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Der Islam

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Garuffo
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Post: #531
RE: Der Islam

Immer dieser als intellektuell getarnte Unfug. Dass die Bibel oder die christen weniger schlimm wären als der Koran oder die Moslems. Wer so redet ist doch nicht ganz dicht! Und erst recht der Unsinn mit dem "Heidentum"!


BÜCHER, egal was drin steht, töten nicht! Oder verurteilt ihr demnächst die Patronen eines 45.er Colt oder den Colt selbst, wenn ein Mensch diesen zum Töten nutzt?!?

Verantwortlich ist allein der Mensch, welcher seine Quellen für seine Taten als Grundlage sieht und diese in egal welcher Interpretation, zum Schaden oder Nutzen Dritter verwendet.


Darüber hinaus ist es die eben benannte menschliche Fehlbarkeit, die dazu führt, dass Menschen den Koran als Monster abtun und andere als solche betiteln, wenn diese sagen das der Islam eine Religion des Friedens sei.

Hier ist niemand Objektiv, wenn selbst der gemäßigste Muslim als Islamist betitelt wird, nur weil er vom friedlichen Islam spricht!

Oder wie Alexander2213 schon angemerkt hat ist auch die Bibel nichts anderes als ein Sammelbuch von Taten, Erfahrungen, Ansichten, Meinungen, Weltanschauungen der Jünger Jesu und den Überlieferungen Jesu selbst.
Mord und Totschlag gehen da Hand in Hand, mit dem immer als friedlich zelebrierten Glauben!

Und lange Zeit wurde die Bibel und das Christentum als Legitimation für den Mord an Tausenden und Abertausenden Andersgläubigen gesehen.

Jetzt davon zu sprechen, dass die Bibel oder das Christentum friedlich wären, ist derselbe Interpretationsirrtum derselben inkompetenten Menschen, welche heutzutage den Koran und alle Anhänger des Islam für Monster halten.

Weder heute noch damals stellten sich Koran oder Bibel hin und priesen die Menschen an so zu handeln wie diese es taten und tun. Es waren und sind immer noch die Menschen, welche diese Werke zu ihrem Nutzen verwenden, missbrauchen und entfremden.


Und obendrein begehen jene die das Christentum für friedvoll halten einen entscheidenden Fehler.
Diese glauben immer noch andere belehren zu dürfen, wie man sich zu verhalten hätte.
Jahrhunderte lang unterdrückten radikale Christen die Glaubenswelt in Europa und im Nahen Osten, ja sogar auf der ganzen Welt. Nun aber masst man sich an denselben einst unterdrückten Gläubigen vorhalten zu wollen, wie man sich zu verhalten habe, dass man aus den Fehler der Christen lernen sollte, das man sich wie die Christen verhalten sollte. Ganz zu Schweigen davon, dass z.B. die Flüchtlinge aus Syrien nicht wegen des Syrischen oder des Arabischen angefeindet werden, sondern wegen dem ISLAM!

Erst mit Gewalt unterdrücken, dass diese sich radikal zusammenraufen.
Dann mit Belehrungen erziehen wollen, damit die noch mehr auf Distanz gehen.
Und nun noch mit derselben Arroganz und Ignoranz für den letzten Schritt sorgen, damit die sich auch noch bestätigt fühlen können, dass die Christen von damals an Schlecht/Böse waren.

Wenn wir ein Vorbild sein wollen, dann sollten wir aus unseren eigenen religiösen Fehlern lernen, bevor wir anderen sagen, wie die zu leben hätten.

Und zwar unabhängig davon, wie sehr es Menschen im islamischen Glaubensraum gibt, die diese Religion missbrauchen!

Und obendrein, wenn wir schon sagen, dass diese Gefährlich wären, dann sollten wir allein aufgrund der Glaubwürdigkeit unserer Taten, denen keine Waffen liefern!


Und in eigener Sache. Mir ist es egal wem diese Meinung sauer aufstößt, es ist meine und damit Basta. Lebt damit.

01.05.2016 12:40
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GeoW
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Post: #532
RE: Der Islam

Nietzsche Wrote:
Nebenbei möchte sie einfach nicht, dass der Islam zu sehr stigmatisiert wird.


Vielleicht ist gerade dies notwendig. So wie "dem Christentum" die Kreuzzüge vorgeworfen wird und damit stigmatisiert wird, um dessen Ausnutzung zur Gewalt zuvorzukommen oder der Nationalismus nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges stigmatisiert wird, um einen erneuten Krieg ausgelöst durch nationalistische Motive zu verhindern. Vielleicht braucht der Islam genau dieses Stigmata, damit das Bewusstsein dafür einzieht, dass der Islam jederzeit missbraucht werden kann. So wie jede andere Ideologie auch.

01.05.2016 12:44
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Post: #533
RE: Der Islam

@Nietzsche:
Ich schließe mich der Kritik adders an. Ihre Botschaft der Bildung ist Löblich, aber im gleichen Atemzug propagiert sie ein verfälschtes Bild des Islam. Es gehört eben auch zu eben genannter Bildung, über die Gefahren und dunklen Seiten des Islam aufzuklären. Solange sie das aber nur im Nebensatz tut, um dann wieder auf ihr romantisiertes Bild eines wahren Islams umzuleiten, solange belügt sie nicht nur die anderen sondern auch sich selbst.

01.05.2016 12:46
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Garuffo
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Post: #534
RE: Der Islam

GeoW Wrote:
Die Stelle im Matthäus- und Lukasevangelium stellt jedoch keinen Aufruf zur physischen Gewalt, sondern zur ideologischen Spaltung dar. Das ist auch so weit ausgeführt, dass die ideologische Absicht dort klar erkennbar ist, insofern man das Zitat nicht aus dem Kontext reißt.


In wie weit werden die Suren des Koran im Kontext gelesen? Höchst selten.

Desweiteren dürfte doch jedem bewusst sein, dass der Aufruf zur ideologischen Spaltung auch die Absicht haben kann, indirekt zur Gewalt aufzurufen oder diese billigend in Kauf zu nehmen, um Erfolg zu haben.

Quote:
Das Alte Testament ist keine Quelle für Jesus.


Als Quelle für den Messias störte es aber keinen Menschen dieses auf genau diesen einen namens Jesus zu beziehen und daraus eine 2000jährige Story zu Schreiben.
Und genügend Gläubige beziehen es immer noch auf diesen vermeintlich existenten Menschen.

01.05.2016 12:50
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GeoW
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Post: #535
RE: Der Islam

Garuffo Wrote:
BÜCHER, egal was drin steht, töten nicht! Oder verurteilt ihr demnächst die Patronen eines 45.er Colt oder den Colt selbst, wenn ein Mensch diesen zum Töten nutzt?!?


Also es macht schon einen gewaltigen Unterschied aus, welche Waffen man kaufen und besitzen darf (siehe USA).

Und es macht ebenso einen gewaltigen Unterschied aus, ob man mit einem Buch, auf das sich Millionen von Menschen ideologisch beziehen, Gewalt direkt rechtfertigen kann. Die Bibel ist in ihrer Gesamtheit kein Friedensbuch par excellence, jedoch graduell durch das Neue Testament einen wesentlichen Schritt weiter als der Koran.


Garuffo Wrote:

GeoW Wrote:
Die Stelle im Matthäus- und Lukasevangelium stellt jedoch keinen Aufruf zur physischen Gewalt, sondern zur ideologischen Spaltung dar. Das ist auch so weit ausgeführt, dass die ideologische Absicht dort klar erkennbar ist, insofern man das Zitat nicht aus dem Kontext reißt.


In wie weit werden die Suren des Koran im Kontext gelesen? Höchst selten.

Desweiteren dürfte doch jedem bewusst sein, dass der Aufruf zur ideologischen Spaltung auch die Absicht haben kann, indirekt zur Gewalt aufzurufen oder diese billigend in Kauf zu nehmen, um Erfolg zu haben.


Indirekt ja, aber dazu müsste diese Stelle eben so interpretiert werden. Da steht nirgendswo ein Imperativ "Töte!".

Garuffo Wrote:

Quote:
Das Alte Testament ist keine Quelle für Jesus.


Als Quelle für den Messias störte es aber keinen Menschen dieses auf genau diesen einen namens Jesus zu beziehen und daraus eine 2000jährige Story zu Schreiben.
Und genügend Gläubige beziehen es immer noch auf diesen vermeintlich existenten Menschen.


Das "Alte Testament" gab es zu dieser Zeit noch nicht. Alles, was mit "Messias" zu tun hat, was damals rein jüdisch. Edit: bitte nicht einfach die Begriffe durcheinanderschmeißen, das Thema ist schon komplex genug.

01.05.2016 12:53
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Post: #536
RE: Der Islam

GeoW Wrote:
dieses Stigmata, damit das Bewusstsein dafür einzieht, dass der Islam jederzeit missbraucht werden kann. So wie jede andere Ideologie auch.


GeoW, der Islam wird seit jeher stigmatisiert, woran soll man also erkennen können, ob das ein Mensch als Warnung oder als Anfeindung sieht, hm?!

Der Ansatz mag vielleicht der Richtige sein, aber die Umsetzung nicht.

Lee Wrote:
[...]aber im gleichen Atemzug propagiert sie ein verfälschtes Bild des Islam. Es gehört eben auch zu eben genannter Bildung, über die Gefahren und dunklen Seiten des Islam aufzuklären. Solange sie das aber nur im Nebensatz tut, um dann wieder auf ihr romantisiertes Bild eines wahren Islams umzuleiten, solange belügt sie nicht nur die anderen sondern auch sich selbst.


Das ist genau die Ignoranz und Arroganz von der ich eben schrieb. Nicht zum Glaubensraum gehören, aber im Irrglauben belehren wollen.

Die Gefahren liegen im Menschen, der etwas nutzt. Davor warnt niemand, immer nur vor dem Islam, dem Koran, der wenn man ihm anhängt einen zu bösen Taten verleiten kann, aber niemals die menschlichen Abarten selbst.

Unfug hoch zehn ist es wenn man zwei gleichwertige Taten verschiedenartig beurteilt.
Wenn ein Psychopath im christlichem Glaubensraum mordet, ist er dafür verantwortlich, ist derselbe aber Moslem, macht man den Glauben dafür verantwortlich.
DAS und ALLEIN DAS ist die kranke Ignoranz in unser aller Lebensraum!




Hier setzen sich die Wenigsten mit dieser Frau und ihrer Glaubenswelt auseinander.
Es herrscht von Anfang an, Ablehnung, Misstrauen, Missgunst. Es geht ja um den Islam.

Oder anders gesagt, wer aus der Sicht bestimmter, auch anwesender Menschen, den Islam nicht von vornherein ablehnt oder als Quelle eines Übels sieht, kann in den Augen dieser Menschen nicht Objektiv sein. Dabei sind es diese Menschen selbst die nicht Objektiv sind!

Ganz zu Schweigen davon, dass, so lange niemand seine Emotionen außen vor lässt, auch niemand Objektiv ist!

Und nur mal so erwähnt, ein potenziell höherer Bildungsgrad qualifiziert nicht in höherem Maße dafür Emotionen zurückzuhalten!

01.05.2016 13:04
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Post: #537
RE: Der Islam

Garuffo Wrote:
BÜCHER, egal was drin steht, töten nicht! [...] Verantwortlich ist allein der Mensch, welcher seine Quellen für seine Taten als Grundlage sieht und diese in egal welcher Interpretation, zum Schaden oder Nutzen Dritter verwendet.

Garuffo Wrote:
Und zwar unabhängig davon, wie sehr es Menschen im islamischen Glaubensraum gibt, die diese Religion missbrauchen!

Widerspruch. Wenn man Handlung und religiös begründete Handlungsmotivation so dissoziert, wie du, so kann man kein Buch (als Religionsgrundlage) richtig oder falsch gebrauchen. Auf dieser Basis gibt es auch keinen Missbrauch religöser Schriften, nichtmal regulären Gebrauch.

Die religiöse Schrift und Lehre kann aber in der Realität nicht vom Handeln des Religiösen getrennt werden, sondern muss in Zusammenhang betrachtet werden. Besonders wenn sein Handeln andere zum Handeln inspiriert (im positiven, wie negativen Ausprägungen). Im selben Zusammenhang muss dann aber auch anerkannt werden, dass es keine "richtige" oder "falsche" Interprätion der Schriften gibt. Denn an welcher Kriterien will man das festmachen?

01.05.2016 13:07
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Post: #538
RE: Der Islam

Garuffo Wrote:

GeoW Wrote:
dieses Stigmata, damit das Bewusstsein dafür einzieht, dass der Islam jederzeit missbraucht werden kann. So wie jede andere Ideologie auch.


GeoW, der Islam wird seit jeher stigmatisiert, woran soll man also erkennen können, ob das ein Mensch als Warnung oder als Anfeindung sieht, hm?!

Der Ansatz mag vielleicht der Richtige sein, aber die Umsetzung nicht.


Die Umsetzung geht letztlich nur durch Aufklärung von innen heraus - und das dauert Jahrhunderte. Die Stigmatisierung muss praktisch in die Tradition miteinfließen. Bedeutet: moderate/friedliche Muslime müssen radikale/gewaltbereite Muslime als Teil ihres Islams anerkennen. Wenn dagegen zwischen gutem und falschem Islam unterschieden wird - und abgestritten wird, dass diese untrennbare Seiten einer Münze sind, kann sich niemals ein integrierter Schutz gegen Extremismus entwickeln.

01.05.2016 13:18
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Post: #539
RE: Der Islam

Garuffo Wrote:

Lee Wrote:
[...]aber im gleichen Atemzug propagiert sie ein verfälschtes Bild des Islam. Es gehört eben auch zu eben genannter Bildung, über die Gefahren und dunklen Seiten des Islam aufzuklären. Solange sie das aber nur im Nebensatz tut, um dann wieder auf ihr romantisiertes Bild eines wahren Islams umzuleiten, solange belügt sie nicht nur die anderen sondern auch sich selbst.

Das ist genau die Ignoranz und Arroganz von der ich eben schrieb. Nicht zum Glaubensraum gehören, aber im Irrglauben belehren wollen.

Es ging nie um Irrglauben. Es geht um die Akzeptanz der dunklen Seiten und der Gefahren der eigenen Religion.

Ist Khurram Dara, amerkianische Muslim, auch so ignorant und arrogant?:

Khurram Dara (video) Wrote:
We can't call out prejudice against our own faith, without also calling out the gender inequality and homophobia that we find in some of our own Muslim communities.

Khurram Dara (video) Wrote:
We can't be champions of our own religious freedom, without also championing the freedom of people of all religious traditions, including other Muslim denominations that we may disagree with.

Khurram Dara (video) Wrote:
We have to change the way we think about Islamic law and vilify the evil, judicial practices that persist in the middle east.

This post was last modified: 01.05.2016 13:31 by Lee Lee.

01.05.2016 13:26
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Post: #540
RE: Der Islam

Als ob man einer Ideologie angehören müsse, um sie kritisieren zu können Lachweg


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01.05.2016 13:36
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