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Der Islam

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Lee Lee
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Post: #491
RE: Der Islam

Garuffo Wrote:
Und dass Dümmste was man immer wieder lesen kann, ist, unabhängig von Person und Ort, dass es, so bald es einem zu blöd wird, die Totschlagargumentation: "Troll, Nazi oder Gutmensch" folgt, nur um nicht weiter drauf eingehen zu müssen.

Nur der Unterschied ist, dass ich auf deine Punkte eingegangen bin. Nur du gehst umgekehrt nicht auf meine ein.

Ich frage dich einfach mal so:
Was ist falsch daran, wenn man die Förderung für förderungsbedürftige Organisationen anhand der jeweils angebotenen Inhalte (also was diese Organisation tut) ausrichtet, anstatt an den jeweiligen ideologischen Überzeugungen (wir gehen natürlich von GG-Konfomrität aus)?

Im Falle von Krankenhäusern legen sich doch die Inhalte ganz einfach dar. Krankenhäuser, die Kranke nach geltenden Standards behandeln, sollten unabhängig von rel. Überzeugung (z.B.) gleichsam staatliche Förderung erhalten, wenn diese Art der Arbeit als förderungswürdig angesehen wird.

17.04.2016 20:50
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Garuffo
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Post: #492
RE: Der Islam

Lee Lee Wrote:
Was ist falsch daran, wenn man die Förderung für förderungsbedürftige Organisationen anhand der jeweils angebotenen Inhalte (also was diese Organisation tut) ausrichtet, anstatt an den jeweiligen ideologischen Überzeugungen (wir gehen natürlich von GG-Konfomrität aus)?


Tja weil man das Ganze vielleicht erstmal durchrechnen sollte, was man damit anrichtet, als davon überzeugt zu sein und das ohne jede Kompromissbereitschaft!

Für Ihre Weltsicht mag das zwar logisch wirken, es umfasst jedoch nur eine Überlegung dass man alle nach Inhalten behandeln sollte, ohne zu berücksichtigen wohin das Ganze führen könnte/würde.

Was wenn nach ihrer Änderung Menschen auf der Strecke blieben, in der gesundheitlichen und vor allem seelischen Versorgung?! Ganz zu Schweigen von der Arbeit für die Menschen welche auf "kirchlicher Seite" sowie so so anfällt?

Ich will hier gott weiß keine Lanze für die Kirche brechen, dennoch steckt eine Menge darin und steht für die Menschen zur Verfügung durch diese religiöse Institution.

Zu dem bedeutet nach Inhalten zu zahlen, irgendwo auch, dass dann Hilfe und Arbeit für Menschen nach Leistung berechnet würde und nicht wirklich nach Notwendigkeit.

Falls Sie es anders gemeint haben sollten, hätten Sie es ja erläutern können, taten Sie jedoch nicht und genau das Kritisiere ich, diese Naivität zu glauben dass die eigene Idee das Beste sei.

Quote:
Im Falle von Krankenhäusern legen sich doch die Inhalte ganz einfach dar. Krankenhäuser, die Kranke nach geltenden Standards behandeln, sollten unabhängig von rel. Überzeugung (z.B.) gleichsam staatliche Förderung erhalten, wenn diese Art der Arbeit als förderungswürdig angesehen wird.


So so wenn es förderungswürdig ist? Wer legt dass denn bitte fest? Die Politik damit es wirtschaftlich gewinnorientiert zu Ungunsten der Menschen erfolgt?

Damit würden die jene religiösen Einrichtungen, die sich aufgrund der Nächstenliebe und anderen Werte zur Hilfe verpflichtet haben den Handlungsspielraum nehmen.

Statt jenen einen Riegel vorzuschieben die unnötige OP's anbieten um Kohle zu machen!

18.04.2016 19:59
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Lee Lee
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Post: #493
RE: Der Islam

Geruffo Wrote:
Zu dem bedeutet nach Inhalten zu zahlen, irgendwo auch, dass dann Hilfe und Arbeit für Menschen nach Leistung berechnet würde und nicht wirklich nach Notwendigkeit.

Nein das heißt es nicht. Es heißt, dass nach Inhalten bewertet wird. Aber die Bewertungskriterien müssen festgelegt werden. Darüber muss diskutiert werden, aber es ist kein prinzipielles Gegenargument.

Geruffo Wrote:
Was wenn nach ihrer Änderung Menschen auf der Strecke blieben, in der gesundheitlichen und vor allem seelischen Versorgung?! Ganz zu Schweigen von der Arbeit für die Menschen welche auf "kirchlicher Seite" sowie so so anfällt?

Was wenn keiner auf der Strecke bleibt? Natürlich muss man sich über die gewollten Kriterien klar werden, sicher müssen initial wegfallende krichliche Aufgaben kompensiert werden. Ich habe dabei schon mehfach eingelenkt. Aber du ignorierst einfach was ich sage und wir drehen uns im Kreis.

Alles was du sagst sind Fragen mit denen man sich konkret auseinandersetzen muss, aber es stellt kein prinzipielles Problem dar, nur ein Problem der konkreten Umsetzung.

Geruffo Wrote:
So so wenn es förderungswürdig ist? Wer legt dass denn bitte fest? Die Politik damit es wirtschaftlich gewinnorientiert zu Ungunsten der Menschen erfolgt?

Wer legt denn bitte die Verfassung eines Staates fest? Wer legt den Haushalt fest? Wer legt die aktuelle kirchliche Förderung fest?

Geruffo Wrote:
Falls Sie es anders gemeint haben sollten, hätten Sie es ja erläutern können, taten Sie jedoch nicht und genau das Kritisiere ich, diese Naivität zu glauben dass die eigene Idee das Beste sei.

Autsch, die Ironie...

This post was last modified: 18.04.2016 20:20 by Lee Lee.

18.04.2016 20:18
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Garuffo
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Post: #494
RE: Der Islam

Lee Lee Wrote:

Geruffo Wrote:
Zu dem bedeutet nach Inhalten zu zahlen, irgendwo auch, dass dann Hilfe und Arbeit für Menschen nach Leistung berechnet würde und nicht wirklich nach Notwendigkeit.

Nein das heißt es nicht. Es heißt, dass nach Inhalten bewertet wird. Aber die Bewertungskriterien müssen festgelegt werden. Darüber muss diskutiert werden, aber es ist kein prinzipielles Gegenargument.


Sie beweisen nur wieder ihre Kritikresistenz. Bloß keine Gegenargumente zu lassen. Oder wenn es welche gibt, diese als minderwertig zu bezeichnen.

Sie denken hier in Zahlen, nicht in Menschen.

Lee Lee Wrote:

Geruffo Wrote:
Was wenn nach ihrer Änderung Menschen auf der Strecke blieben, in der gesundheitlichen und vor allem seelischen Versorgung?! Ganz zu Schweigen von der Arbeit für die Menschen welche auf "kirchlicher Seite" sowie so so anfällt?

Was wenn keiner auf der Strecke bleibt? Natürlich muss man sich über die gewollten Kriterien klar werden, sicher müssen initial wegfallende krichliche Aufgaben kompensiert werden. Ich habe dabei schon mehfach eingelenkt. Aber du ignorierst einfach was ich sage und wir drehen uns im Kreis.


Und auch hier wird schon wieder bewiesen wie wenig Sie in Wirklichkeit auf Kritik eingehen. Statt die Frage zu beantworten oder sich Gedanken zu machen, wird mit Gegenfrage jedwede berechtigte Kritik abgeschmettert.

Aber statt sinnvoll darauf einzugehen, kontern Sie mit der üblich dummen und dreisten Art zu glauben das "Troll" oder "du ignorierst alles" oder "du lässt uns nicht weiter kommen" von irgendeiner Kompetenz ihrerseits zeugen würde.

SIE wollen am bestehenden System etwas ändern, SIE müssen also inhaltlich sinnvolle und stichhaltige Argumente vorbringen, die auch Fragen und Kritik standhalten können (müssen), DAS aber bedeutet nicht, dass SIE sich durch Ablehnung beweisen können, sondern dass SIE auf die Kritik und Fragen eingehen MÜSSEN!

Sie glauben scheinbar immer noch Idioten vor sich zu haben, wenn Sie Worte wie das hier schreiben:

Quote:
Alles was du sagst sind Fragen mit denen man sich konkret auseinandersetzen muss, aber es stellt kein prinzipielles Problem dar, nur ein Problem der konkreten Umsetzung.

DANN aber schlicht nicht darauf eingehen oder gar versuchen es umzusetzen.

Ich stelle IHNEN diese Fragen, weil SIE diese Idee vorbringen, bevor also irgendwer anderes sich dazu Gedanken macht, haben SIE die Vorarbeit zu leisten, ob es sich überhaupt lohnt oder einen Sinn hat, das als Änderung in Auftrag zu geben.

Aber dass SIE partout nicht darauf eingehen wollen, sieht man an ihren vielfältigen Versuchen, mittels NICHT-Beantwortung meiner Fragen und Kritik, seit meinem ersten Kommentar zu dieser Sache und auch im folgenden Abschnitt:

Lee Lee Wrote:

Geruffo Wrote:
So so wenn es förderungswürdig ist? Wer legt dass denn bitte fest? Die Politik damit es wirtschaftlich gewinnorientiert zu Ungunsten der Menschen erfolgt?

Wer legt denn bitte die Verfassung eines Staates fest? Wer legt den Haushalt fest? Wer legt die aktuelle kirchliche Förderung fest?

Geruffo Wrote:
Falls Sie es anders gemeint haben sollten, hätten Sie es ja erläutern können, taten Sie jedoch nicht und genau das Kritisiere ich, diese Naivität zu glauben dass die eigene Idee das Beste sei.

Autsch, die Ironie...


Sie glauben immer noch etwas beantwortet oder erklärt zu haben und sind dabei so engstirnig, arrogant und blind das jeder Maulwurf neidisch werden könnte.



Und nur so nebenbei, wer mit Worten wie "Troll" Meinungsgegner mundtot machen will oder weil er keine Gegenwehr ertragen kann, sollte nicht glauben, dass er damit irgendetwas gewonnen hätte.

Wenn Sie unfähig sind auf andere Menschen einzugehen, gleichgültig welchen Geistigen- und/oder Bildungsstandes, diese auch sein mögen, dann ist das ihr Problem.

Ihre Wortwahl jedoch, ihr Umgang mit Anderen disqualifiziert Sie für die politische Arbeit wo es um Menschen geht. Und dabei ist es unerheblich wie die anderen Politiker wirken. Denn wenn Sie etwas nicht können, können auch nur allein Sie etwas dafür.

Und wenn ihnen meine Kritik zu persönlich geht, dann liegt das auch an ihnen, ihrer Kritikresistenz und der Tatsache, dass man nicht auf lästige Fragen mit "Troll" oder anderen Verleumdungsversuchen kontern sollte.

This post was last modified: 19.04.2016 13:13 by Garuffo.

19.04.2016 13:11
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Post: #495
RE: Der Islam

Garuffo Wrote:
Sie glauben scheinbar immer noch Idioten vor sich zu haben [...]

Nein, nicht Idioten... nur einen einzelnen Wink

Tschuldige, die Vorlage war zu gut... ich bin ja schon wieder lieb Smile

Erste Frage:
Gibt es prinzipielle Einwände deinerseits dazu, dass krichliche und nichtkirchliche Organisationen nach gleichen inhaltlichen Kriterien Förderung erhalten sollten? Dazu scheinst du dich ja nicht Positionieren zu wollen.

Dann zur Umsetzungsfrage:
Die derzeitig durch den Staat subventionierten kirchlichen Gesellschaftsaktivitäten (Freie Jugendarbeit, Sozialarbeit, non-formale Bildung, Behandlung von Kranken etc.) sollen in gleichem Maß (also mit gleichem finanziellem Aufwand durch den Staat wie bisehr; krichliche Förderung und nichtrkirchliche Förderung wird dann in einen Topf gehaun und gemeinsam verteilt) nach den derzeit für nicht religiöse Vereine geltenden Kriterien gefördert werden.

Kirchliche und nicht-kirchliche Vereine müssen daher Qualität ihrer Arbeit und das ausgegebene Geld nachweisen. Daher kann sichergestelt werden, dass die staatlich vorgeschriebenen Förderkriterien, die derzeit teilweise nur für nichtreligiöse Vereine gelten, eingehalten werden. Der Förderpool im Haushalt bleibt erhalten (es wird also nichts gekürrzt), die Verteilung ändert sich aber auf Grundlage der tatsächlich durchgeführten Arbeit und ein Verein wird nicht nur auf Grund seiner ideologischen Überzeugung bevorzugt gefördert.

Du willst sicher noch wissen, nach welchen Kriterien Förderung gewährt wird. Wenn wir z.B. vom Bereich der internationalen Jugendarbeit reden (in dem ich selbst arbeite) dann können diese hier nachgelesen werden (Seite 75 wäre ein guter Start, um einen Überblick zu bekommen). In diesem Bereich könnte dann die extra Landesförderung von religiösen Vereinen (welche nicht durch die EU vorgenommen wird) in die Förderung bi- und trinationaler Agenturen gesteckt werden (Deutsch-Französisches-Jugendwerk, Deutsch-Polnisches Jugendwerk, usw.). Das würde zu einer Entlastung des EU-Programms führen, da kleinere bi- und trinationale Nachbarschaftsprojekte jetzt besser durch die deutschen Jugendbildungswerke abgedeckt werden können. Auch kirchliche Vereine können sich dann bei diesen Programmen bewerben (was sie jetzt projektbezogen auch schön können und das zusätzlich zu ihrer bereits erhaltenen generellen Förderung).

Das kann natürlich nicht von heute auf morgen geschehen. Denn es könnte dazu führen, dass ganze kirchliche Vereine untergehen, nur weil sie die für sie neuen Kriterien nicht erfüllen können. Daher muss es eine Überganszeit geben, in der z.B. schrittweise die Förderpools angepasst werden und die Sonderförderung krichlicher Vereine/Organisationen langsam zurückgefahren wird. Diese müssen dann zunehmend auf allgemeine Programme zurückgreifen, so wie alle anderen Vereine/Organisationen auch.

"Auf der Strecke bleiben":
Zum "auf der Strecke bleiben" kann ich nur sagen, dass im jetzigen System viele Jugendliche in der freien Jugendarbeit, die sich nicht mit der Kirche assoziieren wollen, auf der Strecke bleiben, ganz besonders in Sachsen. Habe vor kurzem beim letzten fachgespräch zum Zustand der säschsichen freine Jugendarbeit des sächsischen Landesjugendbildugnswerkes Sachsen einen Vortrag zur Anerkennung non-formaler Bildung in Sachsen-Anhalt gehört und ich hatte das Gefühl einen Berich aus einem jugendbildungstechnischen Schlaraffenland zu hören...

This post was last modified: 19.04.2016 14:01 by Lee Lee.

19.04.2016 13:55
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Post: #496
RE: Der Islam

Lee Lee Wrote:

Garuffo Wrote:
Sie glauben scheinbar immer noch Idioten vor sich zu haben [...]

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Tschuldige, die Vorlage war zu gut... ich bin ja schon wieder lieb Smile


Sie machen sich ihre Stellung und Glaubwürdigkeit nicht besser, wenn Sie erst Zuschlagen und dann glauben, dass eine Entschuldigung für derlei emotionale Inkompetenz, dann eine Grundlage für konstruktive und sachliche Debatten schaffen würde.


Und wie wäre es wenn Sie bei allem Wahn nach Förderung nach Inhalten, besser mal die "eingetragenen Vereine" nach dem Ausrichten würden, was längst Förderungen bezieht und bei weitem nicht nur kirchliche Einrichtungen sind. Na? Oder habe ich da grade ein Feld betreten, dass Sie lieber außen vor lassen würden?!

Womit ihre Logik zur Umsetzungsfrage dann nämlich hinfällig wäre.

Quote:
Der Förderpool im Haushalt bleibt erhalten (es wird also nichts gekürrzt), die Verteilung ändert sich aber auf Grundlage der tatsächlich durchgeführten Arbeit und ein Verein wird nicht nur auf Grund seiner ideologischen Überzeugung bevorzugt gefördert.


Sie spielen immer noch nur mit Zahlen, obwohl eindeutig klar ist, dass derselbe Pool dazu führte, dass bei gleicher Summe alle weniger bekommen werden, als diese brauchen.

Es wäre klüger die Vereine die nicht gefördert werden anzupassen oder eben separat zu fördern. Nach einem eigenen Katalog. Oder ist ihnen das zu kompliziert?! Sich Arbeit für zwei Bereiche zu machen?!

Quote:
Diese müssen dann zunehmend auf allgemeine Programme zurückgreifen, so wie alle anderen Vereine/Organisationen auch.


Womit niemandem geholfen wäre, Sie verschlimmbessern sozusagend die Lage im Bereich Förderung, statt sinnvoll mehr zu fördern.

Es sieht immer noch nach Trotzhaltung aus, weil die "nicht kirchlichen" anders gefördert würden, müssten nun alle gleich aus DEMSELBEN Topf gefördert werden.

Inhalte die aus DEMSELBEN Topf gefördert würden, bekämen ALLE weniger, als für die erbrachten Inhalte notwendig wäre oder derzeit (ihrer Ansicht nach) bei den Kirchen gefördert würde.

Quote:
Zum "auf der Strecke bleiben" kann ich nur sagen, dass im jetzigen System viele Jugendliche in der freien Jugendarbeit, die sich nicht mit der Kirche assoziieren wollen, auf der Strecke bleiben, ganz besonders in Sachsen. Habe vor kurzem beim letzten fachgespräch zum Zustand der säschsichen freine Jugendarbeit des sächsischen Landesjugendbildugnswerkes Sachsen einen Vortrag zur Anerkennung non-formaler Bildung in Sachsen-Anhalt gehört und ich hatte das Gefühl einen Berich aus einem jugendbildungstechnischen Schlaraffenland zu hören...


Dann sollten Sie sich Gedanken darum machen wie man die Jugend besser fördert und nicht die Zeit damit verschwenden, wie man ganze Systeme umbaut, aus dem am Ende alle weniger bekommen, als nötig ist!

This post was last modified: 19.04.2016 15:13 by Garuffo.

19.04.2016 15:10
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Post: #497
RE: Der Islam

Geruffo Wrote:
Und wie wäre es wenn Sie bei allem Wahn nach Förderung nach Inhalten, besser mal die "eingetragenen Vereine" nach dem Ausrichten würden, was längst Förderungen bezieht und bei weitem nicht nur kirchliche Einrichtungen sind. Na? Oder habe ich da grade ein Feld betreten, dass Sie lieber außen vor lassen würden?!

Mein vorgeschlagenes System würde genau das befördern. Derzeit MÜSSEN nicht kirchliche Vereine sich nach dem Ausrichten, was förderungsfähig ist, ansonsten bekommen sie keine Förderung. Kirchliche Vereine müssen das nur begrenzt bis garnicht, denn diese bekommen allein aufgrund der Tatsache, kirchliche Vereine zu sein, einfach Geld, ohne dass sie sich finanziell über die inhaltliche Ausrichtung Gedanken machen müssen.

Es hat nichts mit einer Trotzhaltung zutun. Es soll einfach nur sicherstellen, dass auch kirchliche Vereine primär im Sinne der Gesellschaft und nicht nach eigenen internen Maßregeln handeln. Eben genau das, was du selbst für eingetragene Vereine forderst. Der Umstand ist ja der, dass z.B. im Bereich internationaler Jugendarbeit in Deutschland der Qualitätstandard generell ziemlich hoch ist, da es eine sehr große Konkurenz um die begrenzten Fördermittel gibt (es gibt i.d.R. viel mehr Bewerber als Fördermittel zur Verfügung stehen). Aber, wie gesagt, ein Teil dieser theoretisch zur Verfügung stehenden Fördermittel, geht an krichliche Vereine, die sich durch ihre Extraförderung dieser Konkurenz entziehen können. Mit einem Vereinen des Förderpools würden mehr Programme gefördert werden können, die auch in Einklang mit den Förderkriterien sind.

Ich verstehe auch nicht, wie du bei Vereinigung der beiden Förderpools darauf kommst, dass es am Ende weniger gibt. Wenn der gemeinsame Förderpool genauso hoch ist, wie die Summe der vorher getrennten Pools, dann ist genausoviel Geld da. Und für die primär inhaltliche Förderung wäre sogar mehr Geld da, weil die ideologische Förderung wegfällt. Wer jetzt tatsächlich weniger Geld bekommt, ist der Verein, der vorher von krichlicher Förderung profitierte, aber die Förderkriterien, denen die anderen Vereine ausgesetzt waren, nicht erfüllt. Ergo: Vereine (auch kirchliche) müssen sich "nach dem Ausrichten [...], was längst Förderungen bezieht".

Geruffo Wrote:
Dann sollten Sie sich Gedanken darum machen wie man die Jugend besser fördert und nicht die Zeit damit verschwenden, wie man ganze Systeme umbaut, aus dem am Ende alle weniger bekommen, als nötig ist!

Ich entwickle in meiner ehrenamtlichen Vereinsarbeit internationale Projekte zur Arbeit mit Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen und organisiere Trainings zum Thema. Wir betreiben auch (begrenzt, da ein sehr kleiner Verein) Lobbyarbeit zur Förderung internationaler Jugendarbeit in Sachsen und arbeiten mit dem LJBW (Landesjugendbildugnswerkes) und der AGJF (Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten) Sachsen an einer strukturellen Neukonzeptionierung der sächsischen internationalen Jugendarbeit. Also ja, ich mache mir da ab und zu Gedanken darüber.

This post was last modified: 19.04.2016 23:54 by Lee Lee.

19.04.2016 16:04
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Post: #498
RE: Der Islam

Lee Lee Wrote:

Geruffo Wrote:
Und wie wäre es wenn Sie bei allem Wahn nach Förderung nach Inhalten, besser mal die "eingetragenen Vereine" nach dem Ausrichten würden, was längst Förderungen bezieht und bei weitem nicht nur kirchliche Einrichtungen sind. Na? Oder habe ich da grade ein Feld betreten, dass Sie lieber außen vor lassen würden?!

Mein vorgeschlagenes System würde genau das befördern. Derzeit MÜSSEN nicht kirchliche Vereine sich nach dem Ausrichten, was förderungsfähig ist, ansonsten bekommen sie keine Förderung. Kirchliche Vereine müssen das nur begrenzt bis garnicht, denn diese bekommen allein aufgrund der Tatsache, kirchliche Vereine zu sein, einfach Geld, ohne dass sie sich finanziell über die inhaltliche Ausrichtung Gedanken machen müssen.


Könnte es sein, dass Sie bewusst ausgelassen haben dass ihr Vorschlag des gemeinsamen Topfes dazu führt das alle nicht genug haben?

Zwei Töpfe machen mehr Sinn, nach bestehenden Katalogen für die religiösen und zusätzlich für die nichtreligiösen Verbände.

Denn meiner Meinung nach sollte man nicht mehr aus demselben Topf fördern, sondern mehr zur Verfügung stellen und einen weiteren Rahmen schaffen.
Andernfalls schafft man sonst dasselbe Problem wie andernorts bei der Bezuschussung von chronisch Kranken, wo man sagt alle aus einem Topf und dann auch nur das was man als zulässig erachtet. Das wäre nämlich das was Sie mit ihrem Vorschlag einbringen.

Quote:
Ich verstehe auch nicht, wie du bei Vereinigung der beiden Förderpools darauf kommst, dass es am Ende weniger gibt. Wenn der gemeinsame Förderpool genauso hoch ist, wie die Summe der vorher getrennten Pools, dann ist genausoviel Geld da.


Rechnen können Sie nicht oder?

Wenn die Kirchen bisher den größten Anteil bekommen und der Rest eher zu wenig und nach ihrem Modell die Kirchen nach Inhalten, die diese liefern würden, bezuschusst werden, wer glauben Sie bekommt dann wie viel Geld wenn nun beide Lager aus demselben Pott bezahlt werden?

Das was die Kirche heute bekommt ist das was die anderen brauchen, was keiner braucht ist nur ein Teil vom Ganzen.
Die Kirchen bekommen evtl. weniger, die Anderen aber nicht das Notwendige.

Quote:
Und für die primär inhaltliche Förderung wäre sogar mehr Geld da, weil die ideologische Förderung wegfällt. Wer jetzt tatsächlich weniger Geld bekommt, ist der Verein, der vorher von krichlicher Förderung profitierte, aber die Förderkriterien, denen die anderen Vereine ausgesetzt waren, nicht erfüllt. Ergo: Vereine (auch kirchliche) müssen sich "nach dem Ausrichten [...], was längst Förderungen bezieht".


Bedauerlicherweise lassen Sie außer acht, wofür sich religiöse Vereine so in der Regel alles einsetzen und was die nichtreligiösen eben nicht tun. Denen drehen Sie den Geldhahn zu und das auf Kosten von Menschen.

20.04.2016 22:47
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Post: #499
RE: Der Islam

Garuffo Wrote:
Könnte es sein, dass Sie bewusst ausgelassen haben dass ihr Vorschlag des gemeinsamen Topfes dazu führt das alle nicht genug haben?

Alle haben jetzt auch nicht genug. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich das Verhältnis aus kirchlicher und nicht-kirchlischer Förderung heutzutage darstellt, das mag auch von BUndesland zu Bundesland anders aussehen. Bei meinem Vorschlag wäre aber eher sichergestellt, dass die, die wirklich das Geld im Sinne der Förderung verwenden, bekommen. Das könnten vllt. auch die krichlichen Vereine sein. Wer weiß? Wichtig ist, dass danach entschieden wird, wer das Geld auch sinnvoll einsetzt und nicht, wer an welches Spaghettimonster glaubt.

Garuffo Wrote:
Das was die Kirche heute bekommt ist das was die anderen brauchen, was keiner braucht ist nur ein Teil vom Ganzen.
Die Kirchen bekommen evtl. weniger, die Anderen aber nicht das Notwendige.

Ausgehend davon, dass deine Annahmen über die Verteilung stimmen (was ich nicht weiß): Dann bekomen die inhaltich relevanten Vereine mehr und die unrelevanten weniger. Genau das ist das Ziel. Wie sich das dann darstellt, ob krichliche oder nicht-kirchliche eher die Anforderungen erfüllen, kann man so pauschal wahrscheinlich garnicht sagen.

Geruffo Wrote:
Bedauerlicherweise lassen Sie außer acht, wofür sich religiöse Vereine so in der Regel alles einsetzen und was die nichtreligiösen eben nicht tun.

Was wäre das denn, deiner Meinung nach? Welche Aufgabe nehmen die krichlichen Vereine denn wahr, die nichtkirchliche nicht wahrnehmen? Aber im Grunde ist das irrelevant. Wenn die kirchlichen Vereine tatsächlich eine so wichtige Funktion erfüllten, dann müssten sie bei der inhaltlichen Vergabe der Fördergelder auch ganz hohe Priorität haben. Ein weitere Vorteil dieses Systems, da bei inhaltlichen Maßstäben eben die tatsächliche Arbeit betrachtet wird.

Ich muss sagen, je mehr ich mit darüber diskutiere, desto begeisterter bin ich von meiner Idee.

21.04.2016 00:37
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Post: #500
RE: Der Islam

Lee Lee Wrote:

Garuffo Wrote:
Könnte es sein, dass Sie bewusst ausgelassen haben dass ihr Vorschlag des gemeinsamen Topfes dazu führt das alle nicht genug haben?

Alle haben jetzt auch nicht genug.


Genau mit dieser Antwort widersprechen Sie allem vorher erwähnten.

Wenn jetzt mit dem kirchlichen und dem nichtkirchlichen Topf schon nicht genug da ist bei allen, warum sollte dann wenn man die unzureichenden Töpfe kombiniert dann mehr heraus kommen, na?

Aus Minus und Minus wird hier nicht mehr Geld.


Das Problem ist nicht, dass man fehlerhafte Förderkataloge führt, sondern dass man grundsätzlich nicht genug Geld zur Förderung bereit stellt.

Garuffo Wrote:
Dann bekomen die inhaltich relevanten Vereine mehr und die unrelevanten weniger.


Es fehlt immer noch ihre Angabe zu den Inhalten oder anders formuliert, woher wollen Sie wissen, wer zu Fördern gehört und wer nicht?! Wer legt denn bitte fest, ab wann die Arbeit für Menschen relevant und wann nicht relevant ist?!?

Quote:
Wie sich das dann darstellt, ob krichliche oder nicht-kirchliche eher die Anforderungen erfüllen, kann man so pauschal wahrscheinlich garnicht sagen.


Sie sollten besser vorher abschätzen oder in Erfahrung bringen können, ob ihre Idee "nach Inhalten zu Fördern" auch dazu führt, dass dies nicht vollkommen willkürlich Gelder vergibt und dann viele Menschen, die von den Verbänden abhängig sind nicht zu Schaden kommen.

Geruffo Wrote:
Bedauerlicherweise lassen Sie außer acht, wofür sich religiöse Vereine so in der Regel alles einsetzen und was die nichtreligiösen eben nicht tun.

Was wäre das denn, deiner Meinung nach? Welche Aufgabe nehmen die krichlichen Vereine denn wahr, die nichtkirchliche nicht wahrnehmen? Aber im Grunde ist das irrelevant.[/quote]

Wenn es um Menschen geht ist es NIEMALS irrelevant. Außer man denkt nur in Piepen, Penunze, Knete, Kohle, Moneten.....

Nebenbei fragen Sie mich was die religiösen Verbände tun, liefern aber nicht ein einziges Mal etwas das als "Inhaltskriterium" herhalten könnte.

Quote:
Wenn die kirchlichen Vereine tatsächlich eine so wichtige Funktion erfüllten, dann müssten sie bei der inhaltlichen Vergabe der Fördergelder auch ganz hohe Priorität haben.


Dann liefern Sie doch mal die "Inhaltskritierien" statt immer nur von der Veränderung des Systems zu sprechen.

Quote:
Ein weitere Vorteil dieses Systems, da bei inhaltlichen Maßstäben eben die tatsächliche Arbeit betrachtet wird.


Ich lese hier immer nur das Wort "Inhalt" aber nicht ein einziges Mal was diesen ausfüllt.

Ganz zu Schweigen davon, dass es sehr nach "Geld nur gegen Leistung, aber nicht für die Hilfe für Menschen" ausschaut und damit sich in das vom Kapital gelenkte System eingliedert, wo der Mensch als solcher erst nach den Piepen kommt.

Quote:
Ich muss sagen, je mehr ich mit darüber diskutiere, desto begeisterter bin ich von meiner Idee.


Schön für Sie, nur bringt es Ihnen absolut nichts wie die Verteidiger von TTIP zu sprechen, wenn Sie nicht sagen wie die Inhaltskriterien aussehen sollen.

21.04.2016 17:52
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