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Full Version: Nettoeinkommen geringer als Nettoeinkommen
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Hallo, wie kann es eigentlich sein, dass das gesamte Nettoeinkommen meiner Bürger niedriger ist als das Grundeinkommen, das ich ihnen gewähre. Das Nettoeinkommen beträgt 3200 und das Grundeinkommen 3450. Die Lebenshaltungskosten sind übrigens ebenfalls 3450. Demnach müssten die Bürger nicht mehr ihre Lebenshaltungskosten decken können.

Staat: Northern Land
Einfache Antwort:
Selber schuld. Abnorme Verbrauchssteuern und hoher Rohstoffindex treiben halt deine Lebenshaltungskosten über die Nettolöhne. Mit dem GE hat das nichts zu tun.

Edit: das deine Leute so wenig arbeiten ist auch nicht gerade gut für die Löhne.
soweit ich das mitbekommen habe soll in dem nettoeinkommen auch das grundeinkommen enthalten sein, daher ist die frage gerechtfertigt.
Hat vielleicht jemand von den Moderatoren eine Antwort?
Also es sollte natürlich nicht sein, aber ich kann halbwegs nachvollziehen wie es dazu kam - die Projekte haben eine Mitschuld. Wir schauen mal was sich machen lässt. Das ganze hat aber keine hohe Priorität, weil es (wohl) nur sehr wenige Staaten betrifft.

Ich würde dir jetzt anbieten, deinen Staaten um etliche Quartale zurückzusetzen, dann kannst du mit halbwegs hohem Nominalzins, niedriger Geldmenge und Verzicht auf Änderungen von SQ-Projekte vielleicht noch etwas retten.

xaoc Wrote:
soweit ich das mitbekommen habe soll in dem nettoeinkommen auch das grundeinkommen enthalten sein, daher ist die frage gerechtfertigt.


Währe mir neu, sollte dann vom Team beantwortet werden. Grundsätzlich interessiert mich, wo das Grundeinkommen herkommt. Muss wohl eine Aufgabe wie "fortgeschrittene Robotik" sein. Aber im allgemeinen kann ich mir keine Verrechnung miteinander vorstellen, weil ja im Staat auch noch Renten gezahlt werden. Entwewürde es keine Rentenzahlungen mehr geben oder die Renten währen höher.

An anderer Stelle hatte ich ja schonmal meine Meinung zu besten gegeben. Ich finde, der Staat ist ein gutes Beispiel für eine verfehlte Steuerpolitik. Würde es in Northern Land eine nachfrageorientiere Steuerpolitik geben, würde man Billionen! an GE sparen.

Nehmen wir mal an man würde auf Verbrauchssteuern verzichten:

Verbrauchsteuereinnahmen 37.806,57 Mrd. € Dies währe der Einnahmenverlust. Gleichzeitig aber würdest du 1/3(!) beim Grundeinkommen sparen, weil die Lebenshaltungskosten um ebendies fallen würden.
SQ-Grundeinkommen 17.271,48 Mrd. € zahlt man im Moment, dass währe eine Ersparnis von 5,7 Billionen!
Alles sollte man dann immer über Kapital und Arbeitssteuern bezahlen.
Bei einer Finanzierung über Kapitalsteuern und Lohnsteuern hättest du nichtmals unbedingt mehr Arbeitslose.
Nehmen wir mal an dein Staat währe irgendwann schuldenfrei. So hättest du nominell erstmal 1,5 Billionen Überschuss. Das ist zwar nur ein theoretischer Wert, weil bei einer Steuerumschichtung Korruption und Schattenwirtschaft steigen aber durch den Überschuss könntest du locker deine Justiz von 600 mrd auf 1,2 Billionen verdoppeln und hättest hinterher warscheinlich mehr Steuereinnahmen, weil die Steigerung bei SQ-Justiz auf das doppelte die Kriminalität sicher mehr senkt als das die Steuern sie antreiben.
Trotzdem hättest du immernoch grob 900 mrd mehr. Das könnte man leicht in Steuersenkungen umsetzen und der Staat hätte rund 0,7 Prozentpunkte weniger Staatsquote.

Edit2: der einzige wirklich ökonomische Verlust besteht im Fallen des Staatskonsums, weil der Staat nunmal Leistungen billiger anfragen kann.

Das Grundeinkommen wird zum Nettoeinkommen hinzugefügt. Und es kann bisher nur von den beiden Reformen oder den beiden Aufgaben stammen.
@Yerodin Wenn ich auf 37,8 Billionen Verbrauchssteuer verzichte, wie soll ich das bitte durch 5,7 Billionen weniger Ausgaben für Grundeinkommen ausgleichen? Außerdem besteht mein Staat nunmal auf hohe Umsatzsteuer und abgeschafte Einkommenssteuer, weil ich Leistung und Unternehmertum nicht bestrafen möchte.

@Sheep Bitte nicht zurücksetzen

sevenseals Wrote:
@Yerodin Wenn ich auf 37,8 Billionen Verbrauchssteuer verzichte, wie soll ich das bitte durch 5,7 Billionen weniger Ausgaben für Grundeinkommen ausgleichen? Außerdem besteht mein Staat nunmal auf hohe Umsatzsteuer und abgeschafte Einkommenssteuer, weil ich Leistung und Unternehmertum nicht bestrafen möchte.


Kapitalsteuer und Erwerbssteuern nehmen, erwähnte ich doch deutlich. Bis 4% schaden Kapitalsteuern fast garnicht (danach sehr extrem) und Erwerbssteuern nehmen.

Und verabschiede dich bitte von dem Mantra, dass alles andere als Verbrauchssteuern böse ist. Das Steuern "Strafen" für Unternehmen sind
gehört in die Ecke des Vulgärpopulismus. Es gibt natürlich Staatsmodele bei denen eine angebotsorientierte Fiskalpolitik Sinn macht aber nicht immer und garantiert macht sie keinen Sinn bei Grundeinkommen.

Hmm interessante Diskussion. Ich verfolge zur Zeit auch die Strategie überwiegend auf Verbrauchssteuern zu setzen. Warum?
1. Um Arbeit im Land billiger zu machen, mehr Export, mehr Arbeitsplätze
2. So leisten auch Reiche einen stärkeren Anteil bei den Steuern, vorallem die die nicht selber Arbeiten gehen
3. Hatte ich die Idee, dass meine Bruttoinvestitionen steigen werden, da mehr Geld aus dem Ausland ins Land kommen sollte..

Aber geklappt hat es nie. Ok, ich kann auch nicht sagen ob es ohne diese Strategie schlimmer gewesen wäre.. aber naja

Meistens hat auch eine Erwerbssteuersenken bei den Nettolöhnen garnichts gebracht. Die stecken wohl alle die Unternehmer selbst ein und verschwinden dann irgendwo Big Grin
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