Arrival ist ein amerikanischer Science-Fiction-Film von Denis Villeneuve, dessen Werke Enemy, Sicario und Prisoners mir durchaus zugesagt haben. Wenn ich nun einen Film aus meinem Lieblingsgenre leihe, mit einer vorzüglichen Wertung auf verschiedenen Portalen, von einem Regisseur, der mich bislang überzeugte und mit einer attraktiven Schauspielerin wie Amy Adams, dann ist meine Erwartungshaltung extrem hoch. Und es fängt auch gut an: der erste Kontakt mutet sehr fremdartig an, die Schlichtheit des Szenarios wirkt zunächst cool. Aber sie langweilt auch rasch. Nach dem ersten Drittel geschieht nicht allzu viel, und dazu kommen zwei böse Schwächen: Was nun genau zur Entschlüsselung geführt hat, wird gar nicht aufgeschlüsselt. Und dann wird noch künstlich eine Gefahr heraufbeschworen. Wobei mir da gerade auffällt, dass die von den Außerirdischen wohl genau so beabsichtigt war, um die weiteren Prozesse in Gang zu setzen. Dennoch finde ich das Ende extrem unwahrscheinlich und sogar esoterisch angehaucht. Meines Erachtens ein Frauenfilm im schlechteren Sinne mit zu viel Schmus und zu wenig Spannung.

5/10