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Denken in Zusammenhängen

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Bitzoseq
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Post: #1
Denken in Zusammenhängen

“Wir sollten die öffentlichen Verkehrsmittel einfach kostenlos machen. Dann würden weniger Leute mit dem Auto fahren.“

Einer Person die so etwas von sich gibt, ist, glaube ich manchmal, gar nicht bewusst, dass die Verkehrsmittel trotzdem Kosten verursachen, die gedeckt werden müssen. Aktuell, werden diese, von denen bezahlt, die Bahn, Buß und Co benutzen. Einzellkarten sind teurer als Dauerkarten, da sie keine beständige Nutzung versprechen; Landbewohner müssen mehr zahlen als Stadtbewohner, da sie die Gesamtkosten auf eine geringere Personenzahl aufteilen müssen.

Den Leuten scheint gar nicht klar zu sein, dass freie öffentliche Verkehrsmittel lediglich bedeutet, dass ALLE, egal ob sie damit fahren, oder nicht, dafür zahlen.

This post was last modified: 04.10.2019 07:06 by Bitzoseq.

04.10.2019 06:49
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Jozilla
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Post: #2
RE: Denken in Zusammenhängen

Bitzoseq Wrote:
Den Leuten scheint gar nicht klar zu sein, dass freie öffentliche Verkehrsmittel lediglich bedeutet, dass ALLE, egal ob sie damit fahren, oder nicht, dafür zahlen.

Dann ist dir der Zusammenhang entfallen dass alle diese Verkehrsmittel alle fahren obwohl man sie dann doch nicht nutzt und dann entsprechend mittel binden?
warum hast du überhaupt so eine irreführende überschrift verwendet anstatt den thread auszubuddeln?
Du hast eigentlich ein sehr konkretes thema aber eine so abstrakte überschrift gewählt?


Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken.
Was ist der natürliche Weg um wieder echte Jungfrauen zu bekommen?

Kooperation ist besser als Konkurenz, andernfalls wären Kartellämter sinnlos
05.10.2019 22:20
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Bitzoseq
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Post: #3
RE: Denken in Zusammenhängen

Jozilla Wrote:

Bitzoseq Wrote:
Den Leuten scheint gar nicht klar zu sein, dass freie öffentliche Verkehrsmittel lediglich bedeutet, dass ALLE, egal ob sie damit fahren, oder nicht, dafür zahlen.

Dann ist dir der Zusammenhang entfallen dass alle diese Verkehrsmittel alle fahren obwohl man sie dann doch nicht nutzt und dann entsprechend mittel binden?
warum hast du überhaupt so eine irreführende überschrift verwendet anstatt den thread auszubuddeln?
Du hast eigentlich ein sehr konkretes thema aber eine so abstrakte überschrift gewählt?

Wenn ich dich da richtig verstehe, meinst du, dass Bus und Bahn ohnehin fahren?
Aber das habe ich ja beschrieben, wenn z.B. auf einer 10 km Strecke, X=50, oder Y=10 Personen mitfahren, der X-Fall günstiger sein wird.

Oder meinst du, dass die Infrastruktur von von allen bezahlt wird?

Zu der Überschrift: Wie geschrieben, mir ist nicht so ganz klar, ob allen bewusst ist, was das in Konsequenz bedeutet -> Steuer hoch und, die Eigenverantwortung runter:
Z.B. könnte jemand eine Geschäft aufmachen. Damit dieses läuft, spart er jeden Luxus, z.B. fährt er nicht mehr mit dem Bus zu Lidl, sondern läuft die 3 km. Wenn der Bus kostenlos ist, muss er ihn nicht entbehren, er hat gar nicht die Möglichkeit dazu. Diese Innovationsfeindlichkeit ist letztenendes gesammtgesellschaftlich schlecht, dazu ein Video von einem Volkswirten glaube ich:
Kurz: Deutschland ist reich, weil es die Preise setzen kann, das heißt, wegen seiner Innovationskraft in der Vergangenheit -- https://youtu.be/z0JeA-OERW8

Jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgekommen. Ich wollte noch schreiben, dass mir der Gedanke gekommen ost, als ein 18 Jähriges Mädchen im Fernsehen sagte, dass sie nicht verstehen könne, warum Deutschland immernoch Kohlekraftwerke habe, bei der Kernenergie habe man ja jetzt verstanden, dass sie schlecht seien. Natürlich wird dieses Mädchen irgendwo im Hinterkopf wissen, dass diese Kraftwerke auch einen Nutzen haben, aber nicht klar und deutlich, so fehlt ohr der Zusammenhang.

This post was last modified: 07.10.2019 09:35 by Bitzoseq.

07.10.2019 09:04
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Jozilla
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Post: #4
RE: Denken in Zusammenhängen

Bitzoseq Wrote:
Wenn ich dich da richtig verstehe, meinst du, dass Bus und Bahn ohnehin fahren?
Aber das habe ich ja beschrieben, wenn z.B. auf einer 10 km Strecke, X=50, oder Y=10 Personen mitfahren, der X-Fall günstiger sein wird.

Oder meinst du, dass die Infrastruktur von von allen bezahlt wird?

Letzteres: Denn auch die Fahrkarte wird nicht billiger, wenn mehr Leute im Bus sitzen.
Du kannst das beispiel auch auf straßen selbst auswalzen und auf jede andere beliebige infrastruktur.
Der ÖPNV ist eben der teil bei dem merkwürdigerweise am ehesten akzeptuiert wird dass man für diese dienstleistung zahlt und sie nicht als allgemein wertvoll genug angsehen wird, dass die kosten hauptsächlich unmittelbar von den fahrgästen teilkompensiert werden müssen.
Man führt eine vergleichbare diskussion auch nicht über die abwassersysteme, wo es als besonders fortschrittlich angsehen wird, dass jeder haushalt in einer standt noch eine eigene klogrube hat.
Das eigentlich wichtige ist dabei, dass der zweck erfüllt wird und nicht nur symbolpolitik gemacht wird.
Musstest du dich jemals darum kümmern, dass deine scheiße auch wirklich ins abwassersystem kommt? du kannst fast jede infrastrukturpolitik damit vergleichen.
Am Arsch der Welt ist die Klogrube dann wieder sinnvoller, weil abwasserkanal muss auch gewartet werden und das ein wichtiges thema, das gerne ganz verdrängt wird.

Bitzoseq Wrote:
Zu der Überschrift: Wie geschrieben, mir ist nicht so ganz klar, ob allen bewusst ist, was das in Konsequenz bedeutet -> Steuer hoch und, die Eigenverantwortung runter:
Z.B. könnte jemand eine Geschäft aufmachen. Damit dieses läuft, spart er jeden Luxus, z.B. fährt er nicht mehr mit dem Bus zu Lidl, sondern läuft die 3 km. Wenn der Bus kostenlos ist, muss er ihn nicht entbehren, er hat gar nicht die Möglichkeit dazu. Diese Innovationsfeindlichkeit ist letztenendes gesammtgesellschaftlich schlecht, dazu ein Video von einem Volkswirten glaube ich:
Kurz: Deutschland ist reich, weil es die Preise setzen kann, das heißt, wegen seiner Innovationskraft in der Vergangenheit -- https://youtu.be/z0JeA-OERW8

Jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgekommen. Ich wollte noch schreiben, dass mir der Gedanke gekommen ost, als ein 18 Jähriges Mädchen im Fernsehen sagte, dass sie nicht verstehen könne, warum Deutschland immernoch Kohlekraftwerke habe, bei der Kernenergie habe man ja jetzt verstanden, dass sie schlecht seien. Natürlich wird dieses Mädchen irgendwo im Hinterkopf wissen, dass diese Kraftwerke auch einen Nutzen haben, aber nicht klar und deutlich, so fehlt ohr der Zusammenhang.

Oh jetzt hast du selbst aber einen zusammenhang vergessen:
Was sind denn die minimalistischen Läden, die ncihtmal eine verkaufsfläche haben? Ganz richtig: Onlinehändler. Da sind die Kunden nicht mehr davon abhängig zu einem ladengeschäft zu kommen. Ansonten solltest du das Wort "Innovationsfeindlichkeit" mit vorsicht benutzen. Das wird von jedem lobbyisten verwendet, der irgendwas dereguliert haben will. Ob es sinnvoll ist, ist nicht immer abschätzbar. Heb dir das aber für bullshitbingos im hinterkopf.
Anosnten zum energienetz habe ich eighentlich genug gepostet.
Wegen dem video: Konkurenz ist nur auf dem Papier gut und solange die bildung der kartelle kategorisch ausgeschlossen werden können.
Das führt aber auf gesättigten märkten oft zu überproduktionen, bis sich durch das überleben wieder ein monopol bildet. Und der Kerl bestätgit auch meine these: der gewinn wird mit den produkte gemacht der in märkten verkauft werden, die nicht gesättigt sind, denn innovative neuheiten machen nämlich oft genau eins: einen neuen Markt auf, oder zumindest eine Marktniesche, die dann unmittelbar besetzt wird. Solange keine Marktsättigung eingetreten ist und sich der Verkauf noch durch Preisnachlässe erhöhen lässt, wirkt konkurenz noch konstruktiv.
Oh und in deinem beispiel mit dem supersparsamen konsumenten wie ihn viele ökonomen glauben kennen: der würde nur noch Eiernudeln mit Linsensoße und Sauerkraut essen und beides davon als ganze verpackungseinheit im internet bestellen.
Das spart vorallem die zeit die 3km zum lidl zu laufen, außer es ist eh als sport geplant.
Wegen Essen gibt es da noch genügen andere Kombinationen, die haltbar und günstig sind... und vorallem im internet bestellbar als verpackungseinheit oder sack.


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07.10.2019 20:59
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Post: #5
RE: Denken in Zusammenhängen

Ohne jetzt direkt auf den letzten Beitrag eingehen zu wollen, nochmal ein Beispiel, aus einem YouTube Kommentar von mir:

Quote:
Typisch Großstadt-Sozialisten. Auf der einen Seite sollen die Dorfbewohner ihr gesamtes Geld dazu verwenden, zur Arbeit zu kommen, auf der anderen Seite, wollt ihr eine Mietpreisdeckelung, da zu viele Leute in die Städte ziehen wollen. Ihr wollt keine Kraftwerke, keinen Verkehr, seht aber nicht, dass wir dann wieder wie im Mittelalter leben werden.
Anstatt sich lieber auf die Innovationskraft des Marktes zu verlassen, der noch nie enttäuscht hat, wollt ihr es lieber mit Planwirtschaft versuchen.

07.10.2019 21:43
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Post: #6
RE: Denken in Zusammenhängen

...Die Innovationskraft des Marktes hat immer Grenzen:
Die des Preises zu dem eine Leistung angeboten werden kann und damit auch mit dem sie von Profiteuren eines zustandes eingekauft werden kann und somit davon abgehalten werden kann angewendet zu werden.

Anosnten energetisch betrachtet ist es signifikant besser wenn mehr leute in städten leben.
alleine schon durch die nutzungsmöglichkeit von massentransportmitteln ist der energiebedarf geringer. Zusätzlich auch die benötigte Heizleistung.
Was stellst du dir unter mittelalterlichen verhältnissen vor?
dass Städte stark den Fortschritt begünstigen, wie das seit beginn der zivilisation so war?


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08.10.2019 23:52
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Post: #7
RE: Denken in Zusammenhängen

Jozilla Wrote:
...Die Innovationskraft des Marktes hat immer Grenzen:
Die des Preises zu dem eine Leistung angeboten werden kann und damit auch mit dem sie von Profiteuren eines zustandes eingekauft werden kann und somit davon abgehalten werden kann angewendet zu werden.

Anosnten energetisch betrachtet ist es signifikant besser wenn mehr leute in städten leben.
alleine schon durch die nutzungsmöglichkeit von massentransportmitteln ist der energiebedarf geringer. Zusätzlich auch die benötigte Heizleistung.
Was stellst du dir unter mittelalterlichen verhältnissen vor?
dass Städte stark den Fortschritt begünstigen, wie das seit beginn der zivilisation so war?

Doch ich vertraue darauf, dass sich clevere Leute was ausdenken, sollte das mit dem Kohlendioxid stimmen. Komsumverbote und Planwirtschaft sind keine Alternative.
Mittelalter ist halt so ein Begriff. Ich meine, es gibt doch diese Bilder von Nordkorea bei Nacht, ich denke da herrscht finsteres Mittelalter. Und genau das wollen doch diese Klimaextremisten, wie sollte man sonst so etwas verstehen wie “we have twelve years, to transform our society and economy“
So oder so ähnlich hier https://youtu.be/kZtmwWgIw0k

This post was last modified: 09.10.2019 11:01 by Bitzoseq.

09.10.2019 10:57
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Post: #8
RE: Denken in Zusammenhängen

Ich vertrete da ganz andere Standpunkte, was das anbelangt. Verbote alleine haben nicht immer die beabsichtigte Wirkung. Aber dennoch ist der Klimawandel eigentlich ein Infrastrukturproblem. Kraft-kälte-wärme-Anlagen gibt es kaum. Damit würde sich wieder der Energiebedarf wieder senken lassen ohne an Lebensqualität Einbußen fürchten zu müssen. Allerdings stehen vorwiegend technischen Lösungen wieder die Politiker im Wege, außer es wird ein Lobbyproblem.


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09.10.2019 16:13
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Post: #9
RE: Denken in Zusammenhängen

Jozilla Wrote:
...Die Innovationskraft des Marktes hat immer Grenzen:
Die des Preises zu dem eine Leistung angeboten werden kann und damit auch mit dem sie von Profiteuren eines zustandes eingekauft werden kann und somit davon abgehalten werden kann angewendet zu werden.


Widerspruch. Die Innovationskraft des Marktes ist letztlich effizient UND nachhaltig, weil resourcenschonend. Wenn eine Innovation zu teuer ist, wird sie nicht angewendet, was Resourcen schont (in diesem Fall die Resource Geld, welche in den meisten Fällen wohl die begrenzende Resource ist).

Quote:
Anosnten energetisch betrachtet ist es signifikant besser wenn mehr leute in städten leben.
alleine schon durch die nutzungsmöglichkeit von massentransportmitteln ist der energiebedarf geringer. Zusätzlich auch die benötigte Heizleistung.


Am sinnvollsten ist es wohl, wenn Menschen da leben, wo es ihre Resourcen am wenigsten belastet. Außerdem sollten Städter nicht parasitisch leben. Wenn sie faire (=Markt!) Preise für die Waren und die Energie bezahlen, die sie vom Umland beziehen... ok. Wenn aber der Staat dafür sorgen soll, dass die Menschen in Städten billiger leben können...

Jozilla Wrote:
Ich vertrete da ganz andere Standpunkte, was das anbelangt. Verbote alleine haben nicht immer die beabsichtigte Wirkung. Aber dennoch ist der Klimawandel eigentlich ein Infrastrukturproblem. Kraft-kälte-wärme-Anlagen gibt es kaum. Damit würde sich wieder der Energiebedarf wieder senken lassen ohne an Lebensqualität Einbußen fürchten zu müssen. Allerdings stehen vorwiegend technischen Lösungen wieder die Politiker im Wege, außer es wird ein Lobbyproblem.


Sind diese Anlagen investitionsfreundlich? Oder sind das teure Dinger, die die Investitionen nicht in ihrer Laufzeit einspielen? Wenn sie subventioniert werden müssten, dann ist es falsch.
Der Klimawandel ist vor allem erst einmal ein Naturphänomen. Das Klima KANN per Definition schon gar nicht nicht im Wandel sein. Wenn man mal die Hockeystick-Kurve auseinandernimmt, stellt man fest, dass Mann dort gelogen hat: er läßt Klima-Optima im Mittelalter und der Antike unter den Tisch fallen, führt sie nicht einmal auf. Und das sind nur die näheren... Das Klima-Optimum in der Prä-Menschlichen Zeit wird noch gar nicht bedacht. Damals gab es viel mehr CO2, es war viel wärmer und dennoch ging es dem Planeten SUPER... so super, dass damals die größten Tiere lebten und die größten Pflanzen...

Hat der Mensch einen Einfluss auf das lokale Klima? JA. Vor allem durch Dinge wie Beton, Flächenversiegelung, Störungen der Windströmungen, Störungen des Wasserhaushaltes. Hat er einen Einfluss auf das globale Klima? Ja. Durch seinen Einfluss auf das lokale Klima alleine schon. Durch große Stauseen in China wurde die Erdrotation beeinflusst. Das hat definitiv auch einen Einfluss... und CO2? Vielleicht. Aber die Klimasensibilität, die ihm zugeschrieben wird, ist übertrieben.

Der Grund für den Kampf gegen das CO2 und die fossilen Energieträger? Das ist der Kampf gegen die Treibstoffe des Kapitalismus und der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Kampf gegen die Moderne. Der Wunsch nach dem Heilen Leben im Sozialismus - und zwar im Sozialismus der Roten Khmer. Eine psychische Störung. Wer kann wirklich geistig gesund sein, wenn er den Untergang der Zivilisation und den Tod von Milliarden von Menschen herbeibringen will?


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


Si vis pacem para bellum

"Alles, was der Mensch ist und was ihn über das Tier hinaushebt, dankt er der Vernunft. Warum sollte er gerade in der Politik auf den Gebrauch der Vernunft verzichten und sich dunkeln und unklaren Gefühlen und Impulsen anvertrauen?" (Ludwig von Mises)
10.10.2019 00:56
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