Being Charlie ist ein Coming-of-Age-Drama von Rob Reiner, der mit Harry und Sally oder Misery bekannt wurde. Ein so hochkarätiger Regisseur verspricht einen verdammt guten Film! Der achtzehnjährige Charlie, Sohn des angehenden Gouverneurs von Kalifornien, ist polytoxisch, und damit unter anderem heroinabhänig. Der Hauptteil der Handlungen spielt demnach in Entzugsanstalten, die nicht viel zu bringen scheinen, trotz engagierter Therapeuten. Was eindrucksvoll verdeutlicht, wie schwer es wohl sein mag, von einer solchen Sucht loszukommen. Den entscheidenden Kick liefern erst Schicksalsschläge. Ein bitteres Drama mit überzeugenden Darstellern und einem Funken Hoffnung, dass man selbst den übelsten Verlockungen widerstehen kann. Auch im übertragenen Sinne: Abhängigkeit jeder Art ist immer eine Wahl!

7,5/10