Ich spiele diese Simulation erst seit wenigen Tagen und habe noch nicht wirklich ein Gefühl dafür, wie das Datenmodell und die Kennzahlen dahinter funktionieren. Nichtsdestotrotz habe ich mich mal daran gemacht, eine erste Aufgabe zu formulieren. Was ihr daraus macht, überlasse ich euch. Ich habe aber ein paar Fragen für neue Aufgaben, die ich in diesem Zusammenhang gerne stelle.


Gibt es einen Leitfaden, wie man Aufgaben formulieren sollte und was die Admins benötigen?
Brauchen wir neue Aufgaben?
Steht immer fest, was passiert wenn jemand eine Entscheidung auswählt oder würfelst das System dann zwischen verschiedenen Alternativen?
Erwartet die Leitung Vorschläge für die Szenarien, die aus der Wahl entstehen oder braucht es da keine Vorschläge?


Hier mein Vorschlag:

ARS Regendi Aufgabenvorschläge

Digitalisierung der Jugendberufsberatung

„Die Berufsberatung für unsere Jugendlichen an den Schulen und auf Messen ist nicht mehr zeitgemäß“ moniert Anny Pietrowsky. „Wir können den Aufwand reduzieren und die Wirkung deutlich verbessern mit einer neuen zentralen digitalen künstlichen Intelligenz, die junge Schulabgänger durch den Dschungel der Berufsangebote führt.“

Möglicher Effekt (1j: Das Projekt verschlingt in den nächsten 12 Quartalen Milliarden und geht dann komplett schief und wird eingestellt. Der Einfluss auf Beschäftigung Jugendlicher ist negativ, da die herkömmliche Beratung vernachlässigt wurde.

Möglicher Effekt (2): Das Projekt kostet die nächsten Quartale richtig viel Geld, hat aber einen dauerhaften postiven Einfluss auf Beschäftigung, Einkommen und Zufriedenheit.

„Das wir x Prozent unseres Haushalts jeden Monat in die Beratung stecken, ist wieder so ein Beispiel, dass der Staat alles besser wissen will und schlechter macht“ kritisiert der Bildungspolitiker Ted Raider. „Die Branchenverbände kennen die Chancen und Risiken in ihren Branchen viel besser und können langfristig abschätzen, wie hoch der Bedarf an welchen Arbeitskräften ist.“

Möglicher Effekt (1): Das Beratungsangebot für Jugendliche wird reduziert, Eltern die sich nicht auskennen beraten ihre Kinder und der Anteil an Studien- und Ausbildungsabbrechern und Jugendarbeitslosigkeit nehmen zu und die Zufriedenheit nimmt ab.

Möglicher Effekt (2): Bunte Werbung ohne echte Infos ersetzt die bisherige Beratung. Der Anteil an Studiums- und Ausbildungsabbrechern und die Jugendarbeitslosigkeit nehmen zu. Die Zufriedenheit nimmt ab.Der Staat muss noch mehr Geld aufwänden, um Abbrecher zu beraten und Überbrückung zu zahlen.

„Sie haben recht. Die Beratung ist ineffizient und nicht mehr zeitgemäß. Eine Künstliche Intelligenz ist dabei der falsche Weg. E-Learnings zu den Berufen ist effizient und gibt den Jugendlichen ein besseres Verständnis, was sie erwartet. Sie sollen selbst Verantwortung übernehmen und wer sich informiert, wird so die richtige Berufswahl treffen.“ schlägt Peter Teacher vor.

Möglicher Effekt (1): Das neue Berufsberatungsangebot funktioniert, wird aber nur von jedem vierten Schulabgänger genutzt. Ruckgang der Zufriedenheit, mehr Abbrecher und damit höhere Mugendarbeitslosigkeit. Die Gehaltsschere geht auseinander und damit verschlechtert sich der Gini-Koeffizient.