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Full Version: Film: Ad Astra
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Ad Astra ist ein Science-Fiction-Drama von James Gray. Der Astronaut Brad Pitt wird zum Neptun geschickt, damit er einen die Erde bedrohenden elektromagnetischen Sturm beendet, den wahrscheinlich sein auf einer vormaligen Mission vermisster Vater Tommy Lee Jones ausgelöst hat. Ein aus so großer Entfernung wirkmächtiger Impuls wäre allenfalls durch eine außerirdische Intelligenz erklärbar. Diese und andere physikalische Ungereimtheiten oder Unwahrscheinlichkeiten wie um der Dramaturgie Willen eingefügte Mondpiraten, auf denen der Film ganz oder teilweise basiert, verleiden einem wissenschaftlich orientierten Zuschauer das Gucken. Aber die Bilder sind schön, immerhin. Bleibt noch der dramatische Aspekt, den es zu beurteilen gilt: Den Wissenschaftler, dem alles außer bahnbrechender Erkenntnis egal ist, kennen wir bereits. Den Sohn, der ihn trotz allem liebt, noch nicht so sehr. Diese Begegnung ist auf alle Fälle interessant und regt, zu welchem Schluss man auch immer kommen mag, zum Nachdenken an. Aber leider riecht das in diesem Film alles eher nach einer pseudotiefen Konstruktion. Ich war mehr enttäuscht als begeistert.

4/10
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