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Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]

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Juerss
Manuel Valcroix
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Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]



Bilderberger Bar im Finanzviertel von Den Voelden



"...wir können aber schon ein wenig mit dem RP anfangen - einfach mal um ein wenig die verschiedenen Charaktere einzuführen und ein wenig der Stimmung in den jeweiligen Staaten wieder zugeben. Ich habe da folgende Idee: Die Kette Bilderberg Bar, welche sich in den größten Städten und an den wichtigsten Luftfahrtdrehkreuzen finden lässt. "

TheLastShah in Marseille


Charlie und ich hatten die Idee dieses "alte" Konzept des RPs, dass damals in dieser Form der Shah erdacht hat, etwas umzuwandeln und es hier wieder einzusetzen. Die erste Geschichte, die wir erzählen werden hat mit unserem Anti-Terror-Gipfel zu tun. Dazu aber später mehr. Für alle die nicht in Marseille dabei waren hier eine kurze Einführung.

Worum geht es?

Grundsätzlich gibt es überall auf dem Globus verteilt die sogenannten Bilderberger Bars oder Lounges. So zum Beispiel auch am internationalen Flughafen in Den Voelden. Die Bar dort beispielsweise bietet sowohl einen öffentlichen Bereich mit Tischen und einer fantastischen Aussicht auf die Stadt (Den Voelden liegt in einem Kessel. Der Flughafen liegt etwas außerhalb auf einem Plateau). Noch wichtiger ist jedoch die geschlossene Lounge, welche über eine Chipkarte von First-Class-Passagieren betreten werden kann. Dabei ist die Anonymität jedes Gastes gewährleistet. Aufgrund der Lage als Internationales Drehkreuz ist die Bilderberg Bar auch ein beliebtes Ziel von informellen Konferenzen & Sitzungen, welche in einem seperaten Teil in streng gesicherten Sitzungsräumen abgehalten werden können.

Was ist aber nun Sinn und Zweck des ganzen und was passiert in diesen Bars?


Grundsätzlich hat die Bar mehrere Zwecke zum einen können und sollen hier Geheimtreffen, nicht öffentliche Konferenzen, Unterhaltungen zwischen Politikern und ähnliche Treffen stattfinden. Dies soll dazu dienen Hintergrundinformationen aufzuarbeiten, die normalerweise nicht in Zeitungen oder Chirper gehören, aber zum Verständnis des RPs beitragen, Hinweise auf zukünftige Ereignisse oder Hintergründe bringen. Wichtig ist dabei, dass diese Gespräche zwar heimlich aufgezeichnet werden (Was natürlich niemand weiß Wink ), aber Sie sind deswegen trotzdem nicht allgemein bekannt. Das bedeutet zwar, dass hier etwas gesagt werden kann das ein komplettes RP-Ereignis auf den Kopf stellt, dass bedeutet aber nicht, dass dies als Grundlage für Zeitungsberichte dienen kann. Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass Geheimdienste etwas abgefangen haben. Das muss aber mit dem Charakter-"Inhaber" abgesprochen werden.

Am Beste funktioniert das Bar-Prinzip, wenn die Geschichten hier in das allgemeine RP eingefasst werden. Dies könnten zum Beispiel Seitengespräche während einer Konferenz sein, Geheime Verhandlungen zwischen eigentlichen Feinden oder Einblicke in eine Terror-Gruppe.

Das ist der eine Zweck. Der andere besteht darin allgemeine Stimmungen innerhalb der Bevölkerung einzufangen. Es ist der Ort für Stammtischreden, die Gerüchteküche aber auch allerlei politisch brisantes Schwätzle Wink . Was jedoch alle Gäste, egal ob Staatschef oder Bauarbeiter, nicht wissen ist, dass alle Gespräche in diesen Hallen und auch einige außerhalb aufgezeichnet werden und hier zur Verfügung gestellt werden.

Seit Marseille hat sich die Technologie verbessert. So sind die Personen hinter den Bilderberger Bars nun auch in der Lage Telefongespräche abzufangen, die Kameras von Präsidentenpalästen anzuzapfen und Computer zu hacken, die zufällig während einer Besprechung einer Terrorgruppe angeschaltet sind. Eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Links und Interessantes

Die "alte" Bilderberger Bar in Marseille. Hier kann man sich Ideen holen: Klick Mich!


Der Bilderberger Protokoll Header:

Code:
[hr][align=center][img=760x49]https://s11.postimg.org/6y5pw9p0j/Titel.png[/img][/align][hr]


Beispiel I:






Datum: 23. Oktober 1990
Ort: Bilderberg Bar "Ferdinand Foch International Airport", Den Voelden , Föderale Ratsunion Novidia (Öffentlicher Bereich)

Den Voeldener Investmentbanker, in maßgeschneidertem Anzug (telefonierend): "Wir sollten in diese Blackwater Unternehmen aus Ferelden investieren. Die scheinen ja in Island freie Hand zu haben....Das können wir zu unserem Vorteil nutzen und uns eine goldene Nase daran verdienen..."

Eine Frau kommt auf den Investmentbanker zu und setzt sich an seinen Tisch. Der Mann legt auf.

jüngere, fereldische Frau im Blazer: "Hier haben Sie die geforderten Berichte. Sie sehen Blackwater tut alles um das bestmögliche für seine Investoren herauszuholen......Der letzte ähm..... "Großauftrag" war besonders lukrativ...Sie werden es schon bald sehen."

Die fereldische Frau lässt den Banker eine weile in den Unterlagen blättern.

fereldische Frau: "Und? Sind wir im Geschäft?

Beispiel II:






Datum: 24. Oktober 1989
Ort: Bilderberg Bar am Platz der Nationen, Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia (Konferenzraum Prinz Ferdinand)

Anmerkung: Dieses Beispiel wurde abgewandelt. Es wurde ursprünglich von TheLastShah geschrieben.


Viktor Nevskij, General der Seperatisten in Ukrainja: "Unsere sogenannten Anführer haben uns an den Westen prostituiert, unsere Wirtschaft zerstört, unsere Ehre. UNSER BLUT wurde auf unserem Boden vergoßen! Die Rebellion ist legitim und wir werden keinen Zentimeter zurückweichen bis wir die Hauptstadt erobert haben. Dann wird der Korruption in diesem Land ein für alle mal der Garaus gemacht!" (Nevskij zeigt mit dem Zeigefinger wütend auf Präsident Andres Orbanewitsch)

Richard Zippel, Diplomat (beruhigend, sachlich): "Diese Politik der Eskalation wird keiner anwesende Partei helfen. Kollegen, lassen sie uns zurück zu den Lösungsmöglichkeiten kommen die wir vor der Verhandlungspause besprochen hatten (Papierrascheln)... Viktor, Novidia und die restlichen europäischen Nationen wollen keinen Völkermord vor unserer Haustür geschweige den einen Bürgerkrieg oder etwas noch Schlimmeres. Ukrainja muss sich demokratisieren, das steht außer Frage. Wenn sie beide sich einigen, dann versprechen wir ihnen finanzielle und wirtschaftliche Direkthilfen in Höhe von 10 Mrd. $. Viktor, Sie sagen, dass Sie die Korruption bekämpfen wollen, und das finden wir sehr löblich. Doch wie wollen Sie Korruption in einem Land bekämpfen, das kurz vor der Pleite steht? Ich mache Ihnen ein weiteres Angebot, auf das ich den Ratspräsidenten vorhin überzeugen konnte - aber zuerst will ich Zugeständnisse ihrerseits hören, Andres!"

Andres Orbanewitsch, Präsident Ukrainja (dicklich, schwitzend, unruhiger Blick, knetet seine Finger unaufhörlich): Nevskij, ihre Mörderbande sollte besser die Waffen niederlegen solange sie es noch können-

Viktor Nevskij (laut): "Und Sie sollten das Präsidentenamt niederlegen solange SIE noch in der Lage dazu sind!

Richard Zippel (entnervt):"Halt, meine Herren! Danach hatte ich nicht gefragt, bitte Viktor, so führen die Verhandlungen nirgendwo hin. Meine Herren, ich muss die Verhandlungen hier leider unterbrechen...

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29.11.2016 12:24
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Benedikt Magnus
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RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]





Datum: 25. Dezember 1997
Ort: Bilderberg Bar "Flughafen Para Nord", Para, Freistaat Para, Vereinigtes Brasilien (Öffentlicher Bereich)

Mann im Anzug (leichter amazonischer Akzent, nervös, flüsternd): "Ich weiß nicht, ob ich es schaffe. Der Gegenwind ist zu groß, das ist einfach nicht machbar."

Ein weiterer Mann (antwortet auf Germensisch, der Akzent ist zu schwach, um ihn zu identifizieren): "Es ist mir egal, wie Sie das anstellen. Sie kennen die Wahrheit, sagen Sie es ihm: Der Haushalt gibt nichts mehr her. Brasilien ist mittlerweile demokratischer als Amazonas. Und die nationalistische Stimmung lässt auch von Tag zu Tag ab."

"Das ist unerheblich. Präsident Franco wird dem niemals nachgeben!"

"Dann wissen Sie, was Sie zu tun haben."

"Aber..."

Der germensischsprechende Mann steht auf und sieht den anderen mit ernster Mine an, sodass dieser verstummt.

"Denken Sie an Ihre Frau."

Der Verstummte wirkt nun ängstlich, versucht zu sprechen, bringt aber kein Wort mehr heraus und nickt daher nur stumm, dabei nach unten blickend.

"Gut, dass wir uns verstehen."

29.11.2016 15:54
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Juerss
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Post: #3
RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]




Teil I - Träumer


"Ja, ich bin ein Träumer,...denn nur Träumer finden ihren Weg durchs
Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Welt erwacht."
- Oscar Wilde



Datum: 12. Januar 1998
Ort: Bilderberg Bar am Scortlandsee (Hunthington House), Nördliches Scortland, Nord Novidia (VIP-Bereich)

Ein Mann, Anfang 50, Francose, sitzt in einem großen braunen Ledersessel und blickt aus dem Fenster des VIP-Bereichs auf den Scortlandsee. Durch den nebelverhangenen See kann man grade so die Lichter von Balmoral, der zweitgrößten Stadt Scortlands (Nord Novidia), sehen. Sie tauchen den See in ein fast geisterhaftest Licht. Zwei weitere Männer, wahrscheinlich Novidianer, betreten den Raum und gehen auf den Francosen zu.

Francose (ruhig, zu sich selbst): Diese Ruhe. Die Schönheit der Natur...ich bin jedes mal wieder fasziniert. Nach den Anschlägen in Lutéce ist es genau das was ich brauche.... (sieht die beiden Männer und spricht Sie an) Ferdinand. Frederick. Schön, dass ihr hier seit. Ihr hattet mich hergebeten. Was kann ich für euch tun?

Ferdinand zu Nassau-Graeff (erfreut): Pierre! Schön dich nach diesen schrecklichen Anschlägen wohlauf zu sehen. Du weißt, wenn wir etwas tun können, werden wir.....

Pierre Boudin (unterbricht ihn): Ja ich weiß. Ihr werdet alles in eurer Macht stehende tun um Lafrance zu helfen. Dafür danke ich euch im Namen meines Volkes auch, aber deswegen sind wir nicht hier.....(leicht verärgert) ich kann die Beileidsbekundungen nicht mehr hören. Mein Geheimdienst konnte diesen Anschlag nicht verhindern...Zwei der Täter waren polizeibekannt (!), Sie waren bekannte Extremisten(!) und trotzdem dieser Anschlag. Ferdinand verstehst du das? Dieser Anschlag hätte verhindert werden können, wenn mein Geheimdienst effektiver gearbeitet hätte. Ich habe nach den Anschlägen die Arbeit des Geheimdienstes überprüfen lassen.....die Akten, die ihr (gemeint ist der Föderale Sicherheitsdienst - FSD, der novidianische Inlandsgeheimdienst) uns geschickt habt? Die wurden bis heute nicht bearbeitet! Zu allem Überfluss könnte mich dieser Anschlag noch meinen Job kosten! Wenn bekannt wird, dass dieser Anschlag hätte verhindert werden können, dann wird die Partei und das Volk meinen Kopf fordern!

Frederick Asselborn: Wir haben dich herkomme lassen um mit dir über genau dieses Thema zu reden. Wenn wir in Zukunft solche Anschläge verhindern wollen, müssen wir uns endlich eurem Plan widmen! Südamerika, Asien, Russland....wenn wir als Europa nicht endlich näher zusammenrücken, dann sind wir nicht nur politisch verloren! Wenn Europa überleben will, müssen wir Zusammenarbeiten. Ja ich habe auch meine Zweifel daran, ob wir mit Nationen wie Ferelden Geheimnisse teilen sollten, aber grade in den Bereichen Verteidigung und Informationsbeschaffung werden wir einen Austausch brauchen! Europa hat viele Feinde da draußen und so lange wir in dieser Zersplitterung verbleiben sind wir angreifbar! Das Tandem Novidia-Lafrance kann nicht alles stemmen Pierre.

Pierre Boudin: Es geht also wieder einmal um die europäische Einigung? Du weißt Frederick, dass Ferdinand und ich schon damals bei "Luigis" in Den Voelden darüber phantasiert haben. Ich bin ja deiner Meinung. Aber wie sollen wir das umsetzen? Anschläge wie die in Lutéce und Denerim führen normalerweise nicht zu einer engeren Union und mehr Globalisierung.

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Normalerweise. Da hast du recht. Wir müssen es aber versuchen, Pierre. Mein Vorschlag ist der folgende. Wir laden die restlichen europäischen Nationen gemeinsam nach Den Voelden zu einer Anti-Terror-Konferenz ein. Nach den Anschlägen werden die Staatschefs kaum absagen können.

Frederick Asselborn: Auch pragmatisch gesehen werden die restlichen Staatschefs nicht absagen können. Das wir mehr zusammenarbeiten müssen, ist ja nichts Neues. Wir sind nicht die Einzigen, die über eine Zusammenarbeit nachdenken. Doch es gibt verständliche Vorbehalte meine Herren und diese abzubauen muss unser Ziel sein. Auch wenn das bedeutet, dass wir mit der Blackwater durchzogenen fereldischen Regierung und diesem Juhász zusammenarbeiten müssen.

Pierre Boudin: Lasst es uns versuchen. Es wird sich zeigen, ob die mürrischen europäischen Nation für solch einen Schritt bereit sind oder ob Sie weiterhin ihr eigenes Süppchen kochen werden.

Während die drei Männer sich erheben und den VIP-Bereich in Richtung Hubschrauberdeck verlassen, unterhalten Sie sich leise über die genauen Punkte, die Sie auf dem Gipfel vorschlagen wollen. Der Name TITAN ist mehrfach zu hören.

This post was last modified: 07.12.2016 13:31 by Juerss.

29.11.2016 23:46
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sero
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RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]




Teil II - Die Einsamkeit


"Eines ist Verlassenheit, ein anderes Einsamkeit."- Friedrich Nietzsche



Datum: 12. Januar 1998
Ort: Bilderberg Bar in der Nähe der drei Seen, Ontario, Kanadische Föderation

In einem gemütlichen Raum, verdunkelt durch dicke Gardinen, ein Mann mit einem Glas in seiner Hand. Er geht auf und ab, wirkt leicht angespannt, aber dennoch ruhig. Auf ihm blickend ein weitere Mann, sitzend, ebenfalls mit seiner Hand an einem Glas. Er schaut die Bewegung des laufenden genau an.

1. Mann: Südafrika wird aus dem Commonwealth fallen. Ich war zu passiv, was wird passieren, wenn nur noch der kanadische Teil im Commonwealth ist?

2. Mann(Mit novidianischem Akzent): Das weiß ich nicht genau. Am Ende entscheidest es wohl du, Benjamin. Wahrlich keine schönen Zeiten. Man spürt Anspannungen auf der ganzen Welt.

Benjamin: Wohl war. Mir fällt das nicht leicht, weißt du. Man wird sich an mich erinnern als letzter Administrator des Commonwealth. Etwas was ich nicht als Titel tragen möchte. Kanada steht bald alleine da, keine Antworten aus den Vereinigten Staaten, kein Fortschritt mit Bärenwalde, noch weniger Fortschritt mit den anderen kanadischen Provinzen. Es ist zwar immer meine Politik gewesen, dass wir relativ neutral bleiben, aber das heißt nicht, dass ich die Isolation wollte.

2. Mann(Mit novidianischem Akzent): Die kanadische Föderation ist nicht isoliert. Sie pflegt weiterhin guten Kontakt zu einzelnen europäischen Staaten, wie zum Beispiel Novidia. Vielleicht wäre es klug für die kanadische Föderation sich wieder voll Europa zu widmen. Es scheint aufzustehen.

Benjamin: Ich hoffe doch, dass Europa endlich wieder wacher wird. Das nichts tun hat und wird Europa schaden. Aber was können wir da schon ändern? Wir sind am anderen Ende der Welt!


2. Mann(Mit novidianischem Akzent): Europa und Kanada verbindet die gemeinsame Geschichte. Mit dem Anti-Terror-Gipfel könnte die kanadische Föderation doch bestens Kontakte knüpfen. Benjamin, du bist für deine guten Reden im Parlament bekannt, nutz dies um Europa wach zurütteln.

Benjamin(lachend): Du weißt wirklich mich aufzumuntern! Aber du hast Recht, ich sollte die Gunst der Stunde nutzen und aufhören so passiv zu bleiben. Ich muss handeln, damit gehandelt wird. Ich werde gleich nach unserem Treffen eine Krisensitzung mit dem Außenminister halten. Vielleicht sollte ich direkt selbst mit einer Delegation zum Gipfel fliegen. Soll ich dich mitnehmen?

2. Mann(Mit novidianischem Akzent): Das wäre vorzüglich. (laut lachend) Da spare ich mir dann das Flugticket!

Beide Männer trinken lachend ihre Gläser aus. Sie geben sich zum Abschied die Hand und Benjamin zückt beim Rausgehen sein Diensthandy aus dem Jacket.


Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen. - Herbert Wehner

President Benjamin Netter | Kanadische Föderation | EuFED
Donáld Atout | Verrückter Politiker aus Kanada | Canada Party

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30.11.2016 08:51
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Post: #5
RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]




Teil III - Realität


"Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur,
bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."
- Albert Schweitzer



Datum: 23. Mai 1998
Ort: Bilderberg Bar am Platz der Nationen, Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia (Konferenzraum Prinz Ferdinand)


Ferdinand zu Nassau-Graeff und Pierre Boudin sitzen in der Bilderberg Bar im Konferenzzentrum Hammerschmidt am Platz der Nationen in den Voelden, Konferenzraum Prinz Ferdinand. Ihre Kollegen aus Großschweden, Ferelden und Leitania befinden sich in diesem Moment auf dem Weg zu genau diesem Ort. Die Tür klopft und eine Frau im Blazer, Anfang Vierzig, tritt herein.

Frau: "Herr Ratspräsident, Staatsminister Johansson ist in Leitung 2."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Ich danke Ihnen Frau Hansen."

(Die Frau verlässt den Raum und schließt die Tür hinter sich. Nassau-Graeff wartet solange, dann nimmt er den Anruf an.)


Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Marko, ich grüße Sie. Pierre hört mit."

Pierre Boudin: "Guten Tag Herr Staatsminister."

Marko Johansson (am Telefon): "Guten Tag die Herren."

Ferdinand zuNassau-Graeff: "Wo sind Sie im Moment, Marko?"

Marko Johansson: "Über Ferelden, in keinen zwei Stunden dürfte ich bei Ihnen sein."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Zeit ist Geld, lassen Sie uns einen ersten Dialog führen. Können Sie sich vorstellen, dass Großschweden an gemeinsamen Operationen gegen Terroristen teilnimmt?"

Marko Johansson: "Sie wissen ich bin immer dazu bereit an einem gemeinsamen Strang zu ziehen, wenn es die Umstände erforden. Aber wir können uns schlecht auf so etwas einlassen, wenn nicht alle an diesem Strang ziehen."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Gut, entschuldigen Sie uns einen kurzen Moment, Marko." (Er betätigt einen Knopf des Telefons.) "Frau Hansen, bitte stellen Sie eine Verbindung zu Unionspräsident Juhász her." (Er wendet sich zu Boudin.) "Mit Marko kann man verhandeln, er ist ein vernünftiger Mann. Mal schauen wie es bei Juhász aussieht."

Pierre Boudin: "Er wird ein anderes Kaliber."

(Wieder klopft es an der Tür und Frau Hansen tritt herein.)

Frau Hansen: "Herr Ratspräsident, Unionspräsident Juhász ist in Leitung 3."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Danke Frau Hansen." (Frau Hansen verlässt den Raum, dann betätigt Nassau-Graeff erneut einen Knopf des Telefons.) "Herr Unionspräsident, ich grüße Sie. Präsident Boudin und Staatsminister Johansson hören mit."

Attila Juhász (am Telefon): "Ich grüße Sie Herr Ratspräsident. Freimann hört ebenfalls mit.

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Lassen wir doch die Förmlichkeiten, ich bin Ferdinand."

Attila Juhász: "Attila."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Lassen Sie uns über ein paar grundlegende Dinge reden, Attila. Können Sie sich eine leitanische Teilnahme an gemeinsamen Anti-Terror-Operationen auf kontinentaler Ebene vorstellen?"

Attila Juhász: "Definieren Sie Anti-Terror-Operationen."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Ich spreche von Maßnahmen wie gemeinsamer Fahnung oder den Austausch von Datenbanken. Aber natürlich auch gemeinsame militärische Operationen gegen Terroristen."


Attila Juhász: "Sie meinen wir sollen Ihnen helfen die Opfer in Lafrance und Ferelden zu rächen?"

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Ich rede nicht von Rache. Ich rede von Prävention, so etwas darf nie wieder passieren."

Attila Juhász: "In Leitania ist so etwas nie passiert. Unsere Präventionsmaßnahmen funktionieren bestens."

Pierre Boudin: "Davon gingen wir auch aus. Sie sollten das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen."

Attila Juhász: "Pierre, verstehen Sie mich nicht falsch, die Opfer haben mein Beileid. Aber was in Lutèce geschehen ist, ist ein francösisches Problem."

Pierre Boudin: "Es ist zuallererst ein europäisches Problem. Lafrance ist Teil Europas, so wie Ferelden und auch Leitania."

Attila Juhász: "Ich würde mich wiederholen, wenn ich Ihnen sage, es gab keinen Anschlag in Leitania".

Pierre Boudin (etwas aufgebracht): "Es gab NOCH keinen Anschlag in Leitania. Sie scheinen nicht zu verstehen, dass es hier scheinbar nicht um Aktionen gegen einzelne Nationen geht."

Ferdinand zu Nassau-Graeff (zu Boudin gewandt): "Beruhige dich Pierre." (Wieder in Richtung des Telefons sprechend) "Attila, mit Ihrer Haltung stehen Sie alleine da. Denken Sie..." (Er wird von Juhász unterbrochen)

Attila Juhász: "Alleine? Haben Sie mal in Denerim mal gefragt was die davon halten wenn wir uns militärisch in ihre Staatsangelegenheiten einmischen? Die regeln das doch mit ihrem Blackwater-Dingens."

Ferdinand zu Nassau-Graeff (hält einen Moment inne, dann antwortet er): "Sie haben Recht Attila, ich werde eine Verbindung zu Kanzler von Manstahl herstellen lassen."

(Das gleiche Prozedere: Nassau-Graeff bittet Frau Hansen eine Verbindung zu Manstahl herzustellen. Diese tut das und teilt mit, dass Manstahl in Leitung 4 ist. Nassau-Graeff nimmt den Anruf an.)

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Hermann, ich grüße Sie. Pierre, Marko und Attila hören mit."

Hermann von Manstahl (am Telefon): "Ich grüße auch Sie meine Herren. Schön mal persönlich mit Ihnen zu sprechen, Attila."

Attila Juhász: "Die Freude ist ganz meinerseits. Ferdinand, erzählen Sie dem guten Herrn Kanzler doch was Sie sich ausgedacht haben."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Hermann, wir wollen den Kampf gegen den Terror gemeinsam angehen. Ich hoffe Ferelden ist bei gemeinsamen Anti-Terror-Operationen dabei. Austausch von Wissen, Fahndung, Ausschalten von Terroristen."

Hermann von Manstahl: "Ich begrüße eine gemeinsame Lösung. Wir sollten das Problem mit aller Härte angehen. Präsident Wallenstein wird vor militärischen Operationen nicht zurückschrecken. Mit Blackwater haben wir einen guten Partner, wir werden diesen Fanatikern den Garaus machen."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Immer mit der Ruhe, es geht um weitaus mehr als Angriff."

Pierre Boudin: "Und über Blackwater sollten wir sowieso nochmal reden."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Ja, aber dazu später. Erstmal müssen wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen."

Marko Johansson: "Und zwar auf einen europäischen Nenner. Meine Herren, meine Maschine setzt gleich zum Landeanflug an. Ich muss aus der Leitung gehen."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Gut Marko, bis gleich. Wir sprechen uns dann in Den Voelden wieder. Ich habe im übrigen auch Präsident Netter eingeladen, Kanada ist ein wichtiger Partner. Und Attila, denken Sie nochmal über Kompromisse nach."

Attila Juhász: "Nachdenken werde ich, aber versprechen kann ich Ihnen nichts."

(Dann legt Nassau-Graeff auf. Er wendet sich wieder zu Boudin.)

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Immerhin zwei von drei. Aber Juhász werden wir auch noch knacken. Walter wird mit ihm sicher nicht konform sein."

Pierre Boudin: "Und Manstahl müssen wir bremsen. Du weißt, dass ich dir eine Kooperation mit Blackwater nicht versprechen kann. Ich hoffe das TITAN-Konzept überzeugt sie."

Ferdinand zu Nassau-Graeff: "Gut, Zeit mal kurz durchzuatmen. Lass uns noch einen Kaffee trinken bevor es an die Arbeit geht."

Boudin nickt ihm zu. Nassau-Graeff sammelt ein paar Akten zusammen dann stehen die beiden auf und machen sich auf den Weg in den öffentlichen Teil der Bar.

This post was last modified: 04.12.2016 21:51 by Juerss.

03.12.2016 15:23
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RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]




Teil IV - Die Unterdrückten


"Man trägt die Revolution nicht auf den Lippen um von ihr zu reden, sondern im Herzen um für sie zu sterben."- Che Guevara



Datum: 23. Mai 1998
Ort: Bilderberg Bar in der Nähe des Platz der Nationen in Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia

An einem Tisch in einem Keller unter der Bilderberg Bar, es sind nur wenige Meter bis zum Konferenzzentrum Hammerschmidt, sitzen drei Männer. Um sie herum wuseln weitere Männer, die meisten mit etwas dunklerer Haut, wahrscheinlich stammen sie aus Südamerika, einige scheinen aus Afrika zu sein. Sie tragen Kisten von einem Ende des Raumes zum anderen, einige inspizieren Waffen: Sturmgewehre und Handgranaten. Das Hauptgeschehen findet am Tisch mit den drei Männern statt, sie scheinen so etwas wie Anführer zu sein. Der Mann an der Stirnseite des Tisches ergreift das Wort. Er scheint Europäer zu sein. Der Mann links neben ihm trägt eine Schiebermütze, er scheint Südamerikaner zu sein. Der Mann zur rechten Seite des Europäers spricht mit afrikanischem Dialekt.

Europäer: Es darf nichts schief gehen, wir haben alles hundertfach durchgespielt. (er wendet sich nach rechts) Was sagt die Zeit?

Afrikaner (blickt zur Seite auf eine großen Uhr): T Minus 10 Minuten.

Europäer: Wie sieht es im Hammerschmidt aus? (er wendet sich nach links)

Südamerikaner: Mein Informant gibt grünes Licht. Alle hohen Tiere befinden sich zum jetzigen Zeitpunkt im Konferenzsaal.

Europäer (wieder zum Afrikaner gewendet): Sind deine Männer bereit Jackson?

Jackson: Ja, soll ich ihnen das Signal geben?


Europäer: Sag ihnen sie sollen sich bereit halten.


(Jackson greift zu einem Handy und tippt scheinbar eine SMS. Dann blickt er wieder auf.)

Jackson: Mo und Rafik sind bereit, sie legen los sobald ich ihnen das Codewort schicke.

Europäer: Gut. (Er wendet sich zum Südamerikaner) Ramón, wie sieht es bei dir aus?

(Ramón steht auf und blickt in den Raum auf die umherwuselnden Männern. Dann schreit er los.)

Ramón: STILLGESTANDEN! (Er wartet einen Moment) ALLES AUF POSITION, WAFFEN RICHTEN, BEFEHL ABWARTEN! WIR STARTEN IN T MINUS 8! (Er setzt sich wieder und dreht sich zum Europäer) Bereit.

Europäer: Sehr gut jeder weiß was er zu tun hat? (Er holt eine Karte des Konferenzzentrums heraus und breitet sie aus)

Jackson: Jawohl, in T Minus 7 zünden Rafik und Mo die Bombe. Sie sollten einen Großteil des Sicherheitspersonals auf sich ziehen.

Ramón: Genau, und dann legen meine Jungs los. (Er deutet mit dem Finger auf die Karte, als würde er etwas einzeichnen) Wir stürmen auf dein Signal hin Tor 5 und Tor 6, anschließend schießen wir uns den weg hier entlang Richtung Konferenzsaal durch.

Europäer: Richtig, da darf nichts schief gehen. Am Konferenzsaal muss alles passen, dort wird es vermutlich die größte Gegenwehr geben. Ramón du und zehn weitere Männer, ihr haltet uns den Rücken frei, wenn wir stürmen. Anschließend nehme ich mit den übrigen den Saal ein und wir verbarrikadieren uns mit den Staatsbossen. Jackson, du hälst derweil hier die Stellung, Ramóns Informant wird dir alles wichtige durchgeben. (Er steht auf und schreit in den Raum) HERGEHÖRT, ALLES HÖRT AUF MEIN KOMMANDO. KEINES DER HOHEN TIERE WIRD UMGEBRACHT, NUR AUF MEINEN BEFEHL! SORTIERT EUCH JETZT IN EURE GRUPPEN, RAMÓN DORT, MEINE HIER! (Dann setzt er sich wieder)

Jackson: Waffen und Munition werden ausreichen?

Europäer: Ja, Joachim hat es mir garantiert, er bekommt schließlich gutes Geld dafür. Wie sieht es mit dem Sprengstoff aus?

Jackson: Alles in bestem Zustand. Giacomo hat sein Wort gehalten.

Europäer: Das will ich auch hoffen!

Ramón: T Minus 4 Minuten.

Europäer: Gut Männer, macht euch fertig.

(Die drei Männer stehen auf. Ramón und der Europäer legen sich schutzsichere Westen und Munitionsgürtel um. Ramón greift eines der Sturmgewehre. Jackson öffnet einen Laptop auf dem das Bild der Überwachungskameras des Hammerschmidts zu sehen sind. Daneben plaziert er ein Funksprechgerät. Ramón und der Europäer klemmen sich ihre Funksprechgeräte an den Gürtel. Dann hört man ein vielfaches Klacken, die Gewehre werden geladen.)

Jackson: T Minus 2 Minuten.

Europäer (schreiend): MÄNNER, DER MOMENT AUF DEN WIR UNS MONATELANG VORBEREITET HABEN IST GEKOMMEN! WIR HABEN OPFER GEBRACHT, SCHWEISS UND BLUT HIER REIN GESTECKT. WEIL WIR AN EINE BESSERE ZUKUNFT GLAUBEN. EINE ZUKUNFT FÜR UNS ALLE UND NICHT NUR FÜR DIE DA OBEN! (Er deutet in Richtung des Hammerschmidts) WIR HABEN UNSER LEBEN LANG GEKÄMPFT UND HEUTE FÜHREN WIR DIESEN KAMPF ZU ENDE! WIR SIND NICHT MEHR DIE AUF DIE SIE TRETEN, WIR SIND DIE DIE ZURÜCKTRETEN! FÜR DIE UNTERDRÜCKTEN!

Alle: FÜR DIE UNTERDRÜCKTEN!

Europäer (wieder normaler Tonfall): Jackson?

Jackson: T Minus dreißig Sekunden.

Europäer: Gib deinen Leuten Bescheid.

(Jackson tippt erneut eine SMS, dann legt er das Handy zur Seite und blickt auf die Uhr.)

Jackson: 10-9-8-7-6-5-4-3-2-1

(Eine laute Explosion ist zu hören, die Erde bebte für einen kurzen Moment, kleine Stücke von der Decke bröckeln nach unten).

Europäer: Auf geht's. Alle nach Plan. Ramón zu Tor 5. Die anderen mir nach. Ihr wisst was zu tun ist. Für die Unterdrückten!

Dann laufen sie los, während Ramón sich mit zehn weiteren Männern auf den Weg in Richtung Tor 5 macht, stürmt der Europäer mit ungefähr zwanzig weiteren Männern Tor 6. In dem Hauptquartier in diesem alten Keller, in dem nun nur noch Jackson sitzt und gebannt auf seinen Monitor blickt, hört man erste vereinzelte Schüsse.

This post was last modified: 04.12.2016 21:51 by Juerss.

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RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]




Teil V - Alles oder nichts


"Man trägt die Revolution nicht auf den Lippen um von ihr zu reden, sondern im Herzen um für sie zu sterben."- Che Guevara



Datum: 23. Mai 1998
Ort: Konferenzzentrum Hammerschmidt, Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia

Der Europäer hat soeben den Startschuss für die Erstürmung des Konferenzzentrums gegeben in welchem in diesem Moment die führenden Politiker Europas ihren Anti-Terror-Gipfel abhalten. Jackson, der im Hauptquartier der Terroristen zurückgeblieben ist, hatte zuvor seinen Kumpanen Mo und Rafik den Befehl zur Sprengung einer Bombe unweit des Konferenzzentrums gegeben. Zahlreiche Sicherheitskräfte sind zum Ort des Geschehens beordert worden. Das ermöglich dem Europäer und Ramón, und ihren Mitstreitern den Sturm auf das Gebäude.

Europäer: Hier entlang, hier entlang! (Fuchtelt mit den Armen in Richtung Tor 6 des Konferenzzentrums) Ramón, Zugriff jetzt, wir geben euch Deckung!

Ramón (zu seinen Männern): Vamos, vamos hombres!

(Während die Gruppe des Europäers das Feuer auf heraneinlende Polizisten eröffnet, macht sich Ramón mit zehn seiner Männer auf in Richtung des nahe gelegenen Tor 5.)


Europäer (in das Funksprechgerät): Wie sieht es bei euch aus?

Ramón (Stimme aus dem Funkgerät): Wir sind drin, Douglas!

Douglas: Sehr gut, weiter vorgehen wie nach Plan! Wir stürmen Richtung Südflügel. Ihr macht Ebene 1 klar, dann nehmen wir uns zusammen den Saal vor. Rechnet ab jetzt mir mehr Gegenwehr!

Ramón: Wir werden sie niedermetzeln.

Douglas (zu seinen Männern): Mir nach, wir holen uns den Südflügel! Ihr zwei (er zeigt auf zwei seiner Männer) sichert den Eingang. Gebt uns sofort bescheid wenn sie uns auf den Fersen sind. Auf geht's Männer!

(Sie stürmen weiter Richtung Südflügel, was sich ihnen in den Weg stellt wird ohne mit der Wimper zu zucken erschossen. Innerhalb weniger Minuten konnten sie den Südflügel erobern und sind auf dem Weg zum Konferenzsaal.)

Douglas (in das Funkgerät): Ramón, wie sieht es bei euch aus?

Ramón (Stimme aus Funkgerät): Alles verlief ohne Probleme, wir sind auf dem Weg zu euch. Ebene 1 ist in unserer Hand.

(Douglas und seine Männer befinden sich nur noch wenige Meter vom Konferenzsaal entfernt. Nach einigen Minuten stoßen Ramón und sein Gefolge hinzu. Douglas zählt die Gruppe um Ramón durch.)

Douglas: Ihr habt einen Mann verloren?

Ramón: Ja beim Sturm des Tores. Danach verlief alles reibungslos.

Douglas: Es hat auch drei meiner Männer erwischt. Das ist besser als wir kalkuliert hatten.

Ramón: Dann auf zum Saal. Bevor sie entfliehen können.

Douglas: Wir haben ihnen den Weg abgeschnitten, da kommt keiner raus. (Er greift sein Funksrpechgerät und spricht in dieses) Jackson?

Jackson (Stimme aus dem Funkgerät): Zehn Männer vor der Tür, davon sieben schwer bewaffnet. Den Eingang des Ganges bewachen nochmal sieben Männer, einer von ihnen schwer bewaffnet. Sie funken bereits Unterstützung an, ihr solltet also schnell vorgehen.

Douglas: Danke Jackson (Er wendet sich wieder an sein Gefolge) Ihr fünf (er zeigt auf eine Gruppe der Männer) nehmt euch zuerst die Wachen am Flur vor. Nur einer ist schwer bewaffnet, schaltet ihn zuerst aus. Mit den anderen dürftet ihr leichtes Spiel haben. Wenn das vollbracht ist, Ramón, stürmst du mit deinen Leuten den Gang und sorgst dich um das Personal vor der Tür. Wir nutzen euern Feuerschutz und werden den Saal stürmen.

Ramón: Alles klar, macht euch bereit Männer.

Douglas (zu einem der Terroristen): Hier, wenn wir drin sind zerstör den Eingang zum Südflügel und komm dann nach. (er drückt ihm eine Granate in die Hand)

Jackson (Stimme aus dem Funkgerät): Sie kommen, ihr müsst loslegen!

Douglas: Gut, 3-2-1, Angriff!

(Alles verläuft nach Plan, zunächst wird das Sicherheitspersonal im Gang zur Strecke gebracht. Danach wird der Gang von Ramóns Gruppe gestürmt, sie liefern sich einen heftigen Kampf mit dem Sicherheitspersonal, welches vor der Tür zum Konferenzsaal stationiert war. Nachdem nur noch drei der Wachleute am Leben und in den Kampf mit Ramóns Gruppe verwickelt sind, stürmt Douglas mit seiner Gruppe den Saal. Seine Männer verteilen sich in alle Ecken und richten ihre Waffen auf die überrumpelten und verängstigten Politiker, die im Saal befindlichen Sicherheitskräfte werden von den Terroristen sofort erschossen. Im Feuerhagel wird auch der francösische Premierminister Armand Dumoulin getroffen. Nachdem auch der letzte Wachmann vor der Tür besiegt wurde machen sich auch Ramón und sein Gefolge in den Konferenzsaal auf. Eine nicht zu überhörende Explosion bestätigt dass der Eingang zum Südflügel des Gebäudes gesprengt wurde. Langsam beruhigt sich die Lage, jeder noch Lebende wird von einem der Terroristen kontrolliert.)

Jackson (Stimme aus Funkgerät): Der Zugang zum Gebäude ist zerstört. Sie werden eine Weile brauchen bis sie durchkommen.

Douglas: Meine Herren, jeder Ausweg ist versperrt. Sie sind nun meine Gäste.

Ferdinand zu Nassau-Graeff (ohne eine Miene zu verziehen): Wer sind Sie und was wollen Sie?

Douglas: Sie sind momentan nicht in der Position Fragen zu stellen. Wo sind Boudin, Manstahl, Netter und Johansson?

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Nicht hier, wie Sie sehen.

Douglas: Dann muss ich wohl mit Ihnen Vorlieb nehmen Herr Ratspräsident. (Er schaut sich im Saal um und findet Juhász) Ah, Sie werden mein Lieblingsopfer Juhász. (Dann wendet er sich zu Ramón) Das Gejaule nervt. (Er zeigt mit einem Kopfnicken in Richtung des am Boden langsam verblutenden Dumoulin)

Ramón (hämisch grinsend): Ich kümmer mich darum. (Mit einem gezielten Schuss tötet er Dumoulin)

Douglas: Wir werden noch viel Spaß miteinander haben!

Douglas greift sich einen Stuhl und stellt ihn in die Mitte des Saals, dann setzt er sich. Neben ihm bezieht Ramón Stellung, das Gewehr am Anschlag. Die übrigen Terroristen kontrollieren jeweils einen der Politiker mit gezogener Waffe. Alle Schüsse sind verstummt, auf einmal herrscht eine beunruhigende Stille, Douglas und Nassau-Graeff blicken sich Auge in Auge an

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Torgai
Leon Gonzales
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RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]





Datum: 22.Mai.1998
Ort: Bilderberg Bar "Den Voelden, Weltrat"


„Waterfield?! WATERFIELD?!“ gellt es durch den Raum und die Damen und Herren beginnen aufzublicken, am Kopf des langen Tisches sitzt Dr. Samantha Rycroft, frisch gewählte Vorsitzende des Weltrates, sie sitzt grade über einem Salat und einem Haufen zerwühlter Unterlagen

Dr. Rycroft: „Beruhige dich, Leon.“ sie hebt die Hände und versucht eine beruhigende Geste auf ihn wirken zu lassen

Leon Gonzales: „Ich beruhige mich nicht!“ seine Fäuste knallen auf den Tisch „Weißt du warum ich deine Kandidatur unterstützt habe? Weil ich dachte, dass du eine diplomatische Alternative bist! Ein Kompromiss!“

Dr. Rycroft: „Das bin ich auch und das ist auch Waterfield...“ Gonzales unterbricht Rycroft´."

Leon Gonzales: Blödsinn! Er ist ein Kandidat der USA und des Kapitals. Hast du vergessen, dass die USA bis Heute trotz meines Entgegenkommens die Wahl nicht anerkannt haben?“


Dr. Rycroft:
„Das habe ich nicht. Leon das ist eine Chance für dich. Du kannst sie nun darauf festnageln. Sie sind im Zugzwang.

Leon Gonzales: „Diesen scheinen sie aber nicht zu spüren! Ich habe weder eine Mitteilung der USA noch von Waterfield über meine Wahl gehört.

Dr. Rycroft: „Du weißt genau, dass Waterfield nicht die USA ist.“

Leon Gonzales: „Seine Kandidatur war nur ein weiterer Versuch mich UND die Vereinten Nationen, durch ihre Militärmacht zu erpressen. Willst du das zulassen? Willst du so eine UN?


Dr. Rycroft: „Nein will ich nicht. Aber wir können auch einen Rückzug der USA nicht zulassen und würden dadurch nur verlieren. Wir brauchen die USA.“

Leon Gonzales: „Brauchen wir nicht! Wenn sie sich immer weiter isolieren wollen, ist mir das ehrlich gesagt nur Recht! Ich bin ohne die USA Generalsekretär geworden. Ich habe den Laden ohne die USA zum Laufen gebracht und ohne die USA angefangen zu arbeiten!

Dr. Rycroft: „Und wenn wir Truppen brauchen?“


Leon Gonzales: „Dann werden wir diese wo anders finden. Sei es Europa, Südamerika oder Asien. Ich finde Kontingente. Aber...sag ihr sperrt euch doch gegen eine Ächtung des Militarismus? Dann werden wir doch bald genug Truppen aus Europa haben.

Dr. Rycroft: „Leon du weißt ganz genau, dass Novidia eine lange Geschichte hat, in der das Militär eine wichtige Rolle einnimmt. Ohne Militär kein Novidia. Auch Heute noch ist das Militär in Novidia hoch geschätzt und anerkannt...wir werden uns dem nicht entgegen stellen.“

Leon Gonzales: „Na und? Sirnuwa hat auch eine faschistische Vergangenheit. Wir haben damit gebrochen. Ohne einen klares Bekenntnis zu Abrüstung und Friedenspolitik, das mit Taten untermauert wird, wird es keinen Frieden geben!“

Dr. Rycroft: „Jetzt ist es aber mal vorbei, du schießt über dein Ziel hinaus! Uns Faschismus vorzuwerfen ist lächerlich, Novidia ist eine der ältesten Demokratien der Welt. Halt dich zurück. Und wie befrieden wir dann Island mit Tauben und Essenspaketen?“

Leon Gonzales:“Schwachssinn. Du weißt, dass ich keinen solchen Standpunkt vertrete. Aber wenn die ganze Welt rüstet...wird es schwierig sich an den Maracaibo-Vertrag zu halten. Auch wenn ich nicht mehr Präsident bin...oder grade weil ich es nicht mehr bin. Die Regierung in Sirnuwa sitzt auf heißen Kohlen.“

Dr. Rycroft: „Ruhe bewahren, Leon. Die Peace in Unity schützt euch doch...zwing uns nicht uns zwischen Südamerika und den USA zu entscheiden, du weißt genau, dass das nicht zu Gunsten von euch ausgeht. Wenn die USA aus der UN aussteigen können wir unseren moderaten Kurs nicht mehr halten und müssen einen Gegenpol gegen euch einnehmen, denk daran!“

Leon Gonzales: „Ja richtig die Peace in Unity schützt uns...aber gegen eine aufgerüstete Militärmacht aus USA und Europa können wir auch nichts entgegensetzen...und genau dieser Ansatz ist es, der mich beunruhigt. Ihr habt nicht den Mut, den Amerikanern die Stirn zu bieten. Ihr habt Angst.“

Dr. Rycroft: „Haben wir nicht. Wir sind vernünftig.“

Leon Gonzales: „Dann seid vernünftig. Ich werde keinen Kandidaten tragen, der meine Wahl nicht akzeptiert.“

Schnaubend und deutlich erbost verlässt Gonzales den Raum, Rycroft stochert etwas in ihrem Salat herum, die restlichen Damen und Herren räuspern sich und nehmen nur sehr langsam ihre Gespräch wieder auf.


Arnheim
Herbert Landers: Vorsitzender der Volkskommission / Generalsekretär des Pakts von Houston
Jefferson Hiden: Außenminister der Volksunion Texas
Cathrine Plinkton: Vorsitzende der Generalversammlung der AVA
Jenn Vortez: Verteidigungsministerin der Volksunion Texas

Prinzipiell gilt: Ich bin sehr offen für alles denkbare im RP. Auch zwischenstaatlich. Sprecht mich ruhig an.

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RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]


Teil VI - Stunde der Not


Datum: 23. Mai 1998,
Ort: Parlamentsgebäude, Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia

Es war wiedermal einer jener Tage.
Jean sass an seinem Computer und starrte auf seinen Bildschirm. Da war diese Sekretärin des Innenministers. Zugegeben, sie war rech anschaulich. Warscheinlich hatte der Innenminister bei Ihrer Einstellung hauptsächlich nach „anderen“ Qualitäten ausschau gehalten. Wie dem auch sei, seither nervte sie ihn jeden Tag.

Heute schreib sie ihm (per Mail notabene), sie habe irgendwie das Internet gelöscht, und er solle es doch bitte wieder installieren. Jean seuftze, und wünschte sich für einen Augenblick, sie hätte das Internet tatsächlich gelöscht, weil er dann diese E-Mail nie erhalten hätte.

Das Telefon klingelte. Ferdinand zu Nassau-Graeff - Mobil. Jean war verdutzt. Ausnahmsweise hatte er den Computer des Ratspräsidenten nicht sabotiert, wie in den vergangenen Monaten. Er musste sich wirklich selber gratulieren. In bravuröser weise hatte er sämtliche – von ihm selber verursachten – Computerprobleme des Ratspräsidenten in Rekordzeit gelöst und war damit zum bevorzugten Supporter des Präsidenten avanciert.

Das Telefon klingelte immer noch. Der Ratspräsident wartete nicht gerne. Aber – sollte der nicht an diesem Anti-Terror Gipfel sein. Jean fluchte.

„Wenn er mir gleich sagt, dass der Beamer wieder nicht funktioniert, bringe ich ihn um“ ,schwor er sich.
„Parlaments Interne IT, Jean“ nahm er ab.
„Können sie alle Überwachungskammeras im Konferenzzentrum Hammerschmidt ausschalten?“ Scharrte eine fremde Stimme.
„Pardon? We Sind sie?“ Antwortete Jean verdutzt.
„Hören sie, ich habe keine Zeit für Spiele. Ich richte einen Revolver auf den Kopf ihres Ratspräsidenten. Schalten sie die Kameras aus. SOFORT! Ausserdem werden sie alle elektronischen Türren sperren“ befahl der Fremde.

Jeans Gedanken rasten. Ein kurzer Befehl reichte, um die Kamera auf seinen Bildschirm zu bringen. Selbstverständlich hatte er bereits vor Monaten alle „Systemrelevanten“ Kameras gehackt, um ihre Bilder anzapfen zu können. Auch jede in Hammerschmid, beim Anti-Terror Gipfel. Tatsächlich. Ein weiterer Befehl lies die roten aufnamelichter aller Kameras ausgehen, obwohl die Kamera weiter lief. Dann sperrte er die Türen.

„Sind aus“ log er.
„Ich hoffe es für sie. Wenn nicht, kann ich ihren Ratspräsidenten immer noch töten. Wenn sich eine diseser Türen öffnet, ohne dass ich es befehle, ist der Ratspräsident auch Tot – klar?“ Die Verbindung war Tod.
Scheisse.

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06.12.2016 10:23
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RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]




Teil VII - "Do or Die"


"Weisheit befreit vom Zweifel, die Tugend befreit vom Leiden, Entschluß befreit von Furcht."- Konfuzius



Datum: 23. Mai 1998
Ort: Konferenzzentrum Hammerschmidt, Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia

Die Terroristen halten die Politiker im großen Konferenzsaal im Südflügel des Konferenzzentrums Hammerschmidt gefangen. Inzwischen haben sie damit begonnen den Eingang zu diesem zu verbarrikadieren. Dennoch macht sich Unzufriedenheit im Gesicht des Anführers, Douglas, breit. Verzweifelt sieht er sich im Raum um, er scheint jemanden zu suchen. Dann wendet er sich an seine rechte Hand Ramón.

Douglas: Das darf doch nicht wahr sein. Boudin ist uns durch die Lappen gegangen. Und Johansson. Und Netter. Manstahl auch. Das darf nicht wahr sein.

Ramón: Sie werden mit Sicherheit hier irgendwo sein.

Douglas: Du hast Recht. (Er greift sich sein Funkgerät und spricht hinein) Kannst du ausmachen wo Boudin, Johansson, Netter und Manstahl sind?

Jackson (Stimme aus dem Funkgerät): Negativ. Ich kann sie nirgendwo sehen.


Douglas: Sind sie uns entwischt?


Jackson (Stimme aus dem Funkgerät): Nein, ich konnte nicht beobachten, dass sie das Gebäude verlassen haben. Sie müssen sich noch im Gebäude befinden.

Douglas: Ramón?

Ramón: Ich werde mich darum kümmern, Douglas. (Er geht zu einigen der Terroristen) Findet Boudin, Johansson, Manstahl und Netter. Sie sind hier im Gebäude. Spürt sie auf und bringt sie her, lebend! Bevor ihr die vier nicht habt braucht ihr nicht wieder hier aufkreuzen.

(Eine Gruppe von fünf Männern macht sich auf die Suche nach den Politikern. Douglas schreitet unterdessen auf Nassau-Graeff zu, der in der Mitte der Geiseln sitzt. Er hält ihm sein Gewehr an den Kopf.)

Douglas: Wo sind sie? Du weißt es doch.

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Ich habe keine Ahnung wo sie sind. Daran ändert Ihre Waffe auch nichts.

Douglas (senkt die Waffe wieder): Fein, meine Leute werden sie aufspüren. Und dann wird kurzer Prozess gemacht. Aber nun zum Geschäftlichen. (Mit einem Fingerschnippen gibt er einem seiner Männer zu verstehen, dass er einen Stuhl haben möchte. Diesen bekommt er und plaziert ihn vor Nassau-Graeff, dann setzt er sich)
Wenn ihr leben wollt, dann macht ihr was ich verlange.


Ferdinand zu Nassau-Graeff: Ich werde Ihnen zuhören. Und dann werde Ich sehen was sich machen lässt. Aber bleiben Sie realistisch.

Douglas: Das lässt sich machen, hast du verstanden. Andernfalls war's das. Also pass auf: Ihr zieht euch zurück und zwar von überall: Amerika, Afrika, Asien, alles was nicht Europa ist. Ihr sagt euern Soldaten sie sollen heim kommen. Ihr fliegt eure Drohnen zurück hierher, ihr baut eure Militärbasen ab. Und vergesst die Spione nicht, die sollen sich auch verdrücken.

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Ich glaube Sie wissen gar nicht was das bedeuten würde. Wenn wir unsere Truppen zurückziehen wäre das vor allem ein Nachteil für jene Regionen die Sie aufgezählt haben.

Douglas: Ein Nachteil? Weil die Menschen dann frei sein können, weil Sie nicht zu tun haben was der Europäer will? Weil Sie ihre Ketten sprengen können?

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Sie scheinen keine Vorstellungen von all dem zu haben.

Douglas (leicht in Rage): Sie scheinen keine Ahnung zu haben was es bedeutet unterdrückt zu werden. Sie ziehen Ihre Truppen ab, haben Sie verstanden? Und zwar alle! Und wenn ihr das getan habt, dann tretet ihr zurück. Allesamt! Andernfalls bezahlt ihr mit dem Leben.

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Sie wissen nicht was Sie damit auslösen. Und davon abgesehen werden wir uns sicher nicht von Terroristen erpressen lassen.

Douglas: Sie denken ich scherze, oder? Sie sollten mich lieber ernst nehmen. Sie verdrücken sich aus Südamerika, aus Afrika, von überall und dann treten Sie zurück. Sie haben nicht mehr lange sich zu entscheiden. Ihre eigenen Männer da draußen sorgen dafür, dass die Zeit rennt. Sie machen was ich sage oder ihr sterbt.

(Douglas wendet sich zur Seite, greift sein Gewehr und erschießt eine der Geiseln, ein Mitglied des kanadischen Stabes.)

Douglas: Die Zeit rennt!

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Lassen Sie mich telefonieren und ich verschaffe uns mehr Zeit. Wir werden sicher einen Kompromiss finden.

Douglas: Ich habe einen Kompromiss gemacht, als ich euch nicht sofort alle umgelegt habe. Unsere Forderungen stehen!

Ferdinand zu Nassau-Graeff: Auf diese Forderungen kann ich leider nicht eingehen. Das kann niemand hier.

Douglas: Das müssen Sie, wenn Sie hier raus wollen. Und zwar schon bald, denn gleich wird es hier drin blutig, das wissen Sie!

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06.12.2016 23:45
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