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Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]

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Torgai
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Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]



Bilderberger Bar im Finanzviertel von Den Voelden



"...wir können aber schon ein wenig mit dem RP anfangen - einfach mal um ein wenig die verschiedenen Charaktere einzuführen und ein wenig der Stimmung in den jeweiligen Staaten wieder zugeben. Ich habe da folgende Idee: Die Kette Bilderberg Bar, welche sich in den größten Städten und an den wichtigsten Luftfahrtdrehkreuzen finden lässt. "

TheLastShah in Marseille


Charlie und Juerss hatten die Idee dieses "alte" Konzept des RPs, dass damals in dieser Form der Shah erdacht hat, etwas umzuwandeln und es in der Welt Erde wieder einzusetzen.

Mit freundliche Genehmigung von Juerss nutze ich diesen Thread nun. Es steht natürlich allen frei sich hieran zu beteiligen und dem RP einen persönlicheren Anstrich zu geben.

Worum geht es?

Grundsätzlich gibt es überall auf dem Globus verteilt die sogenannten Bilderberger Bars oder Lounges. So zum Beispiel auch am internationalen Flughafen in Den Voelden. Die Bar dort beispielsweise bietet sowohl einen öffentlichen Bereich mit Tischen und einer fantastischen Aussicht auf die Stadt (Den Voelden liegt in einem Kessel. Der Flughafen liegt etwas außerhalb auf einem Plateau). Noch wichtiger ist jedoch die geschlossene Lounge, welche über eine Chipkarte von First-Class-Passagieren betreten werden kann. Dabei ist die Anonymität jedes Gastes gewährleistet. Aufgrund der Lage als Internationales Drehkreuz ist die Bilderberg Bar auch ein beliebtes Ziel von informellen Konferenzen & Sitzungen, welche in einem seperaten Teil in streng gesicherten Sitzungsräumen abgehalten werden können.

Was ist aber nun Sinn und Zweck des ganzen und was passiert in diesen Bars?


Grundsätzlich hat die Bar mehrere Zwecke zum einen können und sollen hier Geheimtreffen, nicht öffentliche Konferenzen, Unterhaltungen zwischen Politikern und ähnliche Treffen stattfinden. Dies soll dazu dienen Hintergrundinformationen aufzuarbeiten, die normalerweise nicht in Zeitungen oder Chirper gehören, aber zum Verständnis des RPs beitragen, Hinweise auf zukünftige Ereignisse oder Hintergründe bringen. Wichtig ist dabei, dass diese Gespräche zwar heimlich aufgezeichnet werden (Was natürlich niemand weiß Wink ), aber Sie sind deswegen trotzdem nicht allgemein bekannt. Das bedeutet zwar, dass hier etwas gesagt werden kann das ein komplettes RP-Ereignis auf den Kopf stellt, dass bedeutet aber nicht, dass dies als Grundlage für Zeitungsberichte dienen kann. Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass Geheimdienste etwas abgefangen haben. Das muss aber mit dem Charakter-"Inhaber" abgesprochen werden.

Am Beste funktioniert das Bar-Prinzip, wenn die Geschichten hier in das allgemeine RP eingefasst werden. Dies könnten zum Beispiel Seitengespräche während einer Konferenz sein, Geheime Verhandlungen zwischen eigentlichen Feinden oder Einblicke in eine Terror-Gruppe.

Das ist der eine Zweck. Der andere besteht darin allgemeine Stimmungen innerhalb der Bevölkerung einzufangen. Es ist der Ort für Stammtischreden, die Gerüchteküche aber auch allerlei politisch brisantes Schwätzle Wink . Was jedoch alle Gäste, egal ob Staatschef oder Bauarbeiter, nicht wissen ist, dass alle Gespräche in diesen Hallen und auch einige außerhalb aufgezeichnet werden und hier zur Verfügung gestellt werden.

Seit Marseille hat sich die Technologie verbessert. So sind die Personen hinter den Bilderberger Bars nun auch in der Lage Telefongespräche abzufangen, die Kameras von Präsidentenpalästen anzuzapfen und Computer zu hacken, die zufällig während einer Besprechung einer Terrorgruppe angeschaltet sind. Eurer Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Links und Interessantes

Die "alte" Bilderberger Bar in Marseille. Hier kann man sich Ideen holen: Klick Mich!


Der Bilderberger Protokoll Header:

Code:
[hr][align=center][img=760x49]https://s11.postimg.org/6y5pw9p0j/Titel.png[/img][/align][hr]


Beispiel I:






Datum: 23. Oktober 1990
Ort: Bilderberg Bar "Ferdinand Foch International Airport", Den Voelden , Föderale Ratsunion Novidia (Öffentlicher Bereich)

Den Voeldener Investmentbanker, in maßgeschneidertem Anzug (telefonierend): "Wir sollten in diese Blackwater Unternehmen aus Ferelden investieren. Die scheinen ja in Island freie Hand zu haben....Das können wir zu unserem Vorteil nutzen und uns eine goldene Nase daran verdienen..."

Eine Frau kommt auf den Investmentbanker zu und setzt sich an seinen Tisch. Der Mann legt auf.

jüngere, fereldische Frau im Blazer: "Hier haben Sie die geforderten Berichte. Sie sehen Blackwater tut alles um das bestmögliche für seine Investoren herauszuholen......Der letzte ähm..... "Großauftrag" war besonders lukrativ...Sie werden es schon bald sehen."

Die fereldische Frau lässt den Banker eine weile in den Unterlagen blättern.

fereldische Frau: "Und? Sind wir im Geschäft?

Beispiel II:






Datum: 24. Oktober 1989
Ort: Bilderberg Bar am Platz der Nationen, Den Voelden, Föderale Ratsunion Novidia (Konferenzraum Prinz Ferdinand)

Anmerkung: Dieses Beispiel wurde abgewandelt. Es wurde ursprünglich von TheLastShah geschrieben.


Viktor Nevskij, General der Seperatisten in Ukrainja: "Unsere sogenannten Anführer haben uns an den Westen prostituiert, unsere Wirtschaft zerstört, unsere Ehre. UNSER BLUT wurde auf unserem Boden vergoßen! Die Rebellion ist legitim und wir werden keinen Zentimeter zurückweichen bis wir die Hauptstadt erobert haben. Dann wird der Korruption in diesem Land ein für alle mal der Garaus gemacht!" (Nevskij zeigt mit dem Zeigefinger wütend auf Präsident Andres Orbanewitsch)

Richard Zippel, Diplomat (beruhigend, sachlich): "Diese Politik der Eskalation wird keiner anwesende Partei helfen. Kollegen, lassen sie uns zurück zu den Lösungsmöglichkeiten kommen die wir vor der Verhandlungspause besprochen hatten (Papierrascheln)... Viktor, Novidia und die restlichen europäischen Nationen wollen keinen Völkermord vor unserer Haustür geschweige den einen Bürgerkrieg oder etwas noch Schlimmeres. Ukrainja muss sich demokratisieren, das steht außer Frage. Wenn sie beide sich einigen, dann versprechen wir ihnen finanzielle und wirtschaftliche Direkthilfen in Höhe von 10 Mrd. $. Viktor, Sie sagen, dass Sie die Korruption bekämpfen wollen, und das finden wir sehr löblich. Doch wie wollen Sie Korruption in einem Land bekämpfen, das kurz vor der Pleite steht? Ich mache Ihnen ein weiteres Angebot, auf das ich den Ratspräsidenten vorhin überzeugen konnte - aber zuerst will ich Zugeständnisse ihrerseits hören, Andres!"

Andres Orbanewitsch, Präsident Ukrainja (dicklich, schwitzend, unruhiger Blick, knetet seine Finger unaufhörlich): Nevskij, ihre Mörderbande sollte besser die Waffen niederlegen solange sie es noch können-

Viktor Nevskij (laut): "Und Sie sollten das Präsidentenamt niederlegen solange SIE noch in der Lage dazu sind!

Richard Zippel (entnervt):"Halt, meine Herren! Danach hatte ich nicht gefragt, bitte Viktor, so führen die Verhandlungen nirgendwo hin. Meine Herren, ich muss die Verhandlungen hier leider unterbrechen...


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Prinzipiell gilt: Wenn ihr was im RP machen wollt, sprecht es ruhig per Nachricht ab. Dazu gehören dann auch Geheimdienstaktionen und sowas. Da können wir dann alles besprechen.
22.03.2018 18:34
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Post: #2
RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]

______________________________________________________________
Datum: 10. April 2009
Ort: Bilderberger Bar am Hauptstadt Flughafen Persani in Feeneden
______________________________________________________________

In einer dunklen Ecke, im seitlich etwas abgelegenen Nebenraum der erst vor paar Monaten eröffneten Filiale der Bilderberger Bar, saß ein junger Mann. Sein langes dunkles Haar ist in seiner Kapuze versteckt, die tiefe Schatten in sein Gesicht wirft. Die Hände umschlingen einen schwarzen Kaffee, der Fuß scheint nervös auf und ab zu wippen. Er scheint in Gedanken versunken, bis ein hereineilender Mann ihn aus den Gedanken reisst.

Unbekannter Mann: Mein Prinz! Ich bin so froh euch noch hier anzutreffen. Ihr dürft nicht fliegen! Das ist eine Falle! Ihr werdet erwartet...

Prinz Kaspian:Ruhig mein Freund! Beruhigt euch und setzt euch zu mir. Habt ihr bekommen, was ich brauche?

Unbekannter Mann:Ja, mein Prinz. Nur leider zu spät. Die Nachricht drang schon nach außen und ist nicht mehr aufzuhalten. Doch die Original Depesche konnte ich im Anschluss abfangen.
Der Mann, mittleren Alters, kramte etwas unter seinem weitem Hemd hervor. Eine Schriftrolle, samt königlichen Siegel. Mit sorgevollen Blick überreicht er diese dem Prinzen Kaspian.
Es tut mir leid, ich war zu langsam!

Prinz Kaspian:Edgar, mein Freund! Wir kennen uns schon so lange, dass ich weiß dass es nicht anders möglich war. Schon im Sandkasten wart Ihr mein Freund und Ihr wisst dass ich Euch dies nicht verüble!

Edgar Kulvaara:Genau aus diesem Grund, mein Prinz, dürft Ihr nicht fliegen! Ihr seid mein Freund! Diese Ratte von Miras hat irgendwie Wind davon bekommen, dass Ihr das Land verlassen wollt!

Prinz Kaspian (steht auf):Trotzdem ist es von Größter Wichtigkeit Internationale Hilfe zu erbeten! Wenn jetzt bald auch noch diese HTO Jungs hier rum schießen müssen wir uns auch Freunde suchen!
Er streckte Ihm den Arm entgegen und wurde erwiedert durch einen festen Griff an den Unterarm. Auch Kaspian ergiff feste den Unterarm seines Freundes.
Sollte es heute mit mir Enden, versprich mir es international groß aufzuspielen! Wir brauchen Aufmerksamkeit und Freunde! Verbündete! Das ist viel wichtiger für unser Land als mein kleines Leben!

Edgar Kulvaara:Es tut mir Leid, mein Freund!
Noch bevor Kaspian etwas sagen konnte, schlug die Faust Edgars präzise auf die Schläfe des Prinzen der sofort in sich zusammen sackte. Säuberlich setzte Edgar den Prinzen wieder so hin als würde er Gedankenverloren über seinem Kaffee sitzen.
Ihr SEID wichtiger als alles andere! Daher, mein Freund, bin ich es der fliegen muss an Eurer statt!

Mit schnellen Schritten verläßt Edgar die Bilderberger Bar und biegt in Richtung der Gates ab...


...Ich hab Flausen im Kopf und Hummeln im Arsch
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14.04.2018 21:40
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Post: #3
RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]

_________________________________________________________________
Ort: Bilderberger Bar am Militärflughafen in Baschdar
Datum: 23.11.2014
_________________________________________________________________

Das unbekannte Flugzeug aus Paradise ist schon seit einer halben Stunde gelandet und wird gerade wieder betankt und fertig gemacht zum Rückflug. Ein junger Mann, in Blue Jeans und einem weißen, weiten Shirt tritt in die Bilderberger Bar hinein. Die wenigen Soldaten die drinne sitzen erheben sich sofort und grüßen ihren Prinzen mit einer Verbeugung. Nur einer bleibt sitzen und blickt noch nicht einmal hinaus. Zu genau dieser kleineren, fülligeren Gestalt bewegt sich Kaspian hin.

Kaspian: Mein Freund, ist noch Platz im Rudel für einen streunenden Löwen?

Amar: Persani braucht Kinder, ganz dringend! Und vor allem neue Prinzen!

Es findet ein Stare-Down statt, der darin endet dass die Zwei sich lachend in den Armen liegen

Amar: Mein Freund, natürlich darf mein Prinz an jedem Tisch des Landes platz nehmen. Doch sag, was willst du hier?


Kaspian: Nun, wenn mein Land getroffen wird von nuklearen Sprengsätzen, wie bitte soll ich da im Bett liegen bleiben, auch wenn ich diese Frau Liebe wie mein Land.

Amar: Und deswegen meinst du ist es besser, wenn du bei eurem nächsten Zusammentreffen strahlst wie ein Glühwürmchen?! Geh zurück, bring unserem Land einen Thronerben, dass wir unser Land für unsere Kinder erhalten können!


Kaspian: Ich lass euch nicht alleine. Nicht nachdem ich unsere Löwen in den Tod geschickt habe!

Amar: Kaspian! Du bist wichtiger als alles andere! Du bist zu wichtig um hier geopfert zu werden! Ich mache die Drecksarbeit hier und du kommst in ein aufgeräumtes Persani zurück! Führe deine Geschäfte aus Paradise, reiße um die Welt! Mach was immer du willst, aber begib dich nicht in Gefahr!

Kaspian: Nein Amar! Ich kann nicht einfach zusehen und nichts tun! Ich muss....

Amar: Entschuldige mein Freund! Es ist nur für dein Bestes.... JUNGS!

Die Soldaten, die vereinzelt in der Bar sitzen erheben sich und stellen sich im Halbkreis um den Tisch an dem der Prinz gerade diskutiert.

Amar: Führt eure Befehle aus!

Kaspian: Ich habe euch nichts befohlen. Meine Anweisungen sind: Bringt mich nach Feeneden!

Die Soldaten stehen regungslos da - NEIN!

Kaspian: Ich bin euer Prinz! Fliegt mich in die Hauptstadt!

NEIN!

Amar: Entschuldige mein Freund, das sind nicht unsere Leute! Es sind Geheimdienstmitarbeiter aus Paradise. Sie hören nur auf Oana. Und deren Befehle waren eindeutig...

Soldat 1: Kommt der Prinz freiwillig mit oder darf man ihn abführen?

Gerade in dem Moment als Kaspian aufspringt und sich duckend davon machen will trifft ein Gewehrgriff seinen Hinterkopf und hinterlässt eine schöne Platzwunde. Mal wieder ist der Prinz öhnmächtig in einer Bar. Links und Rechts gestützt von einem paradisischen Soldaten wird er zurück in sein Flugzeug geschleppt.


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08.05.2018 21:43
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Post: #4
RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]




"Es gibt kein ruhiges Hinterland"




12.03.2017 eine Scheune nahe Flussquell

Eine Menschenmenge hat sich versammelt, viele haben rote Binden um dem Arm, einige tragen Gewehre. Uniformierte haben das Gelände abgesperrt und gesichert. Das Dorf gleicht einem Heerlager.

Nach 20 Minuten tritt eine Frau durch die Menge nach vorne. Es wird geklatscht.


Agitatorin: Genossinnen und Genossen, bitte beruhigt euch. Ruhe...ruhig...

*Ruhe tritt nach einigen Sekunden ein*

Wir haben uns Heute hier versammelt um in den Tagen, die da kommen unser Vorgehen zu planen. Es ist an der Zeit die Arbeiter und Bauern zu mobilisieren um die Freiheit des Losmunter Volkes zu erringen.

Wir sehen Heute wie Wölfe sich um die Macht über die Schafe streiten.

Doch ich sage euch, Heute haben sich die Schafe nicht nur zusammen getan, Nein sie haben auch noch Freunde gefunden. Viele Freunde in der ganzen Welt. Wir können uns verlassen auf die Solidarität der Proletarier aller Länder!

Wenn auch die sozialistische Supermacht von der Reaktion zerschlagen worden sein mag, so sind es doch die sozialistischen Bewegungen, Parteien, Milizen, Guerillas in aller Welt, die den Kampf voran tragen und die uns mit ihrer Solidarität stärken.

So ist es nicht nur so, dass die Schafe heute nicht mehr einzeln und allein kämpfen, nein sie sind vereint und gemeinsam. Sie bilden eine unüberwindliche Masse. Eine Kraft, die nichtmal die Wölfe unter Kontrolle bringen können.

Es ist vielmehr noch so, dass, und damit rechnen die Wölfe nicht, die Schafe plötzlich Gewehre haben! Und Munition, Granaten und sogar gepanzerte Wagen, Sprengstoff und sie wissen all dies auch zu gebrauchen.

Und das beste daran? Niemand weiß es! Genossinnen und Genossen, werft einen Blick in die Zeitungen, die Radiosendungen, die TV-Sender nirgendwo wird unsere erstarkende Bewegung auch nur erwähnt.

Aber ich sage euch eins...es wird sich ändern. Wir werden zuschlagen. Wir werden das Versteck verlassen und zuschlagen. Sie werden nicht ahnen, was über sie kommt...

Genossinnen und Genossen, und bald kommt auch noch unser spezieller Gast, Genosse Ziegelstein, an. Er wird dem Proletariat neuen Mut geben, neue Kraft. Und den Aufstand der Massen entzünden!

Glaubt mir...es gibt kein ruhiges Hinterland. Und schon bald wird die Rote Fahne über Sechsbergen wehen!"

Allgemeiner Jubel brandet auf, Milizionäre heben ihre Gewehre, es wird "Auf, auf zum Kampf" angestimmt.




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16.05.2018 17:28
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Post: #5
RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]


Datum:
02.02.2018

Ort: Ostsechsbergen/ländliches Umfeld von Sechsbergen

Der Zweck heiligt die Mittel


Ein Konvoi aus 4 Fahrzeugen rattert über die schlecht ausgebaute Landstraße. Vorne führt ein Pickup den Konvoi an auf dem ein Maschinengewehr montiert wurde, eine rotschwarze Fahne hängt über der Fahrerkabine. Dahinter fahren 2 Trucks auf deren Ladefläche sich bewaffnete Guerillas befinden, die rote Armbinden tragen.

Der Konvoi wird abgeschlossen von einem Pickup, der das MG auf der Ladefläche montiert hat und sich so rundherum drehen kann und nach hinten gerichtet ist, auch an ihm ist eine schwarzrote Fahne montiert.

Auf dem ersten Truck steht jemand in dunklem Mantel und spricht zu den anderen. Auf seiner Armbinde ist ein Abzeichen, dass ihn als Truppführer auszeichnet.



Komissar: Genossinnen und Genossen, vor uns liegt eine wichtige Mission die über den Fortgang dieses Krieges entscheiden wird. Die neuen Waffen von unseren neuen internationalen Partnern machen unseren Gegnern an, aber wir müssen ihnen nun auch zeigen, dass wir sie zu nutzen wissen.

Wir werden die 4. Brigade auf ihrem ureigenem Territorium angreifen und ihnen zeigen, dass wir Sechsbergen garantiert nicht aufgeben werden. In Südspitz lodert bereits das Feuer der Rebellion, die Arbeiter sind im Streik, ermutigt von unserem bewaffneten Kampf.

Unsere Genossen im Süden bereiten bereits die Befreiung der Stadt vor. Doch es kommt auch auf uns an, ob das gelingen kann. Wir müssen die 4. Brigade treffen und sie lgauben machen, dass wir keinen Vormarsch auf Südspitz planen. Sondern unsere Strategie der Nadelstiche fortsetzen.

Wir werden Heute Sechsbergen angreifen. Die große Kathedrale von Sechsbergen wurde direkt am Anfang des Konfliktes zerstört, GEnossen. Ich glaube wir alle erinnern uns an die Kampfjets, die zahlreiche Gebäude in der Hauptstadt zerstörten.

Die Ruinen enthalten noch Heute wertvolle Heiligtümer und Reliquien und die Kathedrale ist nur sehr leicht bewacht. Wir werden sie angreifen...überfallen und die sie rauben. Das wird uns neue Ressourcen für den Kampf um die Befreiung des Volkes geben. Genossen, ich erwarte volle Konzentration. Wir fahren rein...schlagen zu. Nehmen was wir kriegen können und hauen wieder ab, noch bevor die 4. Brigade Truppen mobilisieren kann.


Der Konvoi rast weiter, wechselt von der unbefestigten Straße auf eine vernünftige Asphaltstraße. Die Stadt kommt allmählich in Sicht und der Konvoi wird nicht langsamer sondern schneller.

Nach wenigen Kilometern wird ein Checkpoint der 4. Brigade sichtbar, das Führungsfahrzeug nimmt weiter an Geschwindigkeit zu und eröffnet direkt das Feuer auf die Soldaten vor Ort, das Feuer wird erwidert, jedoch sind die Wachposten nicht in der Lage den Konvoi zu stoppen, der Checkpoint wird durchbrochen.

SIcherlich 2 Kilometer geht es weiter, dann scharfe rechtskurve, auf ein Grundstück voller Ruinen zu. Die Wachen sind zwar alarmiert, doch hat niemand damit gerechnet, dass der Durchbruch der Kathedrale gelten würde.

So hält das Führungsfahrzeug mit quietschenden Reifen, nimmt die Wachen unter Feuer, tötet den ersten. Die anderen springen in Deckung und aus einem kleinen Container heraus, indem sie stationiert sind.

Nacheinander halten die Trucks und der 2 Pickup. Guerillas springen ab. Der erste Trupp stürmt direkt in die Ruinen, die meisten sind nur leicht bewaffnet, einige tragen nur Pistolen. Einer auch nur eine Karte.

Der 2te Truppe bezieht Stellung bei den Fahrzeugen und liefert sich ein heftiges Feuergefecht mit den Wachen. Eine Granate fliegt - explodiert - 2 Guerilla liegen schreiend am Boden, die MGs rattern und eine Wache geht zu Boden. Schliesslich hat ein Guerilla plötzlich ein RPG über der Schulter und schiesst. Die Rakete fliegt, trifft den Container, eine heftige Explosion erhellt den Platz. Ruhe tritt ein.

Die restlichen 2 Wachen ergeben sich und werden gefesselt. Man wartet auf die Rückkehr des anderen Trupps. Dieser kehrt nach ca 10 Minuten zurück. Allesamt mit vollen Händen, Säcken oder Kisten. Die Sachen werden verladen, man springt auf und lädt die Verletzten ein. Bis auf einen - der ist bereits verstorben und bleibt zurück, eine schwarzrote Fahne wird über ihn geworfen, bis die Reifen quietschen und der Trupp sich zurückzieht, aus der Stadt heraus.


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This post was last modified: 20.05.2018 14:42 by Torgai.

20.05.2018 14:39
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Post: #6
RE: Bilderberger Bar / Protokolle [Gespräche und Geschichten]

_________________________________________________________________
Ort: Ein Restaurant in Baschdar, im Separe
Datum: 23.11.2014
_________________________________________________________________

Es sitzen in dem abgetrennten Raum in dem Restaurant mit gut bürgerlicher Küche der Prinz Kaspian und sein neuer Minister Severus Snake. Geheimdienstmitarbeiter sind um das ganze Restaurant verteilt und passen inkognito auf die hohen Herren auf. Das Essen schmeckt und es wird sich sehr angeregt unterhalten.

Kaspian: Die Reise nach Losmunt war super! Ich werde demnächst auch nach Talamh reisen, dort kann man die Hilfen steuern und koordinieren. Sonst treten wir uns bald allen auf den Füßen rum!


Severus: Ja, das klingt gut! Aber ich denke wir sollten warten bis die Verhältnisse dort geklärt sind?

Kaspian: Und derweil die ganzen Menschen dort leiden lassen? Nein, Severus! Persani wurde in seiner schwersten Stunde geholfen und so will ich auch helfen.

Severus: Ja, aber die Sturmtruppen des Imperiums sind doch gerade auf dem Weg ins Land, die Helfen doch...

Kaspian: Mit Soldaten und versuchen den Konflikt, wie immer, blutig zu erledigen. Was dieses Land braucht sind Lebensmittel, sauberes Wasser, Medizin und Ärzte! Soldaten können das Leid nicht mindern, nur den Krieg anheizen. Und durch solche imperialen Eingriffe werden dann auch die Untergründe aufgeschwemmt - deswegen radikalisieren sich gerade ja auch die Kommunisten


Severus: Der rote Morgen hat gute Chancen das Land zu befrieden

Kaspian: Zu unterdrücken triffts eher....

Severus: Aber wir können doch keine Genossen und Brüder so verurteilen?! Es sind ideologisch Gleichgesinnte

Kaspian: Die unter Waffengewalt verblendet durch das Land ziehen. Wenn man nur wüsste wo die auf einmal solche Waffen her haben?!


Severus: Sie wollen sich doch nur von der Unterdrückung durch die Armee wehren

Kaspian:
Und die freien Koalitionäre?! Die sind das Kanonenfutter?


Severus lacht dunkel und bitter: Unsere Waffen haben doch Erfahrung damit Unschuldige zu töten. Ohne das Imperium war Persani doch genau so verroht und unterentwickelt....

Kaspian war gerade am trinken, als er die Worte vernimmt, sich verschluckt und vor lauter Überraschung Severus seinen Tee als feinen Sprühnebel ins Gesicht spuckt.: UNSERE WAFFEN?!


Severus wird hektisch: Was? Unsere? Nein! Wie sollten die an UNSERE Waffen kommen?!

Kaspian: Severus, ich kenne dich und ich weiß wenn du mir etwas verheimlichst! Was ist geschehen?!


Severus:
Die Kisten an die Kommunisten habe ich umbefüllen lassen. Ich habe die Waffen der Russen und der alten Ordnung, die wir beschlagnahmt haben, dorthin verteilen lassen...

Kaspian springt auf und haut auf den Tisch: SPINNST DU?! Wenn das international aufkommt, dass das UNSERE Waffen sind, dann bin ICH dran. Dann ist GANZ PERSANI dran!!!! Ich habe kein Interesse den roten Morgen mit Waffen zu versorgen! Wieso redest du nicht mit mir?!


Severus ruhig und kalt: Ich wusste doch wie du darauf reagierst. Ich kenne dich schließlich doch auch.

Kaspian: Und deswegen hast du dich explizit gegen mich gestellt?! Unter diesen Vorraussetzungen kann ich dich nicht als Minister behalten.

Severus steht nun ebenfalls auf und wird lauter: Was willst du denn ohne mich tun?! Dich wieder mit dem Imperium rumprügeln und jedesmal am Rande einer Niederlage vorbei schrammen?!

Kaspian: Lieber dies als eine verlogene Schlange in meinen Reihen! WACHEN!

Aus allen Ecken des Saals dringen die Geheimdienstler an den Tisch


Kaspian: Nehmt ihn fest, er wird angeklagt wegen Machtmissbrauchs und Hochverrat!

Severus wird direkt von zwei Wachen gepackt


Severus:
Das wirst du bereuen Kaspian! Höre meine Worte, du brauchst mich!

Kaspian:
Das werden wir ja noch sehen! Abführen!


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Askir
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Das Ende Persani

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Ort: Bilderberger Bar am Internationalen FLughafen Baschdar
Datum: 23.08.2026
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Die Bilderberger Bar am ehemaligen Militärflughafen der FsSH, mittlerweile umgebaut und erweitert zum internationalen Flughafen Nahe Baschdar, ist ein beliebter Treffpunkt für Regierungstreffen. Was man so Regierungstreffen nennen kann. Kaspian und Amar sitzen sehr gerne lange bei Kaffee oder Weinschorlen im abgelegenen Séparée der Bar und reden stundenlang über ihre Geschäfte. So war es auch an diesem Mittwochnachmittag. Während draußen die Hitze Persani brannte, so war es in der Bar ungleich angenehmer. Der Prinz und sein Minister saßen sich gegenüber. Kaspian in einer lockeren Haltung, auf der Bank zurück gelehnt und die ein Bein über das andere verschränkt. Amar nach vorne auf den Tisch gebeugt und scheint sich den Kopf über etwas zu zerbrechen.

Kaspian, die Lage ist besorgniserregend....

Amar?! Seit wann so förmlich?! Kaspian lachte dabei recht locker und ausgelassen und handelt sich damit einen strengen Blick seines Ministers ein

Ok, es ist absoluter Pferdemist!!! Yak Dung!!! SCHEISE halt!! Zufrieden jetzt?! So ein Dreck mit dieser alten Ordnung!

Ja, SO kenne ich dich mein Freund. So sind wir auf einer Ebene wo wir reden können. Was würdest du tun? Mit deinen Löwengardisten in Sewernaja einmaschieren und die Ordnung und die dortigen Separatisten wegfegen?

Die Idee klingt vielversprechend... Aber ich glaube SO gut sind unsere Beziehungen zu Sewernaja auch wieder nicht. Auch wenn die Generälin wirklich HEIß ist Beide Herren lachen laut und schmutzig auf und grinsen sich an wie zwei Jugendliche. Amar zückt sein Smartphone und tippt darauf etwas rum. Kaspian lupft eine Augenbraue und beobachtet fragend was sein Freund da macht. Als dieser den Blick im Augenwinkel erkennt spricht er los, ohne aufzuhören zu tippen und blickt nicht vom Bildschirm weg Ich schreibe gerade meinen Generälen, was sie von dieser Idee halten. Man kann ja mal drüber reden... Er blickt endlich auf und grinst breit und zuckt die Schultern.

Kaspian rollt lachend mit den Augen Furchtbar dieses Gesocks. Willst du was trinken? Er winkte schon mal die Bedienung her, die gerade wie immer im viertel Stunden turnus den Kopf durch die Tür steckt und schaut ob etwas gebraucht wird.

Bring uns zwei starke Kaffee! Richtig stark! Die Bedienung nickt und bevor Kaspian etwas sagen kann ist sie auch schon verschwunden.

Amar.... Kaffee?! Echt?! Wirst wohl alt mein Freund, Hm?! spricht er schelmisch grinsend um seinen Freund zu ärgern. Ihm ist der Sinn aber wirklich nach etwas erfrischenden. Nach etwas was die Sinne auflockert. Kaffee ist ihm jetzt einfach zu bieder!

Amar sah man das genervt sein wirklich an. Er verbeugt sich im sitzen übertrieben tief Natürlich, was immer königliche Hoheit wünschen, so wird sich der bürgerliche Diener beugen und wird mitgehen mit den spontanen Wünschen des Herrn Königs Er ist einfach mies drauf, dass diese Rebellen um den Märtyrer Miras noch immer Boden und Herzen gewinnen im Süden. Das sie nicht nur das Land vergiften sondern auch die Seelen und Meinungen. Die ganze Stimmung ist vergiftet! Und er und seine Löwengardisten können nichts dagegen unternehmen... Sie arbeiten wie besessen daran. Das nervt ihn zutiefst. Und da kommt diese gute Laune, die fast an Misachtung der Lage gleicht, ihm einfach ganz und gar ungelegen!

Kaspian erhebt sich und legt die Hand auf die Schulter des Scheichs. Mein Freund, du tust gut daran offen zu reden. Doch vertraue mir. Wir werden es schaffen! Irgendwie! Wir haben Freunde in aller Welt. Ich hole uns jetzt was zur Aufmunterung, dann muss sie ihren guten Kaffee nicht umsonst zapfen wenn ich jetzt noch hingehe. Er muss ja nicht verschwendet werden

Die Hand des persanischen Regenten wird zur Seite gedrückt Meine Hoheit, bleiben Sie sitzen. Ich bin Ihr untertänigster Diener und werde es für euch holen, wenn es dem Prinzen nach Wein dürstet! Dann soll dies auch mein Wunsch sein! Er erhob sich, verbeugte sich nochmals tief vor dem Prinzen, wandte sich ab und stapfte zur Türe hinaus in den Hauptbereich der Bar.

Leise auflachend setzte sich Kaspian wieder auf seinen Platz. Er seufzte grinsend und setzte an etwas zu sagen, doch wurde er sich mit einem kopfschütteln klar das er alleine ist und es jetzt verrückt wäre ein Selbstgespräch zu beginnen. Er lauschte in die Stille hinein und hängt seinen Gedanken nach, bis er aus genau diesen jäh gerissen wird. Jemand schrie draußen in der Bar. War das Amar der da schrie?! Was ist jetzt schon wieder los?! entfährt es dem Prinzen doch das Selbstgespräch. Seufzend erhebt er sich schwungvoll und schlendert gemütlich nach draußen um seinen Freund zu beruhigen.

Je Näher er dem Szenario kam, desto klarer wurden die Worte und bildeten verständliche Sätze. Wo ist der Prinz?! Wo ist der gottlose Bastard?! Dies war aber jetzt nicht die Stimme Amars... Was willst du verblendeter Idiot hier?! Verzieh dich zurück in dein Loch wo du herkommst! DAS war Amar! Eindeutig... Kaspian tritt durch die Türe Was ist denn hier los?! Er blickte sich um und sah die Bedienung mit erhobenen Armen und einer fallen gelassenen Kaffeetasse am Thresen stehn. Die Geheimdienstmitarbeiter die mit im Hauptteil saßen hatten ihre Tarnung noch behalten und streckten ebenfalls die Hände in die Luft. Erst jetzt sieht Kaspian dass der wütende Kerl an der Eingangstüre mit einem Sturmgewehr bewaffnet ist. Da ist er ja, der Bastard! Amar verdrehte die Augen Kannst du nicht einmal da bleiben wo du bist! zischte er in des Prinzen Richtung Prinz Kaspian, erfreut. Und wer bist du? Kennen wir uns? Habe ich dir unrecht getan? Die Waffe zitterte im gleichen Takt wie die Muskeln des Aggressors. Schweißperlen standen ihm auf der Stirn. Die Augen gingen hektisch hin und her als der Prinz mit offen gezeigten Händen langsam immer Näher auf den Angreifer hinzu ging. Was möchtest du von mir? Was kann ich dir Gutes tun?

Hör auf Grütze zu labern! Du bist ein Königsmörder, und das gleich doppelt! Deinen Vater und deinen Onkel! Und dafür werde ich dich jetzt bestrafen! Es war ein junger Kerl, gerade einmal anfang 20. Die Unsicherheit stand ihm ins Gesicht geschrieben

Du wirst nicht schießen! Komm, das bringst du nicht! Lass den Scheiß. Das glaubst du doch selbst nicht, was du da sprichst Immer einen Fuß vor den anderen setzend läuft er an den Bänken und seinen Agenten vorbei in Richtung des Fanatikers

Halts Maul! STOP! Keinen Schritt weiter! Ich zerleg dich in Einzelteile!

Kaspian bleibt genau vor einem seinen Agenten stehen, der die Hände brav in die Luft hält. Doch der Regent weißt, dass jeder Geheimdienstler seine Waffe immer an der selben Stelle unter dem Anzug trug. Immer rechts auf Brusthöhe. Die Stelle war sehr gut greifbar für ihn. Der Agent drehte sich sogar schon leicht zu ihm hin, dass Kaspian besser hinkommen könne.

Was machst du da?! Hände hoch! Ich sehe doch was du tust! LOS! Hoch die Hände!

Kaspian hebt beschwichtigend die Hände vor die Brust Komm, leg die Waffe weg und lass uns reden! Du bekommst alles was du willst.... Seine Hand gleitet nach unten zum Jacket des Agenten. Doch der ANhänger der alten Ordnung scheint die Lunte gerochen zu haben. Er schrie unvermittelt und unartikuliert auf und schoss wie wild um sich.

In dem selben Moment sprangen beide Nachrichtendienstler auf und warfen sich schützend dem Prinzen entgegen. Kaspian wurde auf den Boden gedrückt und Blut spritzt nur so umher. Die Gewehrkugeln fliegen wild in der ganzen Bar umher. Fensterscheiben zerbrösselten wie Konfetti. Er hörte erst auf zu schießen als das Magazin leer war. Amar, der sich hinter den Thresen geduckt hatte, hat es ohne Schaden überstanden. Die nette Bedienung war nicht so klug gewesen sich zu verstecken. Vor Schock verfiel sie in eine Starre und nun hängt sie leblos auf dem Thresen und blutet diesen voll. Ebenso waren die beiden Agenten sehr erfolgreich den Prinzen mit ihrem Leben zu schützen. Das Leben war weg, der Prinz noch immer da. Ziemlich geplättet versucht er sich aufzurichten und ist schon auf den Knien und versucht sich zu sammeln. Stumm und fassungslos schaut er sich um. Einzig allein Amar merkte, dass der junge Angreifer gerade versuchte zitternd und weinend das Magazin zu wechseln, was ihm ordentlich misslang. Voller Wut und Hass stürmte der Scheich auf den Attentäter zu und sprang diesen an. Er riss ihn mit auf den Boden und schlug ihm kräftig ins Gesicht Du miese Ratte! war noch eine seiner feineren Redensarten. Doch der junge Mann lachte einfach nur während er geschlagen wurde Ich prügel dir dein Lachen aus dir raus! Wieder und wieder traf die Faust das Gesicht des Jünglings. Kaspian stellte sich taumelnd auf und hielt sich den Kopf. Alles drehte sich so... War das Amar? Ja! Er hat den Angreifer gestellt. Doch was hat der da in der Hand?! War das...?! JA! EIN ZÜNDER! Amar!! Er wollte schreien, doch er konnte nicht. Stark taumelnd ging er auf seinen wenige Schritte entfernten Freund zu um diesen zu warnen.

Amar hörte den Knall nicht mehr, Amar konnte noch nicht mal mehr denken. Es war einfach aus, viel zu schnell war die Explosion genau unter ihm da. Kaspian sah den Lichtblitz und flog schon durch die Luft. Er sah noch was die Detonation mit seinem ältesten und engsten Freund anstellte. Ein dumpfer Schmerzt durchflutete den Körper des Prinzen als dieser an den Thresen geschleudert wurde. Bevor ihm die Sinne schwanden dachte er nur an eine Person: Oana! Seine geliebte Oana! Wird er sie nie wieder sehen?! Oana Dann wurde es schwarz....


...Ich hab Flausen im Kopf und Hummeln im Arsch
Ich hab immer was vor, bin immer verplant
Doch wird's mal still um mich dann komm'n die Geister hoch
Und ich hinterfrag mich jedesmal....
19.06.2018 21:33
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