Greenland ist ein Katastrophenfilm von Ric Roman Waugh. Der Hochbauingenieur Gerard Butler ist einer der wenigen Auserwählten, die nach Meteoriteneinschlägen mitsamt Familie in einen grönländischen Schutzbunker dürfen. Aber dahin muss man erstmal gelangen, was sich in der allgemeinen Panik und ausufernder Anomie als schwierig gestaltet. Der Fokus liegt hier weniger auf Zerstörungsorgien, denen man zu entkommen versucht, sondern dem menschlichen Verhalten in Anbetracht des drohenden Todes, das sich ebenfalls als recht garstig erweisen kann. Als Zuschauer habe ich zwar mitgefiebert, bin aber nicht gänzlich in der hollywoodesken Story aufgegangen. Ich hätte mir da mehr die düstere und abgefuckte Atmosphäre des dennoch sehr tiefgründigen These Final Hours gewünscht als einen emmerichen 2012-Verschnitt. Dennoch gute Unterhaltung, die zum Mitdenken anregt.

7/10