The Black String von Brian Hanson, der ansonsten noch nicht als Regisseur groß in Erscheinung trat. Hier verhilft er Frankie Muniz, den man sonst fast nur als Malcolm in the Middle kennt, zu einem Revival. Und das ist durchaus gelungen: Der Tankstellenangestellte hat einen mysteriösen One-Night-Stand und erkrankt daraufhin an einem seltsamen Ausschlag. Um die Ursache seiner Krankheit zu erfahren, begibt er sich dann auf die Suche nach seiner Sexpartnerin. Die er nicht finden kann, weil sie - wer weiß - vielleicht gar nicht real war. Und die Krankheit ist womöglich eine ganz andere, der auch mit Hexenwerk nicht beizukommen ist. Na, erfahrene Filmkonsumenten merken schon, es geht hier um den uralten Kampf zwischen Wahn und Realität, bei dem der Zuschauer eifrig mitraten kann. Nichts Revolutionäres also vom Thema her, aber gut umgesetzt, nicht zuletzt dank eines glänzenden Hauptdarstellers und einiger psychologischer Spitzen.

7/10