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Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

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Torgai
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Post: #1
Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Die Ausbeutung der natürlichen Rohstoffe in *Staat* führen dazu, dass fast die gesamte wirtschaftliche Aktivität auf den Rohstoffsektor bezieht. Die industrielle Produktion wird immer wettbewerbsunfähiger und minimal im Vergleich zu den Rohstoffen.

Option 1:
"Das ist doch nur die Angst derer, die sich vor unseren hervorragenden Einkünften fürchten. Was ist denn das Problem daran wenn sich unsere Nation auf ein äusserst profitables Geschäft fokussiert? Ich schlage vor den Rohstoffhunger der ganzen Welt zu stillen und mit staatlichen Subventionen noch mehr zu erschliessen!" meint der CEO des größten Rohstoffkonzernes von *Staat*

Option 2:
"Nein, nein..." *schnauft ein junger Berater im Wirtschaftsmnisterium* "So leichtherzig darf man das nicht nehmen...sollte der Rohstoffpreis fallen...haben wir ein gewaltiges Problem, da unsere Volkswirtschaft in der Wertlosigkeit versinken wird. Da wir weder den Rohstoffhandel beschränken wollen, noch die Markttätigkeit, schlage ich vor aus einem Teil der Gewinne einen Fonds bei der Staatsbank einzurichten. Dieser wird Kredite an heimische Industrien zu geben, um sie wettbewerbsfähig zu halten. DIeser kann gleichzeitig zur Verteidigung unserer Währung dienen"

Option 3:
"Aber! Nach ethischen Kritirien! Der Raubbau an der Natur sollte nicht in noch mehr Raubbau an der Natur enden." *ruft ihr Umweltminister rein* "Ökologische Kritieren sollten genauso ausschlaggebend sein wie auch gute Arbeitsbedingungen."


Option 4:
"Pah, Kapitalistenpack." *raunt Leon Gonzales ihnen zu* "Wir brauchen die Öl - *Währung* um damit den Aufbau eines vernünftigen Sozialsystems zu finanzieren. Aber gut! Ich schlage vor um eine Krise zu verhindern bauen wir mit einem Teil der Gewinne eine staatliche Schwerindustrie auf...und meinethalben auch Konsumgüterproduktion. Hauptsache Das Geld kommt nicht in die Hände der Kapitalisten!"


Option 5:
"Dann brauchen wir Quoten! Drosseln wir die Produktion. Dadurch bleibt der Preis hoch und wir profitieren länger von unseren Rohstoffen. Gleichzeitig ist der Einfluss auf unsere Wirtschaft nicht so hoch. Und eine vorsichtige Förderung schützt auch noch die Umwelt." *wirft ein Freund mit einer Firma für Bohrtechnologien ein*

Meine Gedanken dazu:
Vorbedingung sollte ROhstoffmacht oder FUndi sein, denke ich.

Option 1: Subvention steigt leicht, Umwelt sinkt, Wirtschaft macht kurzfristig einen Sprung, Kapital steigt, Export steigt massiv, Währung muss aufwerten

Option 2: Subvention steigt mittel, Umwelt sinkt, Wirtschaft bleibt stabil, eventuell leichte Verlangsamung, da ein Teil des GEwinns in den Fonds fliesst. Kapital steigt stark, geringere Krisenanfälligkeit oder so? Vielleicht mittel-langfristiges Wachstum?

Option 3:
Wie Option 2 nur dass der Weltruf noch stark ansteigt und der Einfluss auf die WIrtschaft geringer ist...vllt auch mehr Dirigismus

Option 4:
Wirtschaft bleibt stabil, eventuell leichter Verlangsamung dadurch, da ein Teil der Profite abgeschöpft wird, leichte Erhöhung der Sozialausgaben, Starke Erhöhung der Subventionen, höhere Staatsquote, erhöhte "andere Staatseinnahmen" da der Staat Unternehmen in profitablen Sektoren aufbaut.

Option 5:
Wirtschaft wird beschädigt und wächst in Zukunft auch nicht so stark, dafür bleibt der Ölprofit längerfristig erhalten, keine Umweltschäden, sinkender Weltruf


Arnheim
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Prinzipiell gilt: Ich bin sehr offen für alles denkbare im RP. Auch zwischenstaatlich. Sprecht mich ruhig an.

This post was last modified: 17.01.2018 22:00 by Torgai.

17.01.2018 21:56
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Post: #2
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Mir gefällt die Aufgabe, ich hätte sie sehr gerne als bedingte Aufgabe für Rohstoffmächte, Fundis und Entwicklungsländer.

Kleine Überarbeitungsvorschläge

Torgais Vorschlag mit kleinen Überarbeitungen Wrote:
Holländische Krankheit - Priorität mittel

Der natürliche Reichtum an Ressourcen in [Staat] führt dazu, dass sich fast die gesamte wirtschaftliche Aktivität auf die Ausbeutung und den Vertrieb von Rohstoffen bezieht. Der industrielle Sektor ist daher im internationalen Vergleich wettbewerbsunfähig und nur schwach ausgeprägt. Das Thema steht während einer Kabinettssitzung zur wirtschaftlichen Entwicklung an erster Stelle der Tagesordnung.

Option 1 (statt 2):
"Das ist ein schwerwiegendes Problem, dass man nicht leicht abtun darf", erklärt Anne Carter, eine junge und dynamische Beraterin des Wirtschaftsministeriums. "Sollte die Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt fallen, dann stürzt unsere Volkswirtschaft schnell in eine Rezession. Wir uns auf diesen Fall vorbereiten, indem wir die Hälfte der Gewinne aus dem Rohstoffhandel in einen Fonds bei der Staatsbank einzahlen. Dieser wird sehr günstige Kredite an die heimische Industrie vergeben, um sie wettbewerbsfähiger zu machen."

Option 2:
"Humbug", fährt Alexei B. Miller, Geschäftsführer von [Name des Staates]PROM, dem größten Rohstoffkonzern des Landes, dazwischen. "Die Hälfte der Gewinne verschenken?! Das ist doch nur das Geschwätz derer, die nichts von den hervorragenden Einkünften abbekommen. Was ist denn falsch daran, wenn sich unsere Nation auf ein äußerst profitables Geschäft spezialisiert? Ich schlage vor,
die hohen Preise auf dem Markt zu nutzen
und ohne staatliche Einschränkungen neueFördergebiete zu erschließen, um den Rohstoffhunger der ganzen Welt zu stillen!"

Option 3:
"Aber nur nach ethischen Kriterien! Der Raubbau an den Rohstoffen sollte nicht in noch mehr Raubbau an der Natur enden.", bittet ihre Umweltministerin Aiko Yamata. "Ökologische Kriterien müssen bei der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen genauso ausschlaggebend sein wie auch gute Arbeitsbedingungen."



Option 3:
"Kapitalistenpack", raunt ihnen Leon Gonzales, ein hochrangiges Mitglied der Sozialistischen Partei, zu. "Das wahre Problem ist, dass die Gewinne unrechtmäßig in die Hände von Superreichen oder ins Ausland fließen. Nationalisieren wir den gesamten Rohstoffsektor und nutzen die Erträge, um ein gerechtes Sozialsystems zu finanzieren. Natürlich sollten wir auch mit einem Teil der Gewinne eine staatliche Schwerindustrie aufbauen. Hauptsache, dass Geld bleibt in den Händen des Volkes.


Option 5:
"Dann brauchen wir Quoten! Drosseln wir die Produktion. Dadurch bleibt der Preis hoch und wir profitieren länger von unseren Rohstoffen. Gleichzeitig ist der Einfluss auf unsere Wirtschaft nicht so hoch. Und eine vorsichtige Förderung schützt auch noch die Umwelt." *wirft ein Freund mit einer Firma für Bohrtechnologien ein*


Ausschluss
- Planwirtschaft und Anarchokapitalismus: Komplett ausschließen
- Liberalismus: Option 3 ausschließen

Auswirkungen (ebenfalls übernommen und leicht geändert)

Option 1: Andere Staatseinnahmen erhöhen sich (um 20% des Exportvolumens), Subvention steigen mittel, Wirtschaft wächst mittel bis langfristig, Arbeitslosigkeit sinkt, da neue Stellen geschaffen werden


Option 2: Subventionen steigen leicht, Umwelt sinkt, Wirtschaft macht kurzfristig einen Sprung, Kapital steigt, Export steigen massiv, Währung wertet auf

Option 3:
Starke Erhöhung der Sonstigen Einnahmen (50% der Exporte), Erhöhung der Kapitalsteuern um 1 Prozentpunkt, leichte Erhöhung der Renten und Wohlfahrt, starke Erhöhung der Subventionen, Einbruch der Wirtschaft fällt um 5%, geringere Bruttoinvestitionen, Reputationsverlust durch Nationalisierungspolitik, starke Senkung des GINI



Kurze Begründung für die Änderungen

- Streichung von ursprünglichen Aufgaben 2 & 5, da redundant
- Namen hinzugefügt
- Konkretisierung und besseres Argument für die Verstaatlichung
- Textkürzungen bei den Aufgaben
- Redundanz bei Lösung 2 geändert (statt Subventionen fallen jetzt einfach die Umweltbeschränkungen weg, vergleichbar zur Frackingpolitik unter Trump)


...wartet immer noch darauf, dass Nietzsche zurückkehrt. Geniales RP findet man hier.

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21.01.2018 19:33
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Post: #3
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Wie versprochen Torgai, von Version 1.0 => 1.2 - Ich nehme mal Shahs Überarbeitung als Vorlage.

Torgai, TheLastShah und MrProper Wrote:
Holländische Krankheit - Priorität mittel

Der natürliche Reichtum an Ressourcen in [Staat] führt dazu, dass sich fast die gesamte wirtschaftliche Aktivität auf die Ausbeutung und den Vertrieb der Rohstoffe bezieht. Der industrielle Sektor ist daher im internationalen Vergleich wettbewerbsunfähig und nur schwach ausgeprägt. Um dieses Problem zu überwinden, haben Sie die Sache nun an die erste Stelle der Tagesordnung gesetzt.

Option 1 (statt 2):
"Die Abhängigkeit von natürlichen Rohstoffen ist ein schwerwiegendes Problem, dass man nicht leichtfertig abtun darf.", erklärt Anne Carter, ein junger und dynamischer Berater des Wirtschaftsministeriums. "Sollte die Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt fallen, droht stürzt unserer Volkswirtschaft schnell in eine schwere Rezession. Wir müssen uns auf diesen Fall vorbereiten, indem wir die Hälfte der Gewinne aus dem Rohstoffhandel in einen Fonds bei der Staatsbank einzahlen. Dieser wird sehr günstige Kredite an die heimische Industrie vergeben, um sie wettbewerbsfähiger zu machen."

Option 2:
"Humbug", meint Alexei B. Miller, Geschäftsführer von [Name des Staates]PROM, dem größten Rohstoffkonzern des Landes. "Die Hälfte der Gewinne verschenken?! Das ist doch nur das Geschwätz derer, die nichts von den hervorragenden Einkünften abbekommen. Was ist denn falsch daran, wenn sich unsere Nation auf ein äußerst profitables Geschäft spezialisiert? Ich schlage vor,
die hohen Preise auf dem Markt zu nutzen
und ohne staatliche Einschränkungen neueFördergebiete zu erschließen, um den Rohstoffhunger der ganzen Welt zu stillen!"

Option 3:
"Kapitalistenpack", raunt ihnen Leon Gonzales, ein hochrangiges Mitglied der Sozialistischen Partei, zu. "Das wahre Problem ist, dass die Gewinne unrechtmäßig in die Hände von Superreichen oder ins Ausland fließen. Nationalisieren wir den gesamten Rohstoffsektor und nutzen die Erträge, um ein gerechtes Sozialsystems zu finanzieren. Natürlich sollten wir auch mit einem Teil der Gewinne eine staatliche Schwerindustrie aufbauen. Hauptsache, dass Geld bleibt in den Händen des Volkes.

Option 4:
"So ein Pappkamerad." kommentiert General Saito Hideki erzürnt, während sein Augen alle Ecken des Raums nach Zielen absuchen. "Eine Nationalisierung der Schlüsselindustrien ist der richtige Schritt, aber Vorrang sollte der Militärisch-industrieller Komplex haben. Nur wenn [Staat] stark ist, können wir uns auch künftig gegen ausländische Agressoren behaupten und unsere schöne Heimat verteidigen."





Ich denke auch, dass Shah die besten Optionen ausgewählt hat (da sie sich nicht fundamental von den anderen unterschieden). Dabei habe ich immer den Satz...

Sheep Wrote:
Sollen Spieler nicht immer ihren Staat wie Knetmasse formen können, sondern auch mal das beste aus den vorhandenen Optionen machen.

... im Hinterkopf.

Wenn du dennoch eine ökologisch Option behalten willst, würde ich Rohstoffförderungen dort drastisch reduzieren. Also sogar offensichtlich negative Effekte Bestandteil der Aufgabe machen.


冥王星違法です
21.01.2018 21:55
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Post: #4
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Ich finde eure Überarbeitungen klasse und würde ihnen auch so zustimmen! Danke dafür.

Kurz möchte ich allerdings anmerken, warum ich Option 2 und 5 drin hatte. Bei 2 hatte ich mich an Norwegen orientiert, wo sich halt Unternehmen bei diesem Fonds um Geld bewerben und nach verschiedenen Kriterien beurteilt werden, ob sie so einen ziemliche guten Kredit erhalten sollen.

Option 5 ist halt ne ziemliche Holzhammermethode und sollte der Wirtschaft und dem Haushalt auch ordentlich weh tun...auf lange Sicht aber vielleicht der Umwelt zuträglich sein.

Und bei der sozialistischen Lösung wäre ich dagegen die Rohstoffförderung zu verstaatlichen...ich denke das ist ein anderer Themenkomplex oder nicht? Das sollte in einer weiteren Aufgabe behandelt werden...hab ich zumindest so das Gefühl

Bezüglich Knetmasse...ich finde jede dieser Optionen hat einen Haken. Also angenehm ist diese Aufgabe so oder so nicht...fürchte ich.


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21.01.2018 22:42
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Post: #5
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Torgai Wrote:
Ich finde eure Überarbeitungen klasse und würde ihnen auch so zustimmen! Danke dafür.


Merci dafür, und auch großes Lob an MrProper. Jedes mal, wenn wir Mitglieder im Forum etwas zusammen machen, kommt am Ende etwas schönes dabei raus. Ich muss in Zukunft daran denken, Ausschreibungen/Stellenangebote hier zu posten Hehe


Torgai Wrote:
Kurz möchte ich allerdings anmerken, warum ich Option 2 und 5 drin hatte. Bei 2 hatte ich mich an Norwegen orientiert, wo sich halt Unternehmen bei diesem Fonds um Geld bewerben und nach verschiedenen Kriterien beurteilt werden, ob sie so einen ziemliche guten Kredit erhalten sollen.


Option 2 ist ja noch drin, deine ursprüngliche Option 3 haben wir rausgenommen. Ich habe mich da in meinem Beitrag verschrieben!

Quote:
Option 5 ist halt ne ziemliche Holzhammermethode und sollte der Wirtschaft und dem Haushalt auch ordentlich weh tun...auf lange Sicht aber vielleicht der Umwelt zuträglich sein.


Eine vierte Option i.S. einer Umweltoption halte ich gar nicht so falsch. Ich füge mal meinen Vorschlag unten an als Alternative zu MrPropers 4. Vorschlag Smile


Torga Wrote:
Und bei der sozialistischen Lösung wäre ich dagegen die Rohstoffförderung zu verstaatlichen...ich denke das ist ein anderer Themenkomplex oder nicht? Das sollte in einer weiteren Aufgabe behandelt werden...hab ich zumindest so das Gefühl


Du bist doch hier der Sozialist? Hehe Ich finde, das passt ganz gut, als Beispiel einfach mal Venezuela oder der Iran unter Mossadegh. Besonders Letzteres ist ein Beispiel für eine nationalliberale Regierung, welche die natürlichen Rohstoffe als Eigentum der örtlichen Bevölkerung sieht (als Argument dafür, dass nicht nur politisch Linke Schlüsselindustrien vergesellschaften möchten). Auch gibt es einem die Möglichkeit, ohne Planwirtschaft oder Anarchosyndikalismus die Kontrolle über einen wichtigen Wirtschafszweig zu erhalten.


Quote:
Bezüglich Knetmasse...ich finde jede dieser Optionen hat einen Haken. Also angenehm ist diese Aufgabe so oder so nicht...fürchte ich.


Ich finde die Trade-offs (die Haken) ganz gut. Im Zweifelsfall kann man zum Glück immer aussitzen.


Torgai, TheLastShah und MrProper Wrote:
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"Humbug", meint Alexei B. Miller, Geschäftsführer von [Name des Staates]PROM, dem größten Rohstoffkonzern des Landes. "Die Hälfte der Gewinne verschenken?! Das ist doch nur das Geschwätz derer, die nichts von den hervorragenden Einkünften abbekommen. Was ist denn falsch daran, wenn sich unsere Nation auf ein äußerst profitables Geschäft spezialisiert? Ich schlage vor,
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Option 3:
"Kapitalistenpack", raunt ihnen Leon Gonzales, ein hochrangiges Mitglied der Sozialistischen Partei, zu. "Das wahre Problem ist, dass die Gewinne unrechtmäßig in die Hände von Superreichen oder ins Ausland fließen. Nationalisieren wir den gesamten Rohstoffsektor und nutzen die Erträge, um ein gerechtes Sozialsystems zu finanzieren. Natürlich sollten wir auch mit einem Teil der Gewinne eine staatliche Schwerindustrie aufbauen. Hauptsache, dass Geld bleibt in den Händen des Volkes.

Option 4.a:
"So ein Pappkamerad." kommentiert General Saito Hideki erzürnt, während sein Augen alle Ecken des Raums nach Zielen absuchen. "Eine Nationalisierung der Schlüsselindustrien ist der richtige Schritt, aber Vorrang sollte der Militärisch-industrieller Komplex haben. Nur wenn [Staat] stark ist, können wir uns auch künftig gegen ausländische Agressoren behaupten und unsere schöne Heimat verteidigen."


Alternative Option 4.b
"Sind denn nur Geld und Macht ausschlaggebend für das Glück?", philosophiert ihre Enkelin Athene, während sie die Nikomachische Ethik beiseite legt. "Wir sind doch inzwischen wohlhabend genug. Was bringt uns noch mehr materieller Reichtum, wenn die Flüsse und Seen weiter verschmutzen, die Luft ungenießbar vom Smog ist, und die ganze Artenvielfalt unseres schönen Landes zugrunde geht? Ganz klar ist: Wir müssen - schrittweise, über die nächsten 10 Jahre - endgültig aus der kohlenstoffintensivem Rohstoffausbeutung aussteigen. Was wir vielleicht verlieren wird dadurch kompensiert, dass wir geringere Gesundheitsausgaben haben, da weniger Menschen krank werden. Was sagst du?"


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21.01.2018 23:01
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Post: #6
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Die einleitung liest sich so alsob es nur rohstoffe gäbe und die restliche industrie keine rolle spielen würde.
Damit wäre die Einleitung besonders unsinnig wenn die restlichen daten dazu nicht passen.
So wie die auswirkungen sind, sollte man vielleicht die einleirtung komplett Ändern z.b. in

"eine Gruppe Geologiestudenten hat bei einem Forschungsprojekt zufällig nahe eines berühmten Naturschutzgebietes ein großes Ölfeld vor der von [Staat] Küste entdeckt. Nachdem der Ärger verflogen war, dass die neueste Auflage des Verbreitetesten Fachbuches zu diesem Thema wohl nicht mehr aktuell ist, haben sie ihre Ergebnisse veröfentlicht.
Industrie- und Wirtschaftsverbände wünschen schnellstmögliche Förderung dieser Vorkommen und machen sich daher für Gesetzesänderungen stark."

das mit dem Umweltschutzgebiet kann man wahrschienlich ncoh streichen, weil aber prinzipiell jede rohstoffförderung in gewisser weise der umwelt schadet, kommt dieser Aspekt bei den Lösungen zu kurz.

Andererseits habt ihr den rohstoffindex bei den lösungsvorschlägen bisher unangetasgtet gelassen. Eigentlich ist der genau für sowas gemacht.


Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken.
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21.01.2018 23:22
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Post: #7
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Jozilla Wrote:
Die einleitung liest sich so alsob es nur rohstoffe gäbe und die restliche industrie keine rolle spielen würde.
Damit wäre die Einleitung besonders unsinnig wenn die restlichen daten dazu nicht passen. [...]

Oben in der Ausgangsnachricht schrieb Torgai, dass die Vorbedingung diese Aufgabe zu erhalten Rohstoffmächte (Russland) oder Fundamentalistische Staaten (Iran) sind. Das passt also eigentlich ganz gut.

Natürlich muss es dafür erst die Template-spezifischen Aufgaben geben, die ja schon länger geplant sind...


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21.01.2018 23:43
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Post: #8
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

@The last shah ja natürlich spiele ich immer gerne den Sozialisten aber die Verstaatlichung fand ja wie du ausführtest nicht aufgrund der holländischen krankheit statt sondern aus ideologischer Überzeugung kann man das in die Aufgabe mit rein werfen?

Zum Thema Subventionen Staatsbetriebe und Auswirkungen werde ich demnächst so oder so nochmal was ausführliches schreiben

@jozilla

Aber genau das ist doch das Problem von Staaten mit hoher Rohstoffforderung die restliche Wirtschaft ist im Vergleich dazu irrelevant was eben zum Beispiel die massive Wirtschaftskrise in Venezuela erzeugt


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Post: #9
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Hallo zusammen!

Es ist eine wirklich interessante Aufgabe, wie ich finde! Auch wie hier gemeinsam an der Aufgabe gearbeitet wird, ist toll! Meine Anerkennung und großes Lob dafür!Applaus

Ich habe gerade geprüft, ob man die Staatenklasse abfragen kann. Es gibt eine solche Variable im Admin Tool. Ob sie wirklich abfragbar ist, müsste Ben beantworten. Grundsätzlich scheint die Abfrage aber schon im System hinterlegt zu sein.

Ich werde diesen Thread schon einmal in unserem internen Task-Unterforum verlinken. Ob und wann eine solche Aufgabe umgesetzt wird, entscheidet Malone.

VG!

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22.01.2018 09:53
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Post: #10
RE: Aufgabenvorschlag: Holländische Krankheit

Die tatsache dass es nciht immer so gepasst hat, ließß mich das beim schreiben vergessen. So zum beispiel vergreisungsaufgaben bei starkem bevölkerungswachstum...
da müsste man auch noch einige der alten aufgaben dann an die spezifizierung anpassen. Viele gehen ja auch von deutschen gesetzeslage aus.

Ansonten gibt es noch eine weitere Option die nicht betracht gezogen wurde:
Exportbeschränkungen, welche an weiterverabeitung gekoppelt sind.

"historisch bedingt" als Option 6 nummeriert

"Eigentlich haben wir Probleme sowohl bei steigenden als auch fallenden Preisen zu erwarten! Was bleibt uns dann eigentlich noch davon, wenn entweder eines Tages Ersatzrohstoffe die Preise dann in den Keller fallen lassen oder die Vorkommen sogar aufgebraucht sind? Wir müssen den Schritt wagen und hier mehr Industrien anzulocken, die die Rohstoffe hier in [Staat] verarbeiten. Diese haben Vorteile, wenn die Preise niedrig sind also auch wenn sie steigen sollten, dann könnten wir im gegenzug dafür solange Rabatte gewähren und so die internationale Konkurenz abhängen. Beschließen wir, dass mindestens ein Viertel von dem was Exportiert werden sollte durch die heimische Industrie weiterverarbeitet werden muss!"

Kurzer text für die Aufgabenlösung:
"[Staat] ist ein Wallfahrtsort für alle Heimwerker geworden. In Baumärkten kostet vieles nur einen Bruchteil verglichen mit anderen Ländern."

Auswirkungen:
HW ist 2 jahre später verfügbar!
Wenn es die Engine erlaubt künftige Auswirkungen Rohstoffindexes halbieren.
Export-25%, Import +10%; 2 quartale keine weiteren auswirkungen und anschliend 6 quartale folgend +5% Export und +1% Import
Einbußen beim internationalen ansehen, da gedumpte Halbzeuge irdendwie verscheurrt werden müssen.
In dem sinne ist es eine Machtvolle entscheidung, da man sich gegen die eigene Rohstoffmogule durchsetzen muss; also Macht +1
Da die wachsenden industriebetriebe dann wissen wem sie ihr geld zu verdanken haben: ein Jahr später +0,2 Einfluss 4 weitere quartale lang.

Schlupflöcher werden natürlich immer gesucht
+10% Bürokratie, +10% Dirigismus, +10% Schattenwirtschaft, +10% Korruption; zweijahre Später sollten diese Mali aber halbiert werden.

Da es eigentlich eine relativ heftige Planwirtschaftliche maßnahme ist, sollte zumindest die Einführung auch heftig genug sein, dass sie bis zur zeit der durchsetzung auch tatsächlich herbe auswirkungen hat, die sich danach aber bezahlt gemacht haben sollten. Wenn die Exporteure dann eh ihre lokale Stammkundschaft haben, ist das mit der Exportbeschränkung kein grioßes Problem mehr, oder diese haben bis dahin schon andere Halbzeuge oder andere Produkte die sie dann anstatt des rohstoffes exportieren.
Schönes Beispiel sind z.b. Kuntstoffe, chemische Grundsubstanzen und Treibstoffe statt des Rohöls oder auch statt Kohle und Eisenerz direkt Stahl.

In dem sinne würde ich allerdings sagen dass es dann keine auswirkungen auf die umwelt gibt, da das transportrisiko oft vermindert ist und die fördermenge nicht so einfach erhöht werden kann, da erst geschaut werden muss wer das zum teil eben abnimmt.


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22.01.2018 17:01
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