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Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]

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Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



Off-RP

Basierend auf folgender Idee

Bisherige Geheimprotokolle aus dem Welten:

Welt Marseille
Welt Bielefeld
World Sacramento
Welt Erde RP
Welt Kevin (geändert)

Kurze Erklärung (Für ein Beispiel siehe Link unter "Idee")

Quote:
Hier ist der Ort an dem man Stammtischreden hört, die Gerüchteküche brodelt, und sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu allerlei brisantem Schwätzle treffen. Was die Gäste der Opium Diwane jedoch nicht wissen, ist, dass jedes Gespräch hier ganz exakt aufgezeichnet wird. Diese geheimen Protokolle stehen hier ganz exklusiv für unsere Regenten zur Verfügung. Jeder kann irgendein banales oder wichtiges Gespräch posten, um zum Beispiel die Stimmung in bestimmten Teilen der Bevölkerung über bestimmte Ereignisse wiederzugeben.


Header für eigene Beiträge

Code:
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As-Salāmu ʿAlaykum und herzlich willkommen im
OPIUM DIWAN



Hintergrundinformationen Mit der Expansion des Orientalismus weit in die alte und neue Welt, verbreiteten sich auch kulturelle Bräuche und Gewohnheiten tief in den nichtorientalischen Ländern: der Hammām, dass orientalische Dampfbad, Tschelo-Kabāb, Fleisch an einem breiten Spieß, Dough, ein sprudeliges Erfrischungsgetränk, der mystische Weg zu Gott durch den Tanz im Sufismus mit seinen Derwischen, aber auch Terjaki, das Rauchen einer Wasserpfeife, gefüllt mit Opium in einer Opiumhöhle.


Der Opium Diwan ist eine Bezeichnung für eine Kette von Rauschkrauthöhlen und -häuser, welche rund um den Globus in fast allen Ländern und an allen größeren Drehkreuzen zu finden sind. Auf weichen Kissen und Teppichen werden Gästen hier, in großzügig eingerichteten, palastartigen Räumen, Wasserpfeifen gereicht, mit Wunsch auch angereichert mit den Blättern der Schlafmohnpflanze. Ebenfalls wird Haschisch konsumiert - wobei es Gästen natürlich freisteht, auch ohne Rausch die Zeit zu genießen. Einige der besonders edlen Rauschpaläste bieten ihren Gästen nicht nur den Genuss von Getränken, gutem Essen und Wasserpfeifen, sondern auch Zugang zum beliebten Dampfbad oder Räumlichkeiten, in denen so manche Partie Schach oder Karten gespielt wird - meist um horrende Geldbeträge*.


Was die Gäste nicht wissen, ist, dass in den meisten diesen Palästen der Entspannung und Dekadenz die Wände Ohren haben. Im Laufe der Zeit fingen Privatpersonen, Organisationen und Regierungen an, ihre Agenten einzusetzen, um so an die vertraulichsten Informationen heranzukommen, welche Menschen unter dem Einfluss von Drogen schon mal von sich geben. Die aufgezeichneten Gespräche stehen hier den Regenten zur Verfügung.


Kritik am Konsum Gesetze und Bräuche zum Konsum von Genussmitteln sind sehr unterschiedlich. Während der reine Opiumkonsum - in Maßen - nahezu weltweit ein Teil des gesellschaftlichen Lebens ist, sind zum Beispiel Alkohlika in den meisten Provinzen des Persischen Reiches verboten, erfreuen sich jedoch zum Beispiel größerer Beliebtheit im Westen Europas oder im Großnorwegischen Reich (mit einer bekannten Heimbrau-Kunst). In Phin ist der Konsum von natürlichen oder neuerdings künstliche Wunderdrogen aus den Geheimlaboren der Kirche des Wahren Wegs strenger reguliert. Neue synthetische Drogen führen in letzter Zeit vermehrt zu Todesfällen, und sind in den meisten Staaten illegal. Alles in allem konsumieren weltweit mindestens drei bis vier Milliarden Menschen -und damit jeder 3. Erwachsene - regelmäßig ein oder mehrere Genussmittel. Nach Schätzungen verschiedener unabhängiger Experten sind 300 bis 700 Millionen Menschen krankhaft süchtig, wobei sich Drogenkonsum durch alle Schichten der Gesellschaft zieht, und sich dadurch auch auf Wirtschaft und Politik auswirkt.

*Zwar ist das Wettspiel in den Provinzen des Persischen Reiches zum Beispiel nicht gestattet, jedoch kümmert das nur wenige der Notablen.





Der Opium Diwan in Persepolis | Frauen an den kaiserlichen Lustgärten auf Teppichen im Garten des Opium Diwans

Besonders bekannt ist einer der exklusivsten Genusstempel in Persepolis, der Hauptstadt des Großpersischen Kalifenreiches. In den Lustgärten der Weltstadt, nicht weit von dem Regierungs- und Herrschersitz entfernt, und mit Geheimgängen verbunden, finden sich Adelige, Minister, Höflinge, ausländische Gäste und Mätressen beim Opium Diwan ein, der exquisitesten Opiumhöhle des ganzen Reiches, welche als Badehaus getarnt ist, um gesellige Stunden mit Pfeife, Dampfbad und Freunden zu verbringen.

Drogenmissbrauch und Exzesse sind unter den Fürsten und Verwaltern des Persischen Reiches keine Seltenheit, obwohl der oberste Imam in der Vergangenheit immer wieder versucht hat, den staatlich betriebenen Drogenkonsum zu ächten oder zumindest einzudämmen. Doch noch hat der Opium Diwan in Persepolis seine Türen für zahlungskräftige Gäste mit Namen und Rang geöffnet, die sich ganz der Entspannung, Müßiggang und Trägheit hingeben möchten.

Hier finden, in guter Atmosphäre, viele der alltäglichen Gespräche des Reiches statt.

So auch letztens folgendes Gespräch (Beispiel)



Datum: 19. Mehr 1379 AH (10-10-2000 AD, Umrechnung)
Ort: Opium Diwan (Raucherbereich), Persepolis, Shahtum Iraen, Großpersisches Kalifenreich

Älterer persischer Geschäftsmann, eingefallenes Gesicht, kreisrunder Haarausfall, in teuere Gewänder gekleidet, rauchend: "...daher...Hassan...ist es doch lächerlich... die Shareji** aus Aeifor haben keine Chance beim diesjährigen Poloturnier."

Jüngerer Mann, freches Lächeln auf den Lippen, zwirbelt sich den Bart: "Ich halte 10.000 Dinar dagegen (erstauntes Raunen in der Runde) - die rauchen nämlich weniger als unsere Leute (Gelächter). Also, was sagst du Abbas-Agha***, bist du dir deiner Sache so sicher, dass du dich traust, mitzugehen?"

**"Ausländer"
***Ehrenvolle Anrede, wörtlich "Herr"

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Post: #2
RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



Datum: 7. Schahriwar 1380 (29-08-2001 AD)
Ort: Opium Diwan (Raucherbereich), Iuma, Ordensrepublik Phin

Junge phinianische Frau, grüne Roben, Tempelanwärterin, wahrscheinlich 2. Grades oder geprüfte Novizin, weiche Gesichtszüge, aufgeregt:
"Kannst du das glauben ... ich ... Keine Ahnung warum ... aber abgeschickt ... nichtmal draufgeschaut ..."


Junge phinianische Frau, Zivilkleidung Staatsedition Grau, Kaputze, rauchend:
"Du spinnst doch ... kein Wort"


Junge phinianische Tempelanwärterin, aufgeregt:
"Doch ... so"


Junge phinianische Frau, rauchend:
"An den Kalifen?"


Junge phinianische Tempelanwärterin, aufgeregt, laut:
"Nein, den Brattitypen ... Saleeth hat ges... Antwort sei Nein ... Er wollte Prostitu ... beschrieben Intimberei... Drogen ... gelbes U-Boot"


Junge phinianische Frau, rauchend:
"Du hast das gelesen?"


Junge phinianische Tempelanwärterin, leise:
"Naja nicht ... lag da ... Schreibtisch ..."


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RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



Datum: 9. Bahman 1381 (29-01-2003 AD)
Ort: Opium Diwan (Raucherbereich), Trondheim, Aeifor

Junger Norwegischer Offizier aus niederem Adel:
"... Und wird standen dann so zwischen den Geschützen, vor uns lief plötzlich eine Gruppe hochrangiger Generäle, also richtig wichtige Tiere, darunter der König. Hätte nie gedacht, dass ich ihn überhaupt mal in meinem Leben persönlich sehe. Hab ihn auch fast gar nicht erkannt, denn er lief da in einer normalen Uniform rum fast wie ein gewöhnlicher Soldat."


Ein anderer norwegischer Offizier, leicht überheblich:
"Aha, du hast also den König gesehen..."


Neugieriger Unteroffizier:
"Pssst! Lass ihn ausreden."


Junger Norwegischer Offizier aus niederem Adel:
"Jedenfalls waren wir nur 2 oder 3 Kilometer von der Front entfernt. Man konnte das Feuer der Gewehre, und die Einschläge der Granaten mehr als deutlich hören. Irgendwo hinter uns schlug etwas ein, fast alle um mich herum gingen in Deckung. Der König stand da ganz lässig, als ob es ihm egal wäre. Und dann feuerten auf Anweisung des Artillerieoffiziers die 155-mm Geschütze bei denen wir standen auf den Feind. Nicht nur die Rekruten um uns herum, sondern auch die Generäle vor uns zuckten zusammen. Alle zuckten zusammen, nur nicht der König."


Hochnäsiger norwegischer Offizier:
"Nun übertreibst du aber."


Junger Norwegischer Offizier aus niederem Adel:
"Und er stand dann so rum, und meinte nur ganze ruhig: Meine Herren, dies soll von nun an meine neue Musik sein."


Neugieriger Unteroffizier, staunt offenkundig:
"Woaaah."


Hochnäsiger norwegischer Offizier:
"Ich hol mal neuen Tabak für die Pfeife ..."


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Post: #4
RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



Datum: 7. Aban 1382 d.H. (29-10-2003 AD)
Ort: Opium Diwan (Hammām), Nishapour, Reichsprotektorat Sardīs

Darius, Shahzade, Verweser der Provinz, im Dampfbad: "Mein Vater wird alt. Schon bald wird meine Zeit kommen. Vieles wird vergessen werden, Neues wird entstehen. No one can live in the past - not even in its own past."

Yitzhaik Rabbin, Zweiter Wesir des Reiches, ein alter Mann mit scharfen Gesichtszügen und kaum Haaren, an den Prinzen gewandt: "Gewiss, eure Hoheit. Eure weisen Entscheidungen hier sprechen sich schon im ganzen Reich um. Ihr werdet ein großer Herrscher werden, in einer Zeit, in der das Land eine starke Führung braucht."

Darius, spöttisch: "Wohl kaum mein Verdienst. Nach 10 Jahren ohne funktionierende Regierung hätten die Bürger wohl jeden Herrscher mit offenen Armen begrüßt. Auch bin ich hier fast 200 Farsang (Anm. d. Sekretärs: 2.000 km oder 1.200 Meilen) von Persepolis entfernt, das heißt niemand mischt sich hier in die Regierungsgeschäfte ein. In der Hauptstadt wird das anders werden, befürchte ich (verzieht das Gesicht zu einem gequälten, halbseitigen Lächeln). Immerhin habe ich ja meinen weisen Djudi, der mir den meisten Ärger vom Hals halten wird (schmunzelt)."

Yitzhaik Rabbin, verschmitzes Lächeln: "Wie wahr, euer Hoheit... erlaubt, dass ich euch von einem Traum erzähle, der mir, euren demütigsten Untertan, bedeutsam erschien(kurze Pause, auf das ein unmerkliches Nicken des Prinzen folgt) Nun, ich träumte davon, niederster Diener und Eunuch des Kalifen von Bagdad zu sein. Ich war schwarz wie die Nacht, und diente im Harem des weitflächigen Palastes, der selbst die kühnsten Bauwerke von Persepolis überstrahlt, und kümmerte ich mich um das Wohl der Frauen des Kalifen.


Erste Traumbild des Wesirs


Ich war beschämt, die Frauen anzusehen, denn trotz meiner Unzulänglichkeit erinnerte ich mich an die heiligen Gebote des Talmud, und versuchte meinen Blick auf den Boden zu halten.

Doch nun horch auf. Eines Tages kam ein großes Heer, an dessen Spitze 40 nackte Frauen auf Löwen, Panthern und all großen Katzengetier ritten, und sie zogen vor die Mauern Bagdads und verlangen Einlass und Bewirtung im Palast.


Zweite Traumbild des Wesirs


Da die feigen Soldaten der Stadt zu verängstigt waren, um auf die Befehle des Kalifen zu warten, ließen sie die 40 Kämpferinnen ein, doch das Heer musste vor den Toren der Stadt lagern, da man fürchtete, dass sie Morden und Brandschatzen würden.

Als die 40 Frauen mit Säbeln in den Gürteln den Thronsaal betraten, da war der Aufruhr groß, bis der Großwesir des Kalifen die Menge zum Schweigen bringen konnte.

Doch als die Frauen vortraten sahen die Männer des Kalifen, dass es Sukkubi waren, Djinn in der Gestalt von Frauen, und sie veranstalteten ein ungeheueres Blutbad unter den Untertanen des Kalifen, bis sie auch zuletzt den Kalifen geblendet und geschlagen hatten, und ihn aus seinem Palast vertrieben.

Ich armer Eunuch blieb verschont, und diente von nun an den neuen Herren über Bagdad, die sich gütlich taten an den Schätzen und dem Reichtum des Landes. Mit ihren Soldaten plünderten sie 40 Tage und Nächte die Stadt, bis von einstmals schönen Bagdad nur noch rauchende Ruinen übrig waren.

(die vormals mit Wispern und leisen Stimmen gefüllte Atmosphäre des Dampfbades ist bis hierhin vollkommener Stille gewichen, auch andere Männer hören nun der Geschichte des Wesirs zu)

Als der Kalif nach 41 Tagen zurückkehrte, da wollte er wieder den Hofstaat aufbauen, die Menschen in Arbeit schicken, und die Stadt wiederaufbauen. Doch es war nicht möglich, da die Sukkubi alle Steintafeln mit den Geboten und Gesetzen zerschlagen, alle Bücher und Schriftrollen, samt der großen Bibliothek von Bagdad, verbrannt hatten. So gab es nichts, auf das sich ein Staat hätte begründen können, und schon bald lag das Land brach, wurden keine Steuern eingetrieben, blieb der Ruf des Muezzin aus, und die Kinder Bagdads fingen an sich zu zerstreuten und in ferne Länder zu gehen, um eine neue Heimat zu finden.

Doch da fand der Kalif al-Hakim, denn so war sein Name in meinem Traum, tief verborgen, in einer nicht geplündeten Kammer des Palastes, eine Schriftrolle, mit... (Yitzahik wird leiser, nicht mehr verständlich)... und als letzter verbliebener Diener las ich sie ihm vor, da er geblendet war. Und mit dem Wissen der Schrift ließ sich, nach und nach, die Stadt und Verwaltung wiederaufbauen. Mich aber, und meine Leute, entließ der Kalif nach vielen Jahren des treuen Dienstes, und gab mir zum Dank 1.000 Goldmünzen und Land, auf das die ehemaligen Sklaven frei leben können, wie im gelobten Land.


Lange Zeit ist es still, bevor eine Antwort kommt.

Darius: "Was euer Traum wohl bedeuten mag...ich werde über eure Worte nachdenken, Amu (Anm. d. Sekretärs: Ehrenbezeichnung, wörtlich "Onkel", für einen nahestehenden Gelehrten Mann)."


...wartet immer noch darauf, dass Nietzsche zurückkehrt. Geniales RP findet man hier.

Bernhard "Bernie" Montgomery | 1st President of the Socialist Republic of California

Rise early. Work hard. Strike oil.
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RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



Datum: 3. Aban 1384 (25-10-2005 AD)
Ort: Opium Diwan (geschlossener Bereich), Samarkand, Chorasan

schlechte Aufnahmequalität, defektes Mikrofon, ständiges rauschen und Unterbrechungen

Mann in Uniform der Imperialen Garde:
"... aber das... ein Verbrechen...wir können nicht..."


Bärtiger Mann, sanfte Stimme, mit einem weißen Turban und makellosen Händen:
"Jetzt sprechen schon... Ungläubige im Parlament, und .... es nicht besser...ist...unausweichlich...für das Wohl..."


Anderer Mann, etwas jünger, möglicherweise ein Schüler:
"Surah al... steht geschrieben ... und ... BELEIDIGT, sanfte Hand ausgeschlagen... nun den Zorn spüren..."


Offizier:
"...und was...danach...viele Tote"


Bärtiger älterer Mann mit Turban:
"Es ... Gottes Wille...Zeit nach dem Shah...auf der richtigen Seite stehen...aus dem Exil..."


Übertragung abgebrochen, keine weitere Dokumentation möglich

- Aktennotiz: Dokument unbrauchbar, scheint unwichtig. Zu vernichten innerhalb von 48 Stunden.
gez. OD-1123

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02.02.2018 01:02
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Post: #6
Pappnasen, allesamt!



Datum: 29. November 2005 (8. Azar 1384)
Ort: Opium Diwan (Raucherbereich), Trondheim, Aeifor


Neugieriger Unteroffizier:
"Sagt mal, habt ihr eigentlich schon mal eines dieser illegalen Flugblätter aus Persien gelesen?"


Überheblicher norwegischer Offizier:
"Nein. Was interessiert mich dieser Tand? Sie sind ja nicht umsonst illegal."


Neugieriger Unteroffizier:
"Ja, ich weiß das manches davon selbst in Persien verboten ist. Aber das heißt ja nicht, dass sie nicht interessant sind. Ich durfte mir nämlich vor kurzem ein Exemplar bei der Aufklärung durchlesen. Da stand beispielsweise, dass König Karl Birago eine Einkindpolitik aufgezwungen hat. Und das wegen ihm dort nun muslimische Kinder von Lehrern verprügelt werden. Ich mein, irgendetwas muss da ja dran sein ..."


Der Überhebliche norwegische Offizier nimmt hörbar einen tiefen Zug aus seiner Wasserpfeife.

Junger Norwegischer Offizier, beschwichtigend:
"Du solltest mal das Seminar für Offiziere zum Umgang mit Ausländischer Propaganda besuchen, das ist sehr hilfreich im entlarven von Mythen. Außerdem: Was hat das mit unserem Könige zu tun? Du kannst doch im Gegensatz zu den meisten dieser Hohlköpfe lesen, oder? Soweit ich mich erinnere, gab es in Birago schon eine Ein-Kind-Politik, noch bevor Norwegien in Birago die Übergangsregierung einsetzte. Und das die Übergangsregierung sich dazu entschlossen hat das Schulssystem dem in Aeifor anzupassen, ist doch eine gute Entscheidung. Der gelegentliche Schlag mit dem Stock auf den Tisch hat dich doch auch immer aus dem Schlaf aufschrecken lassen."


Neugieriger Unteroffizier:
"Öhm, also ich ..."


Überheblicher norwegischer Offizier unterbricht die beiden anderen:
"Ich habe keine Zeit mehr mir das anzuhören. Ich muss mich auf meinen Einsatz vorbereiten."


Junger Norwegischer Offizier, hörbar überrascht:
"Wo geht es denn hin?"


Überheblicher norwegischer Offizier mit gleichgültigen Tonfall:
"Keine Ahnung. Die Einsatzleitung hält still, selbst uns Offizieren gegenüber. Mein guter Freund in der Generalität meinte aber, dass es wohl einen verdeckten Einsatz in Askir geben wird. Ich vermute mal, das ..."


- Das Rauschen im Mikrofon nimmt zu, bis die Stimmen unhörbar werden -


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Post: #7
RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



Datum: 14. Schahriwar 2564 (05-09-2005 AD)
Ort: Opium Diwan (Raucherbereich), Iuma, Ordensrepublik Phin

Alter Mann, blaue Robe, grauer Bart, Ratsmitglied:
"Ich bin deiner Meinung. Aber die Saleeth können wir nicht einfach so übergehen. Du musst auch praktisch denken"


Renlo Muta, maskierter, blaue Robe, Ratsmitglied:
"Schau sie dir an. Sie kriecht vor diesen Persern. Ich weiß, sie hofft darauf den Wahren Weg mit ihrer Diplomatie in der Welt zu verbreiten. Aber schau sie dir an. Ihren Halt über unser Land verliert sie mehr und mehr während sie diesen Unglaübigen hinterherrennt. Angeblich soll sie diesem Cha Lee persönlich eine Vision gewährt haben."


Alter Mann:
"Ich habe davon gehört. Aber man soll nicht alles glauben. Und du solltest vorsichtig sein. Solche Stimmen, die unserer Saleeth des Hochverrates beschuldigen, können auch schnell verschwinden."


Frau mittleren Alters, lila Roben, Orakelhüterin in Kitora:
"Meine Herren. Eine Vision durch den Saleeth des Wahren Weges mag unkonventionel sein und im Rahmen einer gewöhnlichen Weissagung auch nicht zulässig, aber lasst uns nicht vergessen, das das in der Vergangenheit schon geschehen ist und auch schon zur Wiedervereinigung Phins geführt hat."


Alter Mann:
"Glaubst du, es ist wirklich passiert?"


Orakelhüterin:
"Ich habe keinen Zweifel, dass die Saleeth, wenn sich die Möglichkeit bietet, Allierte zu finden, auch mit Traditionen bricht. Ganz anders als manch andere Diplomaten in dieser Runde."


Renlo Muta:
"Naivität scheint ein Leiden von Frauen zu sein. Diese ewige Suche nach Allierten hat keine Zukunft. Wir müssen uns unser Erbe sichern, wir müssen die Stellung Phins sichern. Wir hätten von Beginn an auf Konfrontation gehen sollen. Hätten wir uns einfach, auch unter Vorwand, Länder gesichert, so wie dieser Möchtegernheilige eines Kalifen, könnten wir den Persern jetzt als ebenwürdig begegnen. Und solange Ty sich im Ausland vor den Verantwortung gegenüber dem Volk versteckt, solange werde ich dafür sorgen, dass Phin stark wird. Und, wer weiß, vielleicht ist sie nicht mehr lange Saleeth."


Alter Mann:
"Du willst das wirklich durchziehen Renlo?"


Renlo Muta:
"Ja"


- Aktennotiz: Wichtiges Dokument; Überwachungsprotokol über Renlo Muta heraufgestuft; Überwachungsprotokol über Ty Lee heraufgestuft; mit Schlüsselwort "Regierungswechsel erwartet" zu archivieren
gez. JB-007


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RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



Datum: 3. Aban 1384 (25-10-2005 AD)
Ort: Opium Diwan (Raucherbereich), Persepolis, Shahtum Iraen


Junger Mann, vielleicht 17 oder 18, in teuren Gewändern, offensichtlicher einer der vielen zweit oder drittgeborenen Söhne eines Emirs, der in der Hauptstadt die Repräsentationspflichten seines Vaters wahrnimmt:
"Total fesselnd, die Rede dieser Saleeth, es erinnerte mich an die Märchen, die mir meine Mamanbozorgi* erzählt hat (nimmt einen Schluck Minztee)... leider hatte ich nachher nicht die Gelegenheit, persönlich mit ihr zu sprechen, ich hätte so gern- (wird rüde von seinem Nachbarn unterbrochen)"


Anderer junger Mann, etwas älterer als sein Sitznachbar, vielleicht Mitte Zwanzig:
"Und wie schön sie ist! (seufzend) Wahrlich, allein schon dafür würde ich mir ihre Prophezeiung anhören (lacht)"


Junger Adelige, überrascht, stimmt dann ins Lachen ein:
"Amirjoon**, da stimme ich zu, wie wahr du doch spricht! (glucksend)"


Junge Frau, vielleicht Anfang Zwanzig, in weniger teure Gewänder gekleidet, an den vielen Büchern an ihrer Seite unschwer als Studentin der Medizinischen Fakultät der Universität Persepolis zu erkennen, verdreht die Augen und stöhnt:
"Ihr seid doch wirklich noch kleine Buben, habt ihr den nichts besseres im Kopf? Nein, viel interessanter ist doch, das der Wahre Weg - auch nach ihren Schilderungen im Madschlis - nicht im Widerspruch zum hl Koran und dem Wort des Propheten - sallaAhu aleihi wa salam - steht. Im Theologieseminar*** haben wir mit Mullah Nasredin genau dieses Thema letzte Woche besprochen. In Sura 72, Al-Dschinn, geht es um jede Geschöpfe, welche die Saleeth beschrieben hat. Zugegeben, es ist nicht unumstritten, doch da es in den-"


Junger Adelige, die Hände in den Himmel reißend:
"Oh im Namen Gottes, Shirin, du dozierst schon wieder... ich dachte wir sind hier hin gekommen, um endlich mal etwas von der Uni auszuspannen (lächelt sie versöhnlich an) schau mal, du musst doch auch mal abschalten. Du bist viel zu fleißig. Wenn du so weitermachst, dann wirst du noch vor Amir ein Doktor (grinst frech).


Der etwas ältere adelige Student, schaut böse, knufft seinen jüngeren Kommilitone:
"Das werden wir ja noch sehen, Milad... ich wäre schon längst Arzt, wenn wir nicht Philosophie und Theologie verpflichtend machen müssten. Bei Nasredin schalte ich schon nach fünf Minuten ab... ehrlich Shirin, ich verstehe nich, wie du da mitkommst..."


Junge Frau, lächelt verlegen:
"Ach, das ist nur Übung. Du musst einfach disziplinierter Arbeiten, Amir. Ich helfe dir auch..."


Plötzlich entsteht ein leichter Aufruhr, man hört Gäste "Was?", "Wann?" rufen. Die drei Freunde drehen sich beunruhigt um, als plötzlich ein Offizier in den Raucherbereich tritt.

Offizier mit einem Schulterklappe, die ihn als Sargod**** im Heer Sn Majestät kennzeichnet:
"Alle Männer im wehrfähigen Alter haben sich umgehend bei ihrer zuständigen Truppenkommandantur zu melden. Der Kronrat hat verfügt, dass wir unseren albanischen Glaubensbrüdern bei der Verteidigung ihrer Heimat helfen...




*wörtl. Großmama / Oma
**Amirjoon: Soviel wie "Lieber Amir"
***Für Studierende aller Fachrichtungen sind Kurse in Philosophie, Recht und islamischer Theologie neben dem Hauptfach verpflichtend
****Sargod: Major

04.02.2018 03:03
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Post: #9
RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



date: le 15 juillet 2006
lieu: fumerie d'opium, Bamako, République du Mali


junge Frau, Anfang 20, Economic Growth von Barro und Sala-i-Martin vor sich liegend:
"Hast du gesehen? Das Isfahaner WWI hat neue Kennzahlen veröffentlicht. Schon toll, was die da machen. Ich wünschte, wir hätten sowas auch."

Begleiterin, ungefähr gleich alt, mit dem Anzünden der Pfeife beschäftigt:
"Was ich nur nicht verstehe: Haben die bei der Berechnung der Produktivität jetzt das reale BIP pro Einwohner, pro Erwerbsfähigem oder pro Erwerbstätigem, also auch noch unter Berücksichtigung der Arbeitslosenquote, zugrunde gelegt?"

This post was last modified: 05.02.2018 19:51 by hamma13.

05.02.2018 19:50
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Post: #10
RE: Der Opium-Divan | The Opium Den [Gespräche | Secret Transcripts]



date: le 15 janvier 2007
lieu: fumerie d'opium, Bamako, République du Mali


Mann, mittleres Alter, mit Bart:
"UNWB... Slovenija... richtig blutig..."

Tischnachbar:
"Persien... Hinterhof... zahnloser Tiger?"

06.02.2018 13:07
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