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Full Version: [Vorschlag] Projekte für schwächere Staaten ermöglichen
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Vorschlag: Projektkosten variabel

Projekte sind eine tolle Möglichkeit, dem eigenen Staat einen persönlichen Anstrich zu verpassen, und daher bei allen Spielern sehr beliebt. Doch immer wieder übernehmen sich inbesondere unerfahrene Regenten mit Nicht-Macht-Templates bei Projekten, und das führt zu Frustration. Eine Möglichkeit, Projekte fairer zu gestalten ist, die Projektkosten als Variable des BIPs festzulegen.

Warum ist das sinnvoll?

1. Grundsätzlich sind alle infrastrukturellen Projekte eines Landes abhängig von den nationalen Preisen und dem betriebenen Aufwand: So baute China für umgerechnet 1,8 Mrd. € in Peking Flughafen Terminal 3 mit einer Kapazität von knapp 30 Millionen Passagieren, während der Flughafen BER mit einer angepeilten Kapazität von 22 Millionen Passagieren jetzt schon bei ca. 6 Mrd. € liegt.*

2. Jedes Land wird Projekte nach den eigenen Mitteln planen. Das nationale Raumfahrtprogramm der USA (ich zähle hierzu auch die militärischen Aspekte: Raketenabschussbasen, Raketenschild, Weltraumwaffen etc.) hat im vergleich zum europäischen, chinesischen oder russischen Raumfahrtprogramm gigantomanische Ausmaße.

3. Empirie: Auch schwache Länder schaffen nationale Projekte: Iran und Nordkorea** verfügen - trotz unvergleich kleinerer finanzieller Mittel - über eigene Raumfahrt- oder Atomprogramme.

4. Schwache Staaten sind schon durch den Forschungsstand insofern bei Projekten "gestraft", als dass sie viele Projekte erst spät im Spielverlauf umsetzten können. Dieser Nachteil verdoppelt sich bei den aktuellen Projektkostenansätzen (plastischer: man stelle sich ein Schwellenland (Indien) vor, dass nach vielen Jahren guter Regierung technologisch führend ist (Forschungsstand 1000) und dann die Marsmission oder Krebsheilung nicht finanzieren kann trotz voller Kassen).

5. Im Umkehrschluss: Die meisten Projekte sind für Machtstaaten ein Klacks. In Anbetracht dessen, wie aufwendig Infrastrukturprojekte in der Realität sind, werden Regenten von Machtstaaten somit doppelt "übervorteilt".

Konkreter Vorschlag?

Die Projekte nicht leichter machen, sondern fairer. Die ursprünglichen Projektkosten wurden (denke ich mal) auf Basis des Deutschlandtemplates entwickelt. Ich habe diese mal ins Verhältnis zum BIP des Templates gesetzt, und darauf basierend folgende Prozentsätze für die Projekte entwickelt:



Die Projekte wären dann in Zukunft eine variable des BIPs, und damit immer eine Herausforderung, aber bei guter Staatenführung nicht unmöglich.
Und als kleines Schmanckerl könnten unsere ars-Diktatoren sich in ihren Entwicklungsländern Monumente hinstellen, ohne dabei ihre Staaten zu crashen

Anhang: Rechnung

[attachment=4426]


*Natürlich spielen organisatorisches Versagen bei der Kostenexplosion eine sehr wichtige Rolle, ich möchte hier aber nur auf den cost-effect eingehen. China nutzt eigene Arbeiter mit einem Monatslohn 400-800€, und Material zu nationalen Einkaufspreisen.

** und Indien, Brasilien und Argentinien
Finde die Idee prinzipiell gut...aber vielleicht wäre es auch eher gut neue Projekte einzuführen grade auch kleinere?

Weiß nicht zum beispiel: Großer Staudamm, Raffinerien, Industriepark, Dichtes Verkehrsnetz, Kanal

Also einfach Projekte die die Entwicklung des Landes in eine Richtung befördern...historisch inspiriert vom Aussuan Staudamm...oder dem Suez Kanal.

Wäre auch für weitere militärisch Projekte und so.

Also im Fazit: Finde den Vorschlag gut, fände es aber besser die Projekte zu erweitern und diversifizieren.
Vielen Dank für deine Zustimmung, Torgai.
Für interessierte, die den Anhang übersehen haben, hier nochmal die Excel-Datei.

https://forum.ars-regendi.com/attachment.php?aid=4426
Das steht schon lange auf der Liste.
Super Applaus
Dann erachte ich den Beitrag als redundant? Oder kann man die Kalkulationen im Sheet nutzen?
Poste das mal bitte als xls oder pdf.
ich finde allerdings, dass eine fixe Untergrenze schon gegeben sein müsste. Es gibt Gründe dafür, dass die Atombombe zuerst in technisch fortgeschrittenen Industriestaaten entwickelt wurde.
[attachment=4430]

Eine Untergrenze ist ja schon durch den Forschungsstand vorgegeben Kopfkratz
Ich kann xlsx nicht öffnen. Aber die Kosten sollten in der Tat flexibel berechnet werden, abhängig vor allem von den Lebenshaltungskosten. Und klar gibt es eine Untergrenze.
Ich konvertiers und lade die Datei nochmal hoch sobald ich wieder WLAN habe... wir haben wir seit einer Woche eine Störung und ich bin nur mobil online -.-
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