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Full Version: Bilderberger Bar (Geschichten und Erzählungen / Storys and Tales)
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Aslan1990



Bilderberger Bar im Finanzviertel von Jarime



"...wir können aber schon ein wenig mit dem RP anfangen - einfach mal um ein wenig die verschiedenen Charaktere einzuführen und ein wenig der Stimmung in den jeweiligen Staaten wieder zugeben. Ich habe da folgende Idee: Die Kette Bilderberg Bar, welche sich in den größten Städten und an den wichtigsten Luftfahrtdrehkreuzen finden lässt. "

TheLastShah in Marseille


Charlie und Juerss hatten die Idee dieses "alte" Konzept des RPs, dass damals in dieser Form der Shah erdacht hat, etwas umzuwandeln und es in der Welt Erde wieder einzusetzen.

Ich habe dies nun schamlos abgekupfert aus der Welt Essen für Barmen...

Worum geht es?

Grundsätzlich gibt es überall auf dem Globus verteilt die sogenannten Bilderberger Bars oder Lounges. So zum Beispiel auch am internationalen Flughafen in Den Voelden. Die Bar dort beispielsweise bietet sowohl einen öffentlichen Bereich mit Tischen und einer fantastischen Aussicht auf die Stadt (Den Voelden liegt in einem Kessel. Der Flughafen liegt etwas außerhalb auf einem Plateau). Noch wichtiger ist jedoch die geschlossene Lounge, welche über eine Chipkarte von First-Class-Passagieren betreten werden kann. Dabei ist die Anonymität jedes Gastes gewährleistet. Aufgrund der Lage als Internationales Drehkreuz ist die Bilderberg Bar auch ein beliebtes Ziel von informellen Konferenzen & Sitzungen, welche in einem seperaten Teil in streng gesicherten Sitzungsräumen abgehalten werden können.

Was ist aber nun Sinn und Zweck des ganzen und was passiert in diesen Bars?


Grundsätzlich hat die Bar mehrere Zwecke zum einen können und sollen hier Geheimtreffen, nicht öffentliche Konferenzen, Unterhaltungen zwischen Politikern und ähnliche Treffen stattfinden. Dies soll dazu dienen Hintergrundinformationen aufzuarbeiten, die normalerweise nicht in Zeitungen oder Chirper gehören, aber zum Verständnis des RPs beitragen, Hinweise auf zukünftige Ereignisse oder Hintergründe bringen. Wichtig ist dabei, dass diese Gespräche zwar heimlich aufgezeichnet werden (Was natürlich niemand weiß Wink ), aber Sie sind deswegen trotzdem nicht allgemein bekannt. Das bedeutet zwar, dass hier etwas gesagt werden kann das ein komplettes RP-Ereignis auf den Kopf stellt, dass bedeutet aber nicht, dass dies als Grundlage für Zeitungsberichte dienen kann. Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass Geheimdienste etwas abgefangen haben. Das muss aber mit dem Charakter-"Inhaber" abgesprochen werden.

Am Beste funktioniert das Bar-Prinzip, wenn die Geschichten hier in das allgemeine RP eingefasst werden. Dies könnten zum Beispiel Seitengespräche während einer Konferenz sein, Geheime Verhandlungen zwischen eigentlichen Feinden oder Einblicke in eine Terror-Gruppe.

Das ist der eine Zweck. Der andere besteht darin allgemeine Stimmungen innerhalb der Bevölkerung einzufangen. Es ist der Ort für Stammtischreden, die Gerüchteküche aber auch allerlei politisch brisantes Schwätzle Wink . Was jedoch alle Gäste, egal ob Staatschef oder Bauarbeiter, nicht wissen ist, dass alle Gespräche in diesen Hallen und auch einige außerhalb aufgezeichnet werden und hier zur Verfügung gestellt werden.

Seit Marseille hat sich die Technologie verbessert. So sind die Personen hinter den Bilderberger Bars nun auch in der Lage Telefongespräche abzufangen, die Kameras von Präsidentenpalästen anzuzapfen und Computer zu hacken, die zufällig während einer Besprechung einer Terrorgruppe angeschaltet sind. Eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Links und Interessantes

Die "alte" Bilderberger Bar in Marseille. Hier kann man sich Ideen holen: Klick Mich!
Die gut benutzte Bilderberger Bar in Essen: Klick Mich!



Beispiel I:






Datum: 23. Oktober 1990
Ort: Bilderberg Bar "Ferdinand Foch International Airport", Den Voelden , Föderale Ratsunion Novidia (Öffentlicher Bereich)

Den Voeldener Investmentbanker, in maßgeschneidertem Anzug (telefonierend): "Wir sollten in diese Blackwater Unternehmen aus Ferelden investieren. Die scheinen ja in Island freie Hand zu haben....Das können wir zu unserem Vorteil nutzen und uns eine goldene Nase daran verdienen..."

Eine Frau kommt auf den Investmentbanker zu und setzt sich an seinen Tisch. Der Mann legt auf.

jüngere, fereldische Frau im Blazer: "Hier haben Sie die geforderten Berichte. Sie sehen Blackwater tut alles um das bestmögliche für seine Investoren herauszuholen......Der letzte ähm..... "Großauftrag" war besonders lukrativ...Sie werden es schon bald sehen."

Die fereldische Frau lässt den Banker eine weile in den Unterlagen blättern.

fereldische Frau: "Und? Sind wir im Geschäft?

Beispiel II:






Datum: 24. Oktober 1989
Ort: Bilderberg Bar am Platz der Nationen, Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia (Konferenzraum Prinz Ferdinand)

Anmerkung: Dieses Beispiel wurde abgewandelt. Es wurde ursprünglich von TheLastShah geschrieben.


Viktor Nevskij, General der Seperatisten in Ukrainja: "Unsere sogenannten Anführer haben uns an den Westen prostituiert, unsere Wirtschaft zerstört, unsere Ehre. UNSER BLUT wurde auf unserem Boden vergoßen! Die Rebellion ist legitim und wir werden keinen Zentimeter zurückweichen bis wir die Hauptstadt erobert haben. Dann wird der Korruption in diesem Land ein für alle mal der Garaus gemacht!" (Nevskij zeigt mit dem Zeigefinger wütend auf Präsident Andres Orbanewitsch)

Richard Zippel, Diplomat (beruhigend, sachlich): "Diese Politik der Eskalation wird keiner anwesende Partei helfen. Kollegen, lassen sie uns zurück zu den Lösungsmöglichkeiten kommen die wir vor der Verhandlungspause besprochen hatten (Papierrascheln)... Viktor, Novidia und die restlichen europäischen Nationen wollen keinen Völkermord vor unserer Haustür geschweige den einen Bürgerkrieg oder etwas noch Schlimmeres. Ukrainja muss sich demokratisieren, das steht außer Frage. Wenn sie beide sich einigen, dann versprechen wir ihnen finanzielle und wirtschaftliche Direkthilfen in Höhe von 10 Mrd. $. Viktor, Sie sagen, dass Sie die Korruption bekämpfen wollen, und das finden wir sehr löblich. Doch wie wollen Sie Korruption in einem Land bekämpfen, das kurz vor der Pleite steht? Ich mache Ihnen ein weiteres Angebot, auf das ich den Ratspräsidenten vorhin überzeugen konnte - aber zuerst will ich Zugeständnisse ihrerseits hören, Andres!"

Andres Orbanewitsch, Präsident Ukrainja (dicklich, schwitzend, unruhiger Blick, knetet seine Finger unaufhörlich): Nevskij, ihre Mörderbande sollte besser die Waffen niederlegen solange sie es noch können-

Viktor Nevskij (laut): "Und Sie sollten das Präsidentenamt niederlegen solange SIE noch in der Lage dazu sind!

Richard Zippel (entnervt):"Halt, meine Herren! Danach hatte ich nicht gefragt, bitte Viktor, so führen die Verhandlungen nirgendwo hin. Meine Herren, ich muss die Verhandlungen hier leider unterbrechen...
Irgendwann mal im Montibus Airport

Treffen sich zwei Ingenieure der nationalen Raumfahrtorganisation in der Bar.

Ingenieur 1: Sag mal hast Du genauso viel Lust wie ich auf die Konferenz in Europa ?

Ingenieur 2: Naja, ich wäre auch lieber am Schreibtisch und würde mir Gedanken um unser aktuelles Projekt machen.

Ing1: Ich finde das Projekt "Boots on the Moon" super! Ich kann es immer noch nicht glauben, dass das jetzt doch so schnell beschlossen wurde.

Ing2: Glaubst Du ernsthaft das der Mond unser Ziel ist?

Ing1: Was meinst Du den damit?

Ing2: Naja versuche doch mal eins und eins zusammen zu zählen...

Ing1: Komm mir bitte jetzt nicht mit sowas

Der Ing2 trinkt einen großen Schluck von seinem kühlem Kölsch und atmet tief ein.

Ing2: Überleg doch mal, Jahrelang war der Regierung das Raumfahrtprogramm sch*** egal. Kaum wird in der Welt mit den Säbeln gerasselt, ist ein Haufen Geld da und es kann nicht schnell genug gehen. Ich glaube dieses ganze "Raketenprogramm" verfolgt ein ganz anderes Ziel.

Ing1 lässt indessen sein Bier warm werden.

Ing1: Sprich es aus, meinst Du wirklich die Rakete soll für militärische Zwecke eingesetzt werden? Wir schicken damit gerade mal einen Affen hoch und Du kommst mir mit sowas. Gegen wen soll das eingesetzt werden? Die Regierung ist pazifistisch und Du bist paranoid.

Ing2: Paranoid? Hast Du nicht den Außenminister gehört. Keiner von denen findet das irgendwie lustig mit den Kriegen vor der Haustür.

Ing1: Es ist nur der Außenminister. Nicht der Präsident.

Ing2: Nein, der gab das Projekt Mondmission frei. Ganz im Sinne des Pazifismus.

Ing1: Allein das Du von "denen" sprichst, zeig doch das Du einen kleinen Schuss hast. Ich habe keine Soldaten auf dem Gelände gesehen - DU etwa?

Ing2: Wieso gab es bei uns background Checks? Wieso ist der Ingenieur aus Himilia aufeinmal nicht mehr da?

Ing1 ist erregt.

Ing1: Vermutlich weil er seine Familie vermisst hat ?! Es gab eine verdammte Party!

Ing2 wirkt zorniger.

Ing2: Er wirkte zu deprimiert für eine glückliche Heimkehr.

Ing1 wird lauter.

Ing1: Du spinnst. Trink Du mal nur Dein Bier, ich kauf mir was im Duty Free Shop.

Ing2 im sarkatischen unterton.

Ing2: Ohne 2 Promille bin ich nicht im Flieger.

Ing1: Spinner

Ing2: Selber

Ing1: Du bist so ein Depp unglaublich

Ing2 wird lauter.

Ing2: Und Du ein gehorsames kleinkarietes Bürokratenar*chl****.

Während des Gesprächs, rief der Barkeeper das Sicherheitspersonal.

Ing1 wütend.

Ing1: Jetzt setzt es gleich, ganz ehrlich. Sag mal wie geht es DEINER Frau?

Ing2: WAS WILLST DU MIR DAMIT SAGEN?

Ing1: WEIß DOCH JEDER DAS DIE SICH SOFORT VON JEDEN FLACH LEGEN LÄSST WENN DU AUS DER TÜR BIST

Ing2: TYP!!!!!

Ing2 holt aus.

Ing1 wehrt sich

Ing2 und Ing1 boxen sich.

Sicherheitsbeamte tauchen auf

SB: Was ist den hier los?

SB2 versucht gerade die beiden zu trennen

SB: Jetzt aber schluss, wir können Euch zwei so nicht fliegen lassen.

Ing2: WER BIST DU IN MEINER GEGENWART

SB: Mitkommen! Du fliegst NIRGENDSWO hin

Ing2: DAS HAST DU NICHT ZU BESTIMMEN

Der streit weitet sich aus, es tauchen mehr Sicherheitsbeamte auf.

Ende der Szene. Randnotiz: Diverse Kurzfilme der Ehefrau von Ing2 sind übrigens auf einschlägigen Seiten zu finden. Ing2 taucht da aber nirgends auf.

Ing1 fühlt sich von Bäumen sexuell angezogen. Man nennt sowas Dendrophilie. Wieso wird das nun erwähnt? In einem der Kurzfilmen der Ehefrau von Ing2 war sie als Baum verkleidet.

Aslan1990


Die Bilderberger Bar am International Airport Montibus


Ein ziemlich unauffälliger Mann, mit blauen Veilchen um das linke Auge, sitzt alleine an einem Tisch, nippt an seinem halb leeren Kölsch Glas und schaut sich sichtbar wartend um.

Ein stämmiger Mann, mittleren Alters, schwarzer Smoking auf schwarzer Leinenhose welche in glänzenden schwarzen Lederschuhen enden, kommt auf die Bar und den Tisch mit dem einzelnen Gast zugelaufen. Er kommt aus der Richtung der Gates.

Schwarzer Mann schaut durch seine schwarze Sonnebrille: Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Unauffälliger Mann: Niemand?

Schwarzer Mann: Und wenn er kommt?

Unauffälliger Mann: Dann trink ich verdammt nochmal mein Kölsch in Ruhe leer...

Schwarzer Mann: ...

Unauffälliger Mann: ...

Schwarzer Mann: ...

Unauffälliger Mann: Dendrophilie

Schwarzer Mann: Gut, dann sind Sie meine Kontaktperson! Und Sie sollen Kontakte bis ins Außenministerium haben?!

Unauffälliger Mann: Ja, ich habe da eine Bekannte

Schwarzer Mann holt einen schwarzen Aktenkoffer auf den Tisch, öffnet diesen und holt ein bunt eingepacktes Päckchen heraus: Dieses Päckchen kommt direkt vom kaiserlichen Palast aus Ithania! Es darf seinen Adressat nicht verfehlen! Unter! KEINEN! Umständen! Sie wurden über die Dringlichkeit unterrichtet! Es muss den Außenminister persönlich erreichen!

Unauffälliger Mann, sichtbar neugierig: Was ist da drinne?

Schwarzer Mann: Das steht uns nicht zu, zu wissen! Eines ist aber sicher: Sollten Sie das Paket selbst öffnen, werden wir es erfahren! TOTsicher!

Unauffälliger Mann, verdreht die Augen: Ja, schon gut! Schon gut! Wo ist meine Bezahlung?

Schwarzer Mann, greift in seine Tasche im Brustbereich seines Jacketts und zieht einen unauffälligen flachen weißen Leinenbeutel hervor und schiebt sie dem anderen über den Tisch rüber

Unauffälliger Mann, nimmt gierig das Säckchen an sich: Kann ich euch trauen?! Wer sagt mir das es gut ist?!

Schwarzer Mann: Sie haben das Wort der Kaiserin! Beste Qualität aus den kaiserlichen Traum Gärten! Beste Pflege gewiss! Ganz zarte Triebe, wie gewünscht!

(...) Kurze Zeit später in der Eingangshalle des Außenministeriums Montibus (...)


Eine Frau kurz nach den besten Jahren, aber noch immer hübsch anzusehen, sitzt hinter dem Empfang und richtet sich gerade den Büstenhalter, bevor sie sich ihre Fingernägel betrachtet. Sie ist allein.

Unauffälliger Mann mit Veilchen um das linke Auge betritt die Halle, unter dem Arm ein Päckchen

Die Frau, ohne von den Nägeln aufzuschauen: Ach, sieh mal einer an! Der Gärtner beehrt uns auch mal wieder. Lange nicht mehr gesehen. Ist dir ein Blümlein eingegangen oder was verschafft mir die Ehre?!

Unauffälliger Mann: Zickige Rose! Ich bin geschäftlich hier! Ich habe da ein Päckchen für euch! Für den Minister selbst. Du musst es ihm geben!

Die Frau, mit einem entzückten Lächeln im Gesicht: Und wenn ich es nicht will? Was springt für mich dabei raus? Ich bin doch kein Briefkasten, in dessen Schlitz man wahllos irgendwelche Briefe oder Päckchen rein steckt. Ich bin mehr wert.

Unauffääliger Mann, legt das Päckchen vor Ihr auf den Empfangsthresen, sichtbar erregt: Das Paket darf NUR vom Minister selbst geöffnet werden! Verstanden?

Die Frau nickt und schaut erwartungsvoll

Unauffälliger Mann: Heute Abend! Im Gewächshaus! Und bring dein Kostüm mit!

Unauffälliger Mann geht ab. Seine Augen glänzten dabei, als er davon eilt und in seinen Fingern ein kleines weises Leinensäckchen massiert.

Die Frau ruft ihm noch hinterher: Ahorn oder Birke? ... Ach egal ... Ich nehme einfach beide mit.

Die Frau betrachtet neugierig das Päckchen, zuckt mit den Schultern und öffnet es. Heraus kommt ein Buch:


Die Bilderberger Bar am Zentralflughafen Karala, Sommer 1994

...
Anzugträger:
Wir sollten uns an diesem texanischen Afrikaprojekt beteiligen. Nicht kleckern, klotzen, z.B. Südafrika von der Rassentrennung befreien. Das verbessert nebenbei unsere Rohstoffversorgung.

Generaloberst:
Und wie überzeugen Sie die Isolationisten im Ältestenrat?

Anzugträger:
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Wenn die hartnäckigsten in Kürze gezwungen sein werden, sich aus gesundheitlichen Gründen zurückzuziehen, werden die intelligenteren dies freiwillig tun.

Generaloberst:
Das Land braucht dringend wieder eine starke Führungspersönlichkeit an der Spitze.

Anzugträger:
Wir arbeiten bereits daran.
...

Aslan1990

Die Suche nach dem Jungbrunnen
Kapitel 1 - Jedes Wort gibt mir Macht!



Ah! Herzlich willkommen, liebe Zuhörer! Schön dass ihr da seid. Setzt euch ans Feuer. Nehmt die Polster am Boden und macht es euch gemütlich! Darf ich etwas anbieten? Tee? Schnaps? Gebäck?

Es ist mir eine große Ehre euch in meinem Märchenzelt begrüßen zu dürfen. Heute habt ihr zu einer besonderen Vorlesung gefunden. Wir schlagen das erste Kapitel der Suche nach dem Jungbrunnen auf. Nun an, macht es euch bequem, die Reise beginnt...




Es war einmal ein junges Mädchen von 19 Jahr. Sie war schön und jung. Ob sie klug war, fragt ihr? Nun, es ist zwar ein Märchen, aber wir müssen es ja nicht übertreiben. Sie war ein junges Ding, getrieben von fantastischen Ideen aus einer fantastischen Welt. Sie war wie ihr es seid. Sie war beeindruckt von Märchen. Sie liebte diese Märchen. Sie konnte jede Legende dieser Welt auswendig und sie verschlang die alten Sagen wie eine zuckersüße Süßigkeit. Ihr Name war Laura. Laura Auraya I., der zauberhaften Republik Ithania. Und sie war nicht irgendeine - nein! Sie war Kaiserin. Kaiserin eines ganzen Weltreiches - der Mediocris Fabula, zu Laiten bedeutet dies "Das Märchenreich".

Ja, Laura war vernarrt in Mythen und Märchen. Sie hielt sie für bare Münze. Und so hatte sie sie alle studiert. Denn Laura hatte nur einen Wunsch: Sie wolle auf ewig jung, schön, mächtig und gesund bleiben. Ihre Mutter Carolin verstarb an einer schlimmen Krankheit und so wurde sie letztlich zur Vollwaise, da ihr Vater noch vor ihrer Geburt starb.

Und als sie die Gelegenheit bekam, so ergriff sie diese und suchte den Jungbrunnen. Dieser sollte sie eben ihren Wünschen entsprechend erhalten und nicht vergehen lassen.



Ein Schrei durchdringt die nächtliche Ruhe. Sofort kommt die diensthabende Magd in das überdimensionale Schlafgemach gerannt. Ihr Ziel ist das an der langen Stirnwand mittig stehende Himmelbett. In diesem liegt die Ursache für das Geschrei: Die Kaiserin. Völlig aufgelöst und tränenüberströmt sitzt sie aufrecht im Bett. Die mittelalte Magd setzt sich neben die junge Kaiserin auf die Bettkante. Sogleich wird sie von Laura geschnappt und sie vergräbt ihr junges, verheultes Gesicht an der Schulter der älteren Frau. Diese tätchelt ihre Majestät sanft den Rücken ,,Alles ist gut, Laura. Ich bin ja bei dir. Hör auf zu weinen und erzähl mir was los ist. Hattest du einen Albtraum?'' Langsam schluchzend nickt die Herrscherin und löst sich ebenso langsam von der Schulter ihrer Vertrauten. ,,Ja, mich hat wieder der Alb geritten! Doch diesmal war es anders! Ich habe ihn gesehen!'' ,,Wen?'' fragt die Magd leicht verwirrt. ,,Den Jungbrunnen, Sarah! Ich habe den Jungbrunnen gesehen! Den Eingang, den Weg zum Eingang!'', die Stimmung der jungen Kaiserin wechselt nun zu einer sehr euphorischen ,,Ich habe es ganz genau gesehen! Die Höhle mit dem Tor, den riesigen Brunnen in seiner Mitte! Überall Wasser. Es glänzte kristallklar, wie in der schönsten Quelle. Wie in.... Wie in der Quelle des Lebens!'' Die großen Augen der jungen Frau strahlen während sie von den vergangenen Tränen noch einmal schnieft. Dieser Ausdruck bringt die Magd zum Schmunzeln und sie streichelt ihr über die Wange um die letzte Träne zu trocknen, die einsam ihrem Weg zum sterben auf bleicher, junger Haut antrat. Ach Laura. Ich kenne diesen Ausdruck in deinen Augen. Du warst schon immer so. Ich habe dich auf diese Welt geholt als deine Wehmutter. Ich kenne dich und weiß dass du nicht davon abzubringen bist diesen Ort zu suchen. Aber wo willst du ihn suchen? Du kannst nicht an jedem Ort dieser Welt einmarschieren mit deinen Truppen und versuchen Land zu besetzen!'' Laura schüttelt wehement den Kopf ,,Eben doch! Ich kenne den Weg, der Traum hat ihn mir verraten. Vor mir saß Göthe persönlich und ich schaute ihm über die Schulter. Er schrieb. Er schrieb zu seinem ,,Schlag''. Als ich hinschaute begann er gerade mit dem Hexeneinmaleins! Und dann kam meine Mutter... Sie trat neben mich, küsste meine Stirn so wie immer und nahm mich in den Arm. Wir schauten dem Dichter zu. Er zerknüllte sein Blatt Papier, warf es verärgert weg und begann von neuem. Wieder und wieder. Ich fragte meine Mutter ob wir ihm helfen können, doch sie schüttelte nur den Kopf und meinte, dass er selbst auf die Wahrheit kommen müsse. Ich verstand nicht und sie bat mich genauer hinzusehen. Göthe verschwand und vor uns erschienen all seine zerknükllten Pergamente. Und es waren alle verschiedene Versionen seines Hexeneinmaleins. Ich fragte warum sie so unterschiedlich seien, ob er kein Konzept habe. Meine Mutter lachte bloß und sagte das es egal sei wie er es nun schreibt. Und da erkannte ich es! Die Unterschiede waren Feinheiten, Nichtigkeiten, verschiedene Wahrheiten. Die Zahlen blieben immer gleich. Und meine Mutter sagte ,Also hat ein jeder seine eigene Wahrheit. Die mathematische Wahrheit aber ist für Alle dieselbe.'. Die Zahlen sind der Schlüssel! Verstehst du Sarah, ich habe den Schlüssel gezeigt bekommen zum Jungbrunnen! Meine Mutter hat ihn mir gezeigt!'' Dem junge Mädchen fehlt der Atem, so aufgeregt ist sie. Doch Sarah, die Magd, schüttelt nur unwissend den Kopf ,,Und wieso hat dich dann der Alb geritten?'' Daraufhin wird die Kaiserin still und leise, verflogen ist ihre Euphorie ,,Auf dem Weg zum Jungbrunnen stolperte ich über einen linken Sandalen, der im Sand lag. Ich fiel und der Sand zog mich in die Tiefe. Meine Lungen füllten sich mit Sand, doch mein Verstand blieb und so erlebte ich die schrecklichsten Sekunden als der Alb entschied mich miterleben zu lassen wie mein Herz aufhört zu schlagen...'' Sarah wandelt sich nun in eine sehr ernste Stimmung, setzte sich gerader hin, hörte auf die Kaiserin am Rücken zu streicheln und sprach in einem estrengen Ton ,,Das ist ein Zeichen, welcher der Alb dir sendet! Nimm das Zeichen an und lass die Suche sein. Lebe ein normales Leben, aber LEBE es. Die Suche wird dir nichts Gutes bringen, Laura! Lass es sein! Dies hat zur Folge dass die Herrscherin des Märchenreiches in ihrem langen Nachtgewand aufspringt und die Dienstmagd wütend anfunkelt ,,Was fällt dir ein?! ICH bin die Kaiserin! ICH entscheide was ich tun werde und was nicht! Außerdem bin ich nicht mehr deine Laura. Ich bin Ihre kaiserliche Majestät Laura Auraya I. . Und so, und zwar genau so und nur so, hast du mich anzusprechen wenn du mit mir redest! Ich bin kein kleines Kind! Ich bin die mächtigste Frau des Kontinentes! Und als solche lasse ich mich nicht herumkommandieren! Es folgt ein wütendes schnauben der energischen jungen Kaiserin. Sie hebt hochmütig ihr Kinn an und dreht sich auf dem Absatz um. So hoheitsvoll schreitet sie barfuß und mit nichts außer ihrem Nachtgewand zur Zimmertüre ,,Und nun, Magd, mach dich nützlich! Ruf den Zirkel der Akademiker zusammen. Wir haben ein mathematisches Rätsel zu lösen! Und ich möchte nicht weiter mit deinem Humbug von Zeichen belästigt werden! Wilde Entschlossenheit spiegelt sich in dem Gesicht der Herrscherin, als sie ein letztes mal ihre alte Hebamme anschaut und dann aus der Türe verschwindet. Diese seufzt und schüttelt zutiefst traurig den Kopf als sie leise spricht Wie Ihr wünscht, eure kaiserliche Majestät! Selbstverständlich ... Als sie sich erhebt, den Blick tief gesenkt, damit man nun ihre Tränen nicht sieht, flüstert sie noch leiser ,,Carolin, wieso tust du mir das an? Ich habe dich als meine beste Freundin verloren. Und nun zeigst du ihr den Weg ins Verderben? Dem einzigen was mir bleibt? Was mir lieb und teuer ist? Dem Kind, welches ich vor 19 Jahren auf diese Welt gehoben habe... Ich verkrafte es nicht wenn auch sie mich verlässt...

Du mußt verstehn!
Aus Eins mach’ Zehn,
Und Zwei laß gehn,
Und Drei mach’ gleich,
So bist Du reich.
Verlier’ die Vier!
Aus Fünf und Sechs,
So sagt die Hex’,
Mach’ Sieben und Acht,
So ist’s vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins.
Das ist das Hexen-Einmal-Eins!

Montibus Stadt, nach einigen Wochen treffen sich erneut die zwei Ingenieure an der Bar im Flughafen auf ihrem Weg zur Maschinen- und Technologie Messe irgendwo in Europa


Ing1: Du schon wieder, wieso schicken die mich immer mit Dir nach Europa?!

Ing2: Vermutlich weil keiner Bock auf die Messe hat, außer Dir natürlich

Ing1: Und was machst Du dann hier?!

Ing2: Ich trinke gern auf Kosten Anderer. A pro pro: einen Kranz Kölsch bitte!

Barkeeper: Ok jungs, aber heute benimmt ihr Euch ja?

Ing2: Aber sicher.

Ing1 äfft seinen Kollegen nach.

Ing1: "Aber sicher"

Ing2: dann ist es halt so. Wie läuft es bei Dir?

Ing1: Ganz gut, konnte in meinen Projekt gute Erfolge erzielen. Spart Treibstoff, gibt mehr Wumms.

Ing2: freut mich zu hören. Hab gehört Du bist jetzt in Scheidung.

Der Kranz ist da und Ing1 hat schon zwei Kölsch runter gespült.

Ing1: Ja läuft in Ordnung, hab einen guten Anwalt, die bekommt nichts. Naja vielleicht überlasse ich ihr unsere Weihnachtsdeko.

Ing2: Wieso die Weihnachtsdeko?

Ing1: Damit Du bisschen Abwechselung hast.

Ing2: Hör mir bloß auf!!! Es sprechen mich schon komische schwarze Männer an!

Ing1 hat nun das vierte Glas in der Hand. Ing2 nippt noch an seinen Ersten Glas.

Ing1: Ok Ok, ich lass es mal. Ich hab gehört Du wirst in den Norden versetzt?

Ing2: Ja ich soll die Forschungsabteilung dort ausbauen... wird wohl eine spanndene Sache. Vielleicht tut mir auch der Abstand gut.

Ing1: Da soll es auch tolle Wälder geben. Und die schönsten Zirbelkiefer.

Ing2: Zirbelkiefer?

Ing1: Weiß schon weiches Holz...

Ing2: Was soll das den schon wieder?!

Ing1: Ist ja schon gut. Ich will nur trinken und losfliegen.

Ing2: Besser ist das. Auf jeden Fall ein tolles Projekt, mit viel Tamm Tamm. Das macht sicher Laune!

Ing1: Was sagst Du eigentlich dazu, dass ich Recht hatte?

Ing2: Bla bla, soll ich Dir ein Bier ausgeben?

Ing1: Ich dachte da eher an den Kranz und einen kurzen. A pro pro: Bitte noch zwei Klare!

Barkeeper: Zwei Klare, bitte.

Ing1 und Ing2 trinken leer.

Ing1: Sach an, tut es beim Pinkeln noch immer weh?

Ing2: Ja schon, ich sollte mal zum Arzt oder?

Ing1: Ich hatte die Gonorrhö im Intimbereich, wurde aber früh genug entdeckt und konnte mit Antibiotika behandelt werden. Aber ich glaube, wenn man solange wartet wie Du muss das Gewehr wohl gereinigt werden.

Ing2: $%&/(@!!!! WIESO SAGST DU DAS NICHT

Ing1: Ich dachte Du bist eher der natürliche Typ

Der Barkeeper ruft wieder das Sicherheitspersonal an.

Ing2: DU VERDAMMTER ************

Ing1: hahaha

Ing2: Ich hau Dich kaputt!

Ing1: Na allzuviel verträgst Du nicht

Ing2 holt aus.Ing1 weicht galant aus.

Ing1: Naja bald bist Du ja im tiefen Wald mit Deinen Bäumen

Ing2 holt erneut aus. Ing1 und Ing2 boxen sich nun.

Sicherheitsbeamte tauchen auf...

SB1: Nicht schon wieder, was ist es jetzt?

Ing2: DER TYP HAT MICH MIT DEM TRIPPER ANGESTECKT

Ing1: Sicher das Du in der Baumschule nicht zu unartig warst?

SB1 versucht Ing2 zurück zu halten.

Ing1: Ist das eigentlich strafbar wenn der Baum nicht ausgewachsen ist?

SB1: Sie gehen nirgendswo hin

Ing2: Ich hab auch kein Bock mehr, ihr könnt mich!!! Ich baue die verdammte schei* Bombe!! Verdammt Axt ihr Deppen!!

Ing1: Der einzige Depp bist Du. Außerdem warst Du nur ein HiWi... höhöhö

Ende der Szene. Ob die beiden jemals zur Messe/Konferenz nach Europa kommen?

Aslan1990


Die Bilderberger Bar in Essertopia: Eine Almhütte in den Bergen Nahe des Kaiserschlosses


Ja. Diese urige Hütte wird von der noblen Kette ,,Bilderberger'' betrieben. Diese unscheinbare Almhütte ist Treffpunkt einiger wichtigen Nationalen und Internationalen wichtigen Persönlichkeiten. Unter anderem ist die Kaiserin hier ein gern - und oft! gesehener Gast. So auch am heutigen Tage.

Die Tür geht auf, frischer Wind und der Duft des Enzians und der Berge strömt in die Hütte hinein. Im Türrahmen steht eine junge Frau, keine zwanzig Jahre und betrachtet hoheitsvoll den Innenraum der Gaststätte. Ihr Blick schweift über alle Gäste und bleibt beim Wirt hängen, der gerade an der urtypischen Zubereitung der Speißen ist.


Die junge Frau in ihrem Trachtenkleid geht direkt auf den Wirt zu: Grüß Gott, Wirt!

Der Wirt schaut auf und strahlt sie an: Die Kaiserin! Welch ein Vergnügen Euch bewirten zu dürfen. Was verschafft mir die Ehre?

Die Kaiserin schaut in die Pfanne hinein, wo gerade ausgelassener Speck, zusammen mit Zwiebeln und ein wenig Sauerkraut vor sich hin köchelt. Mit einer Hand hält sie sich das Haar zurück und hebt die Nase in das Kochgefäs: Hmmmmm Eberhard, das riecht herrlich! sie lächelt verschmitzt und blickt zu ihm auf Sag, ist der Doktor schon da?

Eberhard, der Wirt, lacht auf und spricht dann leise zu ihr: Ja freilich ist dein Herr Doktor schon da! Er und seine Leute trinken noch meinen ganzen Keller leer, wenn die noch länger da hocken! Kommt, ich führ dich zu ihm

Laura verzieht ein wenig das Gesicht und flüstert ihm zu: Eberhard, du sollst mich doch nicht duzen, wenn Gäste da sind. Ich bin doch die Kaiserin...

Der Wirt grinst entschuldigend und flüstert genau so leise zurück: Weißt, Laura, für mich bist immer noch das kleine Kind das hier bei mir jeden Tag ihre Semmelknödel und ihr Kraut gegessen hat! Er räuspert sich und spricht dann lauter: Selbstverständlich führe ich Euch zu Eurem Gast, kaiserliche Majestät!

Bei der ny-preussischen Delegation angekommen:

Dr. Köppelz küsst der Kaiserin die Hand und schaut dann langsam mit einem verschmitzten Grinsen und einem Funkeln in den Augen auf: Meine Majestät, es ist mir eine Freude Euch zu sehen!

Die Kaiserin empfängt den Handkuss mit einem freudigen Lächeln: Verehrter Doktor. Es ist auch mir eine wahre Freude Euch hier zu treffen Sie dreht sich um, zum Wirt der sie zur Delegation geführt hatte und ordnet hoheitsvoll an: Bringt Bier für den Doktor und mich. Dann räumt die Hütte, wir müssen allein sein!

Der Wirt verbeugt sich übertrieben tief beim dienern: Wie Ihre kaiserliche Majestät es wünschen! Kommt mit, Ihr Sau-Bazis und Preussen! Speiß und Trank werden draußen serviert, die Kaiserin gibt einen aus! Hier drinnen herrscht geschlossene Gesellschaft!

Die Kaiserin atmet erleichtert aus: Endlich alleine. Setz dich bitte, wir müssen reden!

Der Doktor setzt sich und lächelt die Kaiserin an Was gibt es zu bereden? Das Oberhaupt Ny-Preussens mustert die Kaiserin in ihrem Kleid Wenn ihr mir den Einwurf erlaubt, Ihr seht bezaubernd aus in diesem Kleid.

Die Kaiserin setzt sich gemütlich und errötet: Charmeur! Aber ich muss gestehen, dass ich es extra habe anfertigen lassen! Laura Auraya prostet ihrem Gegenüber zu und trinkt einen kräftigen Schluck aus der Maß: Aber ich wollte etwas anderes von dir: Es ist schrecklich viel Arbeit welche anfällt. Alle Minister meiner Mutter mussten entlassen werden, sie waren nicht die richtigen für unsere Umstrukturierung des Reiches...

Er prostet zurück und kann nicht aufhören zu lächeln und die Kaiserin anzuschmachten Das ist wirklich eine vertrakte Situation. Aber wenn etwas nicht funktioniert, dann muss es für etwas Neues, Besseres und möglicherweise Größeres weichen. So wie in Ny Preussen wo ein progressiver National-Sozialismus einzug halten soll.

Die Kaiserin grinst über beide Ohren: Ich sehe, du verstehst mich. Du hast die gleichen großen Visionen wie ich! Du weißt auch wie man mit Worten spielt und kannst sie einsetzen als wären sie eine Waffe... Du bist sehr gebildet. Die Frau Doktor muss sehr glücklich sein dich als Mann haben zu dürfen Sie stützt ihr Kinn auf ihre Hände und schaut ihn mit großen Augen an

Und ob ich verstehe. Es ist notwendig den Leuten die Dinge zu verkaufen und sie in ihrem Herz,ihrer Seele, ansprechen sie in deinen Bann ziehen so dass sie dir schlussendlich überall hin folgen. Du musst ihnen das Gefühl geben es wäre schon von vornherein ihr Einfall gewesen und du würdest ihn nur noch verkünden. Der Doktor nippt an seinem Bier "Und wenn ich dich richtig verstanden habe brauchst du nun meine Hilfe für deine Belange. Er schaut etwas genervt in sein mittlerweile schales Bier Was die Frau Doktor angeht, sie ist aktuell in anderen Umständen mit unserem 6. Kind, natürlich liebt sie mich, aber aktuell ertrage ich die wechselhaften Launen nicht die die Schwangerschaft mit sich bringt.

Laura trinkt aus ihrem Krug einen kräftigen Schluck: Dann habe ich eine Win-Win Situation für uns beide Sie zwinkert ihm zu während sie den nächsten Schluck tätigt Ich möchte dich zum Minsiter für Propaganda des gesamten Märchenreiches berufen. Du wirst für mich meinen Willen in deine Worte packen und sie dem Volke schenken. Jedoch muss dieses Ministerium erst aufgebaut werden, den Beraterstab und die Administration muss hier in Essertopia beheimatet sein. Dies würde ein paar Wochen in Anspruch nehmen und du könntest leider nicht wie ein braver Hausmann Heim um den Babybauch deines Weibes zu streicheln... Sie blickt ihm herausfordernd direkt in die Augen Wie klingt das für dich, Pelzi? Das letzte Wort betont sie sehr komisch. Sehr deutlich, herausfordernd, lauernd wie eine Wildkatze vor ihrer Beute und doch spielerisch und rauchig.

Er muss unweigerlich beginnen bis über beide Ohren zu grinsen Hervorragend! sprudelt es aus ihm raus Der perfekte Vorwand etwas Abstand zu gewinnen und der Frau Dr. Zeit zu geben das Kind auszutragen. Und wenn sie das Mutterkreuz in Silber ausgehändigt bekommt werde ich zur Verleihung wieder da sein.
Bis dahin bleibt genug Zeit um ein Imperium der Propaganda aufzubauen, das dafür sorgen wird, dass Bürger in Ithania wenn nicht sogar weltweit, an unseren Lippen hängen und deinen Weisungen mit vollster Leidenschaft und Hingabe folgen wollen
seine Augen funkeln und er beginnt sich die Hände zu reiben



Die Bilderberger Bar am Zentralflughafen Karala, Herbst 1995

...
Anzugträger:
Bringen Sie als diplomatischer Kurier dieses abhörsichere Satellitentelefon zu unserem Botschafter in Essertopia. (überreicht Handkoffer und Diplomatenpaß)

Ein sehr sportlicher junger Mann nimmt mit fragendem Gesichtsausdruck beides entgegen.

Anzugträger:
(bemerkt den fragenden Blick) Das ist nur die Legende. Ihr Auftrag ist es, außerdem dem Kulturattaché in Essertopia, unserem Residenten, einige Hundert Transponderchips zu übergeben. Diese Chips ermöglichen es fremden Militärmaschinen ohne offizielles Bündnis in unserem Luftraum zu operieren.
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BilderbergBar im Ministeriumsbezirk in Ny Königsberg

Ein Mann im mittleren Alter, mit gut geschnittenem Anzug und glänzenden schwarzen Lederschuhen, sitzt an der Bar.
Man sieht ihm seinen Status an.
Er ordert einen mit Soda verdünnten Scotch.

Eine Frau setzt sich neben ihn und legt ihre schmale Aktentasche auf die Bar.
Das Kostüm liegt eng an und betont ihre Kurven.
Sie ordert einen Appletini.

Sie kommen ins Gespräch

Frau: Na, lange nicht gesehen, wie geht es dir, wie läuft es bei euch?

Mann: Nunja,mir geht es gut und die Geschäfte laufen, aber diese Welt ist wirklich sehr hektisch.

Frau: Ja wem sagst du das? -sie zieht einen Mundwinkel hoch, verdreht die Augen und schnauft genervt-

Frau: Meinen Urlaub musste ich wieder absagen, wegen dem Urlaubsverbots Erlass.

Mann: Naja in Situationen wie diesen, wo fremde Staaten unseren Verbündeten drohen und Staaten -mit denen wir sympathisieren- von anonymen Freischärlern bedroht werden, ist das nunmal notwendig.
Was tut man nicht alles für sein Land und die Sicherheit in dieser Welt?

-Er nimmt einen Schluck und schaut etwas niedergeschlagen in sein Glas.-

Frau: Nun übertreib mal nicht. Du bist nicht Superman und von dir allein hängt nicht der Frieden der Welt ab und das würde auch niemand erwarten.

Mann: Aber man hat ständig das Gefühl dass irgendetwas Schlimmes passiert ,wenn man nicht 60 Stunden die Woche täglich 110% gibt. Die da oben setzen einen so gehörig unter Druck.

Frau: Ach was du musst nur mal den Kopf frei bekommen. Dann wirst du wieder dieser standhafte und starke Mann der damals ganze Züge bei den Spezialkräften ausgebildet hat.

-Er schaut sie verständnislos an-

Frau: Ich hab da schon eine genaue Vorstellung wie wir das hinkriegen.

-Sie lächelt ihn an, legt ihre Hand auf sein Bein und leckt sich lassiv über die Lippen-

Frau: Und wer weiß, vielleicht können wir ja nochmal einen Versuch starten und von vorne anfangen früher waren wir doch auch sehr glücklich.

-Er blickt sie verschwitzt an und stammelt los-

Mann: Oh man ich weiß nicht. Ich bin nicht sicher ob ich in der Lage bin... Na du weißt schon! Ich will nichts versprechen wozu ich nicht in der Lage bin es abzuliefern.

-Er wirkt etwas verloren und verzweifelt-


-Aus dem Hintergrund kommt auf die beiden ein weiteres Pärchen in grauen Anzug bzw. Kostüm und mit Broschüren in der Hand zu und spricht sie an-

Mann in grauem Anzug: Guten Tag mein Herr, Sie schauen etwas verzweifelt und unglücklich, wollen sie das ewige Glück und Zufriedenheit finden? Dann sind sie bei uns GENAU richtig!

-Er drückt ihm eine Broschüre in die Hand während die Frau im grauen Kostüm die Dame von der Bar isoliert-

Mann in grauem Anzug: Wir werden analysieren was sie bedrückt, ihre Ängste, ihre Probleme und Ihnen dabei helfen ins Reine zu kommen mit sich und der Welt.

Mann von der Bar: Für sowas hab ich keine Zeit.

Mann in grauem Anzug: Der Test dauert lediglich 30 Minuten und sie haben Glück dieser Test ist heute für Ministeriums-Mitarbeiter gratis.

Mann von der Bar: Woher wissen Sie...?

Mann in grauem Anzug: Nunja man muss kein Quantenphysiker sein. Ein Mann mittleren Alters mit so einem Anzug in der Nähe des Ministeriums...
Da heißt es bloß 1 und 1...

Mann von der Bar: Ok ok ich werde es mir überlegen.

-Er schnappt seine Freundin an der Hand und zieht sie von der Dame im grauen Anzug weg und verlässt fluchtartig die Bar-

....
Erneut an der Bilderberger Bar in Montibus

Ingenieur2 aus den vorherigen Erzählungen ist nun alleine an der Bar und versucht heute - man ahnt es - nach Europa für eine Konferenz zu reisen.

Er setzt sich an den Tresen und bestellt sich ein kühles Kölsch und einen klaren Schnaps.
Trinkt leer und bestellt sich erneut sein Herrengedeck.

Ingenieur1 aus den vorherigen Erzählungen taucht auf. Augenscheinlich war die Begegnung nicht von vornerein geplant.

Ing1: Moin, Moin, was machst Du den hier?

Ing2: Selbiges kann ich Dich fragen, lass raten die Konferenz zur Mechanik in Jettriebwerken interessiert auch Dich? Dabei dachte ich ist dein Projekt ein anderes?

Ing1: Du weißt ja, man muss immer weiter gehen...

Ing2: Wie isset eigentlich im Norden, habt ihr den keine Flughäfen dort?

Ing1: Ich musste hier noch meine Ergebnise präsentieren. Eigentlich läuft es, gibt noch viele Probleme mit der Logistik aber ich denke das ist normal.

Ing2: ... hast Du auch dort schon Bekanntschaft mit den dortigen Gewächsen gemacht?

Ing1: Es ist doch nun genug Zeit vergangen, belass es dabei.

Ing2: ok. Nochmal Herrengedeck, aber für zwei Bitte

Barkeeper: Aber heute Mädels, aber heute! Ich sag es Euch!

Ing1: Aber sicher.

Beide sitzen nun nebeneinander und ein stiller Suff zeichnet sich ab.

Nach einiger Zeit des Schweigens und des Trinkens ergreift Ing2 die Intiative.

Ing2: Hör mal, die Konferenz ist doch Müll. Es interessiert sich dafür auch keiner, in Europa nennen die uns schon die Arroganten Montis, weil wir die letzten Male nicht aufgetaucht sind. Ich habe auf den Flugschein geschaut und gesehen das wir einen Zwischenstop in Ithania haben. Lust auf Feenstaub und die dortige Damenwelt?

Ing1: Lust schon aber fällt das den nicht auf?

Ing2: Schau doch mal nach, Hin - Zwischenstop in Ithania, Rück - Zwischenstop in Ithania. Wir steigen in den richtigen Flieger ein und steigen dann in Ithania aus. Das merken die nie!

Ing1: Hm ich weiß nicht.

Ing2: Mann oder Maus!

Ing1: ich weiß noch immer nicht

Ing2: Die in Ithania haben tolle Bäume und Ithania ist bekannt für deren stilechten Kostüme. Stilecht!! Vermutlich gibt es Bäumchen mit richtiger Rinde für Dich!!

Ing1 *hechelt*: Mit echter Rinde?

Ing2: Aber sicher!!

Ing1: Ach wieso auch nicht, lass es uns machen!

Beide Ingenieure trinken leer, verlassen die Bar und bewegen sich Richtung Terminal.
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