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Die Geschichte eines Staats

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DuftvonFaeulnis
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Post: #11
RE: Die Geschichte eines Staats

Hallo !
So, ich denke was den Haushalt angeht, haben wir im Großen und Ganzen die selben Vorstellungen. Zusammenfassend sieht das bei den Einnahmen dann so aus:
- Kapitalsteuer runter (am besten gen Null)
- Erwerbssteuer ist noch ungewiss, aber wohl mindestens 10% (Anlehnung an das Mittelalter); aber ich denke, so tief sollten wir mit diesem Wert nicht gehen, da es sonst Probleme im Haushalt gibt; sobald unsere Position als kirchlicher Unterdrücker gefestigt ist, eventuell rauf mit dieser Steuer, um dem Mob die Taschen zu lehren
- Verbauchssteuer ist bisher noch unentschieden, aber eher senken, da diese Steuer nichts mit Kirche zu tun hat und gut als Stimmencatcher fungieren könnte
- Zölle hoch, weil es bis jetzt so aussieht, als ob wir ohnehin den protektionismus anstreben

Und bei den Ausgaben:
- Verwaltung hoch, denn um dem Stereotyp gerecht zu werden, soll die Bürokratie hoch
- Justiz ebenfalls hoch
- Bildung nach unten
- Familie nach oben (ich hoffe ohnehin auf eine stark steigende Bevölkerungszahl)
- Grundeinkommen, nein danke !
- Wohlfahrt hoch
- Renten runter (wie tief ? eventuell sogar unter die
Lebenshaltungskosten ?)
- Umwelt wohl tendenziell nach unten, um Geld zu sparen, aber noch nicht wirklich besprochen bisher
- Gesundheit je nach Haushaltssituation entscheiden, doch zusammen mit niedrigen Renten könnten wir unsere Bevölkerung doch in einem produktiven Durchschnittsalter halten Wink
- Verteidigung beibehalten, aber wird durch die täglichen Aufgaben zwangsläufig steigen
- Subventionen hoch, da Staat dann mehr Einfluß nimmt (aber zumindest die landwartschaftlichen Subventionen können wegfallen, da wir Dank Protektionismus nicht international mithalten müssen)
- Sonstiges unsicher

Berichtigt mich bitte, falls irgendwas bei der Zusammenfassung nicht stimmt oder ihr gerne noch was besprechen/ändern würdet.

Wie sieht es denn mit der Geldmenge und dem Nominalzins aus ? Die haben ja auch großes Veränderungspotenzial. Einerseits könnte man den Nominalzins erhöhen, um dem einfachen Mann keine Kredite mehr zu ermöglichen, andererseits würde das die Wirtschaft schwächen und ich glaube die großen Konzerne sollen ja eher unser Kumpel sein, oder ?

Desweiteren habe ich entdeckt, dass es ja ein Aufgabenarchiv gibt, in dem alle bereits bearbeiteten Aufgaben mit Anwortmöglichkeiten aufgelistet sind. Somit bräuchten wir uns nicht auf unser Erinnerungsvermögen berufen, wenn wir entscheiden welche Aufgabe als nächstes bearbeitet werden soll, sondern könnten immer bei unseren ehemaligen und Zweitstaaten lunzen.

Oh, und was mir eben noch eingefallen ist: Wir haben noch nicht besprochen, welches Musterland wir überhaupt auswählen. Ohne große Kenntnis von den beiden Mustern zu haben, würde ich sagen, dass für jedes der zwei mindest ein Pro-Argument gibt. Die USA kämen in Frage, weil sie einen höheren Anteil an Gläubigen in der Bevölkerung haben. Ich denke aber, dass wir alle uns mit Deutschland besser auskennen und deshalb auch besser vorhersagen können, welche Entscheidungen welche Auswirkungen mit sich bringen. Ich hoffe auf eine fröhliche Diskussion diesbezüglich Smile

Ich fände es allgemein viel schöner, wenn sich hier mehr Leute, als Beeblebrox und BigBob (denen ich dafür übrigens sehr dankbar bin) beteiligen würden. Es würde dem Staat und den Mitlesern nur helfen. Außerdem könnt ihr auch einen großen Anteil an wichtigen Details haben (es ist ja noch sehr viel nicht geklärt).

Das war es erstmal von mir. Einen schönen Tag wünsche ich.

25.05.2008 10:58
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gottvater
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Post: #12
RE: Die Geschichte eines Staats

DuftvonFaeulnis Wrote:
...
- Kapitalsteuer runter (am besten gen Null)...

warum? Ich meine, wenn der Klerus quasi selber der Staat ist - profitiert er doch am meisten von den Einnahmen und braucht sich nicht selbst zu besteuern Noplan

DuftvonFaeulnis Wrote:
...
Die USA kämen in Frage, weil sie einen höheren Anteil an Gläubigen in der Bevölkerung haben. Ich denke aber, dass wir alle uns mit Deutschland besser auskennen und deshalb auch besser vorhersagen können, welche Entscheidungen welche Auswirkungen mit sich bringen...

Ist nicht Deutschland der "Gottesstaat" auf Erden? Ich meine - zieht sonst noch irgendwo auf der Erde der Staat anstelle der Kirche die Steuern für selbige ein...? Wink
Ansonsten fällt mir (als bekennendem 'Ungläubigen') der Vatikan als Musterstaat ein - aber der ist ja irgendwie gar kein "richtiger" Staat... Und er steht nicht zur Auswahl.
Also würde ich D auch besser finden Jaja


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25.05.2008 12:17
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BigBob89
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Post: #13
RE: Die Geschichte eines Staats

Ich hoffe aber, dass unsere Antworten trotzdem weiter erwünscht sind Tongue


Ähm, SQ-Verwaltung hatte ich eigentlich auch gedacht im raum stehen zu lassen um zu schauen, was überhaupt für auswirkungen hat. Potentiell nach oben, aber nur, wenn wir uns auch mit den folgen (von den höheren kosten abgesehen) auch arrangieren können. Ich weiß nämlich wie gesagt nicht was es bringt. Vllt sinkt korruption oder so? *grübel* Also da müssten wir noch aufklärungsarbeit leisten. Falls wir nix darüber herausfinden würd ich es einfach unberührt lassen erstmal.

Nominalzins und Geldmenge sind so ne sache. Die sind eigentlich die wichtigsten instrumente der zentralbank. MIt ihnen können wir die inflation kontrollieren. Stellt sich nun die frage, was wir überhaupt für wirtschaftliche ziele haben. Wollen wir einen hals-über-kopf-aufschwung, mit inkaufnahme großer inflation, dann müsste der nominalzins runter. Wollen wir stabile verhältnisse wäre ein hoher nominalzins sicher förderlich. Ich grüble grad über die reduzierung der geldmenge, aber wir sollten unserem staat nicht von anfang an einen todesstoß versetzen. Ich halte die beeinflussung der geldmenge für nicht klug, die sollte sich weiter dynamisch mit dem bruttoinlandsprodukt vergrößern, so wie sie es auch alleine tut.

In allem anderen hast du meine meinung über den haushalt exakt zusammengefasst, so würde ich es machen wollen Wink

Ach vllt noch was zur Einkommensteuer: Nur weils im mittelalter "Zehnt" hieß, braucht es hier nicht bloß 10% zu sein. Ich bin da potentiell für KEINE Kapitalsteuer und KEINE Verbrauchssteuer aber SEHR HOHE Einkommenssteuer. Aber wenn ich das so lese sollten wir wohl ne mauer bauen, damit unsere leute nich fliehen, was? xD


mfG BigBob
edit: @gottvater: zum thema kapitalsteuer ist zu sagen, dass wir ja nicht wirklich die geistlichkeit als den staat einbauen können, wir gehen also von der bevorzugung der mächtigen aus. In einem gottesstaat gibts auch das gottesgnadentum und adel, der natürlich auch vorteile gegenüber dem gemeinen volk hat. Außerdem ist kapitalertragssteuer so solidarisch, weils abzug von geld is, das bereits versteuert wurde. Ich bin deswegen dafür es weg zu lassen.

This post was last modified: 25.05.2008 12:22 by BigBob89.

25.05.2008 12:19
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gottvater
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Post: #14
RE: Die Geschichte eines Staats

BigBob89 Wrote:
...ist zu sagen, dass wir ja nicht wirklich die geistlichkeit als den staat einbauen können...

So hatte ich eigentlich inhaltlich die Reform 'Theokratie' verstanden. Die sollte ein Gotteststaat doch anstreben und dann würde vermutlich gelten: Kirche = Staat. Mich wundert ein bissel, daß diese Reform noch nicht in die Überlegung einbezogen wurde.
(Siehe Refomen: Theokratie)


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This post was last modified: 25.05.2008 12:39 by gottvater.

25.05.2008 12:33
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Post: #15
RE: Die Geschichte eines Staats

gottvater Wrote:
So hatte ich eigentlich inhaltlich die Reform 'Theokratie' verstanden. Die sollte ein Gotteststaat doch anstreben und dann würde vermutlich gelten: Kirche = Staat. Mich wundert ein bissel, daß diese Reform noch nicht in die Überlegung einbezogen wurde.
(Siehe Refomen: Theokratie)


Ich glau eher die haben wir alle stillschweigend vorausgestetzt.Hehe

Was ist denn mit unseren Staatsschulden? Abbau? Auf Pump leben?
"Hau-Ruck-Abbau"? Kontinuierlich sicher?

25.05.2008 13:08
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DuftvonFaeulnis
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Post: #16
RE: Die Geschichte eines Staats

Z. Beeblebrox Wrote:
Was ist denn mit unseren Staatsschulden? Abbau? Auf Pump leben?
"Hau-Ruck-Abbau"? Kontinuierlich sicher?


Guter Punkt. Habe auch kurz darüber nachgedacht, aber dann wohl wieder vergessen das hier in den Raum zu stellen.
Ich selbst bin mir darüber noch nicht ganz sicher. Ich finde, es würde irgendwo zum Stereotyp Kirche passen, sich die Taschen mit dem Geld des Volks vollzustopfen und auf keinen Fall mit eigenen Schulden leben will, solange das Volk noch flüssg ist.
Andererseits wäre ein Anheben der Steuern und ein Senken der Leistungen zu Beginn, Gift für unseren jungen Staat, der sich mit gewagten Entscheidungen und Einschränkungen im Bürgerrecht, am Anfang ja ohnehin keine Freunde machen wird.
Hier haben wir den Konflikt "Konzept gegen Überlebenswillen". Sollen wir unser Konzept hintenanstellen, um die ersten schwierigen Jahre zu überstehen oder sollen wir voll durchziehen und den Herrn im Himmel um Gnade anflehen ?
Ich wäre tendenziell für das Geldeintreiben. Aber wohl hauptsächlich aus dem Grund, dass ich genau das bei meinem ersten Staat eben nicht gemacht habe. Ihr könnt meine Stimme deshalb eher als "neutral" werten.
Aber egal für welche dieser beiden Varianten wir uns entscheiden sollten:
Dieses Modell soll dann auch eisern durchgezogen werden. Also entweder stark in die Miesen, aber dafür ein glückliches Volk, oder aber einen Geldsegen mit Bürgern auf den Barrikaden. Ich habe die Erfahrung gemacht, (und hier im Forum auch bereits gelesen) dass ein Mittelweg nicht so gut ist.
Ansonsten bin ich froh, dass wir das Kapitel Haushalt nun beinahe geschlossen haben und nur noch Bedeutungsfragen anstehen.
Bei dem Nominalzins und der Geldmenge stimme ich gerne zu, auch wenn es mir bei meinem ersten Staat so vorkam, als habe die einmalige Erhöhung der Geldmenge dem Wirtschaftsaufschwung nachhaltig gut getan. Ist aber wohl eher Zufall oder eine subjektive Beobachtung, also lassen wir das am besten anfangs unangetastet.
Zum Thema Theokratie: Ich glaube es war mein Eingangspost, in dem ich gesagt hatte, dass ich am liebsten ein Bündniss finden würde, das mir dabei hilft die Reform Theokratie umzusetzen. Kam eventuell ein wenig zu kurz, da hast du recht. Also, mit diesem Staat ist die Theokratie eigentlich mein oberstes Ziel (neben dem Überleben in Verbindung mit der Konzepttreue natürlich Cool). Monarchie fände ich auch ganz passend und ansonsten kann man sich über Reformen ja später nochmal unterhalten.
Ansonsten freue ich mich über die wiedererstarkte Beteiligung und begrüße auch Gottvater in diesem Thread. Herzlich willkommen !
Danke auch für das Argument, dass Deutschland der einzige (einer der wenigen) Staat(en) auf der Erde ist, der für die Kirche noch Steuern einzieht. War mir bisher noch nicht bewusst.

25.05.2008 13:49
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gottvater
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Post: #17
RE: Die Geschichte eines Staats

Z. Beeblebrox Wrote:
...Ich glau eher die haben wir alle stillschweigend vorausgestetzt.Hehe

Dann ist zu bedenken, Theokratie setzt Totalitarismus voraus und darf nicht durch andere Reformen (weiß gerade nicht, welche...) ausgeschlossen sein. Totalit. braucht selber viel Macht, Beliebtheit und Einfluß - dürfte auch eine sehr starke Wirtschaft verlangen, die einen Alleingang international eine Weile verträgt...

Hohe Schulden scheinen nach bisheriger Erfahrung nicht sooo schlimm zu sein - aber gefühlsmäßig ist wohl ein Plus-Haushalt besser...
Am schnellsten ist Haushaltssanierung durch hohe Kap.steuer zu erreichen (ebenfalls aus Erfahrung). Kann man ja dann wieder zurückdrehen - bevor alle Reichen abgewandert sind Wink.
-----

Ergänzung: Wenn die Theokratiereform also das (oder ein) Ziel sein soll, wäre Überleben (sprich Wiederwahl) am Anfang essentiell. Also sollte Beliebtheit (zunächst) oberste Priorität haben.

Für den Zinssatz sollte so ein 'Korridor' angestrebt werden, in dem die Zinsen bleiben sollen - und der auch sicher jeden Winter ein bissel nachreguliert werden müßte, da sich der Zins im Zeitverlauf von selber ändert (ich weiß aber immer noch nicht wirklich wodurch eigentlich Wink)


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This post was last modified: 25.05.2008 14:00 by gottvater.

25.05.2008 13:50
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Post: #18
RE: Die Geschichte eines Staats

So, da bin ich mal wieder.
Da der 1. Juni immer näher rückt und noch einige Entscheidungen ausstehen, pushe ich den Thread mal wieder nach oben.
Also:
1.) Wie sieht es mit den Fragen, die bei der Staatsgründung gestellt werden, aus ? Glaubt ihr, dass ich das Konzept unseres Staates soweit verstanden habe, um diese Fragen selbst zu bearbeiten oder wollen wir diese mal im Einzelnen durchgehen ? Bei letzterem müsste jemand mit Premium Account mal so tun, als würde er einen neuen Staat gründen und die Fragen hier reinkopieren.
2.) Es gibt noch viele Kleinigkeiten, mit denen wir uns beschäftigen sollten und die eigentlich nur ein wenig Kreativität erfordern. Was mir so spontan einfällt ist:
- Der Name unseres Regenten. Ich finde nicht, dass mein vitueller Name in diesem Fall sonderlich gut passt, also muss ein neuer her. Dieses Detail erscheint euch vielleicht als total überflüssig, da ja ohnehin mein Accountname angezeigt wird und nicht unser erdachter. Doch falls ich tatsächlich ein wenig Rollenspiel einbauen sollte, müste unser Herrscher schon einen richtigen Namen haben.
- Währung. Bin in dem Fall für alles offen. Eventuell was altertümliches, aber ist im Grunde wurscht.
- Wappentier. Muss ja kein Tier sein, sondern auch ein Gegenstand oder Symbol (z.B. das Kreuz) ist möglich.
- Hauptstadt
- Und nun etwas Wichtiges: Die Religion. Mir ist vorhin erst aufgefallen, dass wir uns über eines der wichtigsten Mermale noch überhaupt keine Gedanken gemacht haben (zumindest ich nicht). Da wir ja die römisch-katholische Kirche zum "Vorbild" haben, würde sich das Christentum anbieten, aber ist das nicht ein wenig unkreativ ? Wink Eventuell etwas extremeres, aber auch real existierend (kenne da leider keine wirklichen Beispiele für, aber etwas christlich-fundamentalistisches wird sich bestimmt finden lassen). Die dritte Möglichkeit wäre, dass wir eine fiktive Religion nehmen. Aus Gründen der Dringlichkeit setzte ich hier mal ein Ausrufezeichen hinter. also: ! Smile
- Die Flagge. Falls ihr hier besondere Wünsche habt, bitte äußert sie. Wenn nichts von eurer Seite kommt, übernehme ich das dann einfach bei der Staatsgründung. Aber dann bitte kein Gemecker drüber ^^
- Ihr habt es schon gemerkt, ich gehe die Liste bei der Übersicht von oben nach unten ab. Also, wie sieht es mit einer Hymne aus ? Vorschläge ? Ihr findet da bestimmt was.
- Der Staatsname. Beetlebrox hat ja bereits Vorschläge gemacht, aber ihr könnt gerne noch mehr einbringen oder euch auch einfach für eine bereits bestehende Idee aussprechen.
- Die Bezeichnung unseres Staates. Also das, was vor dem Namen selbst kommt, wie beispielsweise "Republik" oder im Falle meines ersten Staates: Ethischer Stadtstaat Orschel.

Jetzt sind die kreativen Köpfe gefragt. Je mehr Vorschläge, desto besser. Scheut euch bitte nicht, etwas einzubringen oder die Vorschläge anderer zu loben. Ich selbst werde mir die nächsten Tage auch Gedanken bezüglich dieser Details machen, doch wie ich mich kenne, werden sich diese keiner großen Beliebtheit erfreuen.

Ich glaube das war es mal wieder von mir. Ich bin mir aber sicher irgendetwas vergessen zu haben. Naja egal.
Ich würde mich sehr freuen, wenn in den nächsten 2 Tagen viele Ideen zusammenkommen, damit ich anschließend mir einen Überblick verschaffen kann und wir zum 1. Juni hin nicht in Eile verfallen.
Vielen Dank !

P.S.: Für die ganz kreativen noch ein Schmankerl zum Ende: Ihr könnt euch eine kleine Vorgschichte zu unserem Staat ausdenken ! Wie sind wir an die Macht gekommen ? Welche Kultur hat unser Land ? Was für ein Mensch ist unser Regent (wir) ? welche Ziele verfolgen wir und wie stehen diese im Verhältnis dazu, was wir dem Volk versprechen ? Das und noch vieles mehr ist euch überlassen. Ich glaube so viele Freiheiten, wie ich euch hier überlasse, wird man in unserem Staat nicht vorfinden Wink

27.05.2008 10:32
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Post: #19
RE: Die Geschichte eines Staats

Ich finde von Beeblebrox' Vorschlägen übrigens Vox Domini oder Regnum Dei am passensten als Namen für unseren künftigen Gottesstaat.

Als Hauptstadt hätte ich die unkreativen Lösungen Jerusalem oder Rom anzubieten. Ich wäre aber für einen fiktiven Stadtnamen.

Ebenso einfallslos sind die Religionsbezeichnungen ausgefallen: Römisch-Katholisch oder Christlich-Fundamentalistisch. Eventuell könnte man ja auch reaktionär einbauen, aber ich denke, fundamentalistisch drückt schon aus, wofür wir stehen Smile

So, das ist alles, was mir eibgefallen ist Rolleyes ...ist gar nicht so leicht muss ich zugeben, aber vielleicht kann das ja einer von euch besser.

29.05.2008 13:15
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BigBob89
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Post: #20
RE: Die Geschichte eines Staats

Hi Leute!

So, nach dem ich von der Klassenfahrt zurück bin, können wir ja mal schauen, was ich noch so für Ideen zusammenkrieg *g*

zu 1. Warum so tun? Wenn wir unsere neuen Staaten alle aufmachen kopiert der erste einfach die Fragen hier rein. Du musst ja nicht unbedingt auch am 1. Juni den Staat gründen. Kannste ja auch zwei Tage später, is doch kein Ding.

zu 2. Alles was jetzt an Namen und so kommt, erfordert, dass wir uns auch einen gewissen Stil aussuchen. Ich beschränke mich mal auf die stark deutschen Varianten.
Regentenname: Ich schlage da irgendwas vor, was in die Richtung der Päpste der römisch-katholischen Kirche zeigt. Um nicht zu unkreativ zu wirken fällt der Name "Benedikt" raus. Aber solche Namen wie "Pius", "Clemens", "Johannes" und "Leo" bieten sich sicher an. Für den bürgerlichen Nachnamen findet sich sicher etwas.
Währung: Also ich bin ja für "Gulden" oder "Dukaten". Nach einer kurzen Lektüre der Wikipedia halte ich auch "Pfund" für passend.
Wappen: Ein Felsen mit einem Kreuz? Wäre zumindest ziemlich christlich ...
Hauptstadt: Vielleicht irgendwas mit "Sankt"/"St." ??? Alternativ würde ich noch "Mainz" als Sitz deutscher Gegenpäpste in der Geschichte als passend empfinden. Rom oder Jerusalem finde ich zu platt, da bin ich dagegen.
Religion: Schwierig, schwierig. Potentiell halte ich es für schlauer, wenn wir eh ein RPG machen, auch eine eigene Sekte zu erfinden, die aber betont stark beeinflusst ist von der römisch-katholischen Tradition. Wie wärs mit "Stärke Christi" oder "Stärke Gottes" bzw. deren lateinische Übersetzungen?
Flagge: Hmm ... also ich fände folgende passend: "vatican.png", "georgia.png" und "canada_nunavut.png", wobei letzter sehr gewagt wäre.
Hymne: Och, da gibts 'n paar brauchbare Lieder in der chrsitlichen Tradition. Mein Favorit wäre "Te Deum" bzw. die deutsche Version "Großer Gott".
Staatsname: Ich denk, ich bin für "Regnum Dei".
Staatsbezeichnung: Schlicht "Theokratie" oder vielleicht "Imperium". Würde bei meinem Vorschlag dann heißen "Theokratie Regnum Dei" oder "Imperium Regnum Dei".
Vorgeschichte: Ja, hab ich oben schon angesprochen. Wir sollten uns für 'ne passende Kultur entscheiden. Lateinisch haben wir grad schon dicke vorgelegt. Die andere Idee wäre betont "gnostisch deutsch", sprich so bissl spirituell aber eben auf deutsch getrimmt. Wie wir an die Macht kamen? Ich würd mal sagen: Propaganda, parlamentarischer Siegeszug (ähnlich wie die meisten Diktatoren, von Hitler wissen es die meisten in Deutschland am besten), 'Parteiarmee' (also irgendwelche Templer die offiziell nur missionieren, aber inoffiziell auch bedrohen, so Leute die 'ne Gehirnwäsche hinter sich haben) - das sollten die Eckpfeiler sein. Wahlversprechen sind dann also groß, unsere Umsetzung geht aber gegen null (zumindest in Sachen Freiheit). Wir sollten zweigleisig fahren (Zuckerbrot und Peitsche, öffentlich gut tun und im geheimen unseren Totalitarismus aufbauen).
Haushalt/Neuverschuldung: Schwierig. Ich persönlich würde dazu tendieren unsere Steuern so zu drehen, dass wir unsere Wirtschaft nicht völlig niederwerfen aber schon die Richtung Haushaltsplus gehen. Auch wenn du gelesen hast, dass Mittelding nicht gut ist: ich persönlich fahre recht gut damit. Man kann ja temporär mal ins Minus gehen oder die Schulden etwas stärker abbauen. Aber langfristig sollten wir einfach nur leicht (bis 20 Mrd. Euro) im plus bei der Neuverschuldung liegen, wenn möglich bis 100 Mrd. Aber das sollten wir immer mit unserem Konzept wieder abstimmen.


So, das wars erstmal wieder von mir. Danke für Kritik, sry für den vielen Text und deswegen nochmals ein Danke, diesmal an die Leser dieses Beitrags Wink


mfG BigBob

31.05.2008 22:54
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