Coma ist ein russischer Science-Fiction-Thriller von Nikita Argunov. Ein junger Architekt wacht in einer bröckelnden Welt aus verschiedenen Ebenen auf, die kein Oben und kein Unten kennt. Er gerät rasch in Gefahr und schließt sich dann einer Gruppe von Soldaten an, die ihn retten konnten. Von denen erfährt er, dass er wie sie im Koma liegt und in einer aus Erinnerungen aller Beteiligten erflochtenen Fiktion fortexistiert. Die Gründe dafür aber liegen liegen tiefer, als beim ersten Eindruck ersichtlich ist. Der optisch gute Anfangseindruck kann später kaum noch übertroffen werden und im Gegensatz zum vergleichbaren Nolan-Film Inception wirkt dieses Werk seltsam statisch, obwohl die Story durchaus Wendungen und Höhepunkte bietet und mit philosophischen Aspekten angereichert ist. Der Film ist ambitioniert und lässt auf Besseres aus russischer Schmiede hoffen, aber hier fehlt noch ein bisschen der Kick, der einen mitreißt.

6,5/10