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Full Version: Generalversammlung [United Nations]
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Republik Island




Für die Republik Island spricht Präsident Bernd Guðjohnsen



Sehr geehrte Dame und Herren,


normalerweise reagiere ich auf beleidignte Reden nicht, aber da dieser vor der
Ehrenvolle Generalversammlung der Vereinten Nationen gehalten wurde, sehe
ich mich genötigt darauf zu reagieren. Island wird sich militärisch am nunaatischen
Bürgerkrieg nicht beteiligen. Da wir kein eigenes Militär besitzen. Mit der Europäischen
Föderation haben wir ein Militärischesschutzabkommen. Diese übernehmen die Verteidigung
der Insel im falle einer erneuten Invasion.

Die absurde Behauptung ich und die restliche Regierung sei eine faschistische Regierung
ist haltlos und entspricht nicht den Tatsachen. Viele fereldische Gesetze wurden in den letzten
Wochen aufgehoben. Gewerkschaften wurden wieder erlaubt. Ebenso wurden die
das Gesetzliche Wochenende wieder eingeführt und die Arbeitszeiten werden wieder
gesetzlich geregelt. Die Arbeitnehmer erhielten mehr Rechte. In zwei Jahren werden die
Wahlen statt finden wo ein neues Parlament sowie Regierung gewählt werden sollen.

Damit die Not der Zivilbevölkerung gelindert werden kann, schlage ich folgendes
Hilfslieferungen für die Zivilbevölkerung vor. Diese Lieferungen sollen von mehreren
Staaten finanziert werden und diese in Zusammenarbeit mit der Regierung oder den
Rebellen oder den Internationalen Truppen die Hilfslieferungen an die Zivilbevölkerung zu
verteilen. Ebenfalls könnten die kanadische Schutzzone finanziell und materiellen Unterstützt
werden. Am besten wäre ein sofortiger Stopp jeglichet Kampfhandlungen.

Bezüglich Rüstungsbeschränkungen. Island ist für eine Beschränkung von Aufrüstung und
zwar sollte die Aufrüstung beschränkt werden und eine Internationale Behörde solle
dir Beschränkung kontrollieren. In Laufe der Zeit könnten die BBeschränkungen erweitert
werden. Militärische Intervention als Strafe lehnen wir ab, dies entspricht nicht den
Ziel von Rüstungsbeschränkungen.

Island wird mit jeder Regierung Zusammenarbeiten die nach dem nunaatischen Bürgerkrieg
gebildet wird. Kalaallit Nunaat ist ein Nachbarstaat und an friedlichen Beziehungen sind
wir stets interessiert. Nur eine friedliche Zusammenarbeit der Nationen ermöglicht
eine bessere Zukunft für unser Kinder und Kindeskinder.
Die isländische Regierung hofft, dass die Kommunen und andere Sozialistische oder
Kommunistische Staaten an Diplomatischen Beziehungen mit der Republik Island
interessiert sind obwohl Island eine freie Marktwirtschaft hat.

Blackwater wird in Zukunft nicht mehr die Polizeilichen Tätigkeiten ausüben, die
staatliche Sicherheitsbehörde BlackWatch wird die Polizei stellen. Damit hat
Island wieder eine staatliche Polizei.

Vielen Dank für Aufmerksamkeit.


Yua Wang


Außenminister, Kongregats-Republik Chinesien




Lieber Weltgemeinschaft, sehr geehrte Damen und Herren,

wie sie sehen, haben wir in vielen Punkten, seit Jahren, keine Fortschritte gemacht. Sei es der Weltgerichtshof oder die Reform des Weltrates. Dies ist zurückzuführen, dass die Leitung, gerade des Generalsekretärs, immer wieder in Frage gestellt wird und Länder, strickt, die Pläne dieser boykottieren. Das muss enden.

Auch, wenn die Vorschläge und Pläne nicht jedem schmecken, waren sie bisher immer berechtigt. Wer damit Probleme hat, kann von dem Recht der Meinungsäußerung, Gebrauch machen. Doch eine Politik der Isolation zu betreiben, hat noch keinem Staat geholfen.

Nun gut.




Doch ich trete nicht hauptsächlich vor ihnen, um über die Strukturen der UN, zu reden. Sondern vielmehr, um über den Terrorismus, ihre (unfreiwilligen) Helfer und ihre Auswirkungen zu berichten.

Wir müssen leider Erkennen, dass auch unsere Geheimdienste versagt haben.

Wie sie vielleicht wissen, hatte ich mehrmals vor, der Weltgemeinschaft, mein Wissen mit zu teilen. Wir hatten schon vor langem, Ermittlungen von Terrorverdächtigen und ihren Netzwerken befehligt. Leider hatten wir den Entschluss gefasst, diese Informationen, der UN und ihren Mitgliedern vor zu enthalten, um die Verfahren und Aktivitäten unserer Nachrichtendienste nicht zu beeinträchtigen.

Zudem konnten wir nicht hundertprozentig davon ausgehen, dass unter den Verdächtigen eine hohe Gefahr ausginge. Wenn wir gewusst hätten, dass eine solche Tragödie, wie in Europa und Südamerika, bevorstehe, hätten wir die betroffenen Staaten schnellstmöglich unsere Informationen mitgeteilt.




Als Entschuldigung und auch als Vorwarnung, möchten wir nun unsere bisherigen Ergebnisse, vorlegen, wieso es zu einer solch rasanten Entwicklung des Terrorismus kam und kommt. Dabei berufen wir uns auf die Untersuchungen des "Büro 911".

Nach unseren Kenntnissen ist zu bemerken, dass es ein weit verzweigtes und viel besser organisiertes Netzwerk der Krimminalität auf internationaler Ebene vorherrscht, als, bis wie vor kurzem angenommen. Die Urschen sind von Kontinent zu Kontinent verschieden und vielfältig. Zu einem obliegen Menschenrechtsverletzungen, durch die Regierungen, vor oder kriminelle Organisationen gewinnen die Oberhand. In anderen Fällen sieht man eine Zunahme der gewaltbereiten Extremisten, durch, teils unfreiwillige, ausländische Hilfe.

Einer der bisher größten Akteure sind private Unternehmen aus der Rüstungsbranche. Genauer, Blackwater. Aus erster Hand könnte man vermuten, dass Blackwater eine ehrliches und erfolgreiches Unternehmen ist, was ihre Geschäfte in Berich Waffen angeht. Doch das ist wohl nur ein Marketing-Gag der Firma.

Es werden Waffen aus Blackwater-Produktion in Krisenherden in aller Welt verschickt! Lassen sie mich dies erklären.
Es liegt schon seit geraumer Zeit in der Luft, dass Blackwater mit miesen Trick versucht ihre Macht außerhalb des "normalen" Unternehmertums auszuweiten. Sei es in Ferelden oder im Rest der Welt. Zu den Hauptgeschäften, wie der "Sicherheit", stehen auch Waffenexporte ganz oben auf der Liste.
Und es scheint so, als wäre es Blackwater egal, wem diese in die Hände fallen!

Umso mehr, ist es verwerflich, wie Schusswaffen und Kriegsausrüstung aus Blackwater-Produktion in Krisengebiete auftauchen. Ja..., die wohl am meist kritisierte und polarisierende Firma, hat trotz ihrer kritischen Situation, die Entspanntheit, Waffen an Länder zu verkaufen, die offensichtlich mit Terroristen oder Terroristen nahe stehenden Organisationen, Kontakt halten.

Verschaffen wir uns ein Überblick.

Es wurde eine Leinwand aufgebaut, auf der folgendes Bild projiziert wird:



Braun = an Länder verkauft
Rot = Schmuggel über Grenzen

Die Wege, des Schmuggels von Blackwaterwaffen, sind komplex. Daher zuerst die wichtigsten Wege, wie "Blackwater" in alle Ecken der Welt gelangen kann.

Arabien:

Auch wenn Blackwater, Waffen, an vermeintliche stabile und vertrauenswürdige Staaten, wie dem Iran verkauft, so gelangen diese, durch Unterhändler, Geldwäscher und Drittanbieter in Hände von Terroristen und kriminellen Organisationen. Dabei legen sie auch gerne weiter Wege zurück.

Schon auf chinesischem Gebiet, konnten wir letzen Monat etwas 180 Halbautomatik-Waffen in Beschlag nehmen. Ursprungsland: Ferelden, Blackwater. Sie waren an einem üblichen Lebensmittel-LKW versteckt, der in Richtung Tibet fuhr.

Ein neues Bild erscheint:


Hier sehen sie, die besagten Waffen.

Unsere Nachrichtendienste haben dadurch Ermittlungen gestartet, wie eine solche Menge, an illegalen Waffen, ins Land kam. Dabei habe man Informationen und Beweise gefunden, wodurch man den Weg der Waffen folgen konnte.

Dem Iran verkauft, sind sie durch, bisher unerfindlichen Gründen, in die Hände von Oligarchen und Unternehmerfamilien gefallen, die der iranischen Regierung nahe stehenden. Diese haben es wohl mit der Genauigkeit und Ehrlichkeit auch nicht so Ernst genommen und verschickten diese an ihr Wachpersonal nach Pakistan.

Diese Waffen wurden üblich dafür genutzt örtliche Fabriken vor Baden und Extremisten zu schützen. Doch von Schilderungen der Bewohner zufolge, haben die Männer erpresserische Tätigkeit betrieben, bei der man Schutzgeld oder "Abgaben an Gott" forderte.

Mit solchen Forderungen geraten sie immer wieder in Straßenkämpfe mit Gangs, Bürgerwehren und Oppositionellen. Diese erbeuten Blackwaterwaffen und verschicken sie in den Großkaschmir. Ab da, ist der rechtsfreie Raum endgültig eingetreten. Nun gibt es keine Regeln und konkrete Aufzeichnungen der Weiterverbreitung. Nur durch Zeugenaussagen können die Geschehnisse rekonstruiert werden.

Die Waffen habe einen hohen Stellenwert bei Gangs und Kriminellen, wie auch bei Terroristen. Es scheint so, als würde die "Badka Allah" eine aufstrebende islamistische Terrororganisation, eine großes Arsenal an "Waffen aus Europa" haben. Da es bisher nicht einmal Indizien, für Waffen, andere Firmen oder Länder gibt, ist zu schlussfolgern, dass Blackwaterwaffen, mit hohe Wahrscheinlichkeit, gemeint sind.

Auch die Funde bei einem Massengrab, in Großkaschmir, von vor über 3 Jahren, untermauern diese These. Damals war bei einigen Waffen, die Blackwater-Insignien, deutlich zu erkennen. Die meisten Waffen könnten ihre Identität verbergen, da sie sehr säuberlich lackiert und/oder leicht abgeändert wurden. Sei es mit einfachen Vernichten des Logos oder durch Umbau des Gewehrlaufes.

Südamerika:

Blackwaterwaffen sind nicht nur in Großkaschmir, auch nicht nur in Asien, sondern auch auf der ganzen Welt, ein Problem.

Auch werden Kartelle und Drogenschmuggler aus Südamerika mit Waffen, aus Blackwaterproduktion, beliefert. Damit destabilisieren sie ganz Südamerika und schädigen die Bevölkerung aufs extremste.

Dabei hat die copumbianische Regeirung, mutmaßlich mitgespielt. Sie bekam auch Blackwaterwaffen geliefert. Meist Maschinenpistolen und -Gewehre. Die Regierung hatte sie eigentlich der Polizei zur "Drogenbekämpfung" erfragt, doch durch vermutlich korrupte Polizisten, gelangen sie in die Fängen des organisierten Verbrechens.

Es wurden Kontakte, zu den sirnuwischen und copumbianischen Kartellen, gefunden. Die Erfassung der Hintermänner war, durch die Hilfe Sirnuwas, schon vor wenigen Wochen, erfolgreich durchgeführt. Es konnten Pläne für Anschläge, wie auch illegale Drogen, beschlagnahmt werden. Mit den gewonnen Plänen wurden auch führende Handlanger der Kartelle zur Strecke gebracht. Ist das, die Klientele von Blackwater?

Die Kartelle gehen noch weiter und exportieren die Waffen, für teures Geld, nach Brasilien oder Paraguay, wo sie weiterhin den Drogenhändlern ihre Geschäfte ermöglichen.

Auch sieht man einen wachsenden Export nach Afrika. Zudem sind im laufenden Bürgerkrieg, in Kalaallit Nunaat, Blackwaterwaffen aufgetaucht. Wohl zum Überraschen aller, auf Seiten der nunaatischen Regierung.

Ich hoffe die Faktenlage spricht für sich! Blackwater muss in die Schranken gewiesen werden. Für den Schutz der Weltbevölkerung. Solange es keine Zugeständnisse Seiten Blackwater gibt, soll jeglicher Export in Staaten außerhalb der EU verboten werden. Es muss seiten der Firma hinterfragt werden, wie sie ihr Geld verdienen und mit wem sie Geschäfte betreiben. Wir empfehlen zudem eine Zerschlagung des Blackwatermonopols. Zu Teilen in staatliche und zu Teilen in private Hand. Ich bitte sie darum, die Lage, neu zu interpretieren und baldig eine Reaktion abzugeben.




Doch schauen wir uns den Terror genauer an.

Gerade auch im Großkaschmir, fallen diese Waffen, islamistischen Gruppen zu Opfer. Die schon erwähnte Terrororganisation "Badka Allah", hat in den letzten Monaten, erhöhte Aktivitäten an der Grenze zu Chineisen gezeigt.


Mit erfahrenen Schmugglern und Schleusern versuchen sie Waffen nach Chinesien zu transportieren, um auch hier ihr "Werk zu verrichten"- Terror. Schon jetzt haben wir, an den Grenzen Pakistans und Großkaschmirs, schärfere Kontrollen an Grenzübergängen errichtet.

Uns ist aufgefallen, dass die pakistanische und iranische Regierung nicht bereit ist, mit uns zu kooperieren, geschweige den, uns konkrete Antworten zu geben. Diese Probleme müssen angepackte werden. Wir hegen den Verdacht, dass sie gemeinsame Sache mit kriminellen Banden und Islamisten machen, um ihre Machtposition zur erhalten.

Wir machen das "Nichts-tuen" von uns und der UN verantwortlich, dass in Großkaschmir, das Chaos herrscht. Um indes Abhilfe zu leisten, werden gerade in diesem Moment "LKW-Karawanen", mit Hilfsgüter und medizinisches Personal, voraus geschickt, um die Lebenszustände der Allgemeinbevölkerung zumindest vorerst zu verbessern, um sie vor den Fänge, der Extremisten, zu schützen. Begleitet werden sie vom Personenschutz der Polizei. Wir haben beschlossen den Menschen in Großkaschmir solange zu helfen, bis die UN bereit ist einzuschreiten.




Wir geben zu bedenken, dass solch ein Terror, auch Europa und die USA widerfahren kann. Wie sähe es aus, wenn in Denerim, Terroristen mit Blackwaterwaffen, Angst und Tod verbreiten?! Wie könnte Ferelden und vor allem Blackwater das erklären?!

Sie sehen vielleicht die Gefahr von verwirten "Freiheitkämpfern" aus Südamerika. Doch unterschätzen sie die Gefahr, von selbsternannten Glaubenskrieger. Unser Land hat sich darum bemüht, Religion von Staat zu trennen und respektiert den Glauben oder auch Nichtglauben jeden einzelnen Bürgers. Dabei haben wir uns anfällig gegen ausländische, religiöse Extremisten gemacht.

Trotzdem, die frei Welt, darf ihren Kampf gegen den Terrorismus nicht beenden! Er muss noch hartnäckiger, als je zuvor, geführt werden.

Ich hoffe, ihre Übersetzer haben gute Arbeit geleistet.

Vielen Dank, für ihre Aufmerksamkeit.
Einige Techniker räumen das Redepult beiseite und stellen eine riesige Leinwand auf. Ein UN-Beamter tritt vor und spricht:
"Meine Damen und Herren: Generalsekretär Benedikt Magnus, in Echtzeit aus der Rakete, die ihn zum Kometen fliegt."
Einer der Techniker schaltet mit Hilfe einer Fernbedienung den Projektor an der Decke ein, der Generalsekretär erscheint umgehend auf der Leinwand.


Der Generalsekrektär der UN: Benedikt Magnus



Sehr verehrte Damen und Herren,

ich spreche hier aus dem Weltraum mit Ihnen, weil ich auf dem Weg bin, die Vernichtung der Menschheit zu verhindern.
Wie Sie sicher alle wissen, rast ein Meteor auf die Erde zu. Ich habe mich auf die lebensgefährliche Reise begeben, in dieser Rakete, um den Kometen mit eigener Kraft aufzuhalten! In meinen Adern fließt Blut, dessen chemische Zusammensetzung dazu in der Lage ist, den Kometen zu Staub zerfallen zu lassen! Daher seien Sie unberuhigt, ich werde die ganze Menschheit in wenigen Tagen retten, sobald wir die Gefahr erreicht haben!

Werter Michael Powell,
werter Ratspräsident Asselborn,

ich muss Sie darauf hinweisen, dass Beschlüsse der UN für jedes Mitglied bindend sind. Man kann sich nicht einfach über sie hinwegsetzen. Das nämlich, meine Herren, wäre eine Beugung der Charta, die Sie ja angeblich damit zu verhindern wünschen!

Und gerade das bisherige Vorgehen bei Abstimmungen ist undemokratisch, rechtswidrig und eine unzulässige Beugung der ziemlich eindeutigen Charta!
Es steht unverkennbar festgeschrieben, dass ausschließlich Staaten Stimmrecht in der UN haben. Dieses willkürliche bisherige Vorgehen, das Sie betrieben haben, verzerrt das Stimmrecht auf eine unglaublich anmaßende undemokratische Weise, dass ich kaum fassen kann, dass Sie beide als ach so rechtsstaatliche Staatschefs eine solche Beugung weiter propagieren.

Also, und unmissverständlich: Solange der Weltgerichtshof nichts Gegenteiliges beschließt, was mich aufs Äußerste überraschen würde, hat diese strikte Befolgung der Charta ihre Wirkung.

Und nun, werter Herr Ratspräsident, der letzte Punkt Ihrer Kette von Anschuldigungen:
Die Resolution RES/GV/01/001, welche die Ächtung des Militarismus umfasst, ist gescheitert. Es gab damit keinen Beschluss.
Die Generalversammlung hat nie beschlossen, die Resolution abzulehnen, sondern sie hat den Beschluss, sie durchzusetzen, abgelehnt. Das ist ein enormer Unterschied!
Also, bitte zeigen Sie mir doch die Resolution der UN, in der beschlossen wurde, die Ächtung des Militarismus durch den Generalsekretär zu unterbinden.
Sie betreiben hier eindeutig Rechtsverdrehung in Ihrem Interesse!



TOP 8 - Rüstungsbeschränkungen
Eingebracht durch Generalsekretär der UN Benedikt Magnus im Quartal 49

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Sehr verehrte Damen und Herren,
werter Präsident Romaninski,


ich unterstütze Ihren Vorschlag, dass eine solche Resolution zur Rüstungsbeschränkung kontrolliert und deren Einhaltung sichergestellt werden muss. Eine Weltpolizei, die sich selbst nicht an die Regelungen halten muss, empfinde ich jedoch als falsch. Für nichts und niemanden darf es bei einer solchen Regelung eine Ausnahme geben!
Ich schlage daher vor, dass die Kontrolle und die Sicherstellung dieser Resolution durch die Weltgemeinschaft selbst erfolgt. Die militärische Stärke der Gesamtheit wird im Zweifel immer die einzelner übersteigen. Und bei kleinen Überschreitungen werden Sanktionen wie Boykotte, diplomatische Ächtung und die Androhung einer Resolution genügen.
Was die Kontrolle angeht, so möchte ich hiermit unsere europäischen und speziell kanadischen Freunde fragen, ob ihnen ein solches Unterfangen möglich wäre. Ich hörte, man habe dort jüngst ein Überwachungssystem entwickelt, das dazu technisch in der Lage sei. So könnte lückenlos kontrolliert werden, ob einzelne Staaten gegen eine solche Resolution verstießen.

Des Weiteren möchte ich meinen Vorschlag um einen weiteren Punkt ergänzen:
Rüstungsbeschränkungen sollten ebenfalls für internationale Staatenbünde gelten. Und zwar in dem Sinne, dass internationale Bündnisse, Verteidigungspakte und militärische Kooperation, die keiner UN-Resolution folgen, in ihrer Gesamtheit keine militärische Stärk aufweisen dürfen, welche die addierte Stärke aller Nichtmitglieder übersteigt.
Dies ist notwendig, um die militärische Machtkonzentration einiger Staaten ebenfalls zu verhindern.

Vielen Dank!



Vertreter der Volksrepublik Sirnuwa: Leon Gonzales


Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn immer uns etwas zu blühen anfing, dann waren wir plötzlich nicht mehr da.

So ist es auch mit dieser ehrenwerten Institution. Die werten Kollegen der europäischen Föderation beschweren sich, wann immer sie mal nicht das Machtverhältnis gewinnen. Sie reden gerne von Ausgleich doch meinen damit eigentlich europäische Dominanz.

Meine Herren, sie hatten die Gelegenheit etwas zu erreichen! Mit meiner Amtszeit habe ich ihnen immer und immer wieder die Hand gereicht und ich habe aktiv an der Entwicklung dieser Institution gearbeitet. Dass der Beschluss aus dem Weltrat nicht vorliegt ist nicht die Schuld des Generalsekretärs, sondern die Schuld von Frau Rycroft, die statt aktiv an der Verbesserung dieser Institution mitzuarbeiten, beleidigt den Voelden verlies.

Ich empfinde dies als bedauerlich und doch als immer wiederkehrendes Symptom dieser Vereinten Nationen, wann immer jemanden irgendwas grade mal nicht in den Kram passt, verlassen sie den Saal und spielen die beleidigte Leberwurst.

SO ist keine UN zu machen. Selbstredend...und das spreche ich sicher auch für den werten Kollegen Magnus, stehen wir für Verhandlungen bereit.




TOP 7 - Zur Situation in Kalaallit Nunaat
Eingebracht durch die IGEL Staaten in Quartal 45

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin jedoch hier um über ein weit unangenehmeres Thema zu sprechen. Der Krieg in Nunaat tobt nun schon seit einer halben Ewigkeit. Leider hat es die UN versäumt hier tätig zu werden und einzugreifen. DIES MUSS JETZT ENDEN.

Wie sie wissen sind bereits 10.000 Mann der sirnuwaischen Volksarmee in Nunaat um der einzig als human gelten könnenden Rebellengruppe unter die Arme zu greifen. Auch und noch viel wichtiger erscheint uns, dass viele Nationen bereits dort agieren, zu ihren eigenen INteressen, und zwischen diesen Interessen, die der Bevölkerung zermahlen werden.

Unsere Verbände daher sind also ganz eindeutig zur Stützung der sozialistischen Verbände. Sie werden das Land in eine wahre Freiheit und Unabhängigkeit führen.

Doch und das ist ganz klar und sagte mein guter Freund Tudoro auch:
"Sofern es eine Resolution gibt, werden wir uns dieser beugen."

Und für diese ist es an der Zeit, denn nicht nur die vorher genannten Gründe sind Grundlage für unser eingreifen. Uns liegen vielfach. *In diesem wird eine Präsentation an die Wand geworfen*

Beweise über Kriegsverbrechen der Regierungstruppen und der liberalen Rebellen vor!

Seit vielen Monaten nun schon "säubern" Todesschwadrone der Liberalen Dörfer von "rotem Abschaum" und die Regierung von "subversiven Elementen" es handelt sich nicht um reguläre Truppverbände sondern mordlüsternde Milizen! Die nach ihren Schandtaten unweit der Tatorte Massengräber anlegen.


Auch die Luftangriffe der Regierung wie der Rebellen finden auch und gezielt auf ZIVILE Einrichtungen statt, nicht nur Schulen und Wohnhäuser, nein auch als solche markierte Krankenhäuser werden gezielt getroffen.

Hierzu liegt uns die Aussage eines Unteroffiziers der liberalen Rebellenarmee vor: "Das rote Gesocks muss getroffen werden, wo man es findet, haue, steche, würge wer da kann! Verwundet ist der Kommunist am gefährlichsten!"


Hier sehen sie ein Krankenhaus, dass unsere Streitkräfte beim Einmarsch in Maniitsoq fanden. Die Stadt ist in einer misslichen Lage und uns steht eine humanitäre Katastrophe ins Haus. Von ungeahntem Ausmaß.

Sobald die Stadt unter Kontrolle ist wird Sirnuwa dort humanitäre Mittel ins Land bringen lassen und Fähren nach Sirnuwa fahren lassen. Die Regierung in Sirnuwa hat grade ein Kontingent für Nunaatische Flüchtlinge eröffnet.

Wir legen ihnen daher diese Resolution vor:

"Angesichts einer humanitären Krise,

angesichts der anhaltenden Kämpfe,

angesichts der Gräuel und Kriegsverbrechen,

geleitet von der Idee Frieden zu schaffen,

mit dem Wunsch Nunaat eine bessere Zukunft zu ermöglichen,

beschliessst die Generalversammlung diese Resolution:

1. Es wird eine UN-Friedenstruppe entstandt.

2. Diese Friedenstruppen setzt aus PiU Kontingenten zusammen.

3. Das Oberkommando wird von der PiU gestellt.

4. Sie hat die Aufgabe die illegale Regierung des Hitoshi zu stürzen und nachfolgend die Konfliktparteien zu trennen um einen friedlichen Übergang zu ermöglichen.

5. Sie überwacht und unterstützt ein Verfassungsreferendum und die Wahl einer neuen Regierung.

6. Sobald eine stabile demokratische gewählte Regierung entstanden ist, die das Gewaltmonopol hat. Zieht sich die Friedenstruppe aus dem Land zurück.

7. Alle internationalen Truppen, die nicht im Rahmen der UN-Friedenstruppen agieren ziehen sich zurück."


Ich bitte um Kommentare oder Veränderungen.

Seine Exzellenz
Ratspräsident Frederick Asselborn
Ratspräsident der Föderalen Ratsunion Novidia


Meine Damen und Herren,
Werte Kolleginnen und Kollegen,
Eure Exzellenz Generalsekretär Benedikt Magnus,


Wie ich sehe, verstehen Sie das Problem und den Kernpunkt meiner Kritik nicht. Es geht mir nicht um das System an sich. Auch wenn ich das vorausgegangene System als nicht problematisch ansehe, so kann man sich durchaus um die Abstimmungsverhältnisse streiten und hier neue Wege gehen. Der Kernpunkt meiner Kritik ist, dass Sie den uneindeutigen Begriff der Staaten so auslegen, wie Sie es für richtig und gerecht halten. Diese Meinung zu vertreten ist ihr gutes Recht. Nach dieser Meinung Abstimmungen durchzuführen und Sie als offizielle Auslegung der Vereinten Nationen zu propagieren nicht. Meine Kritik war nicht daran, dass Sie in dem Punkt einen Vorstoß gemacht haben. Meine Kritik an ihnen ging mit dem Verfahren, dass Sie hier eingeschlagen haben einher. Sie bestreiten ja eben nicht, dass Sie eine andere Ansicht (a.A.) als die herrschende Meinung (h.M.) heranziehen.

Die Charta sagt eindeutig, dass nur Staaten ein Stimmrecht haben. Was ein Staat ist, definiert die Charta eben nicht. Sie ist nicht klar darin, was ein Staat und damit ein Mitglied ist. Sie haben den Mitgliedern dieses Hohen Hauses noch nicht einmal mitgeteilt, welche Staatentheorie Sie als Grundlage ihrer Einteilung nehmen. Bis jetzt ist es ihre Auslegung der Charta, die weder auf einer gängigen herrschenden Staatentheorie beruht, noch eine klare Linie verfolgt, eben nur ihre Auslegung. Sie als Generalsekretär haben keine rechtliche Grundlage, auf der Sie Ihre Auslegung eines Rechtsdokumentes zur h.M. erklären und nach dieser offiziell handeln dürfen.

Ein weiteres Problem an Ihrer Auslegung ist, dass Sie auf einen Schlag einem Großteil der ehemaligen Mitglieder die Mitgliedschaft entziehen und damit den Weg der Partizipation für einen Großteil der Völker versperren. Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass es keine gültigen vertraglichen Bestimmungen gibt, die die Europäische Föderation zu einem Staat mit einer außenpolitischen Doktrin erklärt.

Ich würde Ihnen für die weitere Arbeit hier in diesem Gremium folgendes Vorschlagen werter Generalsekretär. Wir kehren zum alten System zurück und stimmen über ihren Entwurf ab. Wenn dieser die Zustimmung der Generalversammlung erhält, werden wir weiter nach ihrem Prinzip verfahren. Wenn nicht, bleiben wir bis auf weiteres bei dem alten System. So würden wir eine Entscheidung im Sinne der Charta treffen, mit der wir arbeiten können. Sind Sie damit d'accord Herr Magnus?

Bezüglich der Sperrung des Militarismus werde ich mich später äußern.

Eure Exzellenz Generalsekretär a.D. Leon Gonzales,

Ich stimme ihnen ja zu! So in dieser Form, wie es grade hier passiert kann die UN nicht funktionieren. Ich bitte Sie jedoch unser Dilemma zu verstehen. Wir, die europäischen Nationen, nicht irgendeine noch nicht existente europäische Zentralstaatlichkeit, haben vor Jahren einen Vertrag unterschrieben und uns an diese internationale Friedensordnung unter der Voraussetzung der Teilhabe und der Mitbestimmung gebunden. Dies beinhaltete natürlich, dass wir uns an von dieser Versammlung beschlossene Resolutionen und Beschlüsse halten. Dies beinhaltet jedoch nicht, dass uns auf Anweisung eines einzelnen Mannes die Mitgliedschaft gekürzt und unser Stimmenrecht eingezogen wird. Dafür haben wir NICHT unterschrieben.

Natürlich haben Sie recht, dass mit unserer Blockade, die Vereinten Nationen nicht so funktionieren, wie Sie sollen. Sehen Sie das Ganze doch aber mal aus unserer Sicht. Mit dem Entzug der Mitbestimmung, das kein Beschluss dieser Versammlung oder des Gerichts ist, sehen wir uns unserer Charta gegebenen Rechte beraubt. So lange wir also nicht im Sinne der Charta an Entscheidungen beteiligt werden, können wir die Beschlüsse auch nicht akzeptieren, da Sie ja eben nicht im Sinne der Charta zustande gekommen sind, wir also nicht für ihre Umsetzung unterschrieben haben.

Kommen wir zu Frau Rycroft, die soweit ich weiß immer noch in Den Voelden verweilt und Mitglied des Weltrats ist. Frau Rycroft hat sich nicht "beleidigt" zurückgezogen. Sie hat nach einem persönlichen Gespräch mit seiner Exzellenz die Konsequenzen aus persönlichen Beleidigungen gezogen. Sie hat ihr administratives Amt aufgegeben, aber nicht ihre Mitwirkung im Weltrat. Zusätzlich würde ich Sie bitten zu präzisieren, von welchem Beschluss Sie genau sprechen. Dies ist für mich momentan nicht ersichtlich.

Wir suchen keine Dominanz werter Kollege. Was wir suchen ist ein Ausgleich auf Grundlage der gegebenen Tatsachen. Eine Ausgleich auf aus der Luft gegriffene Fakten zu stellen, kann nicht Sinn der Sache sein.

Abschließend möchte ich zu diesem Thema noch sagen, dass wir uns für die von Ihnen geleistete Pionierarbeit bedanken möchten. Wir waren bis auf einige Ausnahmen mit der von Ihnen geleisteten Arbeit sehr zufrieden und hätten eine weitere Amtszeit Ihrerseits durchaus unterstützt.

Vielen Dank für ihre Arbeit Herr Gonzales!




TOP 5 - Reform des Weltrates
Eingebracht durch Michael Powell - Botschafter der Pazifikstaaten in Quartal 45

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Ich möchten diesen Punkt, sofern der Vorsitzende es gestattet gerne zu dem Punkt "Reform der Vereinten Nationen" erweitern. Es hat sich gezeigt, dass diese Organisation an einigen Punkten nicht so funktioniert, wie sich das die Verfasser der Charta vorgestellt haben. Aus diesem Grund hat Novidia einen umfassenden Änderungsvorschlag erarbeitet, den wir hier gerne zur Diskussion stellen wollen.

Nichtsdestoweniger gilt mein Vorschlag bezüglich der Abstimmungsverhältnisse in diesem Gremium weiterhin. Ohne einen rechtsverbindlichen Beschluss ist eine Anerkennung von Resolutionen erst einmal für uns nicht möglich.

(Der Vorschlag hängt an. Rechtschreibfehler bitte per PN an mich.)




TOP 7 - Zur Situation in Kalaallit Nunaat
Eingebracht durch die IGEL Staaten in Quartal 45

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

auch Novidia beobachtet den Krieg in dem nordischen Land mit Sorge. Die UN muss hier eine Lösung finden, die eine Einigung zwischen den Verfeindeten Seiten herbeiführt und die humanitäre Situation der vielen Millionen Menschen erheblich verbessert. Dies kann jedoch nicht funktionieren, wenn wir als Vereinte Nationen eine Macht legitimieren, die aktiv in den Krieg eingreift und diesen zugunsten einer Seite entscheidet.

Wir kritisieren hier eindeutig alle Staaten und Mächte, die sich aktiv in den Krieg einmischen! Dies muss mit sofortiger Wirkung aufhören!

Unser Ziel als Vereinte Nationen muss sein, einen Waffenstillstand zu erzwingen, der Verhandlungen ermöglicht und eine Einigung ALLER Parteien als Ziel hat. Alles andere kann nicht in unserem Interesse sein. Die Vereinten Nationen dürfen die Souveränität einer Nation nicht mit Füßen treten. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Vereinten Nationen aktiv zugunsten einer Kriegspartei eingreift! Wir müssen Frieden und einen Waffenstillstand erzwingen und nicht der Partei zum Sieg verhelfen, die uns am Besten gefällt!

Ein Vorschlag wie der des Kollegen Gonzales öffnet Tür und Tor für weitere Missionen, die Regierungen im Namen der UN austauschen. Dies kann nicht im Sinne irgendeiner Nation hier sein.

Novidia wird aus diesem Grund eine Resolution in den Weltrat einbringen, der genau das zum Ziel hat. Der Weltrat ist laut Charta als erstes mit diesem Thema zu betrauen.



TOP 8 - Rüstungsbeschränkungen
Eingebracht durch Generalsekretär der UN Benedikt Magnus im Quartal 49

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen




Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Zu aller Erst möchte ich mich an dieser Stelle, wie angekündigt, zum Thema Reformsperrung äußern. Eure Exzellenz behauptet also, dass dieses Gremium sich nicht dazu entschlossen hat die Resolution RES/GV/01/001 abzulehnen. Was haben wir dann getan frage ich mich. Ich stelle in diesem Bezug fest, dass wir uns nicht einig werden. Eine Entscheidung in diesem Fall wird der Weltgerichtshof treffen müssen. Ich denke wir sollten im Sinne der Debatte weitere Diskussionen über diesen Punkt unterlassen.

Die Möglichkeit der Überwachung könnte möglicherweise durch Europa und Kanada sichergestellt werden. Ob wir jedoch bereit sind unsere Technologien für dieses Unterfangen bereitzustellen hängt ausdrücklich von unseren Fortschritten in den oben genannten Punkten zusammen. Wir werden selbstverständlich uns nicht darum bemühen Resolutionen zu überwachen, die unserer Ansicht nach nicht im Sinne der Charta zustande gekommen sind.

Ich schlage des Weiteren vor, diese hochkomplexe Thematik an einen Experten-Ausschuss unter Vorsitz eines Kommissars zu delegieren. Dort könnte unter Einbeziehung der Großmächte und der internationalen Zusammenschlüsse eine möglicherweise tragfähige Lösung erarbeitet werden.




TOP 0 - Allgemeines



Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

zum Abschluss möchte ich noch Vorschlagen auch die Thematiken "Terrorfinanzierung, Waffenlieferungen und Eindämmung des internationalen Terrorismussees" als ein neuen TOP zusammenzufassen und zusätzlich auch hierzu einen Ausschuss unter Leitung eines Kommissars einzuberufen. Novidia schlägt hierfür einen Vertreter Chinesiens vor.

Vielen Dank!




Charta-Änderungs-Vorschlag für Seeckt Wrote:

ARTIKEL I
Allgemeine Bestimmungen


1. Die internationale Organisation mit dem Namen „Vereinten Nationen“ ist die Versammlung aller Staaten der Welt. Ihre Beschlüsse sind für seine Mitglieder völkerrechtlich bindend.

2. Organe der Vereinten Nationen sind die Generalversammlung, der Weltrat, der Weltgerichtshof und der Generalsekretär. Mitglieder erkennen alle Organe der Vereinten Nationen an.

3. Diplomatisches Personal, das Personal der Vereinten Nationen, deren Angehörige, jegliches amtliche Kuriergepäck, die Räumlichkeiten und Archive von Botschaften und Gebäuden der Vereinten Nationen, unterliegen besonderem Schutz und sind unverletzlich. Diplomatisches Personal und das Personal der Vereinten Nationen besitzen Immunität in jeglichen rechtlichen Belangen und in der Strafverfolgung eines Staates, so lange Sie sich im Hoheitsgebiet dieses Staates aufhalten.

4. Alle Mitglieder im Sinne dieser Charta, sowie alle Organe der Vereinten Nationen sind an Resolutionen der Generalversammlung, sowie Beschlüsse des Weltrates, sofern diese Charta es vorsieht, gebunden.

ARTIKEL II
Der Generalsekretär


1. Der Generalsekretär sitzt der Generalversammlung vor und leitet ihre Sitzungen. Er übt das Hausrecht aus.

2. Der Generalsekretär stellt die Einhaltung der von den Vereinten Nationen beschlossenen Resolutionen sicher. Sollte der Generalsekretär eine Unregelmäßigkeit bei einem der Mitgliedsstaaten feststellen, so ist zuerst der betroffene Staat zu informieren. Sollte dieser auch 24h nach der schriftlichen Mitteilung der Generalsekretär nicht reagiert haben, ist die Generalsekretärin verpflichtet umgehend den Weltrat zu informieren.

3. Der Generalsekretär ist berechtig einen Stab zu gründen und (Hohe-)Kommissariate einzurichten, sowie diesen Exekutivrechte zu übertragen, um ihre Arbeit zu unterstützen. Die Kommissare und ihre zusätzlichen Befugnisse müssen vom Weltrat bestätigt werden.

4. Der Generalsekretär und der Weltrat sind berechtigt Sondergesandte zu bestimmten Themen zu ernennen. Die Sondergesandten werden mit den gleichen Ermittlungsbefugnissen wie die Generalanwaltschaft im Sinne von Artikel VIII Absatz 15 ausgestattet. Es ist ihnen möglich einen Ausschuss der Vereinten Nationen einzuberufen, der Sie bei Ihren Aufgaben unterstützt. Den Vorsitz übernimmt der jeweilige Sondergesandte.

5. Der Generalsekretär wird von den Staaten der Weltgemeinschaft mit einfacher Mehrheit gewählt.

6.
Im Falle der Abwesenheit des Generalsekretärs wird der Vorsitzende des Weltrats vertretend tätig. Für die Dauer der Abwesenheit geht alle Amtsgewalt auf ihn über.

7.
Das sperren von Reformen durch den Generalsekretär benötigt eine Resolution der Generalversammlung.

8. Der Generalsekretär kann durch den Weltgerichtshof bei entscheidenden Verfehlungen im Amt, Machtmissbrauch oder den entscheidenden Verstößen gegen grundlegende Prinzipien dieser Charta, von seinem Amt suspendiert werden. Der Generalsekretär kann diesen Entschluss anfechten. Über die Anfechtung entscheidet die Generalversammlung. Der Weltrat muss eine Beschlussempfehlung abgeben. Die Abstimmung in der Generalversammlung ist erst nach Vorlage der Beschlussempfehlung zu starten.

9. Der Generalsekretär entscheidet alleinig über die Freigabe von Zahlungen. Seine Entscheidungen sind im Weltrat zu begründen. Zahlungsanfragen sind dem Weltrat bei Eingang zur Kenntnisnahme zuzuleiten.

ARTIKEL III
Interventionsverbot und Verteidigung


1. Jeglicher Angriffskrieg und jegliche zwischenstaatliche Gewalt, der/die nicht durch die Generalversammlung, den Weltrat oder den Gerichtshof im Sinne dieser Charta autorisiert wurde, ist verboten.

2. Dieses Verbot durchzusetzen ist die oberste Aufgabe der Gremien der Weltgemeinschaft.

3. Der Weltrat und die Generalversammlung sind verpflichtet, bei einem Bruch des Weltfriedens tätig zu werden. Sie fassen schnellstmöglich einen Beschluss. Innerstaatliche Konflikte zählen ebenfalls dazu. Betroffene Staaten (auch Nachbarstaaten) sind verpflichtet, die internationalen Gremien über einen Bruch des Weltfriedens zu unterrichten.

4. Liegt ein völkerrechtswidriger Angriff vor, können Mitgliedstaaten grundsätzlich selbstständig verteidigen. Eine offensive Operationsart (Eroberung, Verbrannte Erde, Verwüsten, Nuklearangriff) gegen den Angreifer ist grundsätzlich nicht zulässig. Ein Gegenangriff im Sinne einer aktiven Verteidigung bedarf der Zustimmung des Weltrates nach Artikel VI Absatz 4 oder der Generalversammlung. Eine Verteidigung gegen eine vom Weltrat oder von der Generalversammlung legitimierte Operation stellt einen Bruch des Völkerrechts dar, der geahndet werden muss.

ARTIKEL IV
Mitgliedschaft


1. Grundsätzlich ist jeder Staat in der Welt Mitglied der Vereinten Nationen. Mitglieder haben Rede- und Abstimmungsrecht und sind an die Beschlüsse der Generalversammlung völkerrechtlich gebunden.

2. Mitgliedstaaten, die ihren Austritt aus den Vereinten Nationen wünschen, haben das Rücktrittsgesuch unmittelbar beim Generalsekretär vorzulegen. Kollektive Austritte im Sinne eines Sammelantrags sind zulässig.

a. Mit dem Austritt enden das Stimmrecht und das Rederecht in der Generalversammlung. Die aus dem allgemein gültigen Völkerrecht resultierenden Verpflichtungen zur friedlichen Gestaltung der internationalen Beziehungen bestehen unverändert fort

b.
Der Wiedereintritt in die Vereinten Nationen ist unmittelbar beim Generalsekretär zu beantragen. Über den Antrag entscheidet die Generalversammlung.

3. Ein Mitglied kann auf Beschluss der Generalversammlung für höchstens 2 Jahre (8 Quartale) suspendiert werden. Dadurch verliert er alle Rechte, jedoch nicht seine Pflichten gegenüber den Vereinten Nationen. Ganze Bündnisse können nicht suspendiert werden.

4. Die Mitglieder unterwerfen sich der rechtsprechenden Gewalt des Weltgerichtshofs.

5. Mitglieder im Sinne dieser Charta sind alle Regionen (Staaten im Sinne der Engine), die unter direkter Kontrolle eines Regenten (Spielers) stehen. Sollte ein Regent die direkte Kontrolle über mehrere Regionen ausüben, so sind die Regionen bei Abstimmungen mit einer Stimme zu vertreten.

6. Bündnisse sind als Zusammenschluss Mitglied im Weltrat. Die Mitgliedschaft der Bündnisse hat keinen Einfluss auf die Mitgliedschaft einzelner Staaten.

7. Die Vereinten Nationen sind aufzulösen, wenn mehr als die Hälfte ihrer aktiven Mitglieder austritt.

ARTIKEL V
UN-Präsidium


1. Das Präsidium der Vereinten Nationen setzt sich aus den Hohen Ämtern der Vereinten Nationen zusammen.

2. Jedes Mitglied im Sinne dieser Charta kann nur eines der Hohen Ämter der Vereinten Nationen stellen. Sollte zu irgendeiner Zeit ein Mitglied zwei der Hohen Ämter stellen, so gelten beide Ämter als abwesend im Sinne dieser Charta, solange bis eines der Ämter niedergelt wurde.

3. Zu diesen Hohen Ämtern zählen:
a. Der Generalsekretär
b. Der Vorsitzende des Weltrats
c. Der Vorsitzende des Weltgerichtshofs

4.
Das Präsidium entscheidet über Resolutionen und Beschlüsse falls es bei Abstimmungen zu einem Patt kommt.

5. Der Generalsekretär muss nach Entscheidung des Präsidiums das Ergebnis mit Abstimmungsverhalten in der Generalversammlung verkünden.
6. Die Entscheidungen des Präsidiums sind zu begründen.

7. Bei den Entscheidungen des Präsidiums sind die Ziele dieser Charta, insbesondere die Schaffung des Friedens und die Gleichbehandlung der Mitglieder, die politisch und militärischen (bei Militärmissionen) Gegebenheiten, sowie (falls vorliegend) das Votum des Weltrates mit einzubeziehen.

ARTIKEL VI
Weltrat


1. Der Weltrat ist das Exekutivgremium der Weltgemeinschaft und dient als Verwaltungsgremium der Weltgemeinschaft.

2. Der Weltrat besteht aus folgenden Mitgliedern:
a. Einem Vertreter der Vereinigten Staaten, der EuFed, Nippon Teikokus, IGELs und der PiU
b. Dem Generalsekretär (ohne Stimmrecht)
c. Den Kommissaren und Sondergesandten der Vereinten Nationen (ohne Stimmrecht)

3. Der Weltrat fasst Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit seiner Mitglieder. Nicht-Äußerungen zählen als Zustimmungen. Enthaltungen sind zulässig, soweit der Vorsitz nichts Gegenteiliges erklärt. Abstimmungen müssen grundsätzlich bis 23:59 Uhr des nachfolgenden Tages abgeschlossen sein. Die genaue Dauer legt der Vorsitz fest.

4. Der Weltrat debattiert über mögliche Militäreinsätze und legt der Generalversammlung eine Resolution inklusive Beschlussempfehlung vor. Der Weltrat muss bis spätestens 24h nach Beantragung eine Entscheidung getroffen haben. Bei Zustimmung ist die Resolution im Verfahren nach Artikel VII Absatz 2 der Generalversammlung vorzulegen. Die Zustimmung des Weltrates gilt jedoch bei großer Eilbedürftigkeit als vorläufige Autorisierung des Millitäreinsatzes. Wann diese Eilbedürftigkeit vorliegt, entscheidet der Vorsitz in enger Abstimmung mit dem Gremium. Bei Ablehnung der Resolution in der Generalversammlung, ist der Angriff sofort abzubrechen oder die Staaten an die Vereinten Nationen zu übergeben.

5. Der Weltrat fasst Beschlüsse über alle Themen, die ihm diese Geschäftsordnung und Resolutionen der Generalversammlung zuordnet. Des Weiteren befasst er sich mit Sicherheitspolitisch relevanten Themen. Er selbst fasst zu den meisten Punkten jedoch keine eigenen bindenden Beschlüsse, sondern sendet seine Vorschläge inklusive Beschlussempfehlung der Generalversammlung zur Abstimmung zu. Ausnahmen regelt diese Charta.

6. Der Weltrat empfiehlt Sanktionen für Mitgliedsstaaten, die sich den Beschlüssen der Vereinten Nationen wiedersetzen.

7. Bündnisse, die aus den Vereinten Nationen ausgetreten sind verlieren ihr Abstimmungs-, jedoch nicht ihr Rederecht im Weltrat.

8. Der Weltrat wählt einen Vorsitzenden aus den eigenen Reihen, der die Sitzung leitet, das Hausrecht ausübt und verfahrenstechnische Entscheidungen trifft. Diese sind anfechtbar. Eine Anfechtung ist dem Vorsitzenden über eine persönliche Mitteilung zu übermitteln. Im Falle der Abwesenheit des Vorsitzenden, leitet der Generalsekretär die Sitzung.

9. Der Weltrat kann mit 4 Pro-Stimmen den Weltgerichtshof ersuchen, einen Beschluss aufzuheben. Der Weltgerichtshof hat dem zwingend Folge zu leisten.

10.
Die Vertreter der Bündnisse müssen die Organe dieser Charta (Weltrat, Generalversammlung, Weltgerichtshof, Generalsekretär) anerkennen.

ARTIKEL VII
Abstimmungen


1. Die Generalversammlung trifft Entscheidungen zu allen Themen, die nicht militärischer Art sind, Entscheidungen mit einer einfachen Mehrheit. Die Abstimmung dauert 3 Tage.

2. Die Generalversammlung entscheidet bei Resolutionen über militärische Einsätze, die ihm vom Weltrat vorgelegt werden, mit Zweidrittelmehrheit. Die Abstimmung dauert 2 Tage.

3. Abstimmungen über Resolutionen und Entscheidungen, die im Eilverfahren gestellt werden, werden in ihrer Dauer um einen Tag verkürzt. Über die Zulässigkeit von Eilverfahren entscheidet der Vorsitz.

4. Der Weltrat kann einen Gegenangriff auf einen völkerrechtswiedrig handelnden Aggressor beschließen. Eine weitergehende Zustimmung der Generalversammlung ist nicht notwendig. Der Staat ist nach der Einnahme an die Vereinten Nationen zu übergeben.

5. Bei einer Entscheidung nach Artikel VI Absatz 4 fragt der Vorsitz nach Einspruch. Sollte ein Einspruch von einem der Abstimmungsberechtigten Mitglieder erfolgen, wird über den Gegenangriff im Weltrat abgestimmt.

ARTIKEL VIII
Weltgerichtshof


1. Der Weltgerichtshof mit Sitz in Caracas, Sirnuwa ist die oberste rechtliche Instanz der Weltgemeinschaft. Er wird auf Grundlage dieser Charta begründet.

2. Der Weltgerichtshof schlägt eine Weltprozessordnung vor, die von der Generalversammlung ohne Aussprache bestätigt werden muss. So lange keine Weltprozessordnung vorliegt, entscheidet das Gericht einstimmig über Verfahrensentscheidungen.

3. Der Weltgerichtshof ist Wächter des Völkerrechts in allen seinen Erscheinungsformen. Er legt alleinig das Völkerrecht aus.

4. Die Quellen des Völkerrechts sind das Völkervertragsrecht, das Gewohnheitsrecht, die allgemeinen Rechtsgrundsätze (pacta sunt servanda, lex specialis derogat legi generali, lex posterior derogat legi priori), sowie alle Resolutionen, die von der Generalversammlung im Sinne dieser Charta erlassen werden.

5. Diese Charta dient als oberste Quelle des Völkerrechts. Resolutionen der Generalversammlung, die im entscheidenden Sinne gegen die Bestimmungen und Ziele dieser Charta ausgelegt sind oder die unter falschen Information bzw. Täuschung zustande gekommen sind, sind vom Weltgerichtshof als nichtig zu erklären.

6. Der Erste Senat des Weltgerichtshofs besteht aus einem Vorsitzenden, 2 ordentlichen Richtern und einem Beisitzer. Der Beisitzer wird ordentliches Mitglied des Senats sollte einer der Richter befangen sein. Näheres regelt die Weltprozessordnung.

7. Bei Abwesenheit, Befangenheit oder Rücktritt des Vorsitzenden übernimmt der Richter mit den zweitmeisten Stimmen den Vorsitz.

8. Die Richter sind neutrale Vertreter der Weltgemeinschaft. Sie sind nur ihrem Gewissen und dem Völkerrecht verpflichtet.

9. Jeder Richter des Weltgerichtshofs kann mit 2/3-Mehrheits-Resolution der Generalversammlung abberufen werden. Die Resolution muss gleichzeitig einen neuen Richter für den Posten bestimmen, der sein Amt unverzüglich antritt. Artikel VIII Absatz 20 Satz 2 ist analog anzuwenden.

10. Jeder Staat ist vor dem Weltgerichtshof klageberechtigt. Alle Verfahren, die keine Schiedsgerichtsverfahren sind werden unter Beteiligung der Generalanwaltschaft der Vereinten Nationen geführt. Näheres regelt die Weltprozessordnung.

11. Der Generalsekretär nominiert einen Generalanwalt der Vereinten Nationen, der von der Generalversammlung nach Aussprache bestätigt werden muss.

12. Der Generalanwalt bleibt so lange im Amt, bis der Generalsekretär einen neuen Generalanwalt nominiert und dieser von der Generalversammlung bestätigt wurde.

13. Der Generalanwalt vertritt die Weltgemeinschaft bei Verfahren gegen Staaten und Einzelpersonen. Die Generalanwaltschaft ist verpflichtet zu prüfen ob eine Übernahme des Verfahrens rechtlich sinnvoll ist.

14.
Die Generalanwaltschaft kann ohne Nennung von Gründen die Übernahme der Anklage ablehnen.

15. Die Generalanwaltschaft wird mit umfassenden Ermittlungsrechten ausgestattet, die es der Behörde erlaubt in den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen Ermittlungen durchzuführen. Die Mitgliedsstaaten sind angehalten die Ermittlungen der Behörde mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.

16. Der Vorsitzende des Ersten Senats des Weltgerichtshofs hat das Recht vom Weltrat zu verlangen abwesende Richter, Zeugen und Beschuldigte zum Erscheinen zu zwingen.

17. Der Weltgerichtshof kann Einstimmig in einem Eilverfahren, bis zu einem Beschluss des Weltrats und/oder der Generalversammlung, eine militärisch offensive Maßnahme völkerrechtlich genehmigen, wenn mindestens zwei der folgenden Dinge zutreffen:

a. Der Antrag auf eine militärische Maßnahme wurde frist- und formgerecht gestellt, durch den Vorsitz zum Zeitpunkt der Klage jedoch nicht aufgenommen. Es gilt nachzuweisen, dass der Vorsitz die Chance hatte den Antrag aufzunehmen.

b. Die Generalversammlung und/oder der Weltrat es versäumt hat fristgerecht im Sinne dieser Charta zu handeln

c. Das Generalsekretariat sich für eine militärische Maßnahme ausgesprochen hat

d. Der Weltrat versäumt tätig zu werden im Sinne von Artikel III Absatz 3 und Artikel VI Absatz 4

18. Bei einem Eilverfahren nach Artikel VIII Absatz 17 erfolgt keine Einschätzung der kompletten Situation durch den Weltgerichtshof. Es wird lediglich festgestellt ob zwei der vier Dinge zutreffen.

19. Eine Entscheidung nach Artikel VIII Absatz 17 kann der Vorsitzende des Weltrats anzweifeln, sollte er davon ausgehen, dass die militärische Maßnahme im Weltrat keine Mehrheit findet. Sollte dies der Fall sein, ist der Weltrat dazu verpflichtet sofort eine Abstimmung über die Zulässigkeit der militärischen Maßnahme abzustimmen. Die vorläufig erteilte Genehmigung des Weltgerichtshofs gilt damit unter Vorbehalt. Sollte der Weltrat sich gegen eine militärische Maßnahme aussprechen, gilt die erteilte Genehmigung des Weltgerichtshofs als nichtig. Der Staat, der die militärische Aktion durchgeführt hat trägt die Kosten der Militäraktion. Es liegt bei diesem Verfahren grundsätzlich große Eilbedürftigkeit im Sinn von Artikel VI Absatz 4 Satz 4 vor. Die Abstimmung dauert 12 Stunden.

20. Jegliche weitere den Weltgerichtshof betreffende Regelungen sind in der Weltprozessordnung festzuhalten. Resolutionen, die sich mit den Regelungen des Obersten Gerichtshofs befassen müssen entweder die Weltprozessordnung oder diese Charta ändern um ihre Gültigkeit zu erreichen.

21. Die Richter und Beisitzer des Weltgerichtshofs werden durch die Generalversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt. Der Weltrat kann Personen direkt nach Abschluss der Wahl mit 2/3 Mehrheit für ungeeignet für das Amt erklären. Für ungeeignet erklärte Personen werden behandelt, als wären Sie nie zur Wahl angetreten. Sie können jedoch im Sinne des Artikel VIII Absatz 9 berufen werden.

22. Der Weltgerichtshof entscheidet:

a. über die Auslegung dieser Charta aus Anlass von Streitigkeiten über den Umfang der Rechte und Pflichten eines obersten UN-Organs oder anderer Beteiligter, die durch diese Charta oder in der Geschäftsordnung eines obersten UN-Organs mit eigenen Rechten ausgestattet sind;

b. bei Meinungsverschiedenheiten oder Zweifeln über die förmliche und sachliche Vereinbarkeit von Resolutionen oder Beschlüssen mit dieser Charta oder die Vereinbarkeit von Staatsrecht (Gesetze und Aktionen der Mitglieder) mit sonstigen Resolutionen und Beschlüssen auf Antrag des Generalanwaltes, einer Mitgliedsregierung oder dem Generalsekretär;

c. bei Meinungsverschiedenheiten über Rechte und Pflichten eines UN-Organs, insbesondere bei der Ausführung von Resolutionen, Beschlüssen und dieser Charta durch die UN-Organe und bei der Ausübung der Leitung eines der UN-Gremien;

d.
über Beschwerden eines Mitglieds, die mit der Behauptung erhoben werden können, durch die UN-Gewalt in einem seiner grundlegenden Staatsaufgaben oder in einem seiner in dieser Charta enthaltenen Rechte verletzt zu sein. Resolutionen und Beschlüsse, die die Mitglieder binden, können nicht Antragsgegenstand dieses Verfahrens sein;

e. über Taten einzelner Personen, Mitglieder oder Organisationen, die die Tatbestände des Verbrechens des Völkermordes, Verbrechens gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechens oder des Verbrechens der Aggression erfüllen. Die Definition der Verbrechen erfolgt durch ein Zusatzprotokoll.

23. Urteile und Beschlüsse des Weltgerichtshofs sind für alle UN-Organe und die Mitglieder bindend und endgültig, soweit Sie nicht durch das Gericht oder diese Charta als anfechtbar erklärt wird.

Es spricht Sergej Wladimirowitsch Romaninski, Präsident der Russischen Föderation und der Republik Rossijia

Meine Damen und Herren,
Es wurden viele Probleme angesprochen, deren Lösung kompliziert und zeitaufwendig sind. Ich würde deshalb vorschlagen, dass sich der nächste Generalsekretär diesen Problemen annimmt. Es wäre eine Herkulesaufgabe all diese Probleme in der nicht einmal ein Jahr andauernden Amtszeit des Herrn Magnus zu lösen. Allerdings möchte ich nochmal den Grönlandkrieg ansprechen.

TOP 7 - Zur Situation in Kalaallit Nunaat
Eingebracht durch die IGEL Staaten in Quartal 45

Resolutionen: Noch keine gefasst
Status: Offen



Wir unterstützen den Vorschlag des Herrn Gonzales. Herr Hitoshi muss gestürzt werden und sich dann vor dem Internationalen Gerichtshof für seine Kriegsverbrechen in seiner Heimat und in Grönland verantworten. Auch die anderen Parteien müssen gestellt werden. Wie ich sehe wurde soeben eine Resolution in den Weltrat in den Voelden eingebracht. Ich werde mich hier dazu äußern um Herrn Broschinskowitschski zu entlasten. Der Vorschlag aus Novidia ist in großen Teilen zufriedenstellend. Wir stimmen einem Waffenstillstand zwischen den Parteien zu. Wir brauchen allerdings einen langfristigen Frieden. Einen langfristigen Frieden bekommen wir nur, wenn keiner der Bürger Grönlands in Gefahr vor dem Terror ist. Wir kriegen einen solchen Frieden nur ohne Herr Hitoshi. Deshalb muss dieser wahnsinnige Diktator gestürzt werden. Er ist nicht nur eine Gefahr für sein Land sondern gefährdet auch sonstwo den Frieden. Man denke nur an seine Invasion in Island. Wir werden einer solchen Resolution also nur zustimmen, wenn in ihr der Sturz des Diktators verankert ist. Nach seiner Amtszeit soll eine Übergangsregierung aus Liberalen und Kommunisten eingesetzt werden, bis dann Neuwahlen stattfinden. Sollten diese Bedingungen erfüllt werden würden wir auch gerne die Leitung der VNMISKANU übernehmen, zumindest aber eine wichtige Rolle in ihr spielen und die Resolution vollkommen unterstützen. Sollte man allerdings vor dem Oberterroristen Hitoshi kuschen, so sehen wir uns gezwungen selbst zu agieren und eigenhändig Herr Hitoshi stürzen. Wir können nicht mit einem Verrückten am Russischen Meer, das im Rest der Welt fälschlicherweise "Nordpolarmeer" genannt wird, leben. Der Geisteskranke tötet Robben in unserem Meer. Außerdem nimmt er unsere Rohstoffe weg. Und achja, er begeht Kriegsverbrechen. Wir werden unsere Präsenz in Nunaat verstärken, sollte man hier weiter vor einem Diktator direkt an unserem Meer und unserem Eis und unseren Rohstoffen und unseren Eisbären kuschen. Ich bitte sie also ihre Resolution zu erweitern, denn sie wird Grönland sicher helfen.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit


Ai Weiwy


Präsident, Kongregats-Republik Chinesien



Liebe Weltgemeinschaft, geehrte Damen und Herren,

es tut mir überaus leid, dass mein erster Besuch, der Generalversammlung in San Francisco, dieser Nachricht gewidmet ist.

Ich habe die militärische Intervention Chinesiens, in den Großkaschmir und Pakistan, autorisiert. Ist es ein Angriffskrieg? Ja. Kann dieser Angriffskrieg moralisch verwerflich sein? In der Tat. Und kann dieser verachtungswürdig sein? Auf jeden Fall.

Doch lassen sie mich, vor ihnen allen, meine Beweggründe erläutern.

Schon seit Jahrzehnten herrscht in den ost-persischen Gebieten eine Atmosphäre der Angst und des Terrors.
Wir haben mit unseren Nachbarn, Großkaschmir und Pakistan, eine ca. 2300 Kilometer lange Grenze. Viele Staaten haben nicht mal insgesamt ein solch langen Grenzabschnitt. Wir realisieren, dass wir unser Land, nicht mehr, nur durch Verteidigung, schützen können.

"Nicht wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.", sagte schon Niccolò Machiavelli. Und dem kann ich nur beipflichten.

Defakto stehen wir schon seit mehreren Jahren im Krieg mit beiden Länder. Genau so, wie sie, mit sich selber nicht im Reinen sind.

Wir haben mehrfach versucht die pakistanische Regierung zu überzeugen, gegen den Terrorismus in ihrem Land vorzugehen. Auch gerne mit Hilfe Chinesiens. Wir haben mehrfach versucht, mit Indien eine gemeinsame, humane Lösung für Großkaschmir zu finden. Doch beides, ohne Erfolg. Indien sträubt sich vehement, ihre Lieferungen, an die pro-indische Milizen, zu stoppen. Solange das der Fall ist, können wir nicht davon ausgehen, dass man eine gemeinsame Lösung findet. Ich möchte zudem nochmal erwähnen, dass Großkaschmir, nicht einmal eine intakte Regierung besitzt.

In Anbetracht dessen, können wir nicht mehr wegschauen. Es soll auch gesagt sein, dass wir den Zivilisten, derweilen, die best möglich Versorgung und den best möglichen Schutz bieten wollen, den sie vorher, gewiss, nicht hatten. Unser Angriff gilt nicht der allgemeinen Bevölkerung oder irgendwelchen Ethnien der Länder, sondern der ignoranten, korrupten Regierung Pakistans, der Gewalt in Großkaschmir und dem Terrorismus.

Wir haben starke Indizien und Hinweise gefunden, dass sich in Pakistan, der Anführer der radikal-islamistischen "Badka Allah", Allscharah Abdadi, versteckt hält und dabei von der pakistanischen Regierung/Diktatur unterstützt wird. Somit ist zu erwarten, dass die Terrororganisation "Badka Allah", einen hohen Stellenwert im Land genießt und nicht nur von der pakistanischen Regierung gebilligt, sondern von ihr auch noch aktiv gefördert wird! Genauso lässt die Regierung zu, dass die Terroristen ungehindert nach Großkaschmir und Chinesien reisen können. Von ihnen kommen keine Anstrengungen, den Terrorismus einzudämmen. Das darf nicht sein. Durch diese Entwicklung Pakistans, in einen, wie ich finde unpassend, genannten "Gottesstaat", sind wir gezwungen zu handeln.

Wenn die Badka Allah, Anschläge auf Zivilisten verübt, sei es in Pakistan, Großkschmir oder Chinesien und dabei Pakistan, die nötigen Mittel zu Verfügung gestellt hat, dann ist es unser gutes Recht, den Terror zu unterbinden. Gerade in Chinesien häufen sich die Meldungen von Opfern durch islamistische Todesschwadronen. Für die Badka Allah gibt es kein Gewissen. Sie morden alles und jeden. Wenn sie ihren vermeintlichen "Heiligen Krieg" gegen uns haben wollen, dann werden wir ihn auch gewinnen.

Unser Ziel ist es, eine stabile Demokratie, auf den Stützpfeilern der Menschenrechte und der Humanität, aufzubauen. Ich beteuere ihnen, dass es keine Allmachtsfantasien der chinesischen Regierung gibt.

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob dies der richtige Weg ist.

Wir sind bereit für solch heikle Aufgaben. Wir können nicht mehr hinsehen, wie die Länder in Chaos versinken.

Wir haben es als unserer Aufgabe geachtete, für die Menschen in Chinesien, Großkaschmir, Pakistan und auch für die ganze Welt, den Terrorismus an der Wurzel zu packen.

Die Zeit ist reif, dass wir den Terroristen ihr Hinterland entziehen, um die Weltgemeinschaft, und damit jedes Land dieser Erde, vor ihnen zu bewahren.

Es wird kein leichtes sein, die Region zu befrieden. Es wird kein leichtes sein, dabei den Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Doch man darf deshalb vor ihnen nicht zurückschrecken.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!

Republik Ferelden





Für die Republik Ferelden spricht Präsident William Wallenstein


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ferelden kann und wird nicht akzeptieren, dass Chinesien mit fadenscheinigen Begründungen
zwei Angriffskriege anzettelt und meint sie Erfolgreich durchführen können. Wir haben beim
Angriffskrieg der Japaner geschwiegen und dies war ein verdammt großer fehler, dem wir nicht
wiederholen werden. ich kann euch eines versprechen, oh ja. Wir werden Großkaschmir vor den
brutalen Fängen Chinesien verteidigen. Wir werden nicht weichen. Wir werden die freiheit der
Menschen in Großkaschmir verteidigen. Chinesien muss jetzt gestoppt werden.
Eine Warnung, nein ein versprechen an die Russische Föderation. Mit ihrer Unterstützung
riskieren sie die Beziehungen zu Ferelden. Eines noch, an jene Staaten die meinen Angriffskriege
führen zu können. Wir werden es nicht zulassen, oh ja, Ferelden wird es nicht mehr Zulassen
das Angriffskriege erfolgreich geführt werden. Kein land der Welt soll wieder Opfer von
Imperialistischen Pläne von unmenschlichen Staaten werden. Zu war ich hier Stehe, verspreche
ich, Ferelden wird zum Hüter der Freiheit und Demokratie. Wir werden nicht Zulassen, dass Großkaschmir
oder ein andere Länder erobert werden und ihre Freiheit verlieren. Die Freiheit ist ein kostbares
Gut, dass von wenigen für die Mehrheit verteidigt und bewahrt wird. Die Freiheit wird am Ende immer
Obsiegen. Die Kongregats-Republik Chinesien oder die Russische Föderation werden kein Bestand haben,
wenn sie mit ihren Imperialistischen Pläne nicht aufhören. Die Freiheit wird ihre Staaten zerschmettern wie
die Freiheit das Nazi Reich zerschmettert hat und alle anderen imperialistischen und diktatorischen Reiche in
der Geschichte. Also hört auf, bevor es zu spät ist. Diesb gilt ebenfalls an die restlichen Staaten die ebenfalls
Planen ihre Nachbarstaaten zu überfallen. Ihr werdet scheitern, denn Ferelden ist der Beschützer
und Hüter der Freiheit und Demokratie.

Vielen dank für ihre Aufmerksamkeit.


Seine Exzellenz
Botschafter Kagawa Kenshin
Botschafter aus 大日本帝国


Geehrte Mitglieder der Vollversammlung, geehrter Herr Wallenstein,

mit Verlaub: Das Kaiserreich Großjapan führt keineswegs "Angriffskriege aus fadenscheinigen Gründen", die - wie sie wissen - gemäß der Charta der Vereinten Nationen illegal sind. Japan sichert den Frieden in der krisengeschülteten Region des Ostpazifik, und das schon seit vielen Jahren. Die Instabilität, die wir schon seit Jahren beobachten, verdanken wir im übrigen den ehemaligen Kolonialmächten, zu denen auch Ferelden gehört. Eingedenk der europäischen und nordamerikanischen Kolonialgeschichte sollten Sie uns also lieber in unseren stabilisierenden Bemühungen unterstützen, anstatt hier große Reden zu schwingen und in militärischen Stellvertreterkriegen weitere Unruhe zu verursachen!



Vertreter der Volksrepublik Sirnuwa: Leon Gonzales


Gonzales tritt an das Pult und blickt sich um, blickt durch die Reihen, er wirkt getroffen, Schatten stehen unter seinen Augen, trauer in seinem Gesicht, er öffnet den Mund, doch bringt kein Wort hervor, schliesst ihn wieder und öffnet ihn dann erneut um zu sprechen

"Und so...lernte ich doch noch alles über das Wesen des Klassenfeinds."

Zitiert er

Meine Damen und Herren,

sie haben es geschafft. Sie haben geschafft was sie immer wollte, es war der feuchte Traum des US-Imperialismus. Der Wunsch der EU Zögerer und Kapitalisten. Die PiU hat heute einen wichtigen Staat an den Faschismus verloren. Mein guter Freund Weiwy, der nur Frieden und Stabilität bringen wollte, ist einer Intrige zum Opfer geworden.

Eine Intrige der Kapitalisten, die keine 5 Sekunden zögern bevor sie sich mit den Faschisten ins Bett legen!

Sie meine Herren haben, statt die Stabilität in der Region zu stärken, den Faschismus gestärkt. Das war ihre Entscheidung und ihre Schuld. Das Blut des chinesischen Volkes klebt an ihren Händen!

Sie hatten nur ein Interesse: Der PiU schaden. Und haben vergessen, dass die PiU ein Verteidigungsbündnis ist, das keine Offensivoperationen unterstützt. Und so...musste Sirnuwa hilflos dabei zusehen, wie das Brudervolk der Chinesen vom Faschismus überrannt wurde.

Und wer hat uns zur Untätigkeit verdammt? DER US-IMPERIALISMUS!

Sehen sie denn nicht was hier los ist?! Die USA fahren einen Kurs gegen die Souveränität der Völker! Sie treten den Kampf an gegen Sozialismus, Freiheit und Frieden.

Lange Zeit habe ich gedacht...diese Vereinten Nationen haben zum Ziel...die Völker ihrer selbst zu ermächtigen. Doch nun...nun muss ich halt erlernen das dieses Instrument ein Instrument des Klassenfeindes ist! Ein Instrument zum Erhalt der alten Ordnung. Der Ordnung der Kapitalisten und Imperialisten.

Ein Ort an dem versprochen wird, dass der Regen nun von unten nach oben fliesst, aber jeder die Ernüchterung kennenlernen darf, dass es NIE so sein wird.

Während es in Florida also Ungereimtheiten bei der Wahl gab, halfen die USA willfährig dem Faschismus ein demokratisches Land zu besetzen.

Herzlichen Glückwunsch an sie!

Ihr Militär hat ein weiteres Volk der schwarzen Bedrohung ausgeliefert. Aber das ist ja nicht was sie interessiert. Sie interessiert lediglich, dass der Rote Stern zu splittern beginnt. DOCH! Das wird nicht passieren. Wir werden uns nicht beugen lassen.

Der Freiheitskampf wird Heute noch viel wichtiger als je zu vor. Die Bewaffnung der Völker noch viel notwendiger als sie es zuvor war. Sirnuwa wird nicht das Opfer einer kapitalistisch faschistischen Intrige!

SIE alle hier hätten das verhindern können. Doch wann immer der Faschismus seine Fratze zeigt und sich ausdehnt schliessen sie die Augen! Doch sobald die Freiheitskämpfer der roten Armeen Frieden, Freiheit und Stabilität stiften, ein besseres Morgen errichten wollen, stehen ihre Millionenheere an Söldnern zur Verfügung.

Sie meine Herren sind Geburtshelfer des Faschismus, der Expansion. Sie haben TÜR UND TOR geöffnet für den Horror, vor dem unsere Welt nun steht.

Ich wünsche uns allen viel Glück."
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