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Der Islam

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Unkas
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Post: #1
Der Islam

Ich Zuge einer Diskussion über Sarrazins neues Buch habe ich zum Islam folgendes abgesondert:

Mal im Ernst: ich hatte einen muslimischen Kollegen, sehr umgänglich, sehr nett, etwas jähzornig, aber im Prinzip ein feiner Kerl, der sich zu seiner Religion bekannte; und wie er betonte, sich selbst dafür entschieden hat, da sie ihm nicht aufgezwungen worden sei. Man könnte meinen: vorbildlich integriert! Dieser Eindruck schien aber zu täuschen, wenn man ihm näher auf den Zahn fühlte: da war der Koran dann doch meinungsbildend! Frauen, na klar, Untertanen, Schwule gehören mindestens ebenso gesteinigt wie Ehebrecher, und Selbstmördern wie auch allen anderen Abtrünnigen solle doch die Haut verschmoren und immer wieder nachwachsen, damit sie bis in alle Ewigkeit wieder verschmort werden kann. Als Strafe dafür, Allah nicht Folge geleistet zu haben! Ich weiß, auf Einzelbeispielen kann man keine Argumentation aufbauen, aber Ich habe den Koran partiell gelesen, um mir eine objektivere Meinung bilden zu können: und genau das steht darin, ich liefere bei Bedarf gerne die Textstelle. Und in dem Exzerpt verspricht mindestens jeder zehnte Satz das Paradies im Falle des Glaubens und Nichtzweifelns, und jeder elfte Satz die Hölle bei Zweifeln! Auch die Unterdrückung der Frauen ist im Koran ein Gebot! Umso lächerlicher erscheinen mir Linksfeministinnen, die Toleranz gegenüber dem Islam fordern.

Der Islam als solcher ist eine Nummer krasser als die anderen, patriarchalischen autoritären Religionen: im Judentum gab es nicht direkt einen kriegstreibenden Propheten, im Christentum wurde das dämliche Alte Testament durch das Neue entschärft. Es ist nur Machtinteressen zu verdanken, dass Jesus' Lehre der Nächstenliebe und Selbstfindung auf dem Alten Testamenten basiert. Aber Mohammed fickte Kinder und zückte das Schwert, um seine Lehre durchzusetzen. Und Mohammed kann nichts anderes sein als das Idol der Muslime!

Der Hauptvorwurf gegen den Islam lautet, die Gewaltbereitschaft zu fördern. Und damit seien die moderaten Muslime entlastet, die selber Gewalt verurteilen. Aber mein Hauptargument gegen den Islam ist der, dass er ganz gezielt, systematisch und berechnend das eigene Denken unterdrückt. Wie oben beschrieben, ist jeder Zweifel an Allah eine Ewigkeit an verschmorter Haut wert. Aber der Zweifel macht gerade den Menschen aus, seine Intellektualität, seine Entwicklungsfähigkeit. Bedingungsloser Glaube ist der Feind jeder Art von Fortschritt! Kinder mit den Inhalten des Korans zu konfrontieren gleicht einer psychischen Vergewaltigung, wie wir sie auch schon in den urkatholischen Schulen erfahren und zurecht kritisiert haben. Darum habe ich sogar Mitleid mit vielen Muslimen, da die Höllendrohungen ein gewaltiges Hindernis darstellen, selber zu denken.

Und wer glaubt, das alles, die geistige Unterdrückung und die der Frauen und so, bloß Antipropaganda gegen den Islam sei, der soll doch bitte selbst mal nachschlagen. Es steht alles in der "Heiligen Schrift"! Und wer glaubt, man könne sich mit derart indoktrinierten Menschen anfreunden, der ist ganz schief gewickelt. Aufgrund unseres Zweifels verachten sie uns, ob moderat oder extremistisch. In deren Ländern haben Atheisten den gleichen Status wie hierzulande ein Kinderschänder. Je mehr Kontrolle der Islam erlangt, desto faschistoider wird die Gesellschaft. Es ist schon im kleinsten geboten, dem Islam, als faschistischster Ideologie überhaupt, Widerstand zu leisten. Man sollte auch eine gewisse Sensibilität gegenüber Menschen entwickeln, die in ihrem fiktiven Jenseits nicht verlieren können, solange sie einfach nur an Allah glauben und dessen gemutmaßte Interessen vertreten.

Ich selbst bin ohnehin kein Befürworter von Toleranz gegenüber Religion, weil sie eine persönliche Wahl ist, anders als die Herkunft oder Geschlechtlichkeit. Daher denke ich, es ist legitim Religiösität zu diskrimieren, und der Islam ist der allererste Kandidat den man so klein wie möglich halten sollte!

09.03.2014 03:14
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Kreak
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Post: #2
RE: Der Islam

Und was schlägst du vor - verbrennt die Gläubigen?


"Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen."
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09.03.2014 13:13
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REDSTERN
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Post: #3
RE: Der Islam

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09.03.2014 13:29
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Barack Tryit
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Guarenta
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Post: #4
RE: Der Islam

Stellt sich die Frage, was ein aufgeklärter Mensch als "vernünftige" Richtschnur sieht, die für alle Menschen gelten sollte - würde für mich Richtung Menschenrechte gehen.

Ich denke, dass das von "gemäßigten" Muslimen auch nicht in Frage gestellt wird, zumindest gibt es Dialoge zwischen den Weltreligionen, siehe hier oder hier, letzteres auch von Muslimen unterschrieben - und sicher nicht irgendwelchen.

Hardliner, die das in Frage stellen, sollten vom vernünfigen Gesetzgebern ebenso für ihr Tun in die Verantwortung genommen wie es für andere Gesetzesbrecher gilt.


Es ist was es ist, sagt die Liebe. (Erich Fried)
It's just, what it is, says love (my translation)

This post was last modified: 09.03.2014 14:30 by Barack Tryit.

09.03.2014 14:25
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Nietzsche
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Post: #5
RE: Der Islam

Ich komme also immer noch halb verkatert auf http://www.ars-regendi.com, klicke auf Schreibtisch und mir sticht direkt ein Forenbeitrag namens "Der Islam" ins Auge. Ich denke mir, Ach du Scheiße und klicke drauf.

Das AR-Forum empfing mich dann so:



Made my day. Big Grin

09.03.2014 14:53
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Jozilla
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Post: #6
RE: Der Islam

bei diesem thema kann man sich nur in die nesseln setzen.
deswegen wandert sowas dann zu schnell in eine Populistische ecke wo der begriff "schweigende Mehrheit" immer wieder Recykelt werden.
Problem ist dann dass dann wieder andere gewaltbereite Ideologen das ganze dann aufgreifen und dann ist das thema so gut wie indiskutabel weil man dann freunde bekommt, die man nie haben wollte.

Das größte Problem ist meiner meinung nach dass Religionen im gegensatz zu den meisten anderne Ideologien eine Tradition mitbringt.
Sobald wirgendwelche "kollektive Gewohnheiten" sich nach nur wenigen Generationen zur Tradition entwickelt haben ist für Menschen eine Religion wieder ein Teil ihrer Identität und nciht mehr vorwiegend eine Überzeugung.

Es ist vergleichbar wie das verbieten von Sprachen. Es ist das was viele Menschen von klein auf gelernt haben, es ist die Sprache in der Sie träumen und jetzt stelle man sich mal vor das wird kritisiert.

Ich selbst glaube eine gute richtline gefunden zu haben, ob ein "Wertesystem" nicht erhaltenswert ist:
-es fordert direkte bestrafung von Abweichlern
-es fordert zu Gewalt gegen "ungläubige", insbesondere wenn sie sich nicht überzeugen lassen.
-es stellt den Gläubigen über den ungläubigen Mitmenschen
-es schließt Aussteiger komplett aus der gemeinschaft aus

Alle Ideologien und Religionen die diese eigenschaftnen aufweisen erleichtern erheblich die Herrschafft von "chefideologen" und werden damit Werzeug von diesen. Das hat in der Menschheitsgeschichte mehrfach wunderbar funktioniert....


Für den Frieden zu kämpfen ist wie für die Jungfräulichkeit zu ficken.
Was ist der natürliche Weg um wieder echte Jungfrauen zu bekommen?

Kooperation ist besser als Konkurenz, andernfalls wären Kartellämter sinnlos
09.03.2014 15:17
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Unkas
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Post: #7
RE: Der Islam

Kreak und Redstern haben wohl nicht ganz kapiert, dass meine Schrift im humanistischen Geiste entstanden ist und ein Plädoyer für diesen darstellt.

@Nietzsche: großartig Hehe

09.03.2014 17:31
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Kreak
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Post: #8
RE: Der Islam

Unkas Wrote:
Kreak und Redstern haben wohl nicht ganz kapiert, dass meine Schrift im humanistischen Geiste entstanden ist und ein Plädoyer für diesen darstellt.


Aha. Und was ist jetzt dein Lösungsvorschlag?

Unkas Wrote:
[...]und der Islam ist der allererste Kandidat den man so klein wie möglich halten sollte!


Oder ist dein Plädoyer, zusammengefasst, religiöse Ansichten sind scheiße und der Islam im besonderen - fuck you?


"Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen."
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This post was last modified: 09.03.2014 23:13 by Kreak.

09.03.2014 23:13
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Unkas
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Post: #9
RE: Der Islam

Quote:
Aha. Und was ist jetzt dein Lösungsvorschlag?


Eigentlich zunächst nur eine Maßnahme, die gar nicht speziell auf den Islam abzielt: Abschaffung sämtlicher Privilegien von Konfessionen im Staat. Wenn man die den Kirchen weiterhin lässt, werden völlig zurecht auch die Muslime auf die gleichen Privilegien pochen.

Weiterhin: Abschaffung des Religionsunterricht und dafür verpflichtend Philosophie, wobei Religion als eine Hypothese behandelt wird, die wissenschaftlichen Angriffen standhalten muss.

Ferner muss man bei der Zuwanderung stärker selektieren, und auch beim Familiennachzug Hürden setzen. Jedenfalls muss mit allen legalen Mitteln versucht werden, die Menge an Muslimen möglichst klein zu halten.

02.04.2014 13:08
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REDSTERN
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Post: #10
RE: Der Islam

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02.04.2014 13:14
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