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Bilderberger Bar

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Charlie666
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Post: #31
RE: Bilderberger Bar

Etwa 20 Uhr am Abend, eine Kneipe im Hafenviertel von Sankt Petersburg. Keine Bilderberger Bar, aber auch keine der alten Spelunken. Eine unscheinbare Einrichtung, gefüllt nur etwa zur Hälfte. An den Tischen unterhalten sich Menschen, ein paar versuchen sich an der Dartscheibe am Ende des Raumes. Auf einem der Hocker an der Bar sitzt ein Mann, allein, sein zweites Glas Vodka an diesem Abend steht vor ihm. Nervös tippt er mit dem rechten Zeigefinger immer wieder auf den Thresen, hin und wieder schiebt er den linken Ärmel seines Pullovers etwas nach oben und schaut auf die Uhr. Hin und wieder schweift sein Blick zur Tür, dann blickt er weiter starr auf das Glas vor ihm. Nach einiger Zeit betritt ein Mann mit dunkler Jacke den Raum, sein Basecap tief ins Gesicht gezogen. Er setzt sich auf den Hocker neben den Mann mit dem Pullover.

Mann im Pullover (flüsternd vor sich hin, ohne den anderen Mann direkt anzugucken): "Verdammt, wo haben Sie denn gesteckt?"

Der Mann mit dem Basecap sucht ebenso wenig den Blickkontakt und scheint auf die Worte des Anderen nicht zu reagieren. Dann kommt die Bedienung zu dem neuen Gast.

Bedienung: "Hallo. Was darf's sein?"

Mann mit Basecap: "Einen Vodka bitte."


Die Bedienung geht lässt ihm ein Glas Vodka ein und stellt es ihm auf den Tresen.

Mann mit Basecap: "Danke."

Die Bedienung geht wieder.

Mann im Pullover: "Und, haben Sie was ich brauche?"


Der Mann mit dem Basecap würdigt den Mann neben sich weiterhin keines Blickes. Dieser schient dafür immer nervöser zu werden und dreht sich zu dem Mann mit dem Basecap hin.

Mann im Pullover: "Verdammt was soll der Mist?"

Mann mit Basecap: "Bleiben Sie ruhig. Sie erregen Aufmerksamkeit."

Mann im Pullover (dreht sich wieder weg): "Ah...Sie nehmen mich also doch wahr."

Mann mit Basecap: "Sparen Sie sich Ihren Sarkasmus."

Der Mann mit dem Basecap greift in die Innentasche seiner Jacke und holt einen Umschlag heraus. Diesen legt er auf den Tresen und schiebt ihn zu dem Mann im Pullover. Dann trinkt er den Vodka und legt Geld auf den Tresen.

Mann mit Basecap: "Wir sind uns nie begegnet."

Dann geht der Mann mit dem Basecap. Der Mann mit dem Pullover nimmt den Briefumschlag und schaut kurz hinein. Er schluckt und packt den Umschlag in seinen Rucksack, der unter dem Hocker steht. Dann bestellt sich noch ein Glas Vodka.

08.03.2019 16:02
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Post: #32
RE: Bilderberger Bar

Datum: 14. November 2013
Uhrzeit: 16:55
Ort: Eine Höhle im Gebirge Pakjabs nahe der Grenze Blurps und Shenzhous


Die Höhle bietet Platz und ist zum geheimen Unterschlupf für Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid und seine Anhänger geworden. Seine Berater Imad El-Hassen, Mohammad Nesreddine und Qodrat Nazim Mortaza sind bei ihm.


Nesreddine:
"Das ist nicht gut... das ist gar nicht gut.... seit unserer Niederlage im April haben wir uns nicht erholt. Wir sind nur noch 1000 Glaubenskrieger Allahs."

El Hassen:
"Wir werden uns schon wieder fangen und aufstehen gegen diese Unterdrückung der Ungläubigen!"

Nesreddine:
"Achja und wie? Wir haben 2300 unserer Brüder in Kaslimabad gelassen und 2000 weitere sind in den Arbeitslagern Keshavarrafs, wo sie gefoltert und eingesperrt werden! Wir sind nur noch 1000! Wie sollen wir diesen Kampf noch gewinnen?"

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"Hast du deinen Glauben verloren Mohammad?! Allah gibt uns Kraft! Solange wir seine Gesetze und den Koran befolgen, solange werden wir diesen Kampf nicht verlieren! Das alles ist eine Glaubensprüfung für uns und unsere Brüder. So und jetzt will ich nichts mehr von dieser Blasphemie hören!
Bruder Qodrat, wie sieht es mit dem Nachschub aus?"

Mortaza:
"Über die krisengebeutelten Länder Irans und Afghanistans können wir massenhaft Kriegsmaterial ins Land schmuggeln. Dort gibt es genügend dschihadistische Gruppen, welche unseren Heiligen Krieg weiter unterstützen. Die starke Grenzüberwachung der kommunistischen Hunde macht uns Sorgen. Da kommen wir nicht ungesehen mit unseren Waffentransporten vorbei."

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"Die Grenzen zu Blurp sind doch wieder offen? Wieso umgehen wir die Grenze nicht einfach über Blurp. Der Waffenschmuggel von Blurp aus sollte leichter sein und der Weg zu unserem Stützpunkt hier im Gebirge wäre auch kürzer."

Mortaza:
"Das wäre leichter aber auch nicht ungefährlich. Einige Grenzkontrollen gibt es auch hier."

El Hassen:
"Ich denke dieses Risiko sollten wir eingehen."

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"Das denke ich auch. Allah ist auf unserer Seite."

Nesreddine:
"Aber selbst wenn wir die Waffen, die Munition und den restlichen Nachschub erhalten. Eine so große Aktion wie im April werden wir mit 1000 Mann nicht starten können. Uns fehlen Männer diese Waffen zu führen!"

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"Mohammad! Ich wiederhole mich ungerne... das ist eine Frage des Glaubens. Die Zeit wird kommen, da uns wieder mehr Menschen unterstützen. Die Zeit wird kommen, da die Menschen sich nach dem islamischen Gottesstaat zurücksehnen. Was unsere gefallenen Brüder angeht. Sie sind als Märtyrer gestorben und werden nun im Paradies für ihren starken Glauben belohnt. Unsere gefangenen Brüder werden wir in Zukunft wieder befreien, das verspreche ich euch. Aber wir müssen uns jetzt in Geduld üben und auf Allah vertrauen!"

11.03.2019 02:57
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Post: #33
RE: Bilderberger Bar

Eine Flüsterkneipe in Shalyn Falah:

Ein alternder Pirat sitzt an einem abseits stehenden Tisch, zusammen mit einem Japaner, der sich mit Piratenkostüm tarnt.

Bud Hill: Isoroku, wie wird Viktoria reagieren, wenn ich unsere Jungs für Söldnereinsätze freigebe? Immerhin scheint das ein einträgliches Geschäft zu sein... und die Jungs werden durch die Friedenspolitik unruhig...

Isoroku Yamamoto: Bud-chan, ich würde es lassen. Viktoria ist besorgt, dass es hier zu richtigen Kämpfen kommen wird. Unsere Beziehungen zum VP sind schlecht wie nie, was eindeutig an der prokapitalistischen Haltung der Likedeeler und der rotlackierten Führung in Vernstetten liegt, aber das Fakt bleibt: Fjordland könnte problemlos Aufmarschgebiet für VP-Truppen werden.

Hill: ja, die Zähmung unserer Piraten hat uns nicht so gut getan... Die Welt würdigt das nicht, sondern tut immer noch so, als wären es Likedeeler, die die Spannungen verursachen.

Yamamoto: nun ja, selbstkritisch muss ich sagen, dass wir einfach am besten den Mund gehalten hätten, als die Kommunisten unbedingt Krax angreifen wollten. Krax war doch eh nicht zu retten, entweder wäre es durch Attentate oder durch die Eroberung gefallen. Allerdings sagt VIktoria mir immer: 'Wenn Du schweigst, wenn sie andere abholen, ist niemand mehr da, der Dir helfen kann, wenn sie Dich abholen'. Damit hat sie nicht unrecht.
Und um dabei zu bleiben: wir sind ein prominentes Ziel, weil wir eines der wenigen Bündnisse sind, die auf Kapitalismus und die daraus resultierende Wohlstandsvermehrung bei der Verbesserung der Lebensumstände unseres Volkes setzen. Die meisten anderen setzen auf Sozialismus - und wenn die Verteilungsgüter knapp werden, dann rauben sie sich aus anderen Staaten was dazu...

Hill: ok... also halten wir die Truppen hier... Und Peru?

Yamamoto: Wird durch die Thorhämmer und die Drohung mit unserem Militär verteidigt. Was die machen, ist symbolisch... So schnell kann Peru keine Militärmacht werden.




A whispering bar in Shalyn Falah:

An aging pirate sits at a secluded table, along with a Japanese camouflaged in a pirate costume.

Bud Hill: Isoroku, how will Victoria react if I release our guys for mercenary use? After all, this seems to be a lucrative business ... and the boys are restless by the peace policy ...

Isoroku Yamamoto: Bud-chan, I would let it. Victoria is worried that it will come to real fighting here. Our relations with the VP are worse than ever, which is clearly due to the pro-capitalist stance of the Likedeeler and the red-lacquered leadership in Vernstetten, but the fact remains: Fiordland could easily become a staging area for VP troops.

Hill: Yes, the taming of our pirates did not do us any good ... The world does not appreciate that, but still acts as if it were Likedeeler who are causing the tensions.

Yamamoto: Well, self-critically, I have to say that we should have kept our mouth shut when the Communists wanted to attack Krax. Krax was not to save anyway, either it would have fallen through attacks or by the conquest. However, VIktoria always tells me, 'If you are silent, if they pick up others, there is no one left to help you if they pick you up'. She is not wrong.
And to stick with it: we are a prominent target because we are one of the few alliances that rely on capitalism and the consequent increase in prosperity in improving the lives of our people. Most of the others rely on socialism - and if the distribution goods are scarce, then they steal from other states what they can get...

Hill: ok ... so we're keeping the troops here ... And Peru?

Yamamoto: Defended by the Thor hammers and the threat of our military. What they do is symbolic ... Peru can not become a military power so fast.


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


Si vis pacem para bellum

"Alles, was der Mensch ist und was ihn über das Tier hinaushebt, dankt er der Vernunft. Warum sollte er gerade in der Politik auf den Gebrauch der Vernunft verzichten und sich dunkeln und unklaren Gefühlen und Impulsen anvertrauen?" (Ludwig von Mises)
18.03.2019 02:17
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Post: #34
RE: Bilderberger Bar

Datum: 15. Oktober 2015
Uhrzeit: 23:40 Uhr
Ort: VIP-Lounge im Flughafen von Los Angeles


Mobiltelefone klingen ununterbrochen, Assistentinnen in hohen Schuhen stöckeln hektisch herum, Papiere und Unterlagen fliegen durch die Luft. Panik in der Luft. Der Luftraum über dem LAX ist völlig überfordert, da viele einzeln Privatjets Start- und Landerlaubnis kurzfristig beantragen. Ein Mann schreit in sein Telefon, zwei wasserstoffblonderte Sekretärinnen stoßen ineinander und verteilen wichtige Akten über den ganzen Boden. So schlimm war es das letzte mal Winter 1989, bei der großen Weltfinanzkrise



Ein gut gekleideter, rundlicher Mann, mit kreisrundem Haarausfall, schreit in sein Telefon: "WAS?! WIE MEINEN SIE DASS?! [...] WIE VIELE?? [...] (greift sich an die schweißnasse Stirn) DANN VERKAUFEN SIE SOF... [...] NEIN ALLES, SOFORT VERKAUFEN [...] SCHE*** (Er wirft sein Telefon durch den Raum, es zerschellt an einer Wand und ruiniert dabei eines der kostbaren Kunstwerke, für welche die Bilderberg Bars bekannt sind).


Zwei Kellner, die sich in der Hektik kurz verdrücken.


Kellner, Mittfünfziger, Jugendliche Ausstrahlung, mit einem gepflegten Schnauzbart: „Mark, kommt mit. Raucherpause“ (er schnappt einen Jungen Kellner am Arm und zieht ihn mit sich raus, auf einen leeren Balkon).


Jüngerer Kellner, ein sehr dunkelhäutiger Bursche von vielleicht 16 Jahren, wirkt aber reifer, mit einem klugen Gesicht, und sauberen Nägeln, aber ausgemergelten Körper. Einem geschulten Auge kann er - trotz aller Mühen - seine Herkunft aus dem Ghettos von LA nicht verbergen.: (der Ältere reicht ihm eine Zigarette), (murmelnd) „Danke“ [längere Pause, dann vorsichtig fragend] Mister Gustavé.... was passiert da?

Gustavé: „Nichts von Bedeutung. Die Reichen hier verlieren ihr Geld.. wobei Ihr Geld, dass stimmt ja nicht ganz. Sagen wir eher: Die Räuber werden selbst von anderen Räubern ausgeraubt. (Fragender Blick von Mark) nein mein Junge, mach dir keine Hoffnung. Für uns ändert das hier rein gar nichts. Zumindest nicht zum
Besseren (Mit Galgenhumor) Vielleicht steigen die Spritpreise... na immerhin, vielleicht erfriere ich dann in diesem Winter (schmunzelt, Mark schaut ihn entsetzt an). Keine Sorge! Wir machen weiter. Also rein mit dir, und quetsch so viel Trinkgeld aus den fetten Reichen Säcken, wie du kannst!“


...wartet immer noch darauf, dass Nietzsche zurückkehrt. Geniales RP findet man hier.

- | - -

Rise early. Work hard. Strike oil.
- J. P. Getty

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18.03.2019 22:08
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Post: #35
RE: Bilderberger Bar

Datum: 10. Oktober 2017
Uhrzeit: 9:32
Ort: Eine Höhle im Gebirge Pakjabs nahe der Grenze Blurps und Shenzhous


Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid und seine Anhänger nutzen die Höhle weiterhin als geheimen Unterschlupf. Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid und seine Berater Imad El-Hassen, Mohammad Nesreddine und Qodrat Nazim Mortaza sind zusammengekommen um die Lage zu besprechen.


Nesreddine:
"Die Lage spitzt sich wieder zu. Die ungläubigen Hunde haben Keshavarraf zum Präsidenten auf Lebenszeit erklärt..."

Abdelkarim bricht in lautstarkes Gelächter aus!

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"HAHAHAHAHA!"

Nesreddine:
"Ich weiß nicht was da so lustig sein soll..."

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"Hahaha... nun ja sie haben ihn zum Präsidenten auf Lebenszeit erklärt... schade nur, dass seine Lebenszeit nur noch sehr kurz sein wird. Wenn wir unseren Anschlagsplan in die Tat umsetzen, wird dieser 'glorreiche' Anführer nur sehr kurz seine neue Macht genossen haben. Es gibt niemand glorreicheren als Allah! Sie mögen Armeen haben, aber wir haben unseren rechten Glauben. Der Kommunismus wird schon bald ein jähes Ende finden."

El-Hassen:
"Wir können uns unseres Sieges gewiss sein."

Mortaza:
"In den letzten vier Jahren seit wir uns hier verstecken ist unsere Zahl auf 8000 angewachsen und wir haben hier genügend Waffen und Munition, dass wir einen kleinen Bürgerkrieg anzetteln können."

El-Hassen:
"Das mag sein, aber wir dürfen den Feind nicht unterschätzen."

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"In der Tat. Keshavarraf hat uns in den letzten Monaten etliche Anhänger gekostet. Bruder Qodrat, wie viele Leute waren es laut unseren Spionen?"

Mortaza:
"Nun ja, alleine in der Hauptstadt haben wir mindestens 4000 potentielle Anhänger eingebüßt. Um seine neue Macht zu erhalten hat Keshavarraf ganze Arbeit geleistet. Die Massenverhaftungen im letzten halben Jahr waren von großen Ausmaßen. Alleine in Kaslimabad wurden mindestens 25.000 Regimegegner verhaftet. Davon eben 4000 gläubige Muslime."

Abdelkarim Jaleel Faisal Murshid:
"Aber uns nennen sie Fanatiker! Wir werden unsere Brüder und Schwestern, welche nun in den Arbeitslagern zu Tode geschunden werden, rächen! Wir werden den Dschihad zu den ungläubigen, roten Spinnern bringen! Wir zeigen ihnen, dass Hammer und Sichel nicht über den Halbmond triumphieren können! Pakjab ist islamisch und wird es auch immer bleiben, selbst wenn Keshavarraf hier eine kommunistische Diktatur errichtet!"

26.03.2019 08:06
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Post: #36
RE: Bilderberger Bar

Datum: 11. Oktober 2017
Uhrzeit: 13:10 Uhr
Ort: Bilderberger-Bar im Regierungsviertel von Sacramento


In Sacramento ist es unheimlich still. In dem für kalifornische Verhältnisse "Kleinstadt" zu nennendem Regierungssitz des Landes brennen keine Autos, fliegen keine Fäuste, plündern keine aus ihrem täglichen trott gerissenen Bürger die Geschäfte. Hier, in der reichsten Stadt des Landes, mit einer Arbeitslosenrate von unter einem Prozent, hier, wo die wenigen Obdachlosen und Gypsies werden im wöchentlichen Rhythmus zügig von privaten Sicherheitsdiensten nach San Francisco transportiert. Zumindest war das bisher die Regel. Inzwischen trauen sich neben den obligatorischen Berufspendlern nämlich kaum noch Menschen von Außen in die Stadt, nachdem Sacramento von BellTower Associates, dem inzwischen sichtlich angeschlagenen Söldnerkonzern, abgeriegelt wurde.

Noch geht in Sacramento das Meiste einen geregelten Gang, aber die Unruhe im ganzen Land ist auch hier spürbar. Besonders die vielen Angestellten der Anwaltskanzleien und Lobbyfirmen, sowie die Angestellten der privaten Unternehmen, welche die öffentlichen Aufgaben wahrnehmen, sind beunruhigt. Noch sind die Banken des Landes, allem voran die IBBC, die International Bank of Business an Credit, de facto größter Arbeitgeber und Eigentümer vieler kalifornischer Unternehmen, geöffnet.

Zwei junge Frauen, durch goldene Rosenstecker an den Revers ihrer marineblauen Blazer unschwer als Mitarbeiterinnen der Kanzlei York & Lancester zu erkennen, tuscheln leise miteinander in einer Ecke des Cafés.



Brünette Frau, dunkelhäutig, mit einer Lockenfrisur, selbstbewusste Ausstrahlung, mit Make-Up, sie mag aussehen wie Mitte Dreißig, ist aber vermutlich an die 5-10 Jahre jünger. Wie viele der weiblichen Young Professionals in Kalifornien, beherrscht sie die Kunst, sich von einer studentischen Strandschönheit am Santa Monica Beach am Wochenende wochentags in eine ernstzunehmende aber kaum weniger attraktive Dame zu verwandeln; jetzt sitzt sie mit eingesunkenen Schultern auf ihrem Stuhl, ihr Blick geht nervös und suchend hin und her:

"*flüstern* [zu leise für die hochsensiblen BB-Mikrophone] ... habe ich einfach Angst. Was wenn [...] er [gezischt] hier her kommt?! [Panik in der Stimme, Atemfrequenz erhöht] Was wird dann mit uns?"

Ihr gegenüber, ebenfalls eine junge Frau von vielleicht Mitte oder Ende Zwanzig, sehr dezent geschminkt, mit schmalen Lippen, meerblauen, kleinen Augen, und einem etwas unförmigen, forschartigem Gesicht, dünne, blonde Haare, vom Typus her eher das stille Mauerblümchen, die gute aber stille Freundin; jetzt aber aufrecht sitzend, mit einem fast nachdenklichen, verträumten Gesichtsausdruck

"Tamara, die wollen doch nichts von uns. Die wollen an die da [zeigt unauffällig mit einem Finger auf eine Gruppe von Anzugträgern, die sich offensichtlich schon zur Mittagspause gut betrinken, laut lachen]. Mit uns haben die nichts zu schaffen. [nach einer Pause, in der Tamara unruhig an ihren Nägeln kaut, und auf einen der 60-Zoll-Flachbildschirme schaut, auf denen stumm N-TV aktuelle Bilder aus Los Angeles Innenstadt zeigt] Und... hast du nicht daran gedacht, dich denen anzuschließen?" [Tamara schaut erschrocken, dann erregt:]


"Bist du bescheuert, Katie? Das sind... Barbaren! Das kann nicht dein Ernst sein?! Wofür hast du sechs Jahre lang Jura studiert? Was ist mit deinen Studienschulden?" [Tamara wird von Katie unterbrochen]

"Ja, genau das, Schulden, nichts als Schulden, mit denen wir klein gehalten werden. Das sind doch nur Zahlen, Tammy [sie rollt die Augen], bist du etwa so blind und siehst nicht, was hier läuft? Es ging auch mal anders, mein Grandpa hat erzähl..." [an der Stelle wird sie von Tamara unterbrochen]

Sei bloß still, du dumme Gans! Du weißt doch gar nicht, wovon du redest! Denk doch mal nach, wenn dieser verrückte alte Opa, ernst macht, und hierhin marschiert, dann ist alles aus! Ich werde nicht zulassen, dass mich ein Sozialistenschwein [wörtlich: "socialist pig"] mich unterdrückt! Die sollen sich nur trauen, die guten Leute bei Belltower werden uns schon beschützen" [Katie schaut ihre Kollegin ungläubig an, und beginnt dann unverholen laut zu lachen. Das Lachen in dieser Atmosphäre klingt so fehl am Platz, dass es plötzlich in der ganzen Bar still wird, und die Augen zum Ecktisch von Katie und Tamara wandern]

[Katie beruhigt sich langsam, atmet noch aus, und grinst Tamara an, Tamara blickt sie fassungslos an, mit einem Blick der fragt "Was gibt es da zu Lachen?"] "Schweine, dass sind wir. Schau dir doch mal an, für wen wir arbeiten. [Sie lacht freudlos, und blickt auf die goldene Rose an ihrem Revers] Und wofür sechs Jahre studiert, dass weiß ich auch nicht mehr. Um Unternehmen zu helfen, sich vor Schadensersatzklagen zu ducken? Um am Anfang des Monats meine Rate zu zahlen? Um sich jede Woche neue Schuhe zu kaufen, und das Loch in mir mit noch mehr Kram zu stopfen? [Tamara schlägt die Hände vor dem Mund zusammen] Ach Tammy... hast du etwa keine Träume? Meinst du nicht auch, dass es mehr geben muss, als nur Geld, Schuhe und Partys? Dieses System... dieses Land... und vor allem diese Bank [sie zeigt mit ihrem Finger unverholen auf einen der Bildschirme, auf denen gerade das Logo der IBBC prangt] machen uns klein. Alle denken nur an ihren eigenen Vorteil, ans eigene Weiterkommen, es muss alles immer mehr mehr mehr besser besser besser schneller schneller schneller sein - macht dich das nicht fertig? Wo bleibt da die Menschlichkeit, wo die Menschheit, wenn man für alles einen Preis bezahlen kann?"


"Aber Katie..." [Tamara blickt ihre Freundin an, als ob sie eine Fremde wäre]

[Katie seufzt tief] "Nein, kein aber. Ich bin müde Tammy. Ich bin 27, und ich fühle mich aber doppelt so alt. Was hast du letztes Jahr verdient? Round about $ 150.000? Und wie hoch sind deine Studienkredite? Wie hoch deine Kreditkartenschulden? Wie viel Zinsen zahlst du im Monat? Und wofür? Bist du glücklich, mit deiner 80-Stunden-Woche, mit dem ständigen trinken, den Partys, immer mit den gleichen Leuten, immer über die gleichen Themen zu reden? Weißt du eigentlich, dass ich noch jeden Monat über fast $ 1.000 an Zinsen zahle, weil ich mal mit 4 eine Woche im Krankenhaus war? Du sagst, du willst dich nicht von einem Sozialisten unterdrücken lassen? Welche Freiheiten haben wir denn, wenn man mit Mitte 20 mit über $ 1 Million in der Kreide steht, bei denen da oben? Das ist doch keine Wahl, wenn ich gezwungen bin, mein Leben lang in einem Glaspalast zu arbeiten, nur damit ich überleben darf. Das ist kein Leben, dass ist keine Freiheit." [während Katie immer lauter und leidenschaftlicher gesprochen hat, kommen zwei Mitarbeiter von BellTower Associates, halbwegs unauffällig in zivil gekleidet...]

Black Suit, red tie, schwarze Sonnenbrille, Mikrofon im Ohr: "Ma'm, wir müssen sie bitten, mit uns zu kommen"

[Katie, wie aus einem Traum erwacht] "Was?"

"Ma'm, bitte leisten Sie keinen Widerstand..." [die zwei Belltower Leute nehmen Katie in ihre Mitte, und eskortieren sie aus der Bar]

Ein Wort bleibt in Katies Kopf, während sie draußen darüber informiert wird, dass sie bis auf weiteres von ihrem Arbeitgeber York & Lancester suspendiert ist, bis ihr Fall geprüft wird, und die Mitarbeiter von Belltower sie zu ihrem Auto begleiten, zusammen mit ihren persönlichen Unterlagen aus dem Büro: Widerstand.

This post was last modified: 27.03.2019 15:54 by TheLastShah.

27.03.2019 01:59
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Post: #37
RE: Bilderberger Bar

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Quote:
Unsere Herzen waren mit Stolz erfüllt, meine verehrte Katarzyna Lewandowska, als unsere polnisches Freiwilligenregiment heute erstmals befreundeten Rebellentruppen begegneten. Unsere tapferen Landsleute tauschten Proviant und Munition mit den kalifornischen Freiheitskämpfer und am Abend wurde gefeiert, gesungen und etliche Male angestoßen auf ein freies Kalifornia.

Und was ich Ihnen noch sagen möchte, meine liebenswürdige Katarzyna Lewandowska, ist, dass Sie mir als weißer Schwan in den Verstand kommen als ob Sie schwimmen dorthin, wo es Sie hinzieht, oder zu einem Anlass - schwer zu sagen. Nur, dass mein Atem schwer und voller Aufruhr ist, so wie man einem die Pistole auf die Brust setzt.

Nur sollten Sie wissen, meine liebenswürdige Katarzyna Lewandowska, dass die Kämpfe sich mit jedem Tag einem raschen Ende nähern und die Stunde der Befreiung bald eintritt. Und so ist nun auch mein Augenblick nach Hause zu kehren bald gekommen, um gemeinsam mit Ihnen an einer neuen Lebensplanung zu bauen, im geliebten und herzlich-heimischen Gebiet.


Quote:
Die Söldner Truppen der IBBC lieferten die letzten Tage einen erbitterten Kampf, doch mit der Kraft, die Sie mir senden, hoch verehrte Katarzyna Lewandowska, treiben wir die Feinde Arschin um Arschin zurück. Doch sorge ich mich um unsere kalifornischen Freunde, welche mit einzigartiger To­des­mu­t, aber undiszipliniert und unorganisiert unseren Vormarsch unterstützen suchen.

Und was noch zu berichten ist – unsere heutige Dislokation verläuft unerwartet glatt, in brüderlicher Gemeinschaft und Einvernehmung. Wir schreiten über den Sand unbeschwert, außer meiner Wenigkeit, meine einzige und unvergessene, Katarzyna Lewandowska. Also rate ich Ihnen sich umsonst nicht zu sorgen - ein unnützes Unterfangen.


Quote:
Wieder schreibe ich ihnen, liebenswürdige Katarzyna Lewandowska, weil sich eine freie Minute ergeben hat und aale mich in heißer Sonne, wie unser Kater "Wasjka" auf der Hausschwelle. So sitzen wir auf dem Sand, nah am blauen Meer, ohne jegliche Sorge zu empfinden. Wegen der Sonne hier hat man nur das Weiße vor den Augen stehen.

Gestern verabschiedeten wir uns von unseren kalifornischen Rebellen-Freunden, da ihr Weg sie direkt nach San Francisco führt und unser, wie durch General Sigurd Nielsen festgelegt, vorerst durch Sacramento.


Quote:
Im Gegensatz zu aller alliierter Berichterstattung ist in Sacramento kein Frieden, es erscheint eher das Gegenteil zu sein. Als unsere norwegische Division die Stadt betrat, war diese noch immer schwer umkämpft. Die IBBC Truppen haben sich in einzelnen Stadtteilen verschanzt und kämpfen dort bis aufs Letzte gegen die Rebellen. In den letzten Kämpfen bewahrheitete sich leider, was ich seit unserem ersten gemeinsamen Kampf immer gefürchtet habe. Die rebellischen Freiheitskämpfer stürmten voran und landeten mit ihrer unzureichenden Ausrüstung und geringen Kampferfahrung genau auf dem Schlachtfeld zwischen unseren Truppen und den befeindeten und stark bewaffneten IBBC Truppen. Für uns eins bedeutete dies, dass wir entweder erschwert um die befreundeten Kalifornier herum schießen mussten oder Eigenbeschuss hinnehmen mussten. Es dauerte etliche Stunden bis uns das Schicksal die Gelegenheit gab die Leichtsinnigen aus dem Schlachtfeld zu führen. Dabei erlitten wir leider schwere Verluste. Dabei war mir der Gedanke gekommen, dass wir möglicherweise mehr Schaden als Nutzen anrichten, wenn wir die Rebellen bewaffnen um sie auf unserer Seite kämpfen zu lassen. Auch kann ich Ihnen berichten, meine sanftmütige Katarzyna Lewandowska, dass mir zu Ohren gekommen ist, dass auch unsere Freunde in San Francisco in schwere Feuergefechte geraten sind. Manche Kameraden behaupten, dass dort die Rebellen gegen andere Rebellen kämpfen. Sozialisten gegen Anarchisten gegen Demokraten. Ich möchte mir diesen Gedanken gar nicht erlauben, sollten doch alle für die Befreiung ihres gemeinsamen Vaterlandes kämpfen.

Und was ich noch für Sie hinzuschreiben möchte, Katarzyna Lewandowska, ist, dass sich manches Mal so eine Sehnsucht an mein Herz legt, als ob eine Krebsschere meinen Hals zuschnürt. Und man sich fragt – wie geht es Ihnen? Was gibt es für Sorgen? Ob man mit der Mahd klargekommen ist? Die Gräser müssten dieses Jahr sehr ergiebig sein. Unsere Trennung wird nun nicht mehr lange andauern. Ein kleines Bisschen werde ich unserer Genossen-Kameraden helfen, ein paar Kleinigkeiten regeln und dann geht es zu Ihnen, unschätzbare Katarzyna Lewandowska. Mit großzügiger Bitte um Verzeihung für diese Unterbrechung. Wir beenden es das nächste Mal.


Quote:
Durch einen unserer Informanten erlangten wir das Wissen, dass die IBBC die Hinrichtung der gefangenen Genossen-Rebellen plant, bevor sie aus diesem Teil der Stadt zurückziehen möchte. Der Herr Major Ødegaard beschloss, dass es unsere Pflicht sei diese Rebellen vor der Exekution zu retten, da dies ein wichtiges Zeichen der Zusammenarbeit der norwegischen Truppen mit den kalifornischen Rebellen sein. Ich befürchtete noch, dass er dieses Mal zu eilig handelte und ich sollte Recht behalten, da es sich, wie sich herausstellen sollte, meine zärtliche Katarzyna Lewandowska, um einen Hinterhalt handelte. Die Rebellen sind schon lange nicht mehr und stattdessen stehen wir nun umstellt in Mitten von IBBC Truppen. Doch wir werden unsere Position halten und uns nicht ergeben, müssen wir nur standhalten bis uns eine der anderen norwegischen Regiment aus dieser unerfreulichen Lage befreit.

Ich schreibe Ihnen diesen Brief, obwohl ich nicht weiß wann und ob ich ihn jemals an Sie senden kann. Doch bin ich mir sicher, dass wenn es Gott so will, der Brief seinen Weg zu Ihnen findet. Und wenn es nicht unser Schicksal ist, uns wieder zu sehen, Katarzyna Lewandowska, so sollten Sie wissen, dass ich Ihnen, der einzigen, treu war und bin, bis zum letzten Atemzug. Und, der Lage nach, könnte ich in diesem Sand für immer mein Leben lassen, was ungewohnterweise traurig stimmt, vielleicht der Leute wegen, denen ich in letzter Zeit begegnet bin, die herzlich, ja sogar delikat waren. Dem Ganzen bleib ich Zeuge, als Kämpfer für die Freiheit des amerikanischen Volkes und Landes, der kaspisch-international-freiheitlichen-polnischen Artillerie des Generals Konstantin Rokossowski, als als Leutnant Polandias – Jakub Lewandowski.


Quote:
Ich grüße Sie, unschätzbare Katarzyna Lewandowska.
Für die letzte Aufschiebung bitte ich Sie mit mir nicht über Gebühr streng zu sein – so ist mein Schicksal. Jedoch ist nichts der Gleichen mehr abzusehen, weshalb ich ihnen dringlich mitteilen möchte, dass ich mich des Lebens und Gesundheit erfreue und für Sie Gleiches wünsche, Katarzyna Lewandowska.

27.03.2019 21:05
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Post: #38
RE: Bilderberger Bar

FIRE AND FURY (1)
DER KALIFORNISCHE HERBST 2017



Datum: 25. Oktober 2017
Uhrzeit: 19:40 Uhr
Ort: Downtown Los Angeles

[Sprechchöre] "Nieder mit den Banken, Wir sind 99, wir sind nicht allein!"

[Panik in der Stimme, älterer Herr im Anzug] "Bitte, lassen sie mich... ich bin.... verdammt, Hände weg von meinem..!" [Stoff reißt]

"BRENNT IHR KAPITALISTENSCHWEINE" [Ein Molotov-Cocktail trifft auf eine Glasfassade, es zischt laut]





Datum: 9. November 2017
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: San Francisco - Autobahn nach Sacramento


"Hast du Angst? Ich meine, glaubst du wir haben eine Chance gegen echte, ausgebildete Soldaten?"

"Wir haben etwas, dass die nicht haben."

"Hmm? Was denn? "

"Leidenschaft. Die kann man für kein Geld der Welt kaufen."

[leises Lächeln]"Na dann, schnappen wir uns den faulen Fowler!"





Datum: 10. November 2017
Uhrzeit: 6:10 Uhr
Ort: Firmenzentrale der IBBC

[im militärischen Ton] "Sir, der Montgomery-Tross nähert sich, wir müssen jetzt evakuieren... (das Knacken eines Funkgeräts, Stimmen)... Sir, wir haben die Bestätigung, Departure ist 1100..."

"Wir schaffen es nicht, alle Datenträger zu vernichten, was sollen wir..." "Egal, einfach die Server verschlüsseln und abschalten, unsere Leute in Tokyo laden das Backup...

[im militärischen Ton] "Sir, der Hubschrauber warte-"

[murmelnd] "...es ist noch nicht vorbei (schnipsen)... hier, nehmen Sie diese Unterlagen, ich will das die im Bunker platziert werden.... diese Narren werden sich gegenseitig zerfleischen, wenn das rauskommt... und holen sie mir VERDAMMT NOCHMAL WEIZEN, WEIZEN WEIZEN WEIZEN (Schläge auf den Tisch), ICH WILL WEIZEN. Sie muss mit an Board, sie weiß zu viel"


...wartet immer noch darauf, dass Nietzsche zurückkehrt. Geniales RP findet man hier.

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Rise early. Work hard. Strike oil.
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28.03.2019 17:08
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Charlie666
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RE: Bilderberger Bar

Ein Militärflughafen in Kamtschatka. Ein Flugzeug wird für den Start vorbereitet, um es herum scharen sich mehrere Soldaten, offenbar Mitglieder einer Spezialeinheit. Einer der Soldaten läuft mit strammen Schritt auf einen anderen zu, der den Trubel beobachtet und der Befehlshaber zu sein scheint. Er übergibt ihm ein Telefon.

Soldat: "Leytenant, der Präsident für Sie."

Leytenant (nimmt das Telefon und spricht hinein): "Herr Präsident!"

Präsident Arzenyuk (Stimme aus dem Telefon): "Leytenant Malkin, wie laufen die Startvorbereitungen?"

Leytenant Malkin: "Wir liegen im Zeitplan, in T Minus Fünfzehn Minuten werden wir starten."

Arzenyuk: "Gut. Ihre Männer sind bereit?"

Malkin: "Jawohl, Herr Präsident."


Arzenyuk: "Gut. Es darf nichts schief gehen."

Malkin: "Herr Präsident, ich werde alles dafür tun, dass diese Mission ein Erfolg wird."

Arzenyuk: "Gut. Denn diese Mission muss ein Erfolg werden. Ich zähle auf Sie, Leytenant."

Malkin: "Das können Sie, Herr Präsident."

Arzenyuk: "Sie und Ihre Männer werden als Helden in die ruthenische Geschichte eingehen. Machen Sie Ihr Vaterland stolz!"

Malkin: "Jawohl, Herr Präsident."

Arzenyuk: "Gut, ich möchte Sie nicht länger aufhalten. Ich wünsche Ihnen und Ihren Männern das Beste. Für Ruthenien und die Ukraine!"

Malkin (salutiert): "Für Ruthenien und die Ukraine!"

28.03.2019 21:00
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TheLastShah
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RE: Bilderberger Bar

FIRE AND FURY (2)
DER KALIFORNISCHE HERBST 2017



Datum: 11. Oktober 2017
Uhrzeit: 6:50 Uhr
Ort: Highway 80, nur Meilen vor der Innenstadt von Sacramento

Die hochausgerüsteten Eliteeinheiten der Söldnerarmee, furcheinflössend, gesichtslos, in schwarzen Uniformen und mit Gesichtsmasken, mit schwer gepanzerten Einheiten, Panzern und Maschinengewehren, stehen in Sandsäcken vor einer provisorisch errichteten Barriere, die den westlichen Zugang zur Stadt abriegelt.

Gegenüber, keine zwei Kilometer westlich, ist die Autobahn voll mit den Anhängern von Montgomery. Manche sind schwer bewaffnet, einige der Mitläufer gehören sogar dem besten Freiwilligenverband Vernstettens an, doch viele der Studenten und Studentinnen sind eher leicht bewaffnet, sie sind dafür aber umso zahlenmäßiger überlegen. Der Tross von Menschen zieht sich über Kilometer, von oben sieht es aus wie eine Horde, wie ein Massenexodus, der sich jetzt mit brennenden Fackeln zurückholen will, was ihm genommen wurde. Laut ertönt die Stimme von Bernhard "Bernie" Montgomery, dem inzwischen über 70-jährigen, rüstigen Revolutionär, der es noch einmal wissen will.


"....es ist Zeit für die Unterdrücker, loszulassen. Und es ist Zeit für sie, die Waffnen niederzulegen. Wir werden nicht weichen, wir werden nicht zulassen, dass man uns weiter klein hält. Das ist kein Kampf zwischen Gut und Böse, dass ist ein Kampf zwischen Menschen, die ihre Freiheit und ihr Leben selbstbestimmt Leben wollen, und jenen, die ihnen dieses Naturrecht mit aller Macht verwehren wollen. Wir wollen Frieden, wir wollen Freiheit, wir wollen [...]"

Es entsteht ein Tumult, aus den Lautsprechern knackt es laut. Ein überraschtes Stimmengewirr übertönt die Worte. Montgomery dreht sich um.

15 Minuten zuvor, auf der anderen Seite

"Schaffen Sie hier einen Korridor, sofort"

"JA, SIR"

"Und Sie da" - "Meinen Sie mich, Sir?" "Sie kommen mit mir, wir beenden das jetzt"

"Meine Herren, machen sie sich bereit. Hiermit gebe ich den Befehl AMERICAN BEAUTY. Bestätigen sie!"

"Sir, bereit für Fire Sale, wir gehorchen Ihnen.

"Es war mir eine Ehre, mit ihnen zu dienen, dass sollen sie wissen...und jetzt, Lt. Carr, bringen Sie mir meine Uniform, die richtige..."

Zwischen den gesichtslosen BellTower-Einheiten, tritt ein älterer, weißhaariger Mann hervor, gefolgt von einem uniformierten, aber scheinbar unbewaffneten Soldaten. Er schreitet selbstbewusst und Soldatenschritt auf die Revolutionäre zu.

"Bernie, was 'at das zu bedeuten? Wer ist dieser Mann?"

(ein helles, unbekümmertes Lachen) "Dies, Frederick, dies ist einer von der alten Garde. General Ulysses Marshall, wer hätte gedacht...

Die Spannung beim Lager der Revolutionäre steigt. Kommt jetzt der blutige Angriff? Die Männer und Frauen der Pariser Division, jener Gruppe von hartgesottenen Freiwilligen Kämpfern für den Sozialismus auf der ganzen Welt, umschirmt die Köpfe des kalifornischen Herbstes. Doch Montgomery lehnt ab, mit einem kurzen Handwinken weist er die Leute zurück. Mit den Worten "Jeder von uns muss seinen Dienst tun", geht Montgomery, den fassungslosen Bouvier und die anderen hinter sich lassend, auf den alten General zu.

"After so many years, I'm suprised to see this uniform here. The last time I saw a soldier in the Army Service Uniform I was a student myself."

"And the last time you were on American ground was when my daughter was the age of my granddaugther now. We both have a right to be suprised, Minster Montgomery.

"So, General, does that mean, that you are prepared for your last battle? A battle right in front of the town, that is at the heart of the country whose soil you swore to defend with your life? Are you now going to spill be blood of your countrymen? How will this end, General?"

(the younger soldier who accompanied General U. Marshall angrily shouts) "You brought terror and death, we never killed our own...

"Quiet, boy (raises his hand slightly to shut his adjutant)... but he is right. I will not allow this massacre.

"And we will not retreat. I am and old man, I don't fear death. If you came here to kill me, and end this, I have to dissapoint you. You can kill me, but you cannot stop the wave, that is flooding this land, and washing away the dirt. They, the banks, the big money, they could'nt buy me, and they cannot buy or scare those people behind me. I am just a symbol for something bigger. You can kill me, but not the ideas in the heads of those people."

(sighs deeply) "Minster Montgomery, I am not here to threaten you or my fellow countrymen (looks down to his shoes, then braces, and looks Montgomery in the eyes) I am here to pass over the control over the army to you. I have taken orders from the wrong people for too long. My men are at your command. We hand you over Sacramento peacefully, and we will help you to restore the order in California. The XIII. Army of BellTower is no longer a private body, but the Army of all Californians. Your orders, Sir?

28.03.2019 23:45
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