Ghost in the Shell ist eine Echt-Verfilmung von Rupert Sanders des ruhmreichen gleichnamigen Mangas. Und zwar eine sehr gelungene, wenn ich auch das Theme King of my Castle sehr vermisst habe. Keine geringere als Scarlett Johansson spielt die bloß noch als Ghost vorhandene Major Mira Killian, deren Gehirn in eine Shell, einen robotischen Körper, implantiert wurde und fortan gegen Unrecht zu kämpfen scheint. Dass sie im hautengen Tarnanzug ungeheuer sexy wirkt, ist ebenso selbstredend, wie dass etwas faul ist an der Story, die sie glaubt, und die sich von einem actionlastigen Einsatz zum anderen allmählich aufklärt. Vielleicht ist es ungerecht gegenüber den anderen guten Schauspielern, aber Scarlett trägt mit ihrem ernsthaften, zwischen Unschuld und Skepsis schwankenden und melancholischen Gesichtsausdruck einen Großteil des Filmes, dessen Düsternis sie noch verstärkt. Style, Geist und Emotion sind hier perfekt abgestimmt!

8/10