Elizabeth Harvest ist ein Science Fiction-Thriller vom Venezolaner Sebastian Gutierrez. Die mutmaßlich schöne, aber naive Abbey Lee heiratet den genialen Milliardär Ciarán Hinds und soll fortan in dessen abgelegener High-Tech-Villa leben. Klar, dass sie bei all der Langeweile letztlich doch das Bedürfnis verspürt, die Büchse der Pandora zu öffnen, was ihr zum Verhängnis wird. Was das eingeweiht scheinende Personal, bestehend aus Carla Gugino und dem blinden Matthew Beard, kaum beeindruckt. Es entwickelt sich dann ein verzwicktes Katz- und Maus- und Katzspiel, dessen Grundlage sukzsessiv anhand eines Tagebuchs erhellt wird. Letztlich geht es um Liebe und schöpferische Kraft, Skrupellosigkeit und unbedingten Lebenswillen. Ein beinahe schon mythologisches Thema, das nicht ungeschickt in die moderne Zeit übertragen wurde. Aber auch nicht derart brilliant, dass ich hier eine Höchstpunktzahl vergeben könnte; wobei ich gar nicht genau weiß, was mich daran hindert. Zu einem Top-Film fehlt mir überall ein bisschen.

7,5/10