Es gab ne Zeitnahe antwort, die ich nciht gepostet hatte, diese war länger. Allerdings ist diese auf einem Rehner gespeichert auf dem ich jetzt erstmal keinen Zugriff habe. Ich hab also was neues geschrieben.


adder Wrote:
Widerspruch. Die Innovationskraft des Marktes ist letztlich effizient UND nachhaltig, weil resourcenschonend. Wenn eine Innovation zu teuer ist, wird sie nicht angewendet, was Resourcen schont (in diesem Fall die Resource Geld, welche in den meisten Fällen wohl die begrenzende Resource ist).

Doch die Innovationskraft des Marktes hat ihre Grenzen und die fangen immer dann an, wenn sie auf eine Gewisse Infrastruktur angewiesen sind und die Investitionskoten nicht durch den Innovator stemmbar sind. Ansotnen gibt es für vieles andere Patenttrolle und da kann man nciht für alles 30 Jahre lang geduld haben.

adder Wrote:
Am sinnvollsten ist es wohl, wenn Menschen da leben, wo es ihre Resourcen am wenigsten belastet. Außerdem sollten Städter nicht parasitisch leben. Wenn sie faire (=Markt!) Preise für die Waren und die Energie bezahlen, die sie vom Umland beziehen... ok. Wenn aber der Staat dafür sorgen soll, dass die Menschen in Städten billiger leben können...

Deine letzte Rhetorische Frage bringt aber genau das auf den Punkt was das problem an dieser stelle ist: Wenn der Preisdruck die Hauptorientierung ist, dann heißt das nicht unbedingt dass dabei das optimum herauskommt. Das ist auch wiederum eine Frage der Infratruktur. bei vielen dingen im Leben ist es eben so, dass einige dinge kurzfristig und preisgünstig probleme lösen, aber auf lange zeiträume betrachtet wesentlich günstigere technologie einzusetzen, scheitert meistens an den investitionskosten.

adder Wrote:
Sind diese Anlagen investitionsfreundlich? Oder sind das teure Dinger, die die Investitionen nicht in ihrer Laufzeit einspielen? Wenn sie subventioniert werden müssten, dann ist es falsch.

Wie "Invsititionsfreundlich" solche Anlagen wären, kann man erst beurteilen wenn sie schon Verfügbar wären, da allerdings eine Infrastruktur Notwenig wäre, lässt sich das schwerer beurteilen. Das wäre z.b. eine Überdruckleitung mit einem Arbeitsmedum wie z.b. CO2 und eine nierigere Druckleitung für den Rückweg.
Damit könnte man Klimaanlagen und Kühlschränke betreiben, die bei der Komprimierung gewonnene Wärme verwenden, anstatt dass diese wie aktuell üblich die städte weiter aufheizt. Zudem wäre das ein weiterer flexibler verbraucher im Stromnetz, dessen Produkte gespeichert werden können, der also Kurzfristig hoch- oder runterreguliert werden kann, oder gar als energiespeicher mitverwendet werden kann.

adder Wrote:
Der Klimawandel ist vor allem erst einmal ein Naturphänomen. Das Klima KANN per Definition schon gar nicht nicht im Wandel sein. Wenn man mal die Hockeystick-Kurve auseinandernimmt, stellt man fest, dass Mann dort gelogen hat: er läßt Klima-Optima im Mittelalter und der Antike unter den Tisch fallen, führt sie nicht einmal auf. Und das sind nur die näheren... Das Klima-Optimum in der Prä-Menschlichen Zeit wird noch gar nicht bedacht. Damals gab es viel mehr CO2, es war viel wärmer und dennoch ging es dem Planeten SUPER... so super, dass damals die größten Tiere lebten und die größten Pflanzen...

Ob es dann dem Planeten Super ging ist da eher eine andere Frage; mir gehtes dabei eher um tatsächlich stattfindende Umweltzerstörung, die durch einen weitgehenden verzicht auf fossile Brennstoffe signifikant gesenkt werden kann.

adder Wrote:
Hat der Mensch einen Einfluss auf das lokale Klima? JA. Vor allem durch Dinge wie Beton, Flächenversiegelung, Störungen der Windströmungen, Störungen des Wasserhaushaltes. Hat er einen Einfluss auf das globale Klima? Ja. Durch seinen Einfluss auf das lokale Klima alleine schon. Durch große Stauseen in China wurde die Erdrotation beeinflusst. Das hat definitiv auch einen Einfluss... und CO2? Vielleicht. Aber die Klimasensibilität, die ihm zugeschrieben wird, ist übertrieben.

Der Grund für den Kampf gegen das CO2 und die fossilen Energieträger? Das ist der Kampf gegen die Treibstoffe des Kapitalismus und der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Kampf gegen die Moderne. Der Wunsch nach dem Heilen Leben im Sozialismus - und zwar im Sozialismus der Roten Khmer. Eine psychische Störung. Wer kann wirklich geistig gesund sein, wenn er den Untergang der Zivilisation und den Tod von Milliarden von Menschen herbeibringen will?

Ist der Kampf gegen CO2 nicht in deinen Augen wieder ein Anpassungsdruck der Märkte der dann seinerseits die von dir beschworene Innovationskraft entfalten zu versucht? Wenn es einen Untergang der Zivilisation gibt dann eher weil man eben keine Innovationen zulässt die so wie du es forderst stur bei fosilen Energieträgern fixiert. An dieser Stelle ist deine Forderung Paradox, das alleine den Markt regeln zu lassen.