liegt doch wohl auf der Hand oder?
Der Bürgerkrieg muß schon vor Ankunft des Entwicklungshilfecorps getobt haben, da Herr Botschafter Kenshin ihn als Grund für das japanische Eingreifen bemüht hat. Japan, so der Herr Botschafter, mußte ja die Rebellen gegen die Regierung und damit das Entwicklungshilfecorps verteidigen.
Beim fast ausgelösten Atomkrieg liegt die Betonung auf den vier Buchstaben f a s t . Daruf sind wir sogar ein wenig stolz. Nicht jedes Land geht so verantwortungsvoll mit seinen Atomwaffen um. Werfen Sie nur mal einen Blick in die Vorgeschichte Ihres Landes, dann verstehen Sie, was ich meine. Herr Botschafter Kenshin könnte Ihnen da sicher etwas Nachhilfe geben.
Wegen des japanischen Überfalles sind wir leider gar nicht dazu gekommen, einzumarschieren um Glück und Wohlstand nach Somalia zu bringen. Aber Ihre Unterstützung für die von uns beantragte Resolution würde dazu beitragen, genau das zu ermöglichen.

Herr Cano,
seit wann verfügt Somalia über Öl, Eisen, Erdgas wie die Rohstoffmacht Bärenwald? Sie können die Somalis ja beraten, wie sie mit ihren Bodenschätzen ihr Land alleine aufbauen, Glück und Wohlstand schaffen. Eventuell war Ihr Rat das Einzige, was Somalia dazu bisher gefehlt hat. Sie könnten allerdings auch mit einem Minimum an Realismus etwas Solidarität mit dem somalischen Volk aufbringen und Bärenwalds Antrag unterstützen, damit Bärenwald mit seinen Ressourcen dort zum Wohle der Einwohner tätig werden kann. Mit Ihrer Unterstützung für Bärenwalds Antrag muß in Somalia dafür niemand sterben.
Pages: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
Reference URL's