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Full Version: Aufgabenvorschlag: Gay Pride
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Aus gegebenem Anlass der folgende Aufgabenvorschlag. Zufällige Übereinstimmungen mit den Aussagen realer Personen gibt es, und natürlich ist das auch so beabsichtigt. Der Rest ist künstlerische Freiheit.


Aufgabentitel: Gay Pride oder Christopher Street Day [1]

Beschreibung: Ein weltweit agierende Organisation, die nach eigener Aussage die Interessen von Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender vertritt, möchte ein Parade in der Landeshauptstadt [Hauptstadt] durchführen. Die Veranstaltung gilt als umstritten, nachdem zuvor Fotos von als Hunden verkleideten Männern in Lack und Leder in den Medien die Runde gemacht haben.

  • Einst galt schon Masturbation als teuflisch, heute werden künstliche Vaginas im Automaten angeboten. Dennoch galt für lange Zeit die langsam erodierende Konvention: sexuelle Akte aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.“ gibt der Philosoph und Autor Markus Seilberg zu denken „Sexualität ist ein sehr sensibler Punkt, mit dem man das Geschmacksempfinden des Anderen verletzten kann. Das ist bei mir hier der Fall: Ich fühle regelrecht meine Spezies Mensch geschändet und entehrt, wenn ich sehe, dass sich erwachsene Männer willentlich zum Tier abwerten lassen. Ich empfinde das als widerwärtig! Es spricht nichts dagegen, dass sie ihre Parade abhalten, aber bitte ohne diese sexuelle Provokationen.
  • Über Geschmack lässt sich streiten, aber eine öffentliche sexuelle Handlung liegt hier nicht vor.“ meint die unter dem Künstlernamen bekannte Dragqueen Brattzilla von Matsch, ein prominentes Mitglied der veranstaltenden Organisation „Sicher, einige unserer Mitglieder mögen ein wenig über die Stränge schlagen, aber immerhin geht es hier um unseren Kampf für die Gleichberechtigung. Es sollte doch für jedermann offensichtlich sein, dass Homosexuelle und anders Veranlagte bis heute keine vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft sind. Unser Protestmarsch sollte genehmigt werden, und zwar ohne Einschränkungen, solange die Teilnehmenden nicht offensichtlich gegen geltendes Recht verstoßen.
  • Schon unsere heilige Schrift sagt: Du sollst nicht bei einem Manne liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.“ zitiert Bruder Hogwart, Mitglied der manolischen Kirche, sichtlich verägert „Die Untaten dieser heidnischen Sünder gefährden die Moral unserer Gesellschaft. Die Regierung hat diese Veranstaltung zu untersagen, schon allein um unseren für verderbliche Einflüsse empfänglichen Nachwuchs zu schützen. Darüber hinaus sollte Propaganda jeder Art unter Strafe gestellt werden, die andere Lebensformen als die Partnerschaft zwischen Mann und Frau bewirbt.“[2]

[1] Aufgabe Ausgeschloßen durch Option 3 der Aufgabe Homehe
[2] Homosexualität wird nicht unter Strafe gestellt (diese Möglichkeit gibt es schon in der Aufgabe Homoehe), aber es wäre nicht mehr erlaubt sich positiv darüber zu äußern. Die Idee ist mit dieser Option eine Gesetzgebung ähnlich wie in Russland zu ermöglichen.
Applaus
Huhu,

wurde dieser Aufgabenvorschlag schon aufgegriffen? Ich habe (leider) einige Jahre bei AR "pausiert". Ich finde den Vorschlag aber grandios!

Liebe Grüße,
Sleepy


PS: Ich hatte auch schon länger die Aufgabenvorschläge "Homo-Ehe" im Kopf, da lässt sich Einiges daraus machen. Und würde das auch gleichzeitig mit einem anderen Thema ergänzen wollen, nämlich in Richtung "Hürden für Transsexuelle/Geschlechtsangleichung". Das fände ich mega spannend ...
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