Zu Ken Wilbers Das Spektrum des Bewusstseins habe ich gerade diese Rezension verfasst:

Quote:
Die Synthese östlicher und westlicher Philosophie ist Wilber bestens gelungen durch einen durchdachten und schematischen Ansatz, in dem man nahezu jedes Geistesphänomen schlüssig einordnen kann. Wilber schafft damit geradezu eine leicht begreifliche Sprache, um sich über völlig unterschiedliche Herangehensweisen zu verständigen. Der Autor denkt nicht nur hoch analytisch bei der Untersuchung einzelner Phänomene, sondern er schafft auch, was unter Geisteswissenschaftlern mittlerweile nahezu verpönt zu sein scheint: Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten und Verknüpfungen herzustellen. Das ist höchst fruchtbares synthetisches Denken. Hinzu kommt eine nahezu atemberaubende Belesenheit Wilbers, was vor allem in Anbetracht seines jungen Alters, als er dieses Werk verfasste, verblüffend ist.