Grand Budapest Hotel ist eine britisch-deutsche Tragikomödie von Wes Anderson, in der kuriose Abschnitte aus dem Leben des Hotelmanagers Ralph Fiennes in einem fiktiven, an Ungarn angelehnten Staat geschildert werden. Der zwischen Niveau und Frivolität oszillierende Hotelier soll nach dem Tode einer seiner Geliebten soll nach deren Tod ein wertvolles Bild erben, aber dem Nachfahren Adrian Brody gefällt das gar nicht, hängt dem vermeintlichen Erben einen Mord an und hetzt ihm zudem den Killer Willem Dafoe auf den Hals. Fiennes muss fliehen, und versucht trotzdem mithilfe seines geschätzten Lobbyboys zu seinem Recht zu gelangen. Der skurrile Film in Lackoptik ist gespickt mit interessanten Dialogen, kleinen Gags und unzähligen Cameos. Aber die großen Lacher bleiben aus, und das Setting trifft nicht ganz meinen Geschmack.

6,5/10