Lux Aeterna ist ein Arthouse-Mystery-Drama von Gaspar Noe. Vermutlich bin ich zu sehr Kulturbanause, um das Gequatsche am Set einer drittklassigen Filmproduktion zu schätzen zu wissen. Immerhin passt die von mir mit durchwachsenen Empfindungen verbundene Charlotte Gainsbourg perfekt in so ein Szenario, in dem sie weiter Minuspunkte in meine Waagschale werfen kann. Trotz des grellen Farbspektakels am Ende müffelt der Film durchgängig, so dass ich leider wieder mal ein Werk von Noe als überflüssig verbuchen und auf weitere Meisterwerke wie Menschenfeind oder Enter the Void von ihm hoffen muss. So eine Midlife-Experimentalphase kann ja kaum ewig dauern. Dieser Film, und das ist mal ein Pluspunkt, dauert auch nicht mal eine Stunde. Möge das ein gutes Omen sein.

1/10