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Bilderberger Bar (Geschichten und Erzählungen / Storys and Tales)

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RE: Bilderberger Bar (Geschichten und Erzählungen / Storys and Tales)



Bilderberger Bar "Freedom" am Flughafen von Metropolis in Abnoba

Es treffen sich zwei Soldaten am Flughafen, die gerade von ihrem Heimaturlaub in Montibus kommen und sich vor ihrer Rückkehr zur Kaserne in Abnoba sich noch ein Absacker zu gemüte führen.


Soldat1: Boah hab ich Laune morgenfrüh wieder da anzutanzen - Wie sieht es bei Dir aus?

Ach so bevor ich es vergesse: Meister einen großen Kranz und zwei Klare!

Barkeeper: einen Kranz und zwei Klare bitte schön.

Soldat2: Das geht mir genauso. Aber - ABER - hast Du unseren Einsatzbriefing schon gesehen? Top Secret! Es geht wieder los, mein Bester!

Soldat1: MONTIBUS FU*K YEAH

Ein raunen macht sich in der Bar breit, bis ein Chor ertönt:
MONTIBUS
MONTIBUS
MONTIBUS


Der Barkeeper verdreht die Augen und denkt sich "Nicht schon wieder, dass hatten wir doch schon, immer diese Montis"

Soldat2: Ich bin so verdammt heiß drauf! Das ist wohl eine richtig mega Aktion mit Gehimeinsätzen und allem was dazu gehört. Wir werden sogar unsere Uniform austauschen

Zwischenzeitlich ist der Kranz leer getrunken.

Soldat1: Verdammt! Das ist mal ganz anderes als sonst!

Bevor ich es vergesse: NOCHMAL das Gleiche, aber diesmal ZWÖLF KURZE

Barkeeper: ok, einen Kranz und zwölf kurze

Beide trinken leer und werden lauter und trinken weiter ...

S1 und S2: MONTI... MONTI ... MONTI... MONTIBUS

Nebenstehende Menschen: MONTIBUS F**K YEAH!


Frau an der Bar: Es ist wirklich anstrengend mit diesen Montis geworden...


S1: Boah, weiß Du worauf ich jetzt Lust hätte?

S2: Nee erzähl?

S1: Feenstaub und die Weiber in Ithania!

S2: Wie kommst Du darauf?

S1: Seit die da das legalisiert haben, geht es da ab, ich sags Dir! Das ist total verrückt! Da gibt es Partys jenseits von gut und böse. Als ob eine ganze Nation am durchdrehen ist! Kein Vergleich zu diesem verspießten Feiern hier!

S2: Verdammt ich war nur zu Hause, hättest was gesagt!

Die Szene endet hier. Beide trinken fröhlich weiter und erzählen sich ihre Geschichten aus dem Urlaub, Einsätzen und den Wahnsinn des Alltas.


"Egal Ob Sonnenlicht, ob Sternenfunkel im Tunnel ist es immer dunkel!"
Erich Kästner

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VOR dem Interview


Das Talkshow Studio des Tagesspiegels aus Ithania


Kurz vor der Aufzeichnung des Sommerinterviews befindet sich die Kaiserin der Mediocris Fabula im Studio. Gerade hat sie die Fragen erhalten, welche gestellt werden dürfen. Mit einem Stift streicht sie alle fragen, welche ihr nicht gefallen und doch nicht gestellt werden dürfen.



Die Kaiserin, eher zu sich selbst gerichtet: Wer kommt den auf SOLCHE Fragen? Das ist ja unglaublich... Ach ist das anstrengend...

Es kommt ein junger Mann in lockerer Hose und weisen Shirt in das Studio: Da steht sie ja! DIE KAISERIN! Meine Verehrung meine Kaiserin. Es ist schön Euch zusehen! Welch eine Ehre...

Ziemlich irritiert schaut Laura von ihrem Fragen Katalog auf und legt ihre Stirn in Falten während sie den jungen Mann beobachtet, als er zielstrebig auf sie zukommt: Und wer bist du? Der Praktikant? Gut, ich bin zwar besseres gewohnt, aber ich habe heute einen guten Tag. Sieh zu, dass ich einen Wein bekomme, mein Junge. Ja? Sei so gut... und schon blickt sie wieder auf die Fragen und streicht kopfschüttelnd die nächste durch


Bei ihr angekommen wirft der junge Mann sich auf die Knie und reißt die überraschte Laura aus ihren Gedanken und fängt sich ein wütendes Schnauben ein indem er einfach ihre Hand nimmt und einen unbeholfenen Handkuss drauf küsst: Meine Kaiserin, ich bin Lukas Mo....

Ärgerlich zieht sie ihre Hand zurück und wischt sie sich an ihrem Kleid ab: Lukas? Schön... Dann lass dir sagen, Lukas, dass man einen Handkuss nur drauf haucht und nicht die Hand abschleckt! Sie schaut sich im Studio um und ruft in die Allgemeinheit Hallo? Kann hier jemand den Praktikanten entfernen! Ich muss mich hier konzentrieren! Wieso kommt jeder Hinz und Kunz dazu sich mir nähern zu dürfen?! UND WO BLEIBT MEIN WEIN?!

Eilig erhebt sich Lukas und grinst sie breit an: Nein, meine Kaiserin. Ich bin kein Praktikant. Ich bin der Moderator des heutigen Abends. Wir beide führen zusammen das Interview. Ist das nicht aufregend?! Ich bin total aufgeregt!

Die Kaiserin scheint perplex und kann außer einem Schön - ich nicht... nicht viel herausbringen bevor der Moderator des heutigen Abends schon wieder das Wort ergreift: Ah, seht nur. Euer Wein. Da kommt er ja. Einen Moment, ja? Er dreht sich um und läuft der wirklichen Praktikantin entgegen um ihr den Weinkelch, gefüllt mit dem dunkelsten Rotwein den man je gesehen hat, abzunehmen. Auf dem Weg zur Kaiserin strahlt er sehr freudig: Euer Wein, meine Kaiserin. Rotwein, so wie Ihr es liebt. Garantiert so süß wie Ihr es seid, meine wunderschöne Kaiserin

Laura wird rot im Gesicht. Aber nicht vor Scham oder Freude. Vor Wut: Wer hat dir erlaubt mit mir zu flirten, du kleiner, niederer..... AAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!

Was war passiert? Zu aller Unglück hat sich Lukas so sehr beeilt, dass er in Reichweite der Kaiserin gestolpert ist und ihr den Rotwein über das Dekolté geschüttet hat. Die sehr färbende Flüssigkeit läuft außen wie innen am Busen der Kaiserin herunter und färbt alles auf dem Weg rot. Du.... du kleiner ... du widerlicher kleiner .... Wurm bringt die Kaiserin, welche nun aussieht wie ein begossener Pudel, vor Wut bebend noch heraus.

Entschuldigung! Meine Kaiserin, es tut mir leid! Entschuldigt vielmals! Aus seiner Hosentasche zieht er ein Taschentuch hervor und tupft ungeniert auf dem Busen der Kaiserin umeinander und grinst dabei verlegen.

Nun reicht es Laura. Sie nimmt den Katalog mit den Fragen und prügelt damit auf den Moderator ein. Mittlerweile hat sich das ganze eifrige Getue im Studio gelegt und jeder beobachtet wie die Kaiserin dem Moderator die Papiere wütend um die Ohren haut Du mieser kleiner Wurm! Was traust du dich meine Brüste anzufassen! Du Dreckiger LÜSTLING

Wache! Führt ihn ab, schafft ihn mir aus den Augen! Die Leibwächter eilen herbei und zerren den um entschuldigung stammelnden Lukas von der Kaiserin weg. Ich brauche ein neues Kleid! Bringt mir sofort ein neues Kleid!

Die Kaiserin versucht sichtbar bemüht sich zu beruhigen. Mit einer Hand fasst sie selbst nun in ihren Busen, dazwischen, und scheint aus dem Büstenhalter etwas herauszuziehen. Es ist ein kleines Säckchen, welches vor Rotwein nur so trieft. Oh nein... Mein Feenstaub. Mein schöner Feenstaub! Das darf doch nicht wahr sein... Das Gesicht der jungen Kaiserin verzieht sich zu einer regelrechten Fratze bevor

Ich will diese kleine miese Ratte nie wieder sehen müssen! Und bringt mir Feenstaub! UND ZWAR SCHNELL! WO BLEIBT VERDAMMT NOCHMAL MEIN KLEID?! UND MEIN FEENSTAUB!!!!!!!!!

21.08.2021 16:00
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RE: Bilderberger Bar (Geschichten und Erzählungen / Storys and Tales)

Es ist ein regnerischer Tag in Metropolis. Zwei Beamte des Geheimdienstes aus Montibus treffen sich an der Bilderberger Bar in der Innenstadt. Sie hatten gerade ein Briefing über die örtlichen Sicherheitsmaßnahmen. Aus Gründen der Identitätswahrung sind die Namen natürlich geändert. Einer von ihnen ist Max Schwarz (54). Er ist ein beinharter Geheimdienstler. Bereits schon mit Anfang Zwanzig arbeitete er als kleiner Offizier schon Geheimaufträge der Regierung ab. Er ist erfahren und kaltschnäuzig. Er hat einige Regierungen aufsteigen und fallen sehen. Bei ihm weiß man nie wirklich auf welcher Seite er wirklich steht. Der andere ist Julian Schweitzer (34). Er ein junger Analyst aus dem Verteidigungsministerium, wurde nun mit der einer höchsten Sicherheitstufe ausgestattet und soll Schwarz assistieren. Schwarz vermutet mehr, dass er der Aufpasser für seine Chefs ist.
Nun treffen sie sich in Metropolis und führen sich - wieso auch nicht - einen kleine Absacker zu Gemüte.

Schweitzer: Ganz schönes Feuerwerk was da der Herr Außenminister rausgelassen hat, meinst Du das gibt noch ärger?

Schwarz: Ne meine ich nicht. Herr Ober bitte ein Abnoba Tonic bitte! Aber mit mehr Abnoba als Tonic Water. Sie wissen schon.

Kellner: Sicher kommt sofort, möchte der junge Herr auch etwas?

Schweitzer:Für mich bitte das Gleiche, danke.
nun an Schwarz gewendet: beunruhigt Dich das alles nicht?

Schwarz: Was soll beunruhigent sein?

Schweitzer: Ja die Situation, das Säbelrasseln, ich habe gestern einen Bericht gelesen, dass ein General ein ganzes Manöver in Ithania abgehalten hat. In deren Luftraum.

Schwarz (nibbt an seinen Drink): ... aha ...

Schweitzer: Aha, sag mal siehst Du das nicht??

Schwarz: Was sehen?

Schweitzer: Da steht uns was davor

Schwarz (fängt an zu lachen): Was glaubst Du welchen Sinn dieses Manöver hatte?

JS (flüstert): Angriffskrieg?

Schwarz lacht schon wieder

MS: und Du glaubst, das würden die in Ithania einfach so mitmachen ohne einen Ton zu verlieren und das obwohl klein Josef einen öffentlichen Ausraster nach paar Tweets hatte?

JS: Ich weiß nicht?

MS: Wer sagt den, dass das keine Evakuierungsübung war.

JS: Evakuierungsübung? Wer wird da evakuriert?

MS: Personen die für die kritische Infrastruktur in Ithania zuständig sind

JS: Warum sollte uns das interessieren und warum müssen wir ausgerechnet die Evakuieren?

MS: Du machst das wohl nicht lange. Nicht die kritische Infrastruktur für die Bevölkerung von Ithania sondern jene die für unsere Unternehmen tätig sind.

JS: ??

MS: Hör mal zu kleiner: Wer ist der größte Abnehmer von den Waren aus Ithania? Wieviele Tochterfirmen von Montibus stecken in Ithania? Stande nicht mal im Economic Journal sogar ein kleiner Artikel über die Werkbank Montibus in Ithania? Wieso hatte klein Josef eine Ausraster nachdem der Präsident der Industrie- und Handelskammer irgendwas mit "Support our Troops" getweetert hatte?

JS: Aber jetzt ist das eine andere Situation!

MS: Andere Situation? So anders ist die nicht, vor Jahren gab es mal ein Übereinkommen von den beiden Außenhandelsbehörden, dass im Falle einer Revolte die wichtigen Beamten von Ithania evakuiert werden, damit die Produktion weiter läuft. Die Kaiserin hat dem eingewilligt, ging ja schließlich um Millardeninvestitionen. Und dein kleines Manöver war nichts anderes als eine Routineübung, wie jedes Jahr.

JS: Aber.. aber dieser Streit zwischen uns und denen

MS: Welchen Streit?

JS: Die Nachrichten!

MS: Ich möchte nochmal einen Drink, verdammt dieser Abnoba Gin ist super. Kann mich nicht erinnern, wann ich sowas in Montibus bekommen habe. Eins muss man den Stattinus lassen, er hatte den richtigen Riecher mit Abnoba, Schnaps brennen können die verdammt gut.

JS: Du denkst nur ans trinken!

MS: Was ist den Dein Problem?

JS: Du verkennts die Situation!

MS: Welche den?

JS: Hast Du nicht gehört, dass der Köppelz und die Kaiserin eine sehr intime, fast schon eine Liebesbeziehung führen - glaubst Du nicht, wenn sein Ego zu sehr gekränkt wird, dass wir das mit einer neuen Eskalationsstufe rechnen müssen?

Schwarz fängt an wieder zu lachen.

MS: hör mal jung. Denk mal nach. Unsere Wirtschaft ist 30 % größer als jene von Ithania. Ithania ist eine gute Werkbank, strenges Regime, wenig Arbeitsschutzgesetze, Montibus starke Wirtschaft viel Musik die da spielt. Wir stellen die größte Anzahl von Touristen, die viele Montibus Dollar in Ithania liegen lassen. Wir sind einer ihrer größten Außenhandelspartner, wieder viel Geld für Ithania. Wenn also klein Josef sich auf den Schultern der Kaiserin ausgeheult hat, weil die bösen Montis wieder so gemein zu ihm waren und sie nur im Ansatz eine emotionales Empfinden gegen Montibus hat, wird sie sich mit ihrem Buchhalter unterhalten. Und wenn er ihr mitteilt, dass von jedem Dollar den sie verdient die Hälfte aus Montibus kommt, wird sie ihre innige Freundschaft zu uns schon entdecken.

JM: Aber wenn es doch Liebe ist?

MS: Sie ist eine reiche Frau, mit viel Besitz. Wieso alles risikieren für jemanden dahergelaufenes? Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass morgen jemand anderes da sitzt und wir das abhaken. Hast Du Dich nie gefragt warum es alter Adel heißt?

JM: Alter Adel?

MS: Ihre Familie wird ihr schon eingetrichtet haben, dass Liebe vergeht aber Hektar besteht. Denke immer daran, wenn es um Geld und Macht geht, ist sowas wie Liebe einfach nur ein billiges Opfer.


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Erich Kästner
22.08.2021 21:20
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RE: Bilderberger Bar (Geschichten und Erzählungen / Storys and Tales)

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RE: Bilderberger Bar (Geschichten und Erzählungen / Storys and Tales)


Das Bilderberger Restaurant "Colombi" in Metropolis

Max Schwarz trifft Charlotte von Donnersberg aus Ithania. Charlotte (52) ist die Kammerzofe von der Kaiserin. Ihre offizielle Aufgabenbereiche ist grundsätzlich das Wohlbefinden der Kaiserin. Inoffiziell leitet sie den Sicherheitsapparat um die Kaiserin und gilt als engste Vertraute.


Max tritt zur Tür hinein, heute ist er alleine, er schaut sich kurz um, sieht Charlotte und setzt sich zu ihr.

Max: Guten Abend Charlet, Du siehst wieder hübsch aus!

Charlotte: Lieber Max, es heißt Charlotte oder sollen wir förmlicher werden?

Max: Charlet, wie lange kennen wir uns schon?

Charlotte: Wenn Du mich fragst zu lange.

Kellner: Guten Abend die Herrschaften, was darf den sein?

Charlotte: Für mich bitte Tata und dazu einen kleinen Salat, welchen Wein können Sie empfehlen?

Kellner: Wir haben einen hervorragenden Merlot aus Montibus

Charlotte: Die Plörre aus Montibus will ich nicht, haben Sie nicht etwas aus Ithania?

Kellner (leicht genervt): Wir haben hier noch einen Pinot Noir aus Abnoba, dieser soll auch in Ithania sehr beliebt sein

Charlotte: Nun gut, dann bringen Sie mir diesen

Kellner: Vielen Dank, der Herr?

Max: Für mich bitte ein blutiges Steak mit Pommes, bitte mit mehr Pommes weniger Grünes und dazu ein Abnoba Tonic, hier mehr Gin als Tonic, Sie wissen schon.

Kellner: Sehr gerne.

Charlotte: Max, Du achtest nicht so sehr auf Deine Gesundheit?

Max: Du meinst, ich sollte weniger Sachen machen die mein Leben weniger verkürzen? Wieso sehen wir uns dann heute?

Charlotte: Schon gut. Besprechen wir das Wesentliche.

Kellner: Hier die Getränke
Der Kellner legt den Drink von Max zu Max und schenkt Charlotte den Rotwein aus Montibus ein. Ohne es weiter zu kommentieren.

Charlotte nippt an den Glas, merkt den Wein aus Montibus und wendet sich zu Max

Charlotte: Ihr Montis seid so verdammt Arrogant, ihr glaubt wirklich Euch gehört die Welt oder?

Max: Was soll ich dazu sagen? Ich glaube aktuell ist "100%FreedomMontibus" sehr beliebt oder Monti...

Charlotte: Es ist ok. Ich habs verstanden.

Max: Also zu dem geschäftlichen

Charlotte: Ihr könnt garantieren, dass im Fall eines Falles, in dem natürlich unvorstellbaren Szenario, wenn also die Truppen in Ithania oder Mediocris Fabula sich gegen die Kaiserin stellen, ihr die Kaiserin rausholt, evakuiert und schützt

Max: Die Evakuierungsübung war ein voller Erfolg. In diesem "unwahrscheinlichen Fall", kommen unsere Special Forces, holen die Kaiserin vom Mob raus und bringen sie in unserem Safe House in Abnoba unter. Schnell rein, schnell raus. Kennt die Kaiserin vielleicht von ihren Liebschaften.

Charlotte: Werde bitte nicht unverschämt. Seid ihr Euch da sicher? Wenn sich alles gegen die Kaiserin wendet, sind wir darauf angewiesen.

Max: Wer auch immer kommen mag, die Special Forces sind bereit. Sie sind stark und keiner legt sich so schnell mit uns an. Was auch immer ihr treibt, weshalb ihr jetzt Angst haben solltet. Natürlich nur solange ihr Euch an Eure Vereinbarung haltet.

Charlotte: Darüber wollte ich mit Dir reden.

Max: Wir brauchen Halbleiter. Ihr stellt viele her. 50% Eurer jährlichen Herstellung zu 70% des Weltmarktpreises kommen nach Montibus. Darüber verhandeln wir nicht.

Charlotte: Unsere Staaten brauchen es auch, wenn die das mitbekommen, werden die Sauer sein.

Max: Charlet, die ganze Abwicklung geht über uns. Die Tochterfirmen in Ithania aus Montibus kaufen das in Ithania ein, dass ist kein Export. Wir senden das zur Lohnveredelung zu den Firmen in Albenmark, dort werden die umgestuft auf Maschinenbauteile und gehen nach Abnoba, von da nach Montibus. Das wird keiner merken. Tausend Briefkastenfirmen, um Ettikierung, im Zweifel werden die zuständigen Exportbeamten für eine schnelle Abwicklung noch sondervergütet. Das ist sicher. Wir brauchen und wollen die Halbleiter.

Charlotte: Verstanden, ihr braucht die Halbleiter.

Max: Hier ein Foto.

Charlotte schaut sich ein Foto an.

Charlotte: ....hmppf was zum und woher?

Max: Um es klarzustellen, wir wissen alles. Alles.

Charlotte: Verstehe.

Max: Haben wir nun unseren Deal?

Charlotte: Ja.

Max: Super Charlet, hier die Telefonnummern die ihr in Fall eines Falles anrufen müsst mit entsprechend Codewörtern, und eine Liste von GPS Daten, von wo wir Euch jederzeit rausholen können. Zu Eurem Vorteil, sollten es nur die zehn engsten Vertrauten davon wissen. Die Liste wird monatlich geupdated, ein Routine Flieger ist regelmäßig in der Luft. alles weitere werdet ihr von uns erfahren. Wenn wir Jederzeit sagen, meinen wir Jederzeit.

Charlotte: Heißt das wir sehen uns öfters?

Max: Nein Charlet, Du suchst Dir jemanden und dieser Jemand trifft sich mit einem Seargant von uns in Ithania. Das ganze läuft als Beratungsaktion von einer der vielen Unternehmensberatungen in Montibus. Optimierung der Transportkosten und Lieferbedingungen. Das hört sich so simpel an, dass glauben alle.

Charlotte: Gut.

Kellner: Bitte die Herrschaften ihr Essen. Guten Appetit.

Max: Schön Charlet, dann genießen wir unser Abendessen.

Ende der Szene.


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This post was last modified: 23.08.2021 21:48 by IzyE.

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RE: Bilderberger Bar (Geschichten und Erzählungen / Storys and Tales)



Die Bilderberger Bar am Zentralflughafen Karala, Herbst 1999

...
Offizier (in Uniform der Panzertruppen, betrinkt sich):
Seit Jahren bereiten wir uns darauf vor, endlich in der Mongolei aufzuräumen. Jetzt kommt die Gelegenheit und wir müssen nach Afrika statt Montibus Paroli zu bieten.

Anzugträger:
(scherzhaft) Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.
(aufmunternd) Montibus Truppen schaffen uns das Mongolenproblem vom Hals. Diese Operation ist eh kein gutes Geschäft. Und falls sie übermütig werden stehen sie in der Mongolei schneller in einem Zweifrontenkrieg als ihnen lieb sein kann.
...

03.09.2021 18:28
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