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Full Version: Generalversammlung [United Nations]
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Für das Freie Florida: Staatspräsidentin Catherine Stone



TOP 21 - Angriff gegen Texas
Eingebracht durch Staatspräsidentin Catherine Stone im Quartal 139

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Werter Benedikt Magnus,

Es freut mich sehr, dass Sie weiterhin für eine diplomatische Lösung bereitstehen. Dies untermauern Sie ja auch sehr eindrucksvoll dadurch, dass Sie weiterhin fröhlich Bomben in Richtung Nordamerika werfen. So hat man natürlich beste Bedingungen für eine diplomatische Lösung... Während wir unsere Truppen aus Texas zurückgezogen und damit quasi einen Waffenstillstand angeboten haben, führen Sie Ihre kriegerischen Handlungen unvermittelt fort.
Aber ja, ich verstehe, Sie werden ja bedauerlicherweise durch den Weltrat quasi dazu genötigt. Wie heißt gleich noch mal der nette Herr, der diese Resolution dort eingebracht und gewissermaßen zu zwei Dritteln mit beschlossen hat? Denken Sie mal nach, den kennen Sie bestimmt! Oder ist es schon so weit mit Ihrer Persönlichkeitsstörung? Wie dem auch sei, vielleicht haben Sie ja Glück und die Generalversammlung erlöst Sie bald von dieser unangenehmen Last.

Nun aber zum Thema: Florida ist an der friedlichen Beilegung dieses Konflikts ebenfalls weiterhin interessiert. Diese kann aber sicher nicht so aussehen, dass wir einfach Ihre teilweise unverschämten Forderungen erfüllen. Wir lassen uns von Ihnen nicht erpressen. Unter keinen Umständen wird sich die NKU oder auch Florida der Panamerikanischen Konföderation anschließen. Dies kann ich mit meinem Gewissen keinesfalls vereinbaren. Zudem ist mehr als fraglich, wie dies weitere Aggressionen verhindern soll. Schaut man sich die Vergangenheit der Staaten in der Panamerikanischen Konföderation an, so ist wohl eher das genaue Gegenteil der Fall. Im Grunde muss man ja nicht mal in die Vergangenheit schauen, die gegenwärtige Situation reicht.
Diese Forderung ruht also wohl eher daher, dass Sie schlichtweg Ihren Machtbereich ausweiten wollen. Ich glaube, das nennt man Imperialismus - also genau das, was Sie uns vorwerfen! Aber nun gut, jemanden, der sich ausgerechnet das Japanische Kaiserreich, das große Teile der östlichen Welt an seinem Wesen genesen lässt, als einen ehrbaren Streiter gegen imperialistische Machenschaften aussucht, kann man ohnehin nur noch sehr bedingt ernst nehmen.

Über eine Abrüstung ließe sich allerdings sprechen. Dies wird aber nicht funktionieren, solange wir hier unter aktivem Beschuss stehen. Solange Sie Ihre Versuche, Florida zu annektieren, nicht beenden, werden wir uns mit allem, was wir haben, verteidigen.
Außerdem macht Ihnen Florida folgendes Angebot: Wir sind bereit, die Beweise für die terroristischen Machenschaften der texanischen Regierung von einer unabhängigen internationalen Kommission überprüfen zu lassen. Ich betone hierbei jedoch, dass diese Kommission tatsächlich neutral sein soll - eine Stammtischrunde von Ihnen und dem japanischen Kaiser werden wir jedenfalls nicht akzeptieren. Möglicherweise könnte hier die EuFed eine führende Rolle einnehmen.
Sollte sich hierbei wider Erwarten doch herausstellen, dass unsere Beweise falsch waren, wird Florida Entschädigungen für den Angriff gegen Texas leisten. Im umgekehrten Fall erwarten wir von Ihnen aber die volle Kooperation beim Vorgehen gegen die Verantwortlichen. Da Sie sich der Unschuld von Texas ja so sicher sind, dürfte das für Sie kein Problem darstellen. Ähnliches gilt für die Unterdrückung separatistischer Freiheitsbestrebungen in Texas.

Nun, wenn Sie noch einen Rest Anstand haben, brechen Sie Ihren Angriff ab. Andernfalls brauchen Sie sich nicht wundern, wenn Ihnen doch noch der Dschungel anbrennt. Im Übrigen sitzen Sie hier nur auf so einem hohen Ross, weil diese Welt kaputt ist. Ansonsten hätten Leute wie Sie hier nichts zu sagen. Die Unterstellung, unser Volk wäre zu blöd, sich vernünftige Regenten zu wählen, will ich jetzt auch nicht weiter kommentieren...

Generalsekretär der UN: Benedikt Magnus




TOP 21 - Angriff gegen Texas
Eingebracht durch Staatspräsidentin Catherine Stone im Quartal 139

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Werte Frau Stone,

wir werden Ihnen keine Pause zur Wiederaufstellung Ihrer Truppen und dem darauf folgenden erneuten Massaker durch NKU-Soldaten geben. Wenn Sie Frieden wünschen, dann kennen Sie die Forderungen. Erfüllen Sie sie, und der Krieg hat sofort ein Ende.
Des Weiteren ist es vollkommen unerheblich, ob die Generalversammlung der Resolution zustimmt oder nicht; das Beschlussrecht des Weltrates bleibt dadurch vollkommen unangetastet.

Es ist mir völlig egal, was Sie mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, treten Sie eben zurück. Sie sind der NKU beigetreten, Sie haben diese dritten Angriff auf unschuldige Nachbarländer durchgeführt. Nun ist Schluss: Es wird alles Notwendige unternommen werden, um auch nur irgendeine weitere militärische Operation Ihrerseits unter allen Umständen zu verhindern. Wie viele Menschenleben das kosten wird hängt dabei ganz allein von Ihnen ab. Wie viele Tote können Sie mit Ihrem Gewissen vereinbaren, Frau Stone?

Die, mit Betonung auf vollständige, Abrüstung allein ist nicht genug. Es muss auch eine politische Integration der NKU-Staaten in ihr Umfeld erfolgen. Eine Partizipation im panamerikanischen Staatenbund der Konföderation ist der einzig mögliche Weg, Krieg durch Ihre Hand für alle Zeiten zu verhindern. Nur auf diese Weise wird niemals mehr in der Geschichte der Menschheit auch nur ein einziger bewaffneter Soldat Ihres Volkes den Vater, die Mutter oder das Kind eines anderen ermorden. Ihnen hat man viel zu lang diesen Spielraum gelassen. Sie haben Ihre Schuld eindrucksvoll bewiesen.

Aber gut, wenigstens in einem Punkt kann ich Ihnen entgegenkommen. Wir sind bereit, die Vorfälle der terroristischen Anschläge durch eine internationale Kommission, bestehend wie von Ihnen vorgeschlagen aus Mitgliedern der Europäischen Föderation, untersuchen zu lassen. Diese Kommission erhielte vollen Zugang zu allen notwenigen Daten und Akten. Und wenn tatsächlich eine Straftat stattgefunden haben sollte, und Sie das wünschen, sind die Schuldigen von einem internationalen Strafgerichtshof zu verurteilen, sodass Sie nicht sagen können, wir nähmen darauf Einfluss.

Der Angriff wird umgehend bei Ihrer Vertragsunterzeichnung abgebrochen.

Vielen Dank.


Für das Freie Florida: Staatspräsidentin Catherine Stone



TOP 21 - Angriff gegen Texas
Eingebracht durch Staatspräsidentin Catherine Stone im Quartal 139

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Magnus, Ihre Logik ist wirklich lächerlich. Sie glauben also, dass Staaten unbedingt unter Ihrer Kontrolle stehen müssen, damit von diesen definitiv kein Krieg mehr ausgehen kann? Dies würde eine Eingliederung in die Panamerikanische Konföderation ja letztlich bedeuten. Sie haben es im besten Fall nicht geschafft zu verhindern, dass von den von Ihnen regierten Staaten der größte Krieg der neueren Menschheitsgeschichte ausging. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen.

Zudem sprechen Sie von der Eingliederung in unser Umfeld. Dies ist nicht notwendigerweise die Panamerikanische Konföderation. Wenn man "Umfeld" außerdem nicht rein räumlich, sondern nach politischem Umfeld definiert, dann ist die Panamerikanische Konföderation so ziemlich das Letzte, was wir als unser "Umfeld" bezeichnen würden. Da steht uns beispielsweise, unser nordamerikanischer Nachbar, die EuFed, wesentlich näher.

Wir begrüßen Ihr Entgegenkommen bezüglich der Aufklärung der terroristischen Vorfälle und sind auch zur Abrüstung bereit, aber so lange wir bezüglich der Angliederung an Ihren Staatenbund keine Einigung erzielen, werden wir auch nichts unterschreiben. Sie sind es derzeit, der Kriegshandlungen durchführt, deshalb stellt sich vielmehr die Frage, wie viele Tote Sie noch zu verantworten haben wollen. Oder kommt es bei Ihnen mittlerweile auf ein paar mehr oder weniger schon überhaupt nicht mehr an? Und machen Sie sich mal keine Sorge, ein Waffenstillstand würde uns wohl kaum die Möglichkeit geben, innerhalb kürzester Zeit unsere Armee wieder ganz massiv aufzustocken.

Generalsekretär der UN: Benedikt Magnus




TOP 21 - Angriff gegen Texas
Eingebracht durch Staatspräsidentin Catherine Stone im Quartal 139

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Werte Frau Stone,

die Eingliederung des Staates Amazonas und des Vereinigten Brasiliens zuerst in die Region Südamerikas und dann in die Konföderation Panamerikas sind die wirksamen Schlüssel, die eine Wiederholung des Gräuels verhindern werden. Und dasselbe Muster muss für die NKU angewandt werden.

Ich spreche von einer klar räumlichen Eingliederung, es geht um Nachbarschaft, Nähe und gemeinsame Verantwortung. Aber Sie haben Recht, diese Formulierung war volle Absicht. Die Eingliederung der NKU in ein starkes Umfeld muss nicht unbedingt in Panamerika geschehen. Ich halte dieses zwar für die mit Abstand sinnvollste Lösung, ein geeintes Amerika wäre das patriotische Rahmenwerk zur Perfektion gebracht, aber es ließe sich auch über eine verteilte Einbindung sprechen.
Bundesstaaten wie BosWash, Zentralamerika und Cascadia könnten durchaus in das streng föderale System der EuFed übergehen, insofern diese dies überhaupt wünscht; was ich, bitte verzeihen Sie, doch für überaus unwahrscheinlich halte.
Die übrigen Bundesstaaten, die kulturell dem Süden nahestehen, sollten hingegen auf jeden Fall in das wesentlich freiheitlichere Gefüge Panamerikas eingegliedert werden. Ihre Souveränität wäre bei uns auf jeden Fall höher. Ausschließlich die notwendigen Schritte zur Integration werden vollzogen werden.
Ach, und natürlich müsste dann selbstverständlich jede Art der erneuten Kooperation zwischen den Gliedern der derzeitigen NKU unterbunden werden.

Vielen Dank.


Für das Freie Florida: Staatspräsidentin Catherine Stone



TOP 21 - Angriff gegen Texas
Eingebracht durch Staatspräsidentin Catherine Stone im Quartal 139

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Magnus, hören Sie doch auf! Es war offensichtlich die reinste Zeitverschwendung, mit Ihnen überhaupt noch zu diskutieren. Da Sie jetzt nochmal ordentlich nachgelegt haben, während wir hier versuchen zu diskutieren, muss ich leider davon ausgehen, dass Sie an einer vernünftigen Lösung von Anfang an nicht im Geringsten interessiert waren. Als würde Ihnen irgendetwas davon laufen, wenn Sie damit noch gewartet hätten...

Wir hatten leider viel zu lang Geduld mit Ihnen, aber jetzt ist das Maß voll. Wir brauchen hier nicht mehr über eine Eingliederung oder sonst was zu diskutieren, wenn Sie nun dabei sind, Fakten zu schaffen. Deshalb sahen wir uns nun zum Handeln gezwungen. Dabei möchte ich aber auch klarstellen, dass sich unser Einsatz auf taktische Nuklearwaffen beschränkt, die ja, wie wir eben gelernt haben, sehr human sind. Also regen Sie sich bitte nicht auf.

Wenn Sie schon sonst keinen Anstand haben, dann seien Sie doch wenigstens mal so ehrlich und geben zu, dass Sie Krieg um jeden Preis wollen. Ansonsten überzeugen Sie uns bitte vom Gegenteil.


Seine Exzellenz
Botschafter Kagawa Kenshin
Botschafter aus 大日本帝国


Geehrte Mitglieder der Vereinten Nationen,

Es freut mich sie vorläufig wieder beehren zu dürfen. Nicht als Gast, und auch nicht als Mitglied der Vereinten Nationen, aber als ihr Generalsekretär. Dr. Ricardo Mendes, Präsident des Weltgerichtshofes, versicherte mir ausdrücklich, dass dies in keinem Widerspruch zur Charta steht.

Andererseits wäre es natürlich auch extrem unvorteilhaft, wenn dieses Gremium plötzlich führerlos wäre, und somit der Fähigkeit Entscheidungen zu treffen beraubt wäre. Das wäre doch sehr bedauerlich, oder?



TOP 21 - Angriff gegen Texas
Eingebracht durch Staatspräsidentin Catherine Stone im Quartal 139

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Geschlossen


Mir wurde zugetragen, dass Frau Catherine Stone keinen Rückhalt mehr in der Bevölkerung Floridas genießt, und dass es zu einer Einigung zwischen Präsident Magnus und ihrem Nachfolger gekommen ist. Ich nehme jedenfalls an, dass Frau Stone bereit sein wird einige ihrer politischen Ansichten zu ändern, nachdem sie ein ausgiebiges Gespräch mit den Sicherheitskräften Floridas geführt hat.

Ich erlaube mir jedenfalls diesen Punkt von der Tagesordnung zu nehmen.

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