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Der Islam

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Globaltom
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Post: #981
RE: Der Islam

Malone Wrote:

Globaltom Wrote:
Dann karten auf Tisch . Darin anderen zu unterstellen sie
würden falsches behaupten gar Lügen bist du schnell nur was
ist den die Wahrheit . Was willst den lesen ?


Tom, dieser Thread und einige andere wimmeln von meinen Auseinandersetzungen mit den medialen Darstellungen.


zuletz hast du sie glatt als Lügner hingestellt.
Und wenn wir irgendwann im Lügenpresse niveau landen,
dann frag ich lieber nochmal nach wie extrem wirds hier.


Malone Wrote:
7,7 cm. So viel misst vielleicht mein Mittelfinger. Wie auch immer: Gemeint ist die Erhöhung des Meeresspiegels durch menschlichen Einfluss. Jener steht in der Tat in Anbetracht statistischer Daten außer Frage. Aber besteht bei nicht mal acht Zentimetern jetziger spürbarer Auswirkung überhaupt irgendein Handlungsbedarf? Böse Zungen behaupten, es werde schlimmer werden, wenn wir keine Gegenmaßnahmen einleiten. Und das sind meistens just jene Stimmen, die auch die Ansicht vertreten, dass Muezzinrufe, Burkas und islamischer Religionsunterricht keine Anzeichen für eine zunehmende Islamisierung seien. Obwohl die umgerechnet wahrscheinlich schon einen halben Meter ausmachen. Aber klar, warum einschreiten, wenn im Jetzt noch alles tutti frutti ist?

Wer behauptet das ? Michael Stürzenberger , Lutz Bachmann ?
Gibts bei dir etwa Muezzine ? tragen da alle Muslima Burkas
( sind also Afghanen ) . Also selbst in München ist mir nix
der gleichen aufgefallen. Immo sind wir doch eher bei 10 cm
gegenüber 10 m Christentum und 50 m German Angst.


adder Wrote:

Globaltom ist belehrungsresistent, und zwar absolut. Während er gerne uns beiden vorwirft (und impliziert, wir würden) Gewalt zu fördern, sieht er das bei anderen überhaupt nicht und hat ein absolutes Glaskinn, was auch sein Post belegt.

Wieso Glaskin ,bin ich Boxer ? Noplan
ich werfe euch bestenfalls Einseitigkeit vor,
die gewallt etwa beim Islam sieht , aber Umgekehrt
( gewallt gegen Muslime durch Nichtmuslime ) todschweigt.


Quote:
@Tom Whataboutism in Reinform.
Herzl ist ein schlechtes Beispiel. Es ging nie darum, ein Riesenjudenreich zu errichten, sondern darum, Juden aus der Diaspora, in der sie extrem verwundbar waren, zu retten. Und Herzl wollte das ganze in einem deutlich weniger problematischem Landstrich machen.
Man sollte auch nicht vergessen, dass die Zionisten das Land gekauft haben, nicht einfach illegal eingewandert sind und sich dann ihre Zahlungen abgeholt haben. Auch ist mir nicht bekannt, dass Zionisten (oder Israelis später) angefangen hätten, die indigene Bevölkerung grundlos zu vergewaltigen, töten, berauben...

Gut stimmt es war nicht Herzl , sondern die radikalere fraktion
um Jabotinsky. Und noch in den 70 ern gabs es eine Großisrael
Bewegung denen der Sechstagekrieg nicht erfolgreich genug war.
Das mit dem, illegal eingewandert, geht doch auf die zeit vor
1948 zurück als es der damaligen Kolonialmacht Großbritanien
schlicht nicht möglich war ( sie waren schlicht überfordert)
die Einwanderungewellen zu erfassen. Es kamen viel mehr als man
erwartete.
Indigene , gute frage wer is dort indigene? gibt es dort ein
Einheimisches Volk . Oder Jahrhunderte der völkerwanderung.

Quote:
Zum Buddhismus: Würdest Du Dich bitte einmal informieren, bevor Du Schwachsinn postest? Der Shintoismus in Japan und der Konfuzianismus/Taoismus in China haben weniger mit dem Buddhismus zu tun als das Christentum mit dem Judentum oder dem Islam.
Gemeinsam ist allen dreien aber, dass sie keine religiösen Begründungen für Eroberungen bieten. Die Japaner und auch die Chinesen haben das sehr schön weltlich begründet. Mir ist auch nicht bekannt, dass Angehörige anderer Religionen massiv unterdrückt werden, solange sie sich gesetzestreu verhalten und nicht einer gewalttätigen Religion anhängen (wie dem Islam oder der Aum-Sekte).

Kein Schwachsinn . Sondern Geschichte.
Wo bleibt den der budhismus ,wenn du ganz China und Japan ausklammerst, übrig ? Geh zurück in die Geschichte.
da gibts genug Beispiele wo in China oder Japan fremden Kulturen feindselig gegenüber verfahren wurde. Wo etwa Missionare ermordet und Konvertiten verfolgt wurden.
Und da waren keine achso kriminellen Muslime dabei .

Quote:
Ein letztes Wort zu Deinem Punkt 2...
Klar gibt es auch Wahnsinnige bei den Christen (insbes. bei den Evangelikalen). Aber erstens sind die nicht hier in meinem Umfeld unterwegs, bedrohen mich persönlich nicht und zweitens sind das isolierte Spinner, die nur in ihrer kleinen Religionszelle überhaupt Bekannte haben und drittens sind es tatsächlich nur wenige Promille der gesamten Christenheit.

Und doch gibt es sie nach wie vor ( Nach 2000 Jahren).
Wieso es runterspielen.

Quote:
Bei den Muslimen sieht jeder einzelne Punkt anders aus. Köln-Stammheim ist nicht weit weg... - und da laufen jede Menge Islamisten rum. Am Kölner Hauptbahnhof bin ich schon ein paar Mal von jungen Muslimen beleidigt und bedroht worden. Ich hatte Glück, dass in jenen Momenten entweder gerade mein Zug kam oder zufällig eine Streife vorbeilief, so dass die starken Männer sich lieber verpisst haben.
Islamisten sind auch nicht im Islam isoliert. Sie sind integraler Bestandteil sehr vieler unserer Moscheen. Und es sind auch nicht nur wenige Promille aller Muslime, sondern ein nicht unerheblicher Teil (Schätzungen gehen von bis zu 20% aus, wobei es in bestimmten Gegenden und bei bestimmten Spielarten deutlich mehr als 70% sind, während in anderen Ländern der Islamismus tatsächlich nur marginal war)

Dann muß das eine Extreme Gegend sein. In Niederbayern merk kaum
was von , da is wahrscheinlicher dast von einem
betrunkenen Osteuropäer angepöbelt wirst.
Ich kann mich halt noch an zeiten erinnern wie selbst Kinder
beschimpft wurden , weil ihre Eltern aus der türkei waren.
Und die Zeiten brauch nicht mehr

Quote:
Nicht mehr an diesem Wochenende. Die Zeit verbringe ich lieber sinnvoll.


Geh dann eh aufs Volksfest.
mal sehn wer diesmal am Peinlichsten ist. Hmm


War bei der Landtagswahl

This post was last modified: 12.08.2018 02:37 by Globaltom.

11.08.2018 12:25
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Malone
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Post: #982
RE: Der Islam

In einer Gruppe meinte ein Ex-Muslim, dass der Koran in sich widersprüchlich und unklar sei und hat zum Beleg seiner Behauptung etliche Punkte aufgeführt. Meine Replik hat in der offenbar wenig frequentierten Gruppe keinerlei Resonanz hervorgerufen, darum stelle ich meine Einwände hier öffentlich zur Diskussion:

"Mein Eindruck ist ein anderer, und ich halte die Behauptung, der Koran sei widersprüchlich und unklar, für bedenklich, da er dadurch gegen Kritik immunisiert werden kann. Vier Gründe für meinen gegenteiligen Eindruck:

1. Unter Anwendung von Ockhams Rasiermesser müssen wir, solange es keine klaren Hinweise auf Ambiguität gibt, von der wahrscheinlichsten, also der Richtigkeit der wörtlichen Interpretation ausgehen.

2. Quantität und Qualität der Aussagen bilden ein Gewicht, das nicht einfach durch ein geringes Gegengewicht aufgehoben werden kann. Wenn beispielsweise hundertmal geschrieben steht, die Ungläubigen seien zu ermorden, dann wird das nicht durch eine kleine, beiläufige Passage wettgemacht, in der die Verschonung der Ungläubigen nahegelegt wird.

3. Die Wichtigkeit der behandelten Bereiche vor allem im Hinblick auf die Konsequenzen auf der Handlungsebene. Mag sein, dass der Koran sich in Bezug auf Erscheinungsbild und Entstehung der Erde massiv widerspricht. Aber wenn er absolut eindeutig ist was die Misshandlung Ungläubiger angeht, ist es wenig zielführend, dem Koran seine Eindeutigkeit abzusprechen, weil er in einem unerheblichen Bereich Widersprüche aufweist.

4. Die emotionale Färbung des Sprachgebrauchs. Auch hier herrscht ein deutliches Übergewicht von Hybris, Einfalt und Sadismus vor.

Außerdem könnte man noch das Abrogationsprinzip hinzuziehen, das viele Widersprüche annulliert. Und nicht zum Vorteil des Korans."


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Autor der Blüte des Zweifels
15.08.2018 01:34
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Post: #983
RE: Der Islam

Eine umfassende Analyse, die man gelesen haben sollte:

Islamapologetische Argumente empirisch widerlegt

Quote:
9. Der Islam hat nichts mit Gewalt zu tun

Gemäß der Studie „Kinder und Jugendliche in Deutschland: Gewalterfahrungen, Integration, Medienkonsum“[8] aus dem Jahr 2010 senkt eine hohe christliche Religiosität die Gewaltbereitschaft, während eine hohe islamische Religiosität sie indirekt erhöht, indem sie Faktoren verstärkt, die die Gewaltbereitschaft fördern. Muslimische Jugendliche begingen laut Selbstauskunft (!) zudem fast drei Mal so oft (9%) wie christliche Jugendliche (3,6%) mindestens fünf Gewalttaten innerhalb eines Jahres. In der Polizeilichen Kriminalstatistik für Deutschland sind Migranten aus islamisch geprägten Ländern überrepräsentiert.


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Autor der Blüte des Zweifels
23.08.2018 00:49
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Jozilla
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Post: #984
RE: Der Islam

oh da habe ich wohl mal wieder den Zug verpasst der, in die diskussion führt, wie man Religion für seine Machtpolitik verwendet...
Wenn eine Religion schon seit 1400 Jahren einen Konflikt führt, wer nun als der Nachfolger ihres Absoluten Herrschers Propheten gilt und das als Hauptunterscheidungskriterium zwischen dessen beiden Großen Konfessionen zählt, dann sollte man sich Fragen, ob es da jemals irgendeine Reform geben wird, die eine unversöhnliche Konfliktkultur beendet.

Das Problem dabei ist hauptsächlich, dass jedes Regime, das sich die Religion vor ihren eigenen Karren spannt, leider sehr einfach abweichler damit kaltzustellen und außenpolitische Konflikte bei der Bevölkerung ohne Machteinbußen führen zu können, ohne dass das öffentlich jemand hinterfragen wird.

Die grundlegendere Frage bleibt eher, ob man bei den Menschenrechten die Religion eingrenzt in:
"Eine Religion ist nur schützenswert, wenn sie einen sekulären Staat von sich aus nicht ablehnt."


Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken.
Was ist der natürliche Weg um wieder echte Jungfrauen zu bekommen?

Kooperation ist besser als Konkurenz, andernfalls wären Kartellämter sinnlos
26.08.2018 13:38
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Post: #985
RE: Der Islam

Lyu Wrote:
Liebe Islamkritiker, wisst ihr, wer den Islam offen kritisiert, OHNE von der Allgemeinheit "in die rechte Ecke gestellt" zu werden? Atheisten. Die haben nämlich lustigerweise genau die gleichen Argumente wie ihr, aber wenden sie tatsächlich auf ALLE Religionen an.

Das Verrennen in eine einzelne davon (bei gleichzeitiger Nichtbeachtung aller anderen), DAS ist das, was den Eindruck von Irrationalität, vulgo "Hass", erzeugt. Wink (selbst wenn es nicht so ist, das würde ich jedem zugute halten)


Das ist mir nicht aus dem Kopf gegangen und ich muss einfach mal den Umkehrschluss daraus auf den Punkt bringen: Du darfst keine einzelne Religion kritisieren, sondern hast immer alle anderen mit einzubeziehen. Sonst darfst du dich nicht wundern, wenn man dich als rechts und irrational bezeichnet.


Quote:
Und hey, das scheint für die Gesellschaft offensichtlich okay zu sein.


Für viele Moslems ist auch das nicht ok. Das ist Gotteslästerung und generell eine Sünde.


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Autor der Blüte des Zweifels
28.08.2018 21:17
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Post: #986
RE: Der Islam

Wieder die Lüge mit Sure 5:32....

https://www.facebook.com/Malone70/posts/...4927910636

Man sollte ja meinen, Lanz oder Theveßen hätten sich mittlerweile genug mit dem Islam beschäftigt, um fundiert widersprechen zu können. Aber der Islam ist offenbar kein Feld für aufrechte "Journalisten".

Sure 5:32 richtet sich an die Juden. 5:33 hingegen ist für die Moslems bestimmt: "Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, daß sie getötet oder gekreuzigt werden oder daß ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder daß sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil."


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29.08.2018 01:42
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Post: #987
RE: Der Islam

Malone Wrote:
Du darfst keine einzelne Religion kritisieren, sondern hast immer alle anderen mit einzubeziehen. Sonst darfst du dich nicht wundern, wenn man dich als rechts und irrational bezeichnet.


Nicht keine und nicht immer und nicht alle.

Ausgewogene Berichterstattung ist das Stichwort (genau das, was der "Lügenpresse" oft als Manko vorgeworfen wird).

Du magst das anders sehen, aber dein Postingverhalten wirkt nicht besonders ausgewogen. Man erkennt dein "Lieblingsthema".

Dazu dann noch Metaphern zu verwenden, die allgemein nunmal das Nazi-Stigma haben, ist halt auch nicht besonders förderlich. Erinnerst du dich noch daran, wie sie sich über den Lucke das Maul zerrissen haben weil er im Fernsehen das Wort "Entartung" in den Mund nahm? Erinnerst du dich auch noch daran, was da in dem Moment eigentlich sein inhaltlicher Punkt war? Ich jedenfalls nicht mehr. Ich unterstelle ihm einfach mal, dass er eigentlich kein Rassist ist. Aber ich unterstelle ihm auch, dass er sich der Assoziation des Wortes durchaus bewusst war. Durch das Flirten mit dem "rechten Rand" hat er leider dafür gesorgt, dass über sein eigentliches Anliegen gar nicht mehr diskutiert wurde. Ist das dein Ziel? Doch eigentlich nicht.

So Signalwörter sind natürlich keine exklusiv "rechte" Sache. Du benutzt halt teilweise solche, die schon ziemlich "bäh" für die "Mitte" sind. Ich würde dir jetzt auch mal unterstellen (weil ich dich für einen intelligenten und gebildeten Menschen halte), dass dir das auch bewusst ist - aber halt relativ egal. Überzeugen wirst du so nur eher weniger. Wink

29.08.2018 07:47
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Post: #988
RE: Der Islam

Lyu Wrote:

Malone Wrote:
Du darfst keine einzelne Religion kritisieren, sondern hast immer alle anderen mit einzubeziehen. Sonst darfst du dich nicht wundern, wenn man dich als rechts und irrational bezeichnet.


Nicht keine und nicht immer und nicht alle.


Nein? Was meintest Du denn dann?

Warum soll ich das Heidentum für inhärente Gewalt kritisieren, die es im Neoheidentum eben nicht mehr gibt? Warum soll ich es für starke totalitäre Tendenzen kritisieren, wenn es diese eben nicht gibt?
Warum soll ich am Buddhismus rumkritisieren, dass er gegen Andersgläubige sei, wenn es eben keine religiöse Rechtfertigung für Pogrome gegen Andersgläubige im Buddhismus gibt?

Warum soll ich ungleiches nicht auch ungleich nennen?
Es gibt heute an bedeutenden Religionen (so Sekten wie die Aum-Sekte, oder Einzelpersonen wie Varg Vikernes können wir wohl zur Seite lassen, weil sie eben NICHT bedeutenden Einfluss haben) nur eine überragend problematische Religion, sowie drei in Teilen problematische Religionen.
Das sind nun einmal: der Islam, sowie: das evangelikale Christentum (inklusive Zeugen Jehovas und Mormomen, die irgendwie schon eine Teilmenge davon sind), Scientologie und Teile des Hinduismus. Von den weiteren, immerhin noch verbreiteten Religionen und Weltreligionen geht keine Gefahr für einen säkularen Staat oder für Menschen aus: weder im Judentum, noch im Buddhismus, Taoismus, Shintoismus, Konfuzianismus, Wicca oder Heidentum gibt es totalitäre Tendenzen, charismatische Führerkulte, Rechtfertigung für Gewalt gegen Andersgläubige oder Todesstrafen für Homosexualität, Ehebruch oder Apostasie.

Ok. Und nun schauen wir uns an, welche Religionen uns hier in Europa begegnen:
Christentum (aber die schon kriegsmüden Varianten Römisch-Katholisch und europäisch-protestantisch, keine evangelikalen...), Judentum (sehr wenig), Islam, Heidentum, sowie kleine Gemeinden von Buddhisten und Sekten.
Ich habe tatsächlich schon Zeugen Jehovas und Mormonen gesehen. Diese sind aber im Vergleich sogar zu den Juden in Europa selten - obwohl sie in Deutschland sichtbarer sind. [und Exkurs: beide sind für Andersgläubige relativ unproblematisch, nur Apostaten haben evtl. ein Problem, aber sie werden auch nicht getötet]. Ebenso kenne ich mindestens drei Hindus und 2 Wicca-Hexen - aber statistisch sind auch die unbedeutend.
Von welchen, hier in Europa verbreiteten Religionen geht also eine Gefahr für mich, als transsexuelle Lesbe, die aus traditionellen Gründen Anhängerin des sachsischen Heidentums ist und auch nicht submissiv im Hintergrund bleibt, wenn Männer reden, aus? Oder für eine beliebige Zahl an anderen, ebenfalls nicht in diesen Religionen erwünschten?
Vom Christentum? Die römisch-katholische Kirche ist maximal noch für Messdiener eine Gefahr, weil sie es immer noch nicht hinbekommt, sich von (extrem seltenen) Pädophilen unter den Seelsorgern zu trennen. Ansonsten bleibt ihr Einfluss gering und ihre Gläubigen haben besseres zu tun, als Andersgläubige, Homosexuelle oder Frauen zu bestrafen. Die Protestanten haben etwas mehr Einfluss, dort wo es sie gibt, und dieser ist aus sogenannter "rechter" (also liberaler) Sicht stark zu kritisieren, weil die Protestanten nicht nur in Deutschland stark mit den politischen Parteien verschwägert sind. Das sind nicht nur punktuelle Überschneidungen im Personal, sondern ganze Synoden sind fest in der Hand von Parteibonzen. Aber eine Gefahr für Leib und Leben von Homosexuellen oder Transen? Nein. Eher eine Gefahr für Konservative, Liberale, Andersdenkende, weil diese Parteibonzen natürlich auch noch ganz dicke mit der Antifa sind...
Vom Judentum? Große Sache, das Judentum... - die einzige Gefahr, die vom Judentum in Europa ausgeht, läßt sich auf zwei Punkte reduzieren: Beschneidung der Jungen (auf eine möglichst harmlose und medizinisch unproblematische Art) und koscher geschlachtetes Fleisch. Letzteres mag aus Tierschutzgründen tatsächlich ein Problem sein... ansonsten tun Juden niemandem weh.
Das Heidentum? Sieht man mal davon ab, dass es mittlerweile bestimmt hunderttausende Arten des Heidentums in Europa gibt, weil es eben gar keine Regeln, Institutionen oder anderes gibt, sondern jeder Gläubige seine eigene Version glaubt/lebt, und davon, dass wir von Asatru bis Zentaur-gläubigen jeden europäischen Gott/Pantheon dabei haben... bleibt die Tatsache, dass das Heidentum eine vollkommen freiwillige Religion ist, die sich aus dem Wunsch nach Individualismus und "alten Werten" speist. Es gibt kein richtig und falsch im Heidentum - und Heiden erkennen auch an, dass es andere Götter gibt. Und sie bedrohen niemanden.
Abgrenzen davon muss man nationalsozialistische Gläubige, die so tun, als ob sie heidnische Götter verehren, weil Himmler und Heydrich das nun einmal auch getan haben. Das sind aber keine Heiden, sondern eben Nazis - und deren Zahl ist unbedeutend.
Von den kleineren Religionen? Auch nicht, alleine schon zahlenmäßig unbedeutend.
Vom Islam? Oh, da kommen wir aber in anderes Fahrwasser. Steinigungen von Transsexuellen im Ruhrpott, Angriffe gegen Homosexuelle, zuletzt sogar in Köln, "Ehren"morde, etc. pp..
Lassen wir einmal die zahlenmäßig unbedeutenden Spielarten des Islam raus, die wesentlich weniger problematisch sind: Sufismus und Aleviten.
Dann bleiben wesentliche Spielarten auf europäischem Boden übrig: Shia und Sunna, Salafisten und Wahhabiten. Alle vier sind problematisch, weil hier noch alle Nachteile einer organisierten Religion gegen Andersgläubige, Apostaten und Unerwünschte voll zu Tage treten.

Und ich soll das jetzt nicht kritisieren, weil ich an den anderen Religionen wenig auszusetzen habe, weil sie eben nicht gefährlich sind?
Gäbe es im Heidentum den Aufruf, Apostaten zu töten, Homosexuelle zu töten, Transsexuelle zu steinigen, oder einen beliebigen anderen Punkt, den ich am Islam kritisiere... - dann würde ich das natürlich in gleichem Maße kritisieren. Es gibt dieses aber nicht.
Die Äußerungen des eigentlich irrelevanten Papstes zu homosexuellen Kindern habe ich kritisiert (nur nicht in diesem Forum) - obwohl daraus wohl kein Schaden entsteht, weil die doch eh' kaum noch jemand ernst nimmt. Das stimmt aber nicht in Bezug auf Fatwas, in denen Schwulen mit dem Tod gedroht wird...

Quote:
Ausgewogene Berichterstattung ist das Stichwort (genau das, was der "Lügenpresse" oft als Manko vorgeworfen wird).


Ok. Gäbe es entsprechende Vorfälle, könnte man natürlich darüber berichten. Aber wo liegen denn die Gefahren für Leib und Leben?

Zeige mir einen Christen in Deutschland, der eine Transsexuelle zu töten versucht hat, weil sie transsexuell ist. Nur einen Vorfall in den letzten 3 Jahren...
Ich verlinke hier mal einen Doppelmordversuch an zwei T-Frauen durch Muslime in Dortmund
https://www.focus.de/regional/dortmund/a...18233.html
Zum Vergleich: ein Angriff auf eine Transsexuelle, der aus gutem Grund ebenfalls stark berichtet und kritisiert wurde, durch einen Nichtmuslim:
http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/...ni-Leipzig
Und ein Bericht aus Neuköln, in dem natürlich von "rechtsradikalen" die Rede ist, ohne einen einzigen Fall zu nennen:
https://www.tagesspiegel.de/berlin/queer...88638.html


Falls bei einem Quote kein Name steht, geht davon aus, dass der letzte Name immer noch gilt und es derselbe Post war!
Ich halte mich an meine Zitatregeln: beim ersten Zitat aus einem Post wird ein [" Quote= ]" gesetzt. Danach bis ein neuer Poster oder ein neuer Post kommt, nur ein "[ Quote "]. Falls ich zwischen Postern hin-und-herspringe, nenne ich den Poster auch häufiger.


Si vis pacem para bellum

"Alles, was der Mensch ist und was ihn über das Tier hinaushebt, dankt er der Vernunft. Warum sollte er gerade in der Politik auf den Gebrauch der Vernunft verzichten und sich dunkeln und unklaren Gefühlen und Impulsen anvertrauen?" (Ludwig von Mises)
30.08.2018 03:03
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RE: Der Islam

Quote:
Du magst das anders sehen, aber dein Postingverhalten wirkt nicht besonders ausgewogen. Man erkennt dein "Lieblingsthema".


Das wäre er nicht, wenn ich nicht auf so viele unaufgeklärte Verteidiger des Islams stieße. Aber beim Islam ist Aufklärungsarbeit mehr vonnöten als beim Christentum oder Nationalsozialismus, über deren schädliche Aspekte man sich ja kollektiv einig ist. Aber der Islam wird aus politischer Korrektheit heraus gemeinhin mit anderen, weitaus wohlwollenderen Maßstäben beurteilt als jede andere Weltanschauung. Und diese Verzerrung zu korrigieren, ist eine notwendige Aufgabe.

PS: Guter Beitrag, adder Daumenhoch


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This post was last modified: 13.09.2018 00:18 by Malone.

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